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	<title>Das Kopfschüttel-Blog</title>
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	<description>Die alltäglichen charmanten Dinge der Frauen</description>
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		<title>Todesuhr</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 20:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Koehler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die besonderen Dinge]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorhin rief mich meine Liebste an den PC. In Erwartung von Problemen wie einer Warnmeldung wegen nicht aktualisiertem Virenprogramm, voller Festplatte oder ähnlichem nahm ich den Platz vor dem Rechner ein. Sie sagte: „Mach mal!“ „Was denn? Scheint doch alles in Ordnung zu sein&#8230;“ „Nein, du sollst mal auf der Seite da den Test machen.“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="alignright" title="Todesuhr (photocase.de © LILA21)" src="http://www.kopfschuettel.de/images/photocase4rvsgfng52674581.jpg" alt="" width="131" height="200" /></p>
<p>Vorhin rief mich meine Liebste an den PC. In Erwartung von Problemen wie einer Warnmeldung wegen nicht aktualisiertem Virenprogramm, voller Festplatte oder ähnlichem nahm ich den Platz vor dem Rechner ein. Sie sagte:</p>
<p><strong><em>„Mach mal!“</em></strong><br />
<em>„Was denn? Scheint doch alles in Ordnung zu sein&#8230;“</em></p>
<p><strong><em>„Nein, du sollst mal auf der Seite da den Test machen.“</em></strong><br />
<em>„Hä was? ‚Todesuhr‘? Was ist denn das für ein Humbug?“</em></p>
<p><strong><em>„Ja, da kannst du deinen Todestag errechnen.“</em></strong><br />
<em>„Will ich doch gar nicht wissen!“</em></p>
<p><strong><em>„Das ist doch auch nur halb ernst! Jetzt mach doch mal!“</em></strong><br />
<em>„Na gut&#8230; Das Geburtsdatum, OK. Mein Gewicht?“</em></p>
<p><strong><em>„80 kg hast du bestimmt, oder?“</em></strong><br />
<em>„Was? Höchstens 75 kg! Eher 74. Ich nehm 74.“</em></p>
<p><strong><em>„Du willst wohl einen Tag mehr rausholen?“</em></strong><br />
<em>„Quatsch. Wieso kann man denn die Größe nur in 5-cm-Schritten ändern?“</em></p>
<p><strong><em>„Ist doch nicht so wichtig, das ist doch nur Spaß!“</em></strong><br />
<em>„Na gut. Welches Getränk ich mindestens einmal pro Woche trinke&#8230; Wasser.“</em></p>
<p><strong><em>„Und Bier?“</em></strong><br />
<em>„Nein, ich trink manche Woche auch mal kein Bier. Aha, hier sind jetzt mal eindeutige Sachen. Aber das hier ist ja wieder Quatsch: Ob ich bei Rot über die Ampel gehe. Nein.“</em></p>
<p><strong><em>„Ich schon!“</em></strong><br />
<em>„Gehst du auf fremde Leute zu? Ich würde sagen ja.“</em></p>
<p><strong><em>„Ach, was sind das denn für Leute?“</em></strong><br />
<em>„Das weiß ich doch nicht. Ist doch nur Spaß, hast du gesagt.“</em></p>
<p><strong><em>„Also das finde ich nicht mehr spaßig, wenn du auf fremde Leute zugehst. Sind sie weiblich?“</em></strong><br />
<em>„Die Frage war weiter oben, allerdings in anderer Form.“</em></p>
<p><strong><em>„Nein, ich meine, ob die fremden Leute weiblich sind.“</em></strong><br />
<em>„Was weiß  ich. Jetzt lass mich doch mal weitermachen. Wie viele Menschen ich mit ins Paradies nehmen würde&#8230; so ein Müll! Na gut, keinen einzigen.“</em></p>
