Appetit auf was Leckeres

21. Juli 2006, aus der Schublade Essen und Trinken

Appetit auf was LeckeresFeierabend, endlich. Ich bin schon gespannt, was sich meine Liebste für heute abend ausgedacht hat. Sie fragt mich mit ihrem hinreißenden Lächeln.

“Du, was wollen wir denn jetzt machen?”
“Vielleicht essen wir erstmal was, ich hab riesen Hunger.”

“Ja, das ist eine gute Idee. Was denn?”
“Worauf hast du denn Appetit?”

“Hm. Ich weiß nicht. Wollen wir nicht Einkaufen fahren?”
“Einkaufen?? Wir haben den Kühlschrank doch voll!”

“Ja, aber ich möchte WAS RICHTIGES essen.”
“Was Richtiges, ach so, ja… Und WAS ist richtig?”

“Ich weiß auch nicht.”
“Wir haben Brot, wir können essen gehen, wir können Essen bestellen oder ich koche was.”

“Du willst doch jetzt nicht ernsthaft was kochen!”
“Warum denn nicht?? Warauf hast du denn Hunger?”

“Irgendwas leckeres.”
“Ja Schatz, das habe ich mir schon gedacht; also nicht kochen. Essen gehen?”

“Wohin denn? Außerdem waren wir gestern grade essen.”
“Na und? Du wolltest doch…”

“Wir geben viel zu viel Geld fürs Essen gehen aus!”
“Ja aber…”

“Also wenn, dann hier irgendwas in der Nähe.”
“Ich brech zusammen. Also gut. Wie wärs mit Max Bistro? Oder dem Wirtshaus?”

“Alles außer dem Max und dem Wirtshaus.”
“Nee war klar… also noch ein Versuch: Ambiente?”

“Können wir nicht mal irgendwo hingehen, wo wir noch nicht waren!?”
“Mann Schatz, du machst mich echt wahnsinnig!”

“Du kennst dich doch hier viel besser aus, also was denn nun!”
“Ich.. du… OK. Hier die Straße hoch in den kleinen Eckladen?”

“Stimmt, da waren wir noch nicht. Was gibt´s denn da so?”
“WAS LECKERES!”

“Gut. Oder nein, nicht gut…”
“WAS???”

“Ich kann jetzt nicht, gleich kommt Verliebt in Berlin auf Sat1.”

Kopfschüttel…

Chat 1 Kommentar »


Eis für zwei

20. Juli 2006, aus der Schublade Essen und Trinken

Eis für zweiEs ist ganz schön warm draußen und drinnen; genau die richtige Zeit für ein kaltes Eis nach Feierabend. Es ist aber schon spät geworden.

“Du, wir wollten doch Eis holen.”
“Ja Schatz, aber das war vor zwei Stunden.”

“Heißt das, dass wir jetzt kein Eis mehr holen wollen?”
“Nein, aber der Simonetti hat jetzt bestimmt schon zu.”

“Du wolltest Eis bei Simonetti holen?”
“Ja, warum denn nicht?”

“Bei dem schmeckt das Eis so komisch.”
“Also meins war bisher immer in Ordnung.”

“Hm. Naja aber der hat ja eh schon zu jetzt.”
“Das sagte ich ja. Trotzdem hätte ich gerne eins gehabt.”

“Wir hätten ja früher losgehen können.”
“DAS ist richtig, Schatz! Aber du konntest ja nicht eher!”

“Wenn du gesagt hättest, dass wir Eis holen wollen, dann hätte ich eine Arbeitspause gemacht.”
“Aber ich habe doch gesagt, dass ich ein Eis möchte!”

“Aber nicht, dass wir zu Simonetti gehen müssen!”
“Versteht sich das denn dann nicht von selbst?”

“Nein.”
“Und das Eis kommt also von ganz alleine von Simonetti zu uns, oder wie?”

“Haha. Wir hätten ja auch Eis von McDonalds holen können. Da ist die Soße so lecker.”
“Ja aber Schatz, wir haben doch eine Eisdiele vor der Tür und zu McDonalds müssen wir fahren…”

“Ja, aber der Simonetti hat doch zu.”
“Hatte er aber vor zwei Stunden noch nicht.”

