Was ist los?

Was ist los? (photocase.de © Accela)Meine Liebste und ich sitzen an unserem Wohnzimmertisch und essen Antipasti.
Viele leckere Kleinigkeiten, die nicht nur den Gaumen verwöhnen, sondern auch den Knoblauch-Gehalt im Blut erhöhen.
Dabei unterhalten wir uns locker.

„Du Schatz?“
„Ja, Süße?“

„Ich habe ein Problem.“
„So? Ich auch.“

„Du auch?“
„Ja, ich auch.“

„Was hast du denn für ein Problem??“
„Gleich, was wolltest du denn mit mir besprechen?“

„Sag du zuerst.“
„Nein, du hast angefangen, also sag du.“

„Hat es was mit mir zu tun?“
„Später, also was wolltest du mir sagen?“

„Also hat es doch was mit mir zu tun!“
„Das habe ich nicht gesagt.“

„Aber es stimmt, oder?“
„Nein, was hast du denn nun für ein Problem?“

„Du kannst mich doch nicht neugierig machen und dann…“
„Wer! Ich??“

„…und dann sagst du es mir nicht!“
„Das kann doch warten, was willst du denn jetzt eigentlich??“

„Sag mir, was dir an mir nicht passt!“
„Mit dir ist alles in Ordnung!“

„Du willst es bloß nicht sagen!“
„Eigentlich möchte ich nur wissen, was du von mir wolltest!“

„Das ist jetzt gar nicht mehr wichtig.“
„Und was war es?“

„Ich will jetzt sofort von dir wissen, was los ist!“
„Aber ich doch auch von dir!“

„Und was?“
„Das frage ich dich!“

„Ich sage es dir aber nicht!“
„Dann sage ich es dir auch nicht!“

„Toll.“
„Klasse.“

„Und jetzt?“
„Du wolltest was sagen.“

„Du auch.“
„Also schön, dann fange ich eben an.“

„Ist es so schlimm?“
„Nein, wie kommst du denn darauf??“

„Wenn du hier so einen Wirbel darum machst!?“
„Ich??“

„Und was hast du jetzt für ein Problem?“
„Ich wollte eigentlich nur eine Kleinigkeit sagen.“

„Und zwar?“
„Der Videorekorder ist kaputt.“

„Schön, und weiter?“
„Wie weiter! Der Videorekorder ist kaputt!“

„Das ist alles??“
„Das ist alles, reicht das nicht?“

„Und was hat das jetzt mit mir zu tun??“
„Ja, nichts? Das sagte ich doch!“

„Und der Videorekorder ist jetzt so wichtig?“
„Naja, er ist kaputt. Sonst erst einmal nichts.“

„Und für das alte verstaubte Ding unterbrichst du mich??“
„Aber du hattest doch noch gar nichts gesagt!“

„Ich wollte aber!“
„Schatz! Du wolltest, dass ich anfange!“

„Da dachte ich ja auch, es ginge um mich!“
„Das hast du dann wohl falsch gedacht.“

„Aber du hast so getan, als ginge es um mich!“
„Habe ich nicht!“

„Und das nur, weil du zuerst erzählen wolltest!“
„Quatsch! Könntest du mir jetzt bitte mal dein Problem verraten??“

„Na schön.“
„Und? Was ist es?“

„Also: das Problem ist Alessandro.“
„Wer??“

„Die stellen meinen Lieblingsnagellack nicht mehr her!“

Kopfschüttel…

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Und was ist im Busch?

Und was ist im Busch? (photocase.de © na)Meine Liebste sitzt an ihrem Rechner und arbeitet, als ich nach Hause komme. Das an sich ist noch nichts besonderes, aber heute komme ich unerwartet viel früher, also sonst.
Die Liebste wird sich bestimmt freuen!