<p><strong><em>„WAS? Du würdest ohne mich ins Paradies gehen?“</em></strong><br />
<em>„Na sonst wär’s ja kein&#8230; Also gut, nehm ich ‚Unter 5‘, ist das besser?“</em></p>
<p><strong><em>„Da hast du aber Glück gehabt!“</em></strong><br />
<em>„Wieviele ich durch Gedanken umbringen würde, sag mal, haben die sie noch alle? Keinen!“</em></p>
<p><strong><em>„Also bei mir waren es unter 5&#8230;“</em></strong><br />
<em>„Du musst deinen Mitmenschen gegenüber einfach etwas nachsichtiger sein&#8230; Wenn ich esse – probiere ich alles.“</em></p>
<p><strong><em>„Stimmt. Gibt bestimmt einen Tag Abzug.“</em></strong><br />
<em>„Egal. Hier, da hol ich ihn wieder rein: Ich bin nie oder sehr selten krank.“</em></p>
<p><strong><em>„Aber wenn, dann jammerst du, dass man gleich einen Pfarrer holen möchte!“</em></strong><br />
<em>„Ach was. Hast du viel Kummer? – Nö.“</em></p>
<p><strong><em>„Das freut mich aber!“</em></strong><br />
<em>„‘Du wirst von einem Auto überfahren, was ist die wahrscheinlichste Ursache?‘ – Das weiß ich doch nicht im Voraus!“</em></p>
<p><strong><em>„Jetzt nimm doch irgendwas, es ist doch nur so eine Art Spiel!“</em></strong><br />
<em>„Gut. Ich lag mitten auf der Straße, das nehm ich.“</em></p>
<p><strong><em>„Irgendwie unangenehm.“</em></strong><br />
<em>„Und hier ja&#8230; ja&#8230; und nein. Wie oft feiere ich denn? Ich nehme mal täglich. Meinen Feierabend.“</em></p>
<p><strong><em>„Ja, das scheint bei dir immer öfter ein richtiger Grund zum Feiern zu sein&#8230;“</em></strong><br />
<em>„Sport – mmh, eher selten. Rauchen nein, gute Ausbildung ja. Extrem-Sportarten auch nicht. So, endlich fertig.“</em></p>
<p><strong><em>„Jetzt bin ich aber gespannt, was rauskommt! Ich sterbe 2058.“</em></strong><br />
<em>„1. Mai 2056! Das ist ja noch eine Weile hin.“</em></p>
<p><strong><em>„Das ist aber ein blödes Datum! Am 1. Mai will ich kein Bestattungsinstitut anrufen, da ist doch ein Feiertag! Mach den Test nochmal und gib diesmal das eine Kilo mehr an!“</em></strong></p>
<p>Kopfschüttel&#8230;</p>
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		<title>Mal richtig dänisch essen</title>
		<link>http://www.kopfschuettel.de/2011/09/29/mal-richtig-danisch-essen/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 20:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Koehler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Kurzurlaub mit meiner Liebsten im benachbarten Dänemark an einem wunderbaren, sonnigen Wochenende. Tolle Spaziergänge, ein gutes Hotel und gemütlich Essen gehen machten das Wochenende nahezu perfekt – zumindest für mich. Sie wusste wieder mal nicht, was sie wollte, außer was zu Essen: „Oh, ich hab Hunger nach dem Strandspaziergang.“ „Na, dann lass uns was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="alignright" title="Mal richtig dänisch essen (photocase.de © Alex-)" src="http://www.kopfschuettel.de/images/photocase4868935252659661.jpg" alt="" width="200" height="133" /></p>
<p>Ein Kurzurlaub mit meiner Liebsten im benachbarten Dänemark an einem wunderbaren, sonnigen Wochenende. Tolle Spaziergänge, ein gutes Hotel und gemütlich Essen gehen machten das Wochenende nahezu perfekt – zumindest für mich. Sie wusste wieder mal nicht, was sie wollte, außer was zu Essen:</p>