“Holen wir jetzt Eis von McDonalds?”
“Na gut, warum nicht. Fahren wir also.”

“Ach nee, bis wir von McDonalds wieder hier sind, ist das Eis schon geschmolzen.”

Kopfschüttel…

Chat Kommentare deaktiviert


Morgens um 7

15. Juli 2006, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Morgens um 7Am heutigen Morgen kann meine Liebste eine halbe Stunde länger liegenbleiben; sie muss erst später los. Also stehe ich ganz leise auf und schleiche auf Zehenspitzen aus dem Schlafzimmer.

“Schatz, wo willst du denn hin??”
“Ja, ich stehe auf? Schlaf du noch schön weiter.”

“Du kannst doch nicht aufstehen, ohne dich vorher angekuschelt zu haben!”
“Ich wollte dich nicht wecken.”

“Du weißt doch, dass ich immer aufwache, wenn du aufstehst!”
“Ja, aber ich dachte, heute vielleicht nicht.”

“Komm her!” [rudert wild mit den Armen]
“Also gut.”

“Das ist blöd, wenn du einfach aufstehst. Dann fängt der Tag schon doof an.”
“Ich wollte dich doch aber schlafen lassen.”

“Ich kann ja dann später weiterschlafen.”
“Ach komm, wenn morgens dein Kopf angeht, bist du doch ruck zuck hell wach.”

“Warum stehst du überhaupt jetzt schon auf?”
“Ähm, weil ich vielleicht zur Arbeit muss??”

“Du könntest ja ruhig mal auch etwas länger liegenbleiben.”
“Schatz, das kannst du heute ja auch tun, ich aber nicht.”

“Warum nicht? Du bist doch da der Chef?”
“Bin ich nicht. Und außerdem möchte ich jetzt aufstehen.”

“Nur noch 5 Minuten!”
“Och Schatz, ich…”

“Nur noch 5 Minuten!! Einmal Ankuscheln!”
“Also gut, aber gleich lässt du mich aufstehen.”

“Ja, dann kannst du gehen.”
“Danke Schatz…”

[1 Minute später...]

“Ich glaube, ich muss auf Klo.”
“Wie? Jetzt??”

“Ich muss immer aufs Klo, wenn ich wach werde.”
“Aber ich dachte, du wolltest länger schlafen? “

“Ja aber jetzt bin ich doch wach!”
“Jetzt bin ich extra wegen dir ins Bett zurück gekommen und da willst du…”

“Ich muss jetzt mal aufstehen eben. Bleib du doch ruhig noch liegen! Ich muss eh Haare waschen.”

Kopfschüttel…

Chat 4 Kommentare »


In der vierten Reihe

12. Juli 2006, aus der Schublade Freizeit und Reisen

In der vierten ReiheMeine Liebste und ich lieben Musicals.
Ab und zu besuchen wir daher eins, und weil es ohnehin recht teuer ist, bemühen wir uns stets um beste Plätze.

“Wir sitzen gut hier in der vierten Reihe, oder?”
“Ja, super Plätze haben wir da erwischt, Schatz.”

“Komisch, das Theater ist halb leer. Dabei ist das Stück doch gut, oder?”
Ja, am Stück liegt es sicher nicht. Schau mal, da vorn sind auch noch Plätze frei.”

“Da in der ersten Reihe?”
“Fast genau in der Mitte. Da setzen wir uns jetzt hin, ja?”

“Wir sollen uns auf die Plätze da setzen? Die gehören uns doch gar nicht!”
“Na und? Es sitzt ja offensichtlich niemand dort.”

“Aber wir haben doch nur Karten für Reihe vier.”
“Ja sicher, aber…”

“Das darf man bestimmt nicht!”
“Ja wen stört denn das?? Los, wir setzen uns in Reihe eins.”

“Ich finde das gut hier.”
“Na gut Schatz.”

[2 Minuten später...]

“Wieso setzt sich die doofe Kuh mit Ihrer Turbanfrisur genau vor mich!? Ich sehe ja jetzt gar nichts mehr!”
“Wir könnten ja in die erste Reihe umziehen, da hast du niemanden vor der Nase?”

“Dann kann die sich doch in die erste Reihe setzen, da sind doch noch Plätze frei!”

