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Traumdeutung

15. Juli 2011, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Als wir heute früh beim Frühstück saßen, erzählte ich der Liebsten von dem seltsamen Traum, den ich heute Nacht geträumt hatte. Dass mein Schatz über so einen reichen Fundus an küchenpsychologischem Fachwissen verfügt, wusste ich da allerdings noch nicht…

„Na, du siehst aber müde aus!“
„Kein Wunder, ich habe eine total stressige Nacht hinter mir.“

„Wieso denn das? Wir sind doch recht früh ins Bett gegangen.“
„Ach, ich hab die ganze Nacht nur einen Quatsch nach dem anderen geträumt.“

„Deshalb hast du mich zweimal getreten und dich so rumgewälzt. Was hast du denn geträumt?“
„Ach, irgendwie lauter zusammenhangloses, sinnloses Zeug.“

„Erzähl mal, das hat bestimmt eine tiefere Bedeutung!“
„Quatsch.“

„Doch, Träume haben immer eine tiefere Bedeutung.“
„Aha. Was bedeutet es dann, dass ich heute Nacht zusammen mit einem braunen Pferd mit dunkler Mähne mit dem ICE von Berlin nach Stuttgart gefahren bin und wir über zwei Stunden Verspätung hatten?“

„Naja, von Berlin nach Stuttgart sind zwei Stunden Verspätung doch gar nicht so viel! Außerdem kann es doch immer mal Verspätung geben. Ich hab neulich erst gelesen, dass die Bahn auch deshalb immer Verspätung hat, weil wegen der hohen Kupferpreise Schienen geklaut werden und die Bahn gar nichts für die Verspätung kann.“
„Aber Eisenbahnschienen sind doch gar nicht aus Kupfer.“

„Naja, dann eben die Kabel oder so. Auf jeden Fall will die Bahn die Schienen und Kabel jetzt markieren, damit die Diebe sie nicht mehr so einfach verkaufen können.“
„Aha.“

„Ja, immer denken alle, die Bahn ist an den Verspätungen schuld, dabei wurden die Schienen und Kabel abgebaut.“
„Naja, wenn sie dann pünktlicher werden, soll’s mir recht sein.“

„Ja. Du hättest doch heute nacht auch reiten können.“
„Wie?“

„Naja, mit deinem braunen Pferd im Traum.“
„Ach so, tja, da hab ich nicht dran gedacht.“

„Warum hattest du überhaupt ein Pferd dabei?“
„Weiß ich doch nicht. Du bist doch hier die Traumdeutungsexpertin.“

„War es denn eine Stute oder ein Hengst?“
„Weiß ich doch nicht. Ich kenn mich mit Pferden überhaupt nicht aus.“

„Das sieht man doch.“
„So? Ob das Pferd das Bein hebt oder sich hinhockt oder was?“

„Nein, aber an der Stelle mußt du halt mal hinschauen.“
„Hab ich aber nicht. Aber wenn ich heute Nacht wieder von dem Pferd träume, schau ich nach und dann sag ich es dir.“

„Gut. Was wolltest du überhaupt in Stuttgart?“
„Nichts. Ich weiß es nicht. Eigentlich wollte ich gar nicht nach Stuttgart, nur der Zug fuhr halt dahin.“

„Wollte das Pferd nach Stuttgart?“
„Was weiß ich. Jetzt hör auf mit dem Gefrage, das war nur ein komischer Traum.“

„Ja. Ich hab heute Nacht nichts geträumt.“
„Vielleicht erinnerst du dich nur nicht.“

„Nee, wenn ich was geträumt hätte, würde ich mich auch erinnern.“
„Jeder Mensch träumt jede Nacht, nur die meisten erinnern sich nicht an ihre Träume.“

„Echt? Du hast dich aber dran erinnert.“
„Ja, es war aber auch ein komischer Traum. Mit einem Pferd Zug fahren, so ein Quatsch.“

„Ja. So ein Quatsch.“
„Also, da sind wir uns ja immerhin einig.“

„Ja.“
„Gut.“

„Was hast du eigentlich in Berlin gemacht?“

Kopfschüttel…

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Ausschlafen

28. Februar 2011, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Normalerweise beginnt mein Samstagmorgen frühestens um 10 Uhr. Endlich mal ausschlafen! Das klappt aber nicht immer, z. B. wenn ich vergesse, den Wecker auszuschalten. Dann beginnt mein Samstagmorgen um 6:15 Uhr. Meine Liebste, die normalerweise auch gerne länger schläft, ist dann natürlich auch wach. Im Unterschied zu mir kann sie dann aber nicht mehr einschlafen, und wenn sie dann eh schon wach ist, fängt sie auch gleich mit ihren Tagesplanungen an. Nachdem ich den Wecker wieder ausgeschaltet hatte, fing sie an:

„Schaaaatz, aufstehen! Arbeiten!“
„Lass mich schlafen, es ist Samstag.“

“Wieso hast du dir denn dann den Wecker gestellt? Und mir?”
“Grummel.”

„War nur ein Spaß! Bist Du jetzt wach?“
„-“

„Ich mein ja nur, wegen dem Wecker.“
„Mistding! Nimm ihn mit in die Küche. GÄÄÄHN!!“

„Da können wir heute viel unternehmen, wenn wir schon aus Versehen so früh aufstehen und nicht so lange schlafen!“
„Ich will aber lange schlafen.“

„Och komm, du bist doch jetzt eh wach. Ich mach uns einen Kaffee, dann frühstücken wir schön, und dann…“
„Ich kann problemlos wieder einschlafen. Geh ruhig schon mal Kaffee kochen, ich komm dann.“

„Gut, mach ich.“ [Meine Liebste geht in die Küche, ich döse wieder ein, bis sie laut ruft:] „WILLST DU EIN EI ZUM FRÜHSTÜCK?“
„Mmmh.“

„WAS HAST DU GESAGT?“
„Mmmh.“

„Dann koch ich mal eins mehr.“ [Lautes Geklapper, kurze Stille, dann liegt meine Liebste wieder neben mir.] „In fünf Minuten sind die Eier fertig, Schatz!“
„Mmmh.“

„Wir könnten so lange noch kuscheln…“
„-“

„Wenn Du mir keine Antwort gibst, mach ich den Wecker nochmal an!“
„Laß mich einfach in Ruhe schlafen. Geh nach den Eiern gucken. Und Brötchen holen!“

„Ach, da versuche ich, es dir schön zu machen, und dann krieg ich nur Gegrummel zu hören!“
„Ich will doch nur noch ein bißchen schlafen…“

„Ja, ich weiß. Also ich geh jetzt frühstücken!“
„Und wenn wir im Bett frühstücken?“

„Das ist ja der erste vernünftige Satz, den ich heute von dir höre! Eine prima Idee! Ich hol gleich alles her!“
„Später, dachte ich…“
[Meine Liebste ist schon weg und kommt wenig später mit einem vollbeladenen Tablett, wie ich im Dämmerschlaf erkennen kann.]

