Früher hatte das Wasserbett immer was Verruchtes an sich und galt als Schlafstätte für Exoten. Heute erfreut sich die mit Flüssigkeit gefüllte Matratze immer größerer Beliebtheit. Gründe hierfür liegen vor allem in den medizinischen Aspekten, dass Wasserbetten besonders gut für Menschen mit Rückenproblemen geeignet sind.

Wer im direkten Vergleich Matratzen und Wasserbetten gegenüberstellt, kann sich von den Vorteilen der flüssigen Unterlage selbst überzeugen. Für alle, die keinen Test durchführen können, werden die einzelnen Aspekte noch einmal ausführlich aufgeführt.

Mehr als nur ein Bett

Im Gegensatz zur handelsüblichen Matratze haben Wasserbetten keine Druckpunkte – dadurch wird jede Körperstatur, egal ob Hohlrücken oder Buckel, ideal unterstützt. Selbst Stiftung Warentest hat diese Tatsache bereits erkannt und empfiehlt inzwischen auch das Wasserbett zur gesunden Rückenunterstützung. Ebenso positiv hervorzuheben ist die integrierte Heizung, die im Sommer eine kühlende und im Winter eine wärmende Funktion übernimmt. Kein Wunder also, dass gerade Frauen auf einer Kaltschaummatratze immer kalte Füße haben.

Hygienisch sauber und rein

Normalerweise sammeln sich mit der Zeit unzählige Staubkörner, Körpersalze und Hautschuppen in den Ritzen von Schaumstoff-, Latex- oder Federkernmatratzen an. Auf der Vinyloberfläche vom Wasserbett bleibt der Schmutz stattdessen einfach liegen und kann mit dem Matratzenbezug entfernt werden. Dieser ist waschbar und auch für Trockner geeignet. Durch die erhöhte Schlafhygiene sind Wasserbetten daher besonders gut für Allergiker geeignet.

Für immer und ewig

Im Gegensatz zur gewöhnlichen Matratze halten Wasserbetten wesentlich länger. Da sie mit Flüssigkeit gefüllt sind, verlieren sie nicht wie Schaumstoff, Federkern oder Latex mit den Jahren an Tragkraft. Zwar sind die Anschaffungskosten etwas höher als bei einer normalen Matratze, dafür zahlt sich die Rechnung aber mit der Zeit aus. Behandelt und pflegt man das Wasserbett gemäß der Gebrauchsanweisung, kann es ein Leben lang halten.

Auf Wolken gebettet

Egal, ob man ein Leicht- oder Schwergewicht ist – durch die flexible Flüssigkeit können auch Menschen mit schweren Knochen oder Übergewicht den Schwebezustand auf dem Wasserbett in vollen Zügen genießen. Nur die Matratzenhöhe sollte ab einem Körpergewicht von 150 Kilogramm erhöht werden. Danach ist der Liegekomfort auch noch in zehn Jahren gegeben, da Wasser nicht an Tragkraft verlieren kann.

Guten Abend, gute Nacht

Ebenfalls erwiesen ist die Tatsache, dass man auf Wasserbetten schneller einschläft. Auch die Tiefschlafphase soll wesentlich länger anhalten, wodurch sich der Körper über Nacht besser erholen und regenerieren kann. Alles in allem sprechen doch wesentlich mehr Vorteile für ein Wasserbett als eine gewöhnliche Matratze aus Schaumstoff, Federkern oder Latex.