Mit den Schweißdrüsen, die sich nahezu an allen Regionen des Körpers befinden, gelingt es dem Menschen eine allumfassende Kühlung zu erzielen und Schadstoffe auszuscheiden. Bei körperlicher oder psychischer Belastung markiert das Schwitzen eine überaus natürliche und gesunde Reaktion. Weist man indes einen erhöhten und als unangenehm empfundenen Schweißfluss auf, kann dieser sehr belastend sein und nach effizienten Lösungen verlangen.

Frau benutzt Deodorant

Deo mit Aluminiumsalzen mindert die Schweißproduktion. (Bild: Monkey Business – Fotolia)

Sport und gesunde Ernährung

Adipöse Menschen neigen aufgrund der höheren Belastungen, die dem Körper durch ihr Gewicht zugemutet werden, zu verstärktem Schwitzen. Eine Gewichtsreduktion bewirkt deshalb meist eine deutliche Verringerung der Transpiration. Auch bei der Wahl der Speisen können bestimmte Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse und Mineralwasser einen positiven Einfluss haben, wohingegen Fleisch und fetthaltige Produkte kontraproduktiv sind.

Wer regelmäßig Sport treibt und dem Körper bewusst Situationen aufzeigt, in denen das Schwitzen sogar gewollt ist, wird eine unerwünschte Transpiration eindämmen können. Auch der Genuss von Alkohol, Nikotin und Koffein steigert die Ausscheidung der Schweißdrüsen und sollte somit in Maßen gehalten werden, wenn es um die Vermeidung übermäßiger Transpiration geht.

Passende Kleidung und medizinische Pflegeprodukte

Hemden, Socken und Hosen, in denen ein hohes Maß an Kunststoffen verarbeitet ist, erweisen sich als wenig atmungsaktiv und fördern somit den Schweißfluss. Um dem Körper die Möglichkeit zu geben, den produzierten Schweiß wegatmen zu können, empfehlen sich Bekleidungsstücke aus Baumwolle oder Leinen sowie Schuhwerk aus echtem Leder. Wer billige Schuhe aus Kunststoff trägt, muss sich über Schweißfüße nicht wundern. Besonders in den wärmeren Sommermonaten ist auf ausreichende Frischluftzufuhr, sprich luftdurchlässige Freiräume an den Schuhen, zu achten.

Salbei besitzt eine schweißhemmende Wirkung und ist als Tee in Apotheken erhältlich. Darüber hinaus dämmen Kneipp`sche Wechselbäder die unerwünschte Schweißmenge ein. Auch die medikamentöse Gabe von aluminiumchloridhaltigen Antiperspirantien hilft dabei, die Symptome einer sogenannten Hyperhidrose zu verringern.