„Frühstück ist fertig! Hier, mit Kaffee, Müsli, Ei… Ich stell’s zwischen uns beide, pass bitte auf.“
„Ist schon recht, ich werde mich nicht bewegen. Ich schlummer einfach noch ein paar Minuten…“

„Soll ich jetzt etwa alleine im Bett frühstücken? Ooooch… Na ja – ich hab auf jeden Fall Hunger. Guten Appetit, Schatz.“
„Mmmh. Kannst Du etwas leiser mit dem Löffel in der Müslischüssel klappern?“

„Nein, kann ich – HOPPLA! MIST!!!“
„IIIIIH, was ist denn das???“

„Mir ist die Kaffeetasse vom Tablett gerutscht… auf dein Kopfkissen… Das tut mir leid, Schatz!“
„Das war’s dann wohl mit Ausschlafen.“

„Aber der Geruch macht jetzt Lust auf Frühstück, oder? Frühstück im Bett ist doch das Größte!“

Kopfschüttel…

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Hilf mir lieber! Teil 2

25. November 2010, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Nachdem meine Liebste am vergangenen Sonntag mit Bauchschmerzen in den Tag starten musste und nach dem Aufstehen nicht gerade die beste Stimmung herrschte, sollte man(n) ja annehmen, dass es von diesem Punkt aus nur bergauf gehen konnte.
Rein theoretisch, zumindest…

“Schatz, ich habe jetzt alles durch.”
“Was hast du durch, Süße?”

“Magen-Darm-Tee, Tabletten, Salzstangen, Cola… Alles durch.”
“Und?”

“Es geht mir aber immer noch schlecht.”
“Das tut mir sehr leid, das wird schon wieder, keine Sorge.”

“Das ist blöd, immerhin ist heute Sonntag!”
“Ja. Kann halt mal passieren, Liebste.”

“Aber wir wollten doch was zusammen unternehmen heute!?”
“Richtig, können wir aber jetzt eben nicht.”

“So ein Mist, ich ärgere mich so!”
“Bleiben wir beide eben schön hier zuhause, ist doch auch gut!”

“Hä??”
“Ja, ähm… Oder nicht??”

“Lieber wäre ich mit dir in den Zirkus gegangen.”
“Zirkus?? Welcher Zirkus denn? Ist einer in Bremen?”

“Nee.”
“Ähm…”

“Aber da wäre ich zum Beispiel gerne mit dir hingegangen!”
“In einen Zirkus, den es gar nicht gibt??”

“Das ist doch nur ein Beispiel, du Blödmann!”
“Ach so… Heißt das, du möchtest in einen Zirkus gehen?”

“War ich auf jeden Fall schon lange nicht mehr.”
“Als Besucherin oder eher als…”

“…sprich nicht weiter, wenn dir dein Leben was wert ist!”
“Haha! Du weißt ja gar nicht, was ich sagen wollte!?”

“Das muss ich auch nicht wissen, außerdem bin ich krank!”
“Was hat das damit zu tun, dass du krank bist??”

“Weil du dann lieb zu mir sein musst, deswegen!”
“Ich bin doch immer lieb??”

“Pff! Bist du gar nicht!”
“Wieso? Was habe ich denn gesagt??”

“Dass ich als Kamel im Zirkus auftreten soll! Oder Elefant!”
“Das habe ich NICHT gesagt!!”

“Aber gedacht!”
“Quatsch!”

“…und das ist NICHT NETT!”
“Also Moment mal, nur weil du dir das ausdenkst, heißt das n…”

“Ausdenken?? Ich kenne dich mittlerweile, mein Lieber!”
“Ich wollte nichts über Kamele sagen, ehrlich nicht!”

“Na schön, dann aber über Elefanten!”
“Auch nicht über Elefanten!”

“Was denn??”
“Ich wollte sagen, dass…”

“Sag es nicht!”
“Aber ich sollte doch??”

“Ich bin krank, sei jetzt endlich lieb zu mir!”
“Wenn das so weiter geht, bin ich gleich auch krank!”

“Ja, weil du dann mindestens ein blaues Auge haben wirst!”
“Von wem! Von dir??”

“Genau!”
“Ich dachte, du bist krank und dir geht es schlecht??”

“Dafür reicht es gerade noch, keine Sorge!”
“Das ist nicht nett, Süße…”

“Wie man in den Wald hineinruft, so…”
“…danke, können wir das jetzt bitte beenden, ja?”

“Von mir aus, ich habe ja nicht damit angefangen!”
“OK, gut.”

“-”
“-”

“Wie sind wir denn überhaupt darauf gekommen?”
“Worauf?”

“Auf die Elefanten?”
“Wir sprachen nicht über Elefanten.”

“Natürlich sprachen wir eben über Elefanten!”
“Nein, DU hast über Elefanten gesprochen, ich nicht.”

“Du ja wohl auch!?”
“Nein. Mit keiner Silbe.”

“Du hast doch Elefant gesagt!?”
“Nein ich sagte, dass ich NICHT Elefant sagte!”

“Also mit dir kann man echt nicht reden…”
“Wie bitte??”

“Selbst wenn ich krank bin, nimmst du mich nicht ernst.”
“Aber…”

“Dass du MIR nicht zuhörst, ist ja schon schlimm, aber…”
“Hä??”

