Endlich – die Traumwohnung ist gefunden, die alte Bleibe gekündigt, die Kisten sind so gut wie gepackt, Helfer engagiert. Jetzt fehlt nur noch der passende Umzugswagen. Geräumig muss er sein, klar. Eine Pritsche? Lieber nicht, es könnte schließlich regnen. Und da auch Waschmaschine, Trockner, Gefriertruhe und Co. mit in die neuen vier Wände kommen, sollte das Gefährt auch ordentlich Platz und Schutz bieten. Doch wo bekommt man einen passenden motorisierten Umzugshelfer her? Und vor allem – auf was sollte man achten?

Preisvergleich lohnt sich

Einen Transporter mieten bedeutet mittlerweile, sämtliche Preise und Leistungen miteinander zu vergleichen. Im Internet gibt es zahlreiche Angebote von Umzugs- und Speditionsunternehmen, Autovermietungen und auch Privatanbietern, die Lieferwägen in allen Größen und Preisklassen vermieten. Am günstigsten kommt man weg, wenn man alles selbst macht – das heißt, die Kisten selbst packt, Freunde als Umzugshelfer einspannt und den gemieteten Wagen selbst fährt. Es gibt aber auch die Möglichkeit, LKW mitsamt Fahrer auf Stundenbasis zu mieten. Das kommt zum Beispiel in Frage, falls man selbst keinen Führerschein besitzt oder nur eine Fahrerlaubnis bis 3,5 Tonnen hat oder schlichtweg nicht den Mut besitzt, mit einem derart großen Gefährt durch die Straßen zu kurven. Der pure Luxus ist es, den Umzug komplett in die Hände eines Unternehmens zu legen. Umzugshelfer schleppen nicht nur die Kartons und Möbel, sie montieren auch die Waschmaschine und andere Elektro-Geräte ab und an, kümmern sich um temporäre Halteverbots-Schilder für die Ein- und Auslade-Aktion – kurz: Man selbst muss eigentlich nur den Auftrag erteilen und am Umzugstag die Helfer delegieren.

Serviceleistungen prüfen

Sofern der Umzug in Eigenregie über die Bühne gehen soll, sollte man unbedingt darauf achten, dass zum Umzugswagen noch Tragegurte und gegebenenfalls eine Sackkarre dazu gemietet werden kann. Meist ist dieser Service in der Fahrzeugmiete inbegriffen – also vorher genau nachfragen. Weiterer wichtiger Punkt: der Versicherungsschutz. Eine entsprechende Haftpflichtversicherung ist meist bereits im Mietpreis enthalten. Auch Umzugskartons können dort meist ausgeliehen werden. Der Vorteil: Kann man diese einfach zurückgeben, spart dies Stauraum auf dem Dachboden oder im Keller. Es besteht aber auch die Option, zusätzlich einen Vollkasko-Schutz abzuschließen. Lässt man den Umzug komplett von einer Speditionsfirma abwickeln, komm eine Hausratversicherung für eventuelle Schäden auf. Wird der Umzugswagen im Winter angemietet, sollte man sich unbedingt informieren, ob für Winterreifen ein Aufpreis berechnet wird. Auch in punkto Kilometerbeschränkung sollte man sich vorab schlau machen. In der Regel haben die Fahrzeuge eine begrenzte Kilometerzahl. Bei der Anmietung nicht vergessen, das Fahrzeug genau unter die Lupe zu nehmen. Überprüfen Sie, ob es sich tatsächlich in dem im Vertrag angegebenen Zustand befindet. Offensichtliche Mängel – Dellen, Kratzer, Defekte – die nicht im Mietvertrag festgehalten sind, sollten spätestens jetzt vermerkt werden. Ziehen Sie also einen Mitarbeiter hinzu und nehmen sie die Schäden in den Mietvertrag auf.