Eines der anspruchsvollsten Felder in der Fotografie ist die Eventfotografie. Schließlich gilt es hier, den perfekten Moment abzupassen und mit der Kamera festzuhalten – Augenblicke, die sich nicht beliebig wiederholen lassen. Eine besondere Herausforderung im Bereich der Eventfotografie stellt die Hochzeitsfotografie dar. Schließlich muss sich der Fotograf hier unter Dutzenden oder sogar Hunderten von Menschen bewegen, ohne selbst aufzufallen und kein wichtiges Ereignis zu verpassen. Die Ringübergabe während der Trauungszeremonie ist hier beispielsweise ein Schlüsselmoment, der nicht wiederholt werden kann, ohne gestellt zu wirken.

Profi oder Kumpel?

Brautpaare sind deshalb gut beraten, sich an einen professionellen Fotografen zu wenden, wenn sie perfekte Fotos von der Hochzeitsfeier und ein Porträt haben wollen. Denn auch mit dem besten Equipment ist der Laie oft überfordert, die ganze Zeremonie perfekt auf Bilder zu bannen. Der Profi hingegen, für den Hochzeitsfotos zum täglichen Brot gehören, kennt nicht nur den Ablauf der Zeremonie genau, sondern kennt auch die beliebtesten Locations. Er hat deshalb den besten Standort zum Fotografieren schon nach einem Rundumblick erfasst und weiß, wann er abdrücken muss. Der Laie, der womöglich auch noch seine erste Hochzeit fotografiert, ist damit zwangsläufig überfordert und kann nur auf das reagieren, was vor seinen Augen passiert – zwangsläufig entgehen ihm daher oft die besten Motive, welche das Hochzeitsalbum, das nach der großen Feier aus den besten Motiven zusammengestellt wird, zu einer unvergesslichen Erinnerung für das Brautpaar, Freunde und Verwandte machen.

Außergewöhnliche Orte für das Shooting

Ambitionierte Hobby-Fotografen können dem Brautpaar aber ein ganz besonderes Hochzeitsgeschenk machen und gemeinsam mit dem Paar nicht nur einen unvergesslichen Tag erleben, sondern eine Erinnerung an die Hochzeitsfeier schaffen, die garantiert nicht jedes Brautpaar hat: Trash the dress heißt der Trend, der vor einigen Jahren in den USA erfunden wurde. Hier wird ein bewusster Gegensatz zwischen dem eleganten Outfit des Brautpaares und einem außergeöhnlichen Ort geschaffen. Beliebt sind dabei Locations wie Schrottplätze, Fabrikgebäude oder Wände, die mit Graffiti beschmiert sind. Aber auch für Fotos, die später in ein Hochzeitsbuch oder ins Hochzeitsalbum wandern, erfreuen sich ungewöhnliche Orte immer größerer Beliebtheit. Gefragt sind beispielsweise Schlösser und Burgen, aber auch alte Bauernhöfe und wildromantische Naturlandschaften. Weil diese Orte aber meist nicht ohne großen Aufwand zu erreichen sind, bietet es sich an, ein entsprechendes Shooting an einem Tag abseits der Hochzeitsfeier zu machen. Schließlich will das Brautpaar am Tag der Hochzeit mit seinen Freunden und Verwandten den großen Tag feiern.