Kopfschüttel…

Chat Kommentare deaktiviert


Jung geblieben

9. Juli 2006, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Jung gebliebenVor unserem Haus ist ein kleiner Bäcker, sehr praktisch besonders Sonntags. Die Inhaberin kennt uns, ist stets neugierig und immer wenn ich dort bin, fragt sie mich dies und das.

“Du, hast du schon Brötchen geholt?”
“Ja. Ich war eben unten. Die Bäckerin wollte mich wieder ausquetschen.”

“Wieso? Was wollte sie denn von dir?”
“Sie wollte wissen, ob ich das Croissant für dich hole.”

“Ach! Was geht die das denn an?”
” Sie meinte, du seist ja noch so jung.”

“Was? Ich? Wieso was hat sie denn…”
“Sie schätzt, dass du so um die 20 bist.”

“Bin ich doch auch!”
“Schatz, du bist 29!”

“Ja aber ich sehe viel jünger aus!”
“Das mag ja sein, aber…”

“Findest du auch, dass ich aussehe wie 20?”
“Also, ich ähm… nein.”

“Und wie alt sehe ich aus deiner Meinung nach??”
“Du siehst jung aus, ganz bezaubernd, charmant und süß.”

“Und wie alt?”
“Naja da du die ganze Woche immer Business-Klamotten trägst, dadurch etwas älter.”

“Älter als wie?”
“Nein, ich meine du siehst erwachsener aus. Nicht älter.”

“Du meinst also, ich sehe alt aus!”
“Nein, nein, ich würde dich so auf Mitte 20 schätzen vielleicht?”

“Du hast aber gesagt, dass ich älter aussehe, als ich bin. Ich sehe also über 30 aus?”
“Nein, das hast du falsch…, ich meinte…”

“Du bist doof und gemein!”
“Aber ich hab doch gar nicht, ich… Na gut. du siehst aus wie um die 20.”

“Ehrlich?”
“In Business-Klamotten etwas lebenserfahrener, so um die 25 dann? Schatz?”

“Hm. Hauptsache, ich sehe nicht so alt aus wie du!”

Kopfschüttel…

Chat 1 Kommentar »


Geburtstagsüberraschung

8. Juli 2006, aus der Schublade Familie und Feste

GeburtstagsüberraschungHeute hat meine Liebste Geburtstag. Sie hat sich ein abwechslungsreiches Wochenende gewünscht, bei dem sie sich um nichts kümmern muss. Eines der Geschenke ist also ein 2-Tagesplan, der minutiös vollgepackt ist mit tollen Sachen und Veranstaltungen. Bescherung nachts um 0.00 Uhr.

“Was ist denn in dem großen Umschlag hier?”
“Eine Überraschung. Mach ihn doch mal auf.”

“Wow, das alles haben wir vor am Wochenende?”
“Ist alles geplant und organisiert. So, wie du es magst.”

“Danke Schatz! Ein tolles Geschenk! Da ist ja jede Minute verplant!”
“Natürlich. Du wolltest doch, dass nichts dem Zufall überlassen wird.”

“Und was bedeutet Kajenmarkt hier am Samstag um 11.30 Uhr?”
“Das ist ein Bummel über den Luxusflohmarkt an der Schlachte.”

“Flohmarkt? Na gut.”
“Naja es ist nicht richtig ein Flohmarkt, eher…”

“Und wo ist das Café Theatro?”
“Im Foyer des Goethetheaters, da werden wir…”

“Theater, ach so.”
“Nein, also wir gehen dahin, um…”

“Und dies hier? Rundfahrt auf der Lesum?”
“Das ist eine romantische und historische Schiffstour durch….”

“Da kommt meine Schwester aber auch mit, oder!?”
“Ja doch, sie kommt natürlich auch mit, und wir…”

“Du, der Plan geht aber so nicht.”
“Was? Wieso geht der nicht??”

“Da steht Samstag 10.30 Uhr Frühstück und 11.30 Uhr losschlendern. Da fehlt doch mein Duschen! Das wirft alles um und ich muss doch an meinem Geburtstag Duschen!”
“Entschuldige Schatz…”

Kopfschüttel…

Chat 1 Kommentar »


Mücken im Schlafzimmer

7. Juli 2006, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Mücken im SchlafzimmerMeine Liebste ist der festen Überzeugung, alle Mücken dieser Welt hätten nur auf sie gewartet.
Daher müssen alle Maßnahmen ergriffen werden, den Einfall eines Mückenschwadrons in die heimische Wohnung zu verhindern.