<p><strong><em>„Oh, ich hab Hunger nach dem Strandspaziergang.“</em></strong><br />
<em>„Na, dann lass uns was Essen gehen, ich lad dich ja schließlich ein.“</em></p>
<p><strong><em>„Ja, unten hab ich eine Pizzeria gesehen und vorhin sind wir an einem Chinesen vorbeigekommen. Worauf hast du denn Lust?“</em></strong><br />
<em>„Och, wollen wir nicht lieber was typisch dänisches essen, wenn wir schon hier sind?“</em></p>
<p><strong><em>„Was ist denn typisch dänisch?“</em></strong><br />
<em>„Na zum Beispiel Smörrebröd.“</em></p>
<p><strong><em>„Hmmm. Trockenes Brot.“</em></strong><br />
<em>„Belegtes Brot!“</em></p>
<p><strong><em>„Ich mag lieber was Warmes essen.“</em></strong><br />
<em>„Na, da gibt’s bestimmt irgendein leckeres Fischgericht, hier am Meer&#8230;“</em></p>
<p><strong><em>„Jaaa&#8230;.“</em></strong><br />
<em>„Ach, komm. Die Pizza und Pasta gibt’s doch überall und im Urlaub kann man ruhig mal was ausprobieren.“</em></p>
<p><strong><em>„Na gut. Dann suchen wir mal.“</em></strong><br />
<em>„Das hier hat immerhin schon mal einen Fisch im Logo, und es ist nicht die ‚Nordsee‘&#8230;“</em></p>
<p><strong><em>„Aber wir schauen erst mal außen auf der Karte, ja?“</em></strong><br />
<em>„Gut. Immerhin erkennt man da auch die Preise.“</em></p>
<p><strong><em>„Ja. Aber den Rest verstehe ich nicht. Wie ist dein Dänisch?“</em></strong><br />
<em>„Öhh&#8230; Ach egal, hier hat’s einen schönen Biergarten, und du kannst ja auf die Teller der anderen Gäste schauen und dir bestellen, was lecker aussieht. Also nichts wie rein!“</em></p>
<p><strong><em>„Das ist doch total peinlich!“</em></strong><br />
<em>„Wieso?“</em></p>
<p><strong><em>„Erstens mag ich nicht neugierig rumgucken und dann ist das viel zu auffällig.“</em></strong><br />
<em>„Also ich guck dezent rum und bestell mir den Braten, den der Herr dahinten isst.“</em></p>
<p><strong><em>„Pah. Oh, die Bedienung kommt schon.“</em></strong><br />
<em>„Äh&#8230; ein Öl&#8230; Carlsberg Öl. Und da hinten das, was der Herr isst.“</em></p>
<p><strong><em>„Sie hat glaube ich nur das Bier verstanden&#8230;“</em></strong><br />
<em>„Na das was der da hinten hat&#8230;“</em></p>
<p>[Meine Liebste zeigt mit dem Finger hin.]</p>
<p><strong><em>„Siehst du, jetzt hat sie’s verstanden! Ich nehme einen Orangensaft&#8230; äh&#8230;“</em></strong><br />
<em>„Das war jetzt aber schon fast peinlich! Und das was du suchst, heißt Appelsinsaft oder so.“</em></p>
<p><strong><em>„Also einen Appelsinsaft. Äh.. und einen Salat.“</em></strong><br />
<em>„Sie versteht Salat wohl nicht&#8230;“</em></p>
<p>[Die Bedienung zeigt Richtung Innenraum und bedeutet meiner Liebsten, mitzukommen.]</p>
<p><strong><em>„Äh nein&#8230; Ach so, sie will mir was zeigen!“</em></strong><br />
<em>„Na dann mal los!“</em></p>
<p>[Einige Minuten später kommt meine Liebste wieder zurück.]</p>
<p><strong><em>„So, bestellt!“</em></strong><br />
<em>„Was war denn an dem Salat so kompliziert?“</em></p>
<p><strong><em>„Sie hat’s mir in der Küche gezeigt: Es gibt ‚Grön Salat‘, das ist ein einfacher grüner Salat, oder ‚Blandet Salat‘, das ist so ein gemischter Salat.“</em></strong><br />