“…aber dass du nicht einmal DIR selber zuhörst…”
“Also pass mal auf, ich wollte NUR mit dir in den Zirkus gehen!”

“Du spinnst ja wohl!”
“Was denn?? Wieso??”

“Ich bin krank, schon vergessen?!”

Kopfschüttel…

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Hilf mir lieber!

21. November 2010, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Sonntagmorgen, 11.47 Uhr: ich warte darauf, dass die Liebste endlich aufsteht.
Sie schläft gerne lange, aber das ist schon etwas ungewöhnlich. Ich beschließe, mal nachzusehen, ob sie schon wach ist und öffne vorsichtig die Schlafzimmertür…

“Uuuääähhh!”
“Süße? Was ist denn?? Du bist ja schon wach??”

“Ich bin krank, ich kann nicht aufstehen!”
“Krank? Was hast du denn??”

“Mir tut mein Bauch weh und ich bin so schlapp.”
“Aha, na das ist ja bl…”

“…und ich bin maßlos enttäuscht!”
“Enttäuscht? Wovon?”

“Von dir!”
“Von mir?? Wieso??”

“Weil du jetzt erst kommst, um nach mir zu sehen!”
“Ähm… Ich dachte, du schläfst noch!?”

“Mir könnte ja schon längst wer weiß was zugestoßen sein!”
“Normalerweise schläfst du doch aber sonntags immer länger!?”

“Aber doch nicht sooo lange!”

“Naja, das stimmt schon, aber…”

“Aua, mein Bauch!”

“Was ist denn eigentlich mit deinem Bauch?”

“Der tut weh, sagte ich doch schon.”
“Und wovon?”

“Woher soll ich denn das wissen!?”
“Naja, ich dachte…”

“Hör bitte auf, zu denken, ja?”
“Ähm…”

“Hilf mir lieber.”
“Na schön, also… Was kann ich denn jetzt für dich tun?”

“Nichts.”
“Aber… Nichts??”

“Nichts!”
“Soll ich dir vielleicht einen Magen-Darm-Tee machen?”

“Nein!”
“Nicht, aha, und… Vielleicht was zu essen?”

“Hallo?? Klopf, klopf! Ich habe Bauch-Aua!”
“OK, also nichts essen, oder vielleicht doch Salzstangen?”

“Nein!”
“Wir haben auch noch Magentabletten, glaube ich, soll ich…”

“Nein!”
“Was brauchst du denn??”

“Nichts!”
“Aber du hast doch eben gesagt, dass ich dir helfen soll??”

“…ich wollte dir nur mal zeigen, wie du das immer machst!”
“Was?? Ich??”

“Ja, wenn du krank bist!”
“Ähm…”

“Ich darf dann ja auch nie was für dich machen!”
“Aber, also, ich bin doch jetzt gar nicht krank, sondern du??”

“Natürlich muss ich einen Magen-Darm-Tee trinken gleich!”

“Ah, also…”

“Und ich werde auch eine Tablette und Salzstangen essen.”
“Ja…”

“Weil man das so macht, wenn man was mit dem Magen hat.”
“-”

“Um wieder gesund zu werden.”
“-”

“Auch, wenn man das eigentlich gar nicht machen will.”
“-”

“Das siehst du doch auch so, oder??”
“Naja, also, Überwindung kostet das natürlich schon…”

“…und obwohl du das weißt, darf ich das nie für dich machen!”
“Aber ich bin doch gar nicht krank!?”

“Jetzt nicht, aber sonst schon!”

“Liebste, ich habe jetzt verstanden, was du mir damit sagen willst.”

“Schön. Dann merk dir das aber auch mal!”
“Jaaa. Du darfst mich pflegen, wenn ich mal wieder krank werde.”

“Das hoffe ich, ich kenne mich da nämlich ganz gut aus.”

“Gut. Einverstanden.”

“Schön.”
“Und jetzt?”

“Was jetzt!?”
“Jetzt hole ich dir erst einmal einen Magen-Darm-Tee, oder?”

“Nein, geh mir bloß weit weg mit dem widerlichen Zeug!”

Kopfschüttel…

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Ins Bett

27. September 2010, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Meine Liebste und ich sitzen am Wochenende im Wohnzimmer und lesen. Die Liebste allerdings rutscht schon seit einer Viertelstunde irgendwie ungeduldig herum und schaut mich zwischendurch immer mal wieder an.
Was in ihrem Kopf wohl wieder vorgeht…

“Du, Schatz?”
“Ja, Süße?”

“Wir sollten mal ins Schlafzimmer rübergehen.”

“Aha, und wieso?”

“Weil, ähm… Weil da eine Birne in der Lampe kaputt ist.”
“Welche Lampe?”

“Ähm, die auf meinem Nachttisch.”

“Tatsächlich?? Ist mir gar nicht aufgefallen.”

“Die solltest du dir mal ansehen.”
“Mache ich später.”

“Und warum nicht jetzt?”
“Weil ich ja eh nichts machen kann, wir haben keine Ersatzlampe.”

“Ach so…”

“Ich kaufe morgen eine neue Birne.”

“Gut…”
“Fein.”

“-”
“-”

“Wir sollten aber trotzdem ins Schlafzimmer gehen.”
“Wieso?”

“Naja, mal ne Stunde ausruhen oder so?”

“Ich bin nicht müde.”

“Also ich schon.”
“Dann geh doch?”

“Kommst du nicht mit?”
“Nee. Ich kann jetzt nicht schlafen.”

“Hm…”
“Gute Nacht.”

“Aber ich wollte doch mit dir zusammen ins Schlafzimmer?”
“Wieso? Soll ich dir zugucken, wie du schläfst, oder was??”

“Nein…”
“Na also.”

“Aber du könntest doch trotzdem mitgehen?”

“Warum??”

“Vielleicht kannst du ja noch was anderes reparieren?”
“Im Schlafzimmer ist meines Wissens nichts anderes kaputt.”

“Also kommst du jetzt mit oder nicht!?”
“Warum soll ich denn unbedingt ins Schlafzimmer gehen??”

“Weil du doof bist, darum!”