“Du, ist das Fenster im Schlafzimmer auch zu?”
“Nein, es ist auf. Zum Lüften. So wie immer.”

“Aber dann kommen doch die ganzen Mücken rein!”
“War gestern abend eine Mücke im Schlafzimmer?”

“Ich habe keine gesehen, glaube ich?”
“Siehst du.”

“Ist denn das Licht auch aus?”
“Ja.”

“Dann mach es aber auch nicht an, ja?”
“Nein. Wir sind ja auch nicht drin.”

“Aber auch kein Licht anmachen, wenn wir drin sind!”
“Schatz, aber wenn wir schlafen gehen, dann machen wir doch immer…”

“Es wird kein Licht angemacht!”
“Nun gut. Du organisierst das heute abend dann, ja?”

“Ist doch einfach: im Dunkeln reingehen, Fenster zu, Licht an, ins Bett gehen, Licht aus, Fenster wieder aufmachen.”
“Aha, soso… Und wie macht man das Fenster auf, wenn man schon im Bett liegt?”

“Man nicht, aber du!”
“Wieso denn ich? Ich muss doch dann im Dunkeln einmal um das Bett rum!”

“Aber du hast das Fenster doch auch aufgemacht und lässt die Mücken rein.”
“Ich lasse die Mücken nicht rein!”

“Tust du wohl! Und mich stechen die dann!”
“Schatz, OK. Also. Weil ich dich so lieb habe, mache ich im Dunkeln heute abend das Fenster wieder auf, wenn du im Bett liegst, und stolpere um dich rum ins Bett zurück. OK? Bist du dann zufrieden?”

“Nee, weil bis dahin sind die Mücken eh schon alle drin!”

Kopfschüttel…

Chat Kommentare deaktiviert


Das verkehrte Sofakissen

4. Juli 2006, aus der Schublade Wohnen und Leben

Das verkehrte SofakissenWir haben zwei Creme farbene Sofas im
Wohnzimmer. Auf beiden Sofas liegt je
ein rotes Kissen. Und machmal liegen wir
da zur Entspannung auch.

“Du Schatz, liegst du auf dem Kissen?”
“Ja.”

“Gibst du es mir mal?”
“Ja aber ich liege doch jetzt drauf.”

“Dann kriegst du auch meins.”
“Wieso? Ich fühle mich sehr wohl mit diesem Kissen.”

“Ja aber das ist das falsche Kissen!”
“Wie? Wieso das falsche Kissen? Was stimmt damit nicht?”

“Das Kissen, was du hast, gehört auf das andere Sofa.”
“Was?”

“Naja dein Kissen ist dunkelrot mit hellrotem Rand.”
“Na und??”

“Mein Kissen ist hellrot mit dunkelrotem Rand.”
“Ja Schätzchen, das sind unsere zwei Sofakissen. Und?”

“Naja dein Kissen gehört auf mein Sofa und mein Kissen auf dein Sofa.”
“Aber ist das nicht wirklich völlig egal??”

“Nein, ist es nicht. Dein Kissen passt doch viel besser auf mein Sofa.”
“Ja? Nein. Ja? Also gut, können wir das nicht später tauschen?”

“Nein und jetzt mach und gib her!”
“Ja Schatz.”

Kopfschüttel…

Chat Kommentare deaktiviert


Fußball WM

2. Juli 2006, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Fußball WMDie WM läuft gerade in vollem Gange.
Deutschland gegen Argentinien im Viertelfinale.
Wir schauen uns das Spiel zusammen an.

“Meinst du, dass die Deutschen gegen Argentinien gewinnen?”
“Na das hoffe ich doch. Ist aber bestimmt schwer.”

“Ich glaube nicht, dass die das schaffen.”
“Naja, aber du musst doch als Fan dran glauben!”

“Guck mal der da, der hat ganz viele Narben.”
“Ja, das, ja. Stimmt.”