„Mann, habe ich mich erschreckt!“
„Ich bin es nur, Süße, ich.“

„Wieso kommst du denn jetzt schon??“
„Die letzten Tage waren so anstrengend, da dachte ich…“

„Du kommst doch sonst nie so früh!“
„Ja, aber ich wollte dich heute überraschen.“

„Ist irgendwas?“
„Was soll denn sein?“

„Ich meine ja nur.“
„Darf ich nicht mal früher nach Hause kommen?“

„Doch, aber das ist komisch.“
„Wieso denn komisch??“

„Ich dachte, du hast so viel zu tun im Moment?“
„Das stimmt auch, aber heute…“

„Und da gehst du einfach früher?“
„Ja. Was dagegen??“

„Und deine Kollegen?“
„Was soll mit denen sein?“

„Sind die auch früher gegangen?“
„Nein! Wieso interessiert dich das denn!“

„Ich werde doch wohl mal fragen dürfen?“
„Schon, aber du fragst das, als sei was im Busch.“

„Und was ist im Busch?“
„Du, wenn du nicht gleich mit der Laberei aufhörst!“

„Warum meckerst du mich denn jetzt an??“
„Ich meckere dich gar nicht an!“

„Ist das jetzt immer so?“
„Was.“

„Wenn du früher nach Hause kommst?“
„Keine Sorge, das kommt ja nur sehr selten vor.“

„Da bin ich ja beruhigt.“
„Störe ich dich, oder was willst du damit sagen?“

„Nein, du störst nicht.“
„Da bin ich ja beruhigt…“

„Zumindest, wenn du still bist.“
„Wie bitte??“

„Du kommst hier rein und bringst mir alles durcheinander!“
„Schatz, ich wollte dich NUR überraschen!“

„Ja, das finde ich auch lieb von dir, aber…“
„Ich kann ja ins Schlafzimmer gehen, dann hast du Ruhe!“

„Und was machst du dann da?“
„Das kann dir doch wohl völlig egal sein!“

„Wenn du da bist, dann will ich aber wissen, was du machst!“
„Ich werde nichts machen, was dich stören könnte.“

„Und was?“
„Weiß ich jetzt noch nicht.“

„Was kannst du im Schlafzimmer schon groß machen…“
Schlafen, zum Beispiel.“

„Bist du denn müde?“
„Nein.“

„Warum willst du denn dann schlafen??“
„Du wolltest doch, dass ich still bin!“

„Aber du musst doch wegen mir nicht schlafen?“
„Sondern? Was soll ich denn deiner Meinung nach machen?“

„Hm…“
„Tschüss, ich gehe dann.“

„Und wann kommst du wieder?“
„Dann, wenn ich will.“

„Also ich brauche noch eine halbe Stunde, schätze ich.“
„Schön.“

„Kommst du dann wieder?“
„Nein!“

„Wieso denn nicht??“
„Schatz! Du willst deine Ruhe, dann kann ich ja wohl…“

„Na toll! Vielen Dank!“
„Was denn??“

„Ich dachte, du wolltest mich überraschen!“
„Wollte ich ja auch, aber du…“

„Ich freue mich, dass du zu Hause bist, und…“
„Aber du hast doch eben gesagt…“

„Und dann willst du gar nichts mit mir zu tun haben! Blödmann!“

Kopfschüttel…

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Ich würde echt sterben

Ich würde echt sterben (photocase.de © connor212)Meine Liebste und ich sitzen in unserem Wohnzimmer und bilden uns in Sachen heterogene Sozialkulturen und moderne Kommunikationswissenschaften weiter.
Und zwar mit „BigBrother“ auf RTL 2…

„Irgendwie tun die mir leid.“
„Wer jetzt, Süße? Die Hausbewohner?“

„Ja.“
„Mir tun die auch leid. Die ganze Zeit da so zusammen…“

„Ja, das natürlich auch.“
„Wieso? Was hast du denn gemeint?“

„Ich würde echt sterben.“
„Und bei was?“

„Sechs Monate, ein halbes Jahr lang…“
„Ja, und was?“

„Die sind doch die ganze Zeit da drin, oder?“
„Ja, und was würdest du nun sechs Monate lang nicht aushalten?“

„Und die dürfen überhaupt gar nicht raus?“
„Nein, natürlich nicht, aber…“

„Sechs Monate…“
„Du meinst, sechst Monate ohne mich, das wäre…“

„Ohne dich? Naja, das wäre auch blöd, aber…“
„Aha, sehr nett. Aber??“

„Ein halbes Jahr lang ohne meinen Friseur?? Nee!“

Kopfschüttel…

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Du ja wohl eher!

