Ein Umzug ins Ausland, die Überführung eines Pkws, eine interkontinentale Warenverschiffung oder der Transport von Hilfsgütern – es gibt mannigfaltige Gründe, um eine Containerverschiffung durchzuführen. Dieses Vorhaben kann in manchen Fällen allerdings recht tückisch ausfallen. An dieser Stelle soll erläutert werden, worauf man im Rahmen einer Verschiffung unbedingt achten sollte:

Häufig gestellte Fragen

Eine Frage, die im Zusammenhang mit Güterverschiffungen via Container immer wieder auftaucht, betrifft die Versieglung der Transportcontainer. Müssen also Container im internationalen Seeverkehr stets mit speziellen Plomben versehen werden? Die Antwort fällt so einfach wie einleuchtend aus: Zum einen wäre das unverplombte Transportbehältnis ein sicherheitsrelevantes Problem und zum anderen ist es in vielen Fahrgebieten tatsächlich vorgeschrieben. Für eine Verschiffung in die USA sind beispielsweise Plomben der ISO PAS 17712 Norm vorgeschrieben. PAS steht in diesem Fall für „public available specification“ und man unterscheidet innerhalb dieser Norm noch zwischen den Typen „I“ (Indikativplomben), „S“ (Sicherheitsplomben) und „H“ (Hochsicherheitsplomben). Um den Hochsicherheitsstandard zu erreichen, sollte man mit entsprechenden Plomben von FERROTEC vorlieb nehmen. Für die Beladung eines Containers ist in jedem Fall der Versender verantwortlich, welcher auch die Plombe anbringen muss. Andere Fragen sind hingegen wesentlich schwerer zu beantworten: Möchte man zum Beispiel Verwandten, Bekannten oder einer gemeinnützigen Organisation in Asien oder Afrika mit Baumaterialien oder Hilfsgütern versorgen, die vor Ort einfach nicht zu beschaffen sind, kann sich die Verschiffung als vertrackte Angelegenheit entpuppen, zumal gerade in Bezug auf den afrikanischen Kontinent erhebliche Kosten entstehen können. Die Containermiete fällt je nach Ziel- und Ausgangsort beziehungsweise Mietdauer ganz unterschiedlich aus, liegt aber nicht selten oberhalb der 1000-Euro-Grenze. Dazu kommen meistens noch Mehrwertsteuer, Versicherung, Frachtkosten, Überführungskosten, der Transport zum Hafen und weitere Nebenkosten. In jedem Fall muss also damit gerechnet werden, dass die Verschiffung einen stattlichen Preis hat. Wer sich unsicher ist und noch weitere Fragen hat, kann sich auch an die Seehafenspediteure in Städten wie Hamburg und Bremen wenden.

Verschiffung eines Autos oder Wohnmobils

Wenn mal wieder der Familienurlaub ansteht und man den eigenen Camper oder den Pkw verschiffen möchte, gibt es ebenfalls einiges zu beachten. Zunächst sollte man wissen, dass sich im Wesentlichen zwei Optionen anbieten: Passt das jeweilige Fahrzeug – ein Motorrad, ein Auto usw. – noch in einen Container, kann es ganz normal als Frachtgut auf die Reise geschickt werden. Ist das nicht der Fall, wird das entsprechende Fahrzeug als sogenanntes „RoRo“ (Roll-on, Roll-off) versendet. Hat man also ein großes Wohnmobil, das verschifft werden soll, gilt es, einen RoRo-Vermittler zu finden und sich einen guten Preis machen zu lassen. Im Internet gibt es auch Seiten, auf denen die verschiedenen Anbieter und ihre aktuellen Offerten kontinuierlich miteinander verglichen werden.