Einer aktuellen Umfrage zufolge sind derzeit 17 % der deutschen Bevölkerung auf der Suche nach einer neuen Wohnung bzw. einer Immobilie, während gerade mal 6 % den Bau oder den Erwerb eines Hauses oder einer Eigentumswohnung in Betracht ziehen. Das Problem dabei ist, dass geeignete Objekte in der gewünschten Wohnlage Mangelware sind. Vor allem in Großstädten wie Hamburg, München oder Berlin ist die Wohnungssuche kein leichtes Unterfangen.

Auch wenn in vielen Teilen Deutschlands an allen Enden und Ecken gebaut wird, sind nicht genügend freie Wohnungen vorhanden, die bezahlbar und bezugsfertig sind. Auf eine Immobilienanzeige kommen meiste dutzende Bewerber, die um die Gunst des Vermieters buhlen. Am Ende gewinnt derjenige, welcher sich am besten verkauft. Wenn Sie auch eine neue Wohnung suchen und ihre Chance verbessern wollen, sollten Sie sich folgende Tipps besser zu Herzen nehmen. Wir wünschen unseren Lesern viel Glück bei der Wohnungssuche!

Der Schlüssel zum Erfolg

Es mag für Sie vielleicht banal klingen, aber Makler und Wohnungsbaugenossenschaften, Eigentümer und Vermieter legen oftmals viel Wert auf eine Art Bewerbungsmappe – sie ist der Schlüssel zum Erfolg, wenn Sie andere Mitbewerber ausstechen möchten. Der Vollständigkeit halber sollten Sie folgende Unterlagen zusammentragen und gemeinsam abgeben:

  1. einen aktuellen Gehaltsnachweis
  2. eine Schufa-Auskunft
  3. einen Lebenslauf
  4. eine Mietschuldenfreiheitsbestätigung
  5. die Kontaktdaten (u.a. Telefonnummer) des aktuellen Vermieters
  6. einen schriftlichen Nachweis einer Bürgschaft (für Auszubildende und Studenten wichtig)

Mit diesen Dokumenten hat der Vermieter alle Unterlagen vorliegen, die für ihn interessant sind. Dadurch spart er nicht nur Zeit, sondern macht Sie umso attraktiver.

Die persönlichen Angaben

In Deutschland wird viel diskutiert, welche Angaben der Vermieter einfordern darf und welche privaten Informationen ihn überhaupt nichts angehen. Tatsächlich geben nicht selten Interessenten Auskunft über ihr Privatleben, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Deshalb verraten wir Ihnen, welche Angaben Sie machen müssen und welche nicht.

Angegeben werden muss:

  • Ihr Familienstand
  • Die Anzahl Ihrer Kinder
  • Die Anzahl Ihrer Haustiere

Nicht angegeben werden muss:

  • Ob Sie Raucher sind
  • Ob Sie laute Musik hören
  • Ob Sie oft Partys feiern
  • Welcher Religion Sie angehören
  • Ihre Nationalität
  • Ihre Vorstrafen

Natürlich steht es Ihnen frei, die Angaben, die nicht gemacht werden müssen, Ihrem Vermieter dennoch mitzuteilen. Allerdings darf dieser entsprechende Informationen nicht einfordern, weil es dafür kein Gesetz gibt. Vor alle Wohnungseigentümer im höheren Alter stecken ihre Nasen gerne in Sachen, die Sie einfach nichts angehen. Also lassen Sie sich davon nicht abschrecken!