<em>„Und, was hast du nun genommen?“</em></p>
<p><strong><em>„Ich hab dann ein Schnitzel bestellt, das hatte der Koch grade in der Pfanne und das sah so lecker aus!“</em></strong></p>
<p>Kopfschüttel&#8230;</p>
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		<title>Hauptsache weg</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 13:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Koehler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit und Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich gestern heimkam, kam mir meine Liebste freudestrahlend mit einem Brief entgegen. Es stellte sich dann aber heraus, dass der Inhalt doch nicht sooo toll war. Sie rief aufgeregt: „Guck mal Schatz, ich hab gewonnen!“ „Was denn? Wo denn? „Na hier, bei einem Preisrätsel! Ein Wochenende in Tirol mit Hotelübernachtung für zwei! Ist das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="alignright" title="Hauptsache weg (photocase.de © Jelka)" src="http://www.kopfschuettel.de/images/photocasefliq68mq52632861.jpg" alt="" width="133" height="200" /></p>
<p>Als ich gestern heimkam, kam mir meine Liebste freudestrahlend mit einem Brief entgegen. Es stellte sich dann aber heraus, dass der Inhalt doch nicht sooo toll war. Sie rief aufgeregt:</p>
<p><strong><em>„Guck mal Schatz, ich hab gewonnen!“</em></strong><br />
<em>„Was denn? Wo denn?</em></p>
<p><strong><em>„Na hier, bei einem Preisrätsel! Ein Wochenende in Tirol mit Hotelübernachtung für zwei! Ist das nicht toll?“</em></strong><br />
<em>„Ja. Zeig mal.“</em></p>
<p><strong><em>„Hier. Guck mal, wie hübsch es dort ist!“</em></strong><br />
<em>„Ja&#8230; aber ist das auch nicht so eine Rentner-Neppveranstaltung?“</em></p>
<p><strong><em>„Wie kommst du denn darauf?“</em></strong><br />
<em>„Man liest ja immer von sowas.“</em></p>
<p><strong><em>„Kann ich mir nicht vorstellen. Das macht ein Busunternehmen.“</em></strong><br />
<em>„Das sind auch keine Heiligen&#8230;“</em></p>
<p><strong><em>„Du denkst zu schlecht von den Menschen. Freu dich doch über den Gewinn!“</em></strong><br />
<em>„Wo hast du denn da mitgerätselt?“</em></p>
<p><strong><em>„Keine Ahnung&#8230; ich mach mal hier, mal dort mit, und irgendwann gewinne ich eben auch mal!“</em></strong><br />
<em>„Diese ganzen Rätsel dienen doch nur dazu, den Leuten ihre Daten abzuschwatzen. Und ob der Gewinn dann auch verlost wird, überprüft doch auch keiner.“</em></p>
<p><strong><em>„Also hier hab ich den Gewinn. Und meine Adresse haben sie ja gebraucht, um ihn mir zuzusenden.“</em></strong><br />
<em>„Hast du das eigentlich genau gelesen?“</em></p>
<p><strong><em>„Nein, wieso? Im Kleingedruckten steht auch bloß das Übliche.“</em></strong><br />
<em>„Na ja&#8230; ‚Eine Zustiegsmöglichkeit besteht an folgenden Orten: Göttingen, Kassel und Fulda.“</em></p>
<p><strong><em>„Ääh&#8230; das ist ja blöd. Da muss man ja erstmal hinkommen&#8230;“</em></strong><br />
<em>„Und hier: &#8216;Frühstück und Abendessen sind zusätzlich zur Übernachtung fakultativ buchbar.‘“</em></p>
<p><strong><em>„So ein Mist!“</em></strong><br />