Du ja wohl eher! (photocase.de © la dina)Meine Liebste hat gewonnen, ich leider verloren: und zwar bei der Entscheidung, was am Neujahrsabend in der Primetime für ein Fernsehprogramm auf der Flimmerkiste gewählt wird, um uns beide zu erfreuen.
Und so kommt es, dass uns das Traumschiff mal wieder die Ehre gibt. Heute unter anderem dabei: Harald Schmidt und Heinz Hoenig. Na gut!

„Das haben wir schon lange nicht mehr gesehen, Schatz!“
„Ja, Süße. Es ist lange gut gegangen…“

„Also ich sehe das gerne, du nicht?“
„Nutzt es was, wenn ich jetzt Nein sage?“

„Nein.“
„Dachte ich mir.“

„Die fahren heute nach Rio de Janeiro.“
„Da wäre ich jetzt auch gern.“

„Ob das da wirklich so abläuft?“
„Was? Silvester in Rio?“

„Nein, da so auf dem Traumschiff.“
„Wohl kaum.“

„Wieso?“
„Weil es ja eben das Traumschiff ist, deshalb.“

„Aber es könnte doch ab und zu mal so sein?“
„Was jetzt genau?“

„Na, dass sich da Leute kennenlernen und so?“
„Vielleicht…“

„Was uns wohl passieren würde, wenn wir da mitfahren würden!“
„Fahren wir aber nicht.“

„Und wenn?“
„Du würdest bestimmt zufällig einen ehemaligen Liebhaber dort treffen.“

„Wieso denn ich?? Du ja wohl eher!“
„Ich? Wieso ich eher?“

„Wer weiß, wo du dich früher immer rumgetrieben hast!“
„Du spinnst ja wohl!“

„Dann treffen wir eine von denen und die will dich dann zurück!“
„Ach so!? Da fällt mir gerade aber keine passende Kandidatin ein.“

„Soll das heißen, es wäre aber denkbar?“
„Denkbar ist alles.“

„Und wer?“
„Niemand.“

„Du hast gesagt, es sei eine denkbar! Also wer!“
„Das habe ich nicht gesagt!“

„Du hast gesagt, es sei denkbar, dass dich eine Ex zurück will!“
„Nein, ich sagte, denkbar sei alles!“

„Sage ich doch!“
„Sagst du eben nicht!“

„Jetzt weiß ich auch, warum du Traumschiff nicht gerne siehst!“
„Wie bitte?? Was heißt das denn??“

„Weil du genau weißt, so könnte es dir auch ergehen!“
„So ein Blödsinn! Das ist das Traumschiff, Schatz!“

„Eben! Deswegen passieren da ja auch immer Überraschungen.“
„Aber die sind doch alle ausgedacht!“

„Aber deine Ex-Freundinnen, die sind echt!“
„Sind wir hier auf dem Traumschiff??“

„Nee.“
„Eben!“

„Ich will auch auf das Traumschiff.“
„Viel Spaß dann.“

„Kommst du denn nicht mit?“
„Nein, ich könnte ja eine meiner Ex-Freundinnen dort treffen…“

„Aber wenn du nicht dabei bist, dann treffe ICH die ja alle allein?“
„Himmel… Das ist der Stoff, aus dem das Traumschiff gemacht wird…“

„Aus sowas wird das Traumschiff  gemacht?? Aus deinen…“
„Schatz! Ich kriege gleich einen Nervenzusammenbruch!“

„Natürlich! Solche Themen schmecken dir nicht, kenne ich ja!“
Liebe Liebste! Das Traumschiff hat NICHTS mit mir zu tun!“

„Noch nicht.“
„Wird es auch nicht! Und jetzt hör auf! Guck da lieber hin.“

„Jetzt habe ich gar keine Lust mehr, das zu gucken!“
„Und wieso nicht?? Du wolltest doch unbedingt!“

„Du machst mir das mal wieder madig!“
„Ich glaube, wir sind auch im Film hier! Mal wieder ein Drama!“

„Da will man schön mit dem Traumschiff träumen, und du…“
„ICH?? Ich mache doch überhaupt nichts!?“

„Du hast gesagt, ich soll alleine aufs Traumschiff!“
„Na und??“

„Da kann ich ja nie mal in Ruhe an Deck an der Reling stehen.“
„Und warum nicht??“

„Wenn da dauernd deine Ex-Freundinnen rumlaufen?? Danke!“

Kopfschüttel…

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