Meine Liebste und ich liegen endlich in unserem großen Bett.
Bei uns steht die Schlafzimmertür tagsüber immer offen; wenn sie abends von der Liebsten geschlossen wird, ist das immer ein angenehmes Zeichen:
der Tag ist zu Ende, die Nacht fängt an.
“Hmhhmhmhmmjam…”
“Schläfst du schon, Süße?”
“Nee; sonst könnte ich dir ja wohl nicht antworten.”
“Aber um zu wissen, ob du antwortest, muss ich doch fragen?”
“Ganz schön schlau, Schatz. Lass mich, ich bin müde.”
“Wenn du jetzt nichts gesagt hättest, dann wüsste ich…”
“Jaaa doch. Du hast ja recht, Schatz.”
“Obwohl du ja manchmal nichts sagst.”
“Was? Was sage ich nicht?”
“Ich frage dich was und du sagst einfach nichts.”
“Ich??”
“Ich denke dann, dass du schläfst, tust du aber gar nicht.”
“Kann sein, na und?”
“Na und??”
“Ja ist das so schlimm?”
“Wenn ich dich was frage und du stellst dich schlafend??”
“Tue ich ja gar nicht!”
“Hast du aber!”
“Habe ich nicht!”
“Es sah aber so aus.”
“Was hast du mich denn gefragt?”
“Das weiß ich nicht mehr, aber es war so.”
“Vielleicht habe ich ja wirklich schon geschlafen?”
“Nö. Hast du nicht, das weiß ich.”
“Schön! Und was willst du denn jetzt eigentlich von mir?”
“Ich wollte fragen, ob wir mal den Keller aufräumen sollen.”
“-”
“Jetzt sagst du ja schon wieder nichts!”
“-”
“Was ist denn jetzt??”
“Ich schlafe schon.”
“Tust du nicht! Sonst würdest du das ja nicht sagen können!”
“Bin grade aufgewacht.”
“Sehr witzig!”
“Hast du was gesagt?”
“Keller aufräumen?”
“Tu dir keinen Zwang an.”
“Ich meinte aber eigentlich WIR!”
“-”
“Süße?”
“-”
“Schläfst du jetzt schon wieder?”
“Ja.”
“Tust du nicht! Jetzt sag doch mal!”
“Doch mal.”
“Nein, ob wir demnächst mal den Keller aufräumen.”
“-”
“Liebste!”
“-”
“Ich lade dich morgen auf ein Eis ein.”
“Super!”
“Siehst du, du schläfst ja doch nicht!”
“Bin grade wieder aufgewacht.”
“DAS ist NICHT lustig!”
“Ich habe geträumt, dass du mich auf ein Eis einlädst.”
“-”
“Hast du doch, oder?”
“-”
“Ich habe es genau gehört!”
“-”
“Schatz? Oder?”
“Ich schlafe schon.”
“Tust du nicht!”
“Doch.”
“Aber ich schlafe doch schon, nicht du!”
“Pff! Schlafen wir eben beide schon.”
“Nein!”
“Doch!”
“Wir können uns ja wohl nicht unterhalten, wenn wir schlafen!”
“Das ist auch der Sinn und Zweck des Schlafens.”
“Damit du dich nicht mit mir unterhalten musst??”
“Nicht direkt. Aber es ist ein Nebeneffekt.”
“Blödmann!”
“Selber!”
“Kriege ich nun morgen das Eis!?”
“Räumen wir demnächst den Keller auf!?”
“-”
“-”
“Schläfst du schon, Schatz?”
“Ja, Liebste.”
“Was für ein Zufall, ich auch!”
Kopfschüttel…











Meine Liebste und ich liegen abends endlich wieder in unserem Bett. Das besondere Highlight heute: es wurde neue und frisch duftende Bettwäsche aufgezogen.
Meine Liebste und ich liegen abends endlich im Bett und freuen uns auf das gemeinsame Einschlafen.
Meine Liebste muss leider für einige Tage beruflich verreisen. Fast eine ganze Woche wird sie unterwegs sein und ihre sorgfältigen Reisevorbereitungen fallen – wie immer – recht umfangreich aus.
Meine Liebste und ich liegen nach einem langen Tag erschöpft im Bett. Meistens wechseln wir noch ein paar Worte und unterhalten uns über dies und das, bevor wir das Licht ausmachen.
Meine Liebste und ich sind ziemlich müde, außerdem ist es schon recht spät geworden. Also schnell noch Zähne putzen, Türen schließen und im Bett bequem ausbreiten. Licht aus. Herrlich!
Es war lange schonmal fällig; und jetzt haben meine Liebste und ich ein neues Bett angeschafft. Alle wichtigen Kriterien wurden beachtet: es ist elegant und groß, hat die richtige Farbe, die Matratzen super, dekoriert drumherum, neue Bettwäsche, und so weiter. Wir liegen abends drin.
Am heutigen Morgen kann meine Liebste eine halbe Stunde länger liegenbleiben; sie muss erst später los. Also stehe ich ganz leise auf und schleiche auf Zehenspitzen aus dem Schlafzimmer.
Meine Liebste ist der festen Überzeugung, alle Mücken dieser Welt hätten nur auf sie gewartet.
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