<em>„Haha&#8230; das ist gut: ‚Die Abbildungen stellen lediglich ein Anschauungsbeispiel dar und müssen nicht zwingend mit der Übernachtungsmöglichkeit übereinstimmen.‘ Das ist Nepp, wenn du mich fragst. Am Ende wird man da in einer Turnhalle am A&#8230; der Welt untergebracht.“</em></p>
<p><strong><em>„Ach Mensch! Ich hab mich so gefreut, dass ich endlich mal was gewonnen habe!“</em></strong><br />
<em>„Tja. Ich glaube, wenn wir da mitfahren, dürfte deine Enttäuschung nicht weniger werden.“</em></p>
<p><strong><em>„Das gehört doch verboten! Da ist man vor lauter Freude mal nicht so kritisch und schon wird man abgezockt!“</em></strong><br />
<em>„Ach, ärger dich nicht! Dann machen wir eben auf eigene Kosten ein Urlaubswochenende! Ich lade dich ein!“</em></p>
<p><strong><em>„Ohh! Schatz, das ist ja toll! Nach Tirol?“</em></strong><br />
<em>„Ähh&#8230; also wir müssen ja nicht ganz so weit, das wäre ein bisschen viel Fahrerei für ein Wochenende. Wo würde es dir denn noch gefallen?“</em></p>
<p><strong><em>„Was mit Bergen wäre schon schön!“</em></strong><br />
<em>„Ja, die sind aber alle so weit weg&#8230; Wie wär’s denn mit einem Kurztrip nach Dänemark?“</em></p>
<p><strong><em>„Oh ja! Wenn wir mit dem Wetter auch noch Glück haben&#8230;“</em></strong><br />
<em>„&#8230;dann könnten wir sogar einen Strandspaziergang machen.“</em></p>
<p><strong><em>„Gute Idee! Suchen wir im Internet mal schnell ein Hotel?“</em></strong><br />
<em>„Ja. Und es macht dir nichts, dass es da keine Berge gibt?</em></p>
<p><strong><em>„Ach, das ist egal. Mir würde es sogar in einer Turnhalle am A&#8230; der Welt gefallen, wenn du dabei bist.“</em></strong><br />
<em>„Seit wann hast du’s denn so mit Turnen?“</em></p>
<p><strong><em>„Nein, das sag ich ja nur so. Obwohl&#8230; Wenn schlechtes Wetter ist, könnten wir auch in unserem Hotelbett turnen&#8230;“</em></strong></p>
<p>Kopfschüttel&#8230;</p>
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		<title>Tatort Klo</title>
		<link>http://www.kopfschuettel.de/2011/09/19/tatort-klo/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 19:26:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Koehler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wohnen und Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern abend sah ich gerade den Tatort an und fand ihn sehr gelungen. Bis meine Liebste aus dem Klo kam und ich mich dann nicht mehr so recht auf die Handlung konzentrieren konnte, weil sie mit einem Thema kam, das meilenweit vom Krimi entfernt war: „Sag mal, was haben wir denn neuerdings für Klopapier?“ „Wieso?“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="alignright" title="Tatort Klo (photocase.de © Alan_Smithee)" src="http://www.kopfschuettel.de/images/photocaseb97kq2a852616251.jpg" alt="" width="200" height="134" /></p>
<p>Gestern abend sah ich gerade den Tatort an und fand ihn sehr gelungen. Bis meine Liebste aus dem Klo kam und ich mich dann nicht mehr so recht auf die Handlung konzentrieren konnte, weil sie mit einem Thema kam, das meilenweit vom Krimi entfernt war:</p>
<p><strong><em>„Sag mal, was haben wir denn neuerdings für Klopapier?“</em></strong><br />
<em>„Wieso?“</em></p>
<p><strong><em>„Das ist ja einlagig!“</em></strong><br />
<em>„Was meinst du?“</em></p>