“Der neue Torwart, der ist bestimmt nicht so gut wie der erste, sonst wäre er ja nicht zweiter. Das ist gut.”
“Wir müssen erstmal zum argentinischen Tor kommen…”

“Oh Mist, jetzt 1:0 für Argentinien. Schade, dass wir nicht gewonnen haben.”
“Das Spiel läuft doch noch mindestens 40 Minuten!”

“Ja, aber die sind zu gut die Argentinier.”
“Nun warte es dochmal ab. Da ist doch noch alles offen!”

“Es wäre doch echt toll gewesen, wenn wir Weltmeister geworden wären.”
“Oh Mann, das Spiel ist doch noch gar nicht vorbei. Die machen das schon noch!”

“Oh, jetzt haben die doch noch ein Tor geschossen!”
“Ja, Gott sei Dank, jetzt ist wieder alles offen.”

“Die sind schon gut die Deutschen.”
“Ja aber eben hast du doch noch gesagt…”

“Boah, wenn die jetzt wirklich Weltmeister werden…”
“Ja Schatz. Schön Schatz. Du bist ein echter Fan…”

“Warum hoppst der Lehmann denn so im Tor? Macht man das beim Elfmeter so?”
“Ich denke, er will seinen Gegner verwirren.”

“Der Lehmann ist schon super. Aber Olli Kahn könnte das bestimmt auch.”
“Ja, aber Lehmann steht jetzt eben im Tor. Nicht Kahn!”

“Ich weiß, aber den Lehmann kennt man ja gar nicht so. Der Klinsmann ist auch gut. Der freut sich immer so.”
“Ja, das würde ich auch. Früher mochte den niemand. Erst jetzt.”

“Yuppie, Deutschland hat gewonnen! Die sind echt weiter! Super. Wo ist die Zeitung, ich trage das sofort in die Tabelle ein; wie steht es denn jetzt eigentlich?”

Kopfschüttel…

Chat 1 Kommentar »


Urlaubsplanung

1. Juli 2006, aus der Schublade Freizeit und Reisen

UrlaubsplanungIm Oktober haben meine Liebste und ich
2 Wochen Urlaub. Natürlich steht die
Frage im Raum, wo wir hinfahren.

“Können wir nicht mal im Internet schauen, was es so gibt?”
“Klar, ich such mal was. Moment…Ah. Wohin solls denn gehen?

“Zeig mal her!”
“Hier: Formentera, Santorin, Malta…”

“Nee.”
“Oder: Teneriffa, Madeira, La Gomera…”

“Nee.”
“Hm, wie wärs mit Kreta zu den Griechen?”

“Nein.”
“Willst du etwa nach Mallorca?? Eimersaufen?”

“Nö.”
“Aha. Und wo willst du nun hin?”

“Wo es schön warm ist.”
“Das ist jetzt nicht dein ernst. Das scheidet alles aus, weil es da nicht warm genug ist??”

“Ich fahr doch nicht in Urlaub und friere dann da!”
“Du meinst also, du würdest auf Santorin frieren??”

“In der Spalte da steht, dass da nur 26 Grad sind.”
“Wo? Ach da. Soll das heißen, du schaust nur nach den Temperaturen?”

“Natürlich! Ich möchte irgendwo hin, wo es schön warm ist.”
“Aber es kann doch überall sehr heiß sein oder man hat Pech mit dem Wetter! Das weiß man doch vorher nicht?”

“-”
“Oder nicht?”

“Wenn das da steht, wird das schon seinen Grund haben.”
“Aber Schatz… Also gut. Wäre Singapur warm genug?”

“Steht Singapur in der Liste?”
“Nein. Aber es ist sicher nicht kalt dort.”

“Ist Singapur teuer?”
“Naja teurer als Kreta auf jedenfall… Aber es ist warm, sehr warm…”

“Ist das da, wo der Tsunami letztes Jahr war?”
“Ich glaube ja.”

“Gibts denn nichts warmes mehr auf den Kanaren?”
“Nein! Ich meine, doch, natürlich. Aber nichts über 26 Grad. Dafür ist es schön dort…”

“Wir müssen doch irgendwas finden, wo es schön warm ist. Such mal eine andere Liste.”
“Ja Schatz.”

Kopfschüttel…

Chat Kommentare deaktiviert








Blog der Woche