“Ja, aha, das macht die Sache natürlich viel klarer…”

“Du bist müde und musst dich ins Bett legen! VERSTANDEN??”

“Ich bin doch aber gar nicht…”

“…sei einfach still jetzt und komm mit!”
“Aber…”

“Wie kann man nur so schwer von Begriff sein!”
“Ähm… Ach so, jetzt verstehe ich, glaube ich…”

“Na das hat aber gedauert!”
“Warum sagst du denn nicht einfach, dass du wuschig bist??”

“WUSCHIG?? ICH??”
“Na das meintest du doch, oder?”

“WUSCHIG??”
“Um nicht zu sagen…”

“Verkneif dir alle weiteren Kommentare!”
“Ich mag ja diese ganz besondere romantische Stimmung und…”

“Trottel!”
“…und wie dezent du mich umschmeichelst, fantastisch…”

“Weißt du was, bleib doch einfach da sitzen!”

“Ich dachte, wir wollten ins Schlafzimmer gehen?”

“Ich wollte ja, aber du ja nicht!”
“Jetzt will ich aber auch?”

“Vergiss es!”
“Aber…”

“Und soll ich dir noch was sagen??”

“Ähm, was denn?”

“Die Lampe ist gar nicht kaputt!”
“Was für ein Zufall…”

“Aber ich kann vorhersehen, dass sie gleich kaputt gehen wird!”

Kopfschüttel…

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Voller Zettel

8. September 2010, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Meine Liebste hat mich vor kurzem gebeten, mir heute einen Tag frei zu nehmen, damit wir gemeinsam einige wichtige Dinge erledigen können. Zum Beispiel Sperrmüll sortieren, Fenster putzen, Dachrinnen reinigen, zusammen ein neues Sofa aussuchen und vieles mehr.
Der Wecker der Liebsten klingelt am frühen Morgen…

“Schatz… Schatz, aufwachen…”
“Süße, wir haben doch heute frei, lass mich noch ein bisschen…”

“Och nee, das ist kein Urlaubstag heute, komm!”
“Mist…”

“Stehst du jetzt auf, ja?”
“Jaaa… Willst du denn nicht zuerst ins Bad?”

“Nee, du gehst zuerst ins Bad.”
“Und warum das?”

“Weil du sonst wieder einpennst!”
“Das wäre nicht ganz unwahrscheinlich…”

“Eben, also los!”
“Wieso müssen wir denn so früh aufstehen??”

“Damit wir heute was schaffen, deswegen.”
“Aber wir haben doch noch den ganzen Tag Zeit??”

“Ich habe aber tausend Sachen auf dem Zettel!”

“Aha…”

“Los, geh jetzt.”
“Tausend Sachen?”

“Wenn nicht sogar noch mehr.”
“Verdammt…”

“Wir arbeiten den Zettel ab und dann vielleicht.”
“Dann vielleicht??”

“…vielleicht haben ja dann noch etwas Zeit übrig.”
“Aha… Ich hasse volle Zettel…”

“STEH JETZT AUF!”

“Ist ja gut, ich geh ja schon…”

“Ich checke in der Zwischenzeit schon mal, womit wir anfangen.”
“Toll…”

[Ich schäle mich unwillig aus meiner Bettdecke und schlurfe ins Badezimmer, es nutzt ja nichts. Dort muss ich feststellen, dass auch ein Schwall eiskaltes Wasser meinen Wachzustand nicht deutlich verbessert...
Eines muss ich aber anerkennend festhalten: normalerweise ist die Liebste der Morgenmuffel, es sei denn, sie hat sich etwas in den Kopf gesetzt, dann entwickelt sie ungeheuerliche Energien; da habe ich schon großen Respekt vor und dafür gebührt ihr wirklich Anerkennung!

Zehn Minuten später bin ich fertig und gehe zurück ins Schlafzimmer, um mir ein Hemd aus dem Schrank zu nehmen; allerdings ist es hier noch dunkel!?]

“-”
“Liebste??”

“Was…”
“Du liegst ja noch im Bett??”

“Ja, sieht man doch, oder?”
“Aber ich dachte, wir wollten aufstehen und was schaffen??”

“Ich bin ja auch aufgestanden.”
“Komisch, sieht man gar nicht??”

“Ich bin dann aber wieder ins Bett gegangen.”
“Warum?? Ich meine, mich scheuchst du raus und du…”

“Ja, aber jetzt bleibe ich noch ein Stündchen liegen.”
“Wie bitte??”

“Du kannst dir ja schon mal einen Kaffee machen oder so.”

“Aber…”

“So, und jetzt lass mich noch schön hier liegen, ja? Tschüss!”

“Und was ist mit deinem vollen Zettel??”

“Ja genau, das ist die Ursache.”
“Ursache?? Ursache wofür??”

“Dass ich jetzt noch liegen bleibe.”
“Steht da vielleicht drauf, zuerst noch eine Stunde pennen??”

“Quatsch! Das würde ICH niemals auf den Zettel schreiben!”
“Sondern??”

“Ich kann den Zettel nicht wiederfinden…”

Kopfschüttel…

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Turnschuh

30. August 2010, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Meine Liebste sitzt in der Küche und trinkt Tee, als ich am Abend nach Hause komme. Das ist an sich nichts Besonderes, aber genau das mag ich ja an Partnerschaften: es ist jemand da, der dich liebt und auf dich wartet, wenn du erschöpft nach Hause kommst. Ist das Leben nicht schön?

“Hallo Schatz!”
“Hallo Süße!”

“Und? Geht´s dir gut?”
“Ja.”

“Aha.”
“Ja.”

“Geht das vielleicht auch etwas ausführlicher?”
“Es geht mir heute sehr gut, danke Liebste.”

“Aha.”
“Ja.”

“Mehr nicht??”
“Wieso? Was soll denn sein?”

“Naja, was heißt denn das??”
“Ähm… Ich verstehe die Frage irgendwie nicht?”

“Na ich sehe doch, dass es dir NICHT gut geht.”
“Wie bitte??”

“Wie geht es dir denn nun wirklich?”
“Es geht mir gut!”

“Männer…”
“Und was heißt das jetzt wieder??”

“Ihr könnt nie zugeben, wenn es euch mal nicht gut geht.”
“Aber ich…”

“…nicht mal euren eigenen Frauen gegenüber!”
“Wieso sollte es mir denn nicht gut gehen??”

“Frauen spüren das.”
“Was spürst du denn bitte??”

“Ich weiß nicht, aber mein Bauch sagt mir: da stimmt was nicht.”
“Was soll denn nicht stimmen??”

“Das will ich ja eben gerade von dir wissen!”
“Es ist alles mit mir in Ordnung! Etwas müde vielleicht, aber…”

“AHA!”
“Na und?? Ich bin doch öfters mal ein bisschen müde!?”

“Du solltest dich aufs Sofa legen und dich erholen.”
“Ähm…”

“…dann geht es dir auch bald wieder besser.”
“Es geht mir aber doch gar nicht schlecht!?”

“Vielleicht ist da auch eine Grippe im Anflug?”
“Quatsch!”

“Komm, ich mache dir einen Tee und du legst dich schön hin.”
“Nein! Ich will mich nicht hinlegen!!”

“Deine Nerven scheinen auch schon total blank zu liegen…”
“Hör jetzt auf mit dem Blödsinn!”

“Du willst mir also glaubhaft machen, du seist gar nicht krank??”
“Sooo! Jetzt kommen wir der Sache näher.”

“Also sagst du, dass du fit, frisch und gesund bist?”
“Richtig. Ich bin fit wie ein Turnschuh!”

“Gut! Das wusste ich.”
“Pff! Eben war ich doch noch todkrank, deiner Meinung nach!?”

“Hätte doch sein können??”
“Liebste, ich kann dir wieder mal nicht auch nur ansatzweise folgen…”

“Komm, lass uns gehen.”
“Gehen? Wohin??”

“Wir treffen uns gleich mit Tanja und Chrissi in der Bar Celona.”
“Was?? Wie bitte?? Also Moment mal, das…”

“Das wollten wir doch schon öfter mal machen!?”
“Das wolltest DU schon öfter machen, ICH NICHT!”

“Also Moment, DAS habe ich aber anders in Erinnerung!”
“Aha, und woran erinnerst du dich, bitte??”

“Immer, wenn wir uns treffen wollten, warst du leider krank.”
“Ähm…”

“…aber heute bist du ja zum Glück fit!”
“Aber…”

“Komm Turnschuh, lass uns gehen.”

Kopfschüttel…

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Ohne mich?

20. Juli 2010, aus der Schublade Schlafen und Dösen

(photocase.de © onesecondupndown)Meine Liebste und ich sitzen am späten Abend noch vor dem Fernseher.
Während die Liebste noch hellwach ist und (mir unverständlich) aufmerksam den Ausführungen eines allwöchentlichen RTL-Magazins mit eher unterdurchschnittlichem Qualitätsanspruch folgt, fallen mir schon so langsam die Augen zu…

 

“Bist du müde, Schatz?”
“Ja, Süße… Ich glaube, ich gehe jetzt mal ins Bett.”

“Jetzt??”
“Ja, jetzt. Ist ja wohl spät genug, oder?”

“Ja, aber JETZT??”
“Wieso nicht jetzt??”

“Ohne mich??”
“Ähm…”

“Das geht doch nicht mehr lange, ist gleich zu Ende!”
“Schön, dann kannst du ja gleich nachkommen.”

“Ich wollte aber mit dir zusammen ins Bett gehen!”
“Dann komm doch mit?”

“Ich finde das aber sehr interessant gerade!”
“Tatsächlich?? Ach, was wundere ich mich eigentlich noch…”

“Komm, die paar Minuten schaffst du doch noch, oder?”
“Och Liebste, ich…”

“Ich mag das, wenn wir zusammen schlafen gehen.”
“Ja…”

“Du nicht?”
“Doch, doch…”

“Siehste!”
“Ja, aber ich bin total müde, ich gehe jetzt.”

“Das heißt, du ignorierst mich einfach??”
“Pff! Ich könnte auch sagen, dass DU mich ignorierst!”

“Ich?? Wenn ich nichts gesagt hätte, wärst du schon weg!”
“Möglich…”

“Und das OHNE MICH!”
“Liebste, wir kennen uns jetzt seit zirka 100 Jahren und…”

“Ach so! Und das ist dein Argument jetzt??”
“Naja, ich meine ja nur, dass…”

“Was wäre denn, wenn du eine neue Schnecke hättest??”
“Wie bitte??”

“Würdest du dann auch einfach eher ins Bett gehen??”
“Wahrscheinlich würden wir BEIDE deutlich eher ins Bett gehen…”

“Wie meinst du denn das jetzt??”
“Naja, mit einer neuen Schnecke würde ich eher, also, ich meine…”

“Du bist so doof!”
“Wieso ich denn??”

“Ich bringe ein plausibles Argument und du nur Schweinereien!”
“Also Moment mal, du hast doch mit den Schnecken angefangen!?”

“Da verstehst du aber was ganz falsch!”
“Aha, und was verstehe ich daran nicht??”

“Weil ICH deine einzige und alleinige Schnecke bin!”
“Ach so…”

Blödmann, blöder!”
“Ähm, demnach sollte ich jetzt also wohl besser nicht ins Bett gehen?”

“Das siehst du ausnahmsweise einmal richtig!”
“…weil ich stattdessen hier mit dir lieber rumstreiten sollte?”

“Ganz genau.”
“Aha… Liebe kann so schön sein…”

“Schön, dass du es jetzt auch verstanden hast.”
“Na gut, bleibe also hier noch 10 Minuten sitzen…”

[10 Minuten später...]

“So, siehst du Schatz, ist schon vorbei.”
“Gott sei Dank, dann kann ich, ähm, wir ja jetzt ins…”

“Ich schon, du kannst ruhig noch sitzen bleiben.”
“Wie bitte?? Ich dachte, wir gehen jetzt zusammen ins Bett?”

“Gleich.”
“Gleich?? Wieso gleich??”

“Ich will erst noch duschen.”
“Was??”

“Und ich muss unbedingt meine Haare für morgen waschen.”
“Liebste, auf KEINEN FALL bleibe ich SOLANGE hier noch sitzen!”

“Wieso nicht, das geht doch ganz schnell??”
“Schnell?? Deine Vorstellung von SCHNELL möchte ich mal haben!”

“Na gut, also schön; dann geh halt ins Bett.”
“Gott sei Dank, es geschehen noch Zeichen und Wunder…”

“Moment mal, das ist keine Aufforderung, schlafen zu gehen!”
“Was?? Nicht??”

“Du darfst ins Bett gehen, ja.”
“Aber??”

“Aber du darfst nicht einschlafen, bis ich auch da bin!”

Kopfschüttel…

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Beweise es

5. Juli 2010, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Meine Liebste und ich liegen am späten Abend endlich im Bett und lassen den Tag ausklingen.
Während ich noch eben schnell meinen Wecker auf die richtige Uhrzeit einstelle, beobachtet mich die Liebste und scheint auf irgendetwas zu warten.
Wenn das mal nicht wieder Komplikationen gibt…

“Bist du fertig, Schatz?”
“Ja, Süße. Alles klar, Wecker gestellt.”

“Liebst du mich noch?”
“Wie bitte??”

“Hast du die Frage nicht verstanden, oder was??”
“Akustisch schon, inhaltlich irgendwie nicht??”

“Pff! Als wenn das sooo eine komplizierte Frage wäre!”
“Natürlich liebe ich dich noch!”

“Hm.”
“Hm??”

“Beweise es.”
“Beweisen?? Wie soll ich das denn beweisen??”

“Du könntest mir zum Beispiel mal wieder Blumen mitbringen.”
“Liebste, ich HABE dir letzte Woche Blumen mitgebracht!?”

“Echt?? Wann!”
“Letzten Mittwoch??”

“Ach ja…”
“Ach ja, ach ja! Na super…”

“Stimmt, habe ich irgendwie vergessen.”
“Schön, kann ja mal passieren, und? Was sagt man da?”

“Wer! Ich jetzt??”
“Ja, du! Was müsstest du jetzt eigentlich sagen?”

“Was soll ich denn sagen??”
“Das Wort fängt mit E an, kleiner Tipp.”

“Mit E??”
“Ja, E wie Ent… Ent… ung…”

“Entscheidung??”
“Nein, nicht Entscheidung!”

“Bezieht sich das Wort auf die Blumen?”
“In gewisser Weise schon, aber insbesondere auf mich!”

“Ach so, ja dann ist mir klar, was du hören willst.”
“Schön, und??”

“Das war eine schöne Entschädigung, danke Schatz!”

Kopfschüttel…

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Es geht mir nicht aus dem Kopf

13. Juni 2010, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Meine Liebste und ich schlafen bereits seit ein paar Stunden; ich selbst befinde mich irgendwo in meiner tiefsten Tiefschlafphase, als meine zerebralen Reservesysteme ein kontinuierliches Zupfen an meinem T-Shirt registrieren und beschließen, den Rest meines Körpers vorsichtshalber aufzuwecken…

“Schatz? Bist du wach?”
“Nein…”

“Aber du sagst doch schon was?”
“Das sind nur Reflexe…”

“Aber…”
“Liebste, was willst du denn, warum weckst du mich??”

“Weil ich dringend deinen Rat brauche.”
“Jetzt?? Es ist, ähm… Es ist halb vier morgens!!”

“Wenn ich mit der Zeitansage sprechen wollte, hätte ich das Telefon geholt!”
“Viel mehr als die Zeitansage kriegst du von mir auch nicht!”

“Jetzt hör doch mal zu, dann kannst du gleich weiterschlafen.”
“Also schön… Was ist denn los?”

“Ich kriege einfach dieses Problem nicht aus dem Kopf.”
“Welches Problem?”

“Ich habe gestern mit Nicole telefoniert.”
“Aha. Das wäre für mich allerdings auch ein Problem…”

“Nein, jetzt lass doch mal die dummen Scherze!”
“…also du hast mit Nicole telefoniert. Und?”

“Wir haben über alles Mögliche gesprochen, du weißt schon.”
“Weiß ich nicht, aber könntest du jetzt bitte zur Sache kommen?”

“Sie hat gesagt, ich sei ja auch nicht mehr die Jüngste.”
“Und?”

“Und??”
“Ja. Na und?”

“Was sagst du denn dazu??”
“Wozu??”

“Dass ich nicht mehr die Jüngste wäre??”
“Liebste, du weckst mich nicht wirklich deswegen, oder?”

“Nein.”
“Himmel… UND WESWEGEN DANN??”

“Weil Nicole gesagt hat, ich müsse mich auch mehr frisch halten.”
“Dann geh in die Küche.”

“In die Küche?? Was soll ich denn da??”
“Da haben wir Frischhaltefolie.”

“SCHATZ!”
“Liebste, WAS WILLST DU VON MIR JETZT!?”

“Ich frage mich die ganze Zeit, was sie damit gemeint hat!”
“Und warum fragst du das nicht Nicole??”

“Ich habe so getan, als wüsste ich, wovon sie spricht.”
“Oh Gott, ich spüre schon wieder meine Halsschlagader pochen…”

“Jetzt sag doch mal, was meint sie denn??”
“Woher soll ich denn das wissen??”

“Naja, denkst du denn auch, dass ich nicht mehr so frisch bin??”
“Nein. Ein Frischkäse sieht alt gegen dich aus. Gute Nacht.”

“Schatz, wenn du dich jetzt umdrehst, dann…!”
“Was dann!”

“…dann wecke ich dich jede halbe Stunde!”
“Bist du verrückt?? Können wir das nicht morgen besprechen??”

“Ich kann aber deswegen schon die ganze Zeit nicht schlafen!”
“Nur weil dir deine geisteskranke Freundin Schwachsinn erzählt hat??”

“Du meinst, ich kann das einfach ignorieren?”
“Das meine ich nicht nur, dass empfehle ich dir dringend.”

“Aber soooo jung bin ich ja nun auch nicht mehr, oder?”
“Du bist aber jung geblieben und wirst es immer sein.”

“Ohhh, danke! Danke! Du bist so süß, mein Schatz!”
“Gern geschehen. Darf ich jetzt weiterschlafen?”

“Moment, eine Sache hätte ich da noch…”
“Herrgott, was denn noch??”

“Nicole meinte, du wärst ja ebenfalls nicht mehr der Jüngste.”
“Ich??”

“Naja, ich meine, du bist ja nun auch wirklich schon alt.”
“Ähm…”

“Aber mach dir darüber keine Gedanken. Gute Nacht!”

Kopfschüttel…

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Traumdeutung

15. Juli 2011, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Als wir heute früh beim Frühstück saßen, erzählte ich der Liebsten von dem seltsamen Traum, den ich heute Nacht geträumt hatte. Dass mein Schatz über so einen reichen Fundus an küchenpsychologischem Fachwissen verfügt, wusste ich da allerdings noch nicht…

„Na, du siehst aber müde aus!“
„Kein Wunder, ich habe eine total stressige Nacht hinter mir.“

„Wieso denn das? Wir sind doch recht früh ins Bett gegangen.“
„Ach, ich hab die ganze Nacht nur einen Quatsch nach dem anderen geträumt.“

„Deshalb hast du mich zweimal getreten und dich so rumgewälzt. Was hast du denn geträumt?“
„Ach, irgendwie lauter zusammenhangloses, sinnloses Zeug.“

„Erzähl mal, das hat bestimmt eine tiefere Bedeutung!“
„Quatsch.“

„Doch, Träume haben immer eine tiefere Bedeutung.“
„Aha. Was bedeutet es dann, dass ich heute Nacht zusammen mit einem braunen Pferd mit dunkler Mähne mit dem ICE von Berlin nach Stuttgart gefahren bin und wir über zwei Stunden Verspätung hatten?“

„Naja, von Berlin nach Stuttgart sind zwei Stunden Verspätung doch gar nicht so viel! Außerdem kann es doch immer mal Verspätung geben. Ich hab neulich erst gelesen, dass die Bahn auch deshalb immer Verspätung hat, weil wegen der hohen Kupferpreise Schienen geklaut werden und die Bahn gar nichts für die Verspätung kann.“
„Aber Eisenbahnschienen sind doch gar nicht aus Kupfer.“

„Naja, dann eben die Kabel oder so. Auf jeden Fall will die Bahn die Schienen und Kabel jetzt markieren, damit die Diebe sie nicht mehr so einfach verkaufen können.“
„Aha.“

„Ja, immer denken alle, die Bahn ist an den Verspätungen schuld, dabei wurden die Schienen und Kabel abgebaut.“
„Naja, wenn sie dann pünktlicher werden, soll’s mir recht sein.“

„Ja. Du hättest doch heute nacht auch reiten können.“
„Wie?“

„Naja, mit deinem braunen Pferd im Traum.“
„Ach so, tja, da hab ich nicht dran gedacht.“

„Warum hattest du überhaupt ein Pferd dabei?“
„Weiß ich doch nicht. Du bist doch hier die Traumdeutungsexpertin.“

„War es denn eine Stute oder ein Hengst?“
„Weiß ich doch nicht. Ich kenn mich mit Pferden überhaupt nicht aus.“

„Das sieht man doch.“
„So? Ob das Pferd das Bein hebt oder sich hinhockt oder was?“

„Nein, aber an der Stelle mußt du halt mal hinschauen.“
„Hab ich aber nicht. Aber wenn ich heute Nacht wieder von dem Pferd träume, schau ich nach und dann sag ich es dir.“

„Gut. Was wolltest du überhaupt in Stuttgart?“
„Nichts. Ich weiß es nicht. Eigentlich wollte ich gar nicht nach Stuttgart, nur der Zug fuhr halt dahin.“

„Wollte das Pferd nach Stuttgart?“
„Was weiß ich. Jetzt hör auf mit dem Gefrage, das war nur ein komischer Traum.“

„Ja. Ich hab heute Nacht nichts geträumt.“
„Vielleicht erinnerst du dich nur nicht.“

„Nee, wenn ich was geträumt hätte, würde ich mich auch erinnern.“
„Jeder Mensch träumt jede Nacht, nur die meisten erinnern sich nicht an ihre Träume.“

„Echt? Du hast dich aber dran erinnert.“
„Ja, es war aber auch ein komischer Traum. Mit einem Pferd Zug fahren, so ein Quatsch.“

„Ja. So ein Quatsch.“
„Also, da sind wir uns ja immerhin einig.“

„Ja.“
„Gut.“

„Was hast du eigentlich in Berlin gemacht?“

Kopfschüttel…

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Ausschlafen

28. Februar 2011, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Normalerweise beginnt mein Samstagmorgen frühestens um 10 Uhr. Endlich mal ausschlafen! Das klappt aber nicht immer, z. B. wenn ich vergesse, den Wecker auszuschalten. Dann beginnt mein Samstagmorgen um 6:15 Uhr. Meine Liebste, die normalerweise auch gerne länger schläft, ist dann natürlich auch wach. Im Unterschied zu mir kann sie dann aber nicht mehr einschlafen, und wenn sie dann eh schon wach ist, fängt sie auch gleich mit ihren Tagesplanungen an. Nachdem ich den Wecker wieder ausgeschaltet hatte, fing sie an:

„Schaaaatz, aufstehen! Arbeiten!“
„Lass mich schlafen, es ist Samstag.“

“Wieso hast du dir denn dann den Wecker gestellt? Und mir?”
“Grummel.”

„War nur ein Spaß! Bist Du jetzt wach?“
„-“

„Ich mein ja nur, wegen dem Wecker.“
„Mistding! Nimm ihn mit in die Küche. GÄÄÄHN!!“

„Da können wir heute viel unternehmen, wenn wir schon aus Versehen so früh aufstehen und nicht so lange schlafen!“
„Ich will aber lange schlafen.“

„Och komm, du bist doch jetzt eh wach. Ich mach uns einen Kaffee, dann frühstücken wir schön, und dann…“
„Ich kann problemlos wieder einschlafen. Geh ruhig schon mal Kaffee kochen, ich komm dann.“

„Gut, mach ich.“ [Meine Liebste geht in die Küche, ich döse wieder ein, bis sie laut ruft:] „WILLST DU EIN EI ZUM FRÜHSTÜCK?“
„Mmmh.“

„WAS HAST DU GESAGT?“
„Mmmh.“

„Dann koch ich mal eins mehr.“ [Lautes Geklapper, kurze Stille, dann liegt meine Liebste wieder neben mir.] „In fünf Minuten sind die Eier fertig, Schatz!“
„Mmmh.“

„Wir könnten so lange noch kuscheln…“
„-“

„Wenn Du mir keine Antwort gibst, mach ich den Wecker nochmal an!“
„Laß mich einfach in Ruhe schlafen. Geh nach den Eiern gucken. Und Brötchen holen!“

„Ach, da versuche ich, es dir schön zu machen, und dann krieg ich nur Gegrummel zu hören!“
„Ich will doch nur noch ein bißchen schlafen…“

„Ja, ich weiß. Also ich geh jetzt frühstücken!“
„Und wenn wir im Bett frühstücken?“

„Das ist ja der erste vernünftige Satz, den ich heute von dir höre! Eine prima Idee! Ich hol gleich alles her!“
„Später, dachte ich…“
[Meine Liebste ist schon weg und kommt wenig später mit einem vollbeladenen Tablett, wie ich im Dämmerschlaf erkennen kann.]

„Frühstück ist fertig! Hier, mit Kaffee, Müsli, Ei… Ich stell’s zwischen uns beide, pass bitte auf.“
„Ist schon recht, ich werde mich nicht bewegen. Ich schlummer einfach noch ein paar Minuten…“

„Soll ich jetzt etwa alleine im Bett frühstücken? Ooooch… Na ja – ich hab auf jeden Fall Hunger. Guten Appetit, Schatz.“
„Mmmh. Kannst Du etwas leiser mit dem Löffel in der Müslischüssel klappern?“

„Nein, kann ich – HOPPLA! MIST!!!“
„IIIIIH, was ist denn das???“

„Mir ist die Kaffeetasse vom Tablett gerutscht… auf dein Kopfkissen… Das tut mir leid, Schatz!“
„Das war’s dann wohl mit Ausschlafen.“

„Aber der Geruch macht jetzt Lust auf Frühstück, oder? Frühstück im Bett ist doch das Größte!“

Kopfschüttel…

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Hilf mir lieber! Teil 2

25. November 2010, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Nachdem meine Liebste am vergangenen Sonntag mit Bauchschmerzen in den Tag starten musste und nach dem Aufstehen nicht gerade die beste Stimmung herrschte, sollte man(n) ja annehmen, dass es von diesem Punkt aus nur bergauf gehen konnte.
Rein theoretisch, zumindest…

“Schatz, ich habe jetzt alles durch.”
“Was hast du durch, Süße?”

“Magen-Darm-Tee, Tabletten, Salzstangen, Cola… Alles durch.”
“Und?”

“Es geht mir aber immer noch schlecht.”
“Das tut mir sehr leid, das wird schon wieder, keine Sorge.”

“Das ist blöd, immerhin ist heute Sonntag!”
“Ja. Kann halt mal passieren, Liebste.”

“Aber wir wollten doch was zusammen unternehmen heute!?”
“Richtig, können wir aber jetzt eben nicht.”

“So ein Mist, ich ärgere mich so!”
“Bleiben wir beide eben schön hier zuhause, ist doch auch gut!”

“Hä??”
“Ja, ähm… Oder nicht??”

“Lieber wäre ich mit dir in den Zirkus gegangen.”
“Zirkus?? Welcher Zirkus denn? Ist einer in Bremen?”

“Nee.”
“Ähm…”

“Aber da wäre ich zum Beispiel gerne mit dir hingegangen!”
“In einen Zirkus, den es gar nicht gibt??”

“Das ist doch nur ein Beispiel, du Blödmann!”
“Ach so… Heißt das, du möchtest in einen Zirkus gehen?”

“War ich auf jeden Fall schon lange nicht mehr.”
“Als Besucherin oder eher als…”

“…sprich nicht weiter, wenn dir dein Leben was wert ist!”
“Haha! Du weißt ja gar nicht, was ich sagen wollte!?”

“Das muss ich auch nicht wissen, außerdem bin ich krank!”
“Was hat das damit zu tun, dass du krank bist??”

“Weil du dann lieb zu mir sein musst, deswegen!”
“Ich bin doch immer lieb??”

“Pff! Bist du gar nicht!”
“Wieso? Was habe ich denn gesagt??”

“Dass ich als Kamel im Zirkus auftreten soll! Oder Elefant!”
“Das habe ich NICHT gesagt!!”

“Aber gedacht!”
“Quatsch!”

“…und das ist NICHT NETT!”
“Also Moment mal, nur weil du dir das ausdenkst, heißt das n…”

“Ausdenken?? Ich kenne dich mittlerweile, mein Lieber!”
“Ich wollte nichts über Kamele sagen, ehrlich nicht!”

“Na schön, dann aber über Elefanten!”
“Auch nicht über Elefanten!”

“Was denn??”
“Ich wollte sagen, dass…”

“Sag es nicht!”
“Aber ich sollte doch??”

“Ich bin krank, sei jetzt endlich lieb zu mir!”
“Wenn das so weiter geht, bin ich gleich auch krank!”

“Ja, weil du dann mindestens ein blaues Auge haben wirst!”
“Von wem! Von dir??”

“Genau!”
“Ich dachte, du bist krank und dir geht es schlecht??”

“Dafür reicht es gerade noch, keine Sorge!”
“Das ist nicht nett, Süße…”

“Wie man in den Wald hineinruft, so…”
“…danke, können wir das jetzt bitte beenden, ja?”

“Von mir aus, ich habe ja nicht damit angefangen!”
“OK, gut.”

“-”
“-”

“Wie sind wir denn überhaupt darauf gekommen?”
“Worauf?”

“Auf die Elefanten?”
“Wir sprachen nicht über Elefanten.”

“Natürlich sprachen wir eben über Elefanten!”
“Nein, DU hast über Elefanten gesprochen, ich nicht.”

“Du ja wohl auch!?”