<p><strong><em>„Das ist einlagig! Ganz dünn. Und überhaupt nicht weich.“</em></strong><br />
<em>„Hab ich noch nicht gemerkt.“</em></p>
<p><strong><em>„Aber du hast das doch gekauft, oder? Mir wäre sowas nicht in den Einkaufswagen gekommen.“</em></strong><br />
<em>„Ach, die sind doch alle gleich. Nur eine andere Verpackung.“</em></p>
<p><strong><em>„Quatsch, da gibt es welche, die fühlen sich wie Schmirgelpapier an, und andere sind ganz weich.“</em></strong><br />
<em>„Und welches haben wir?“</em></p>
<p><strong><em>„Einlagiges Klopapier eben, na ja, so ein Zwischending, finde ich.“</em></strong><br />
<em>„Hauptsache es funktioniert. Meine Oma hat früher sogar Zeitung genommen.“</em></p>
<p><strong><em>„Ja natürlich. Und bei der Deutschen Bahn gab’s früher auch so eine Mischung aus Karton und Baumrinde, aber das hat ja jetzt nichts mit unserem Klopapier zu tun!“</em></strong><br />
<em>„Ja, nimm eben ein anderes.“</em></p>
<p><strong><em>„Das ist doch das Problem: Wir haben kein anderes!“</em></strong><br />
<em>„Heute gibt’s auch kein anderes mehr, es ist Sonntag abend&#8230;“</em></p>
<p><strong><em>„Ich will doch grade auch gar kein anderes! Ich meine nur, dass&#8230;“</em></strong><br />
<em>„Na also. Dann ist ja alles prima und ich kann hier weitergucken.“</em></p>
<p><strong><em>„Also ich will mindestens zweilagiges Papier! Die restlichen Rollen von diesem Schrott darfst gerne du verbrauchen – du hast sie ja auch gekauft!“</em></strong><br />
<em>„Ist es denn so schlimm?“</em></p>
<p><strong><em>„Es ist eben einfach sehr unangenehm. Kannst ja gerne mal selbst probieren!“</em></strong><br />
<em>„Ich muss grade aber gar nicht auf’s Klo, außerdem will ich in Ruhe den Tatort gucken.“</em></p>
<p><strong><em>„Dir ist das Klopapier völlig egal, oder?“</em></strong><br />
<em>„Ja, also das heißt im Moment ja. Kann ich mich nachher drum kümmern?“</em></p>
<p><strong><em>„Außerdem hängst du es immer falschrum auf den Halter.“</em></strong><br />
<em>„Hochkant?“</em></p>
<p><strong><em>„Nein, aber so, dass der Anfang immer an der Wand ist.“</em></strong><br />
<em>„Hä?“</em></p>
<p><strong><em>„Da kann man ihn so schlecht greifen!“<br />
</em></strong><em>„Sag mal&#8230; Welche Studien treibst du da eigentlich, wenn du auf dem Klo sitzt? Nimm dir doch mal ein Buch mit&#8230;“</em></p>
<p><strong><em>„Du willst mich gar nicht verstehen! Es stört mich eben, wenn das Klopapier falschrum dahängt, und ich würde mich freuen, wenn Du diese Störung beseitigst!“</em></strong><br />
<em>„Ich soll jetzt ins Klo und das Klopapierrolle umdrehen?“</em></p>
<p><strong><em>„Nein! Du sollst sie einfach richtigrum aufhängen, wenn du beim nächsten Mal eine neue Rolle nimmst.“</em></strong><br />
<em>„Schatz, ich werde in Zukunft alle Deine Klopapierwünsche beachten, wenn du mich nun bitte den Tatort fertigschauen lässt. In Ruhe.“</em></p>
<p>[Nachdem die Liebste eine halbe Stunde mit mir den Tatort angeschaut hat:]<br />
<strong><em>„Weißt du was?“</em></strong><br />
<em>„Was denn?“</em></p>
<p><strong><em>„Dieser Boerne hat bestimmt auch zweilagiges Klopapier.“</em></strong></p>
<p>Kopfschüttel&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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