Steht ein Umzug bevor, dann sieht man diesem meist mit gemischten Gefühlen entgegen. Einerseits freut man sich auf das neue Zuhause und den neuen Lebensabschnitt, andererseits fällt eine Trennung vom gewohnten Umfeld oft nicht leicht. Dazu ist ein Umzug doch stets mit allerhand Stress verbunden.

Vorausschauende Planung ist die halbe Miete

Damit der Umzug gelingt und man sich nicht mehr Hektik aussetzt als nötig, ist eine umfassende Planung von erheblichem Vorteil. Mit dem Aufstellen einer Art Checkliste hat man alle wesentlichen Erledigungen, Aufgaben und Pflichten immer im Blick und kann sich ihnen rechtzeitig zuwenden, sodass man am Ende nicht in Bedrängnis gerät. Der erste wichtige Punkt betrifft das Vorhandensein einer neuen Bleibe. Denn bevor man nicht eine neue Wohnung gefunden hat, braucht man in der Regel auch keine sonstigen Vorkehrungen treffen. Wurde allerdings ein neuer Mietvertrag unterzeichnet oder befindet sich in Aussicht, dann ist dies als Startschuss zum Unternehmen Umzug zu verstehen. So gilt es zunächst, den jetzigen Vermieter zu informieren und eine Kündigung des Mietvertrags einzureichen. Normalerweise ist hier eine Frist von drei Monaten zu beachten. So viel Zeit bleibt einem also noch, um alle sonstigen Vorkehrungen zu treffen. Dazu zählt unter anderem die Ab- bzw. Ummeldung von Versorgungsdiensten, Abonnements oder Versicherungen.

Umzugsfirmen vergleichen und sparen

Ebenfalls rechtzeitig sollte die Organisation des eigentlichen Umzugstages erfolgen. Entscheidet man sich für den Umzug in Eigenregie, gilt es, sich rechtzeitig um ein entsprechendes Mietfahrzeug sowie helfende Hände zu kümmern. Vertraut man lieber den Profis und nimmt eine Umzugsfirma in Anspruch, dann empfiehlt es sich, das Angebot genau zu durchleuchten. Egal, ob es nach Stuttgart, Leipzig oder Hannover geht, durch einen Umzugsunternehmen Vergleich im Internet findet man die Spedition, die den eignen Ansprüchen gerecht wird und gleichzeitig einen fairen Preis verlangt. Damit das Verladen des Haushalts am entscheidenden Tag reibungslos über die Bühne geht, sollten die Tage davor genutzt werden, sämtliches Hab und Gut in Pappkartons zu verstauen, die ordentlich Platz bieten und sich gut transportieren lassen. Zerbrechliche Gegenstände gesondert und gepolstert verpackt werden, damit Erschütterungen und Stöße abgefedert werden können. Luftpolsterfolie oder Spezialverpackungen helfen hier weiter. Bevor es zum Ausladen in der neuen Wohnung kommt, ist es ratsam, sich bereits Gedanken über die Einrichtung gemacht zu haben. Dadurch können die Möbel zumindest schon in etwa an ihren zukünftigen Platz gestellt werden, ohne dass anschließend groß rangiert werden muss.

Ummeldung nicht vergessen

Am neuen Wohnort angekommen, hat zunächst natürlich das Auspacken, Einrichten und Einräumen Priorität. Innerhalb der ersten Woche sollten dann aber auch sämtliche verbleibenden organisatorischen Punkte abgehakt werden. Dazu zählen etwa die behördliche Ummeldung bei Einwohneramt und das Informieren von Arbeitgeber, Kreditinstitut und sonstigen Einrichtungen, für die die neue Anschrift relevant ist. Danach kann man endlich befreit aufatmen und ganz bewusst den neuen Lebensabschnitt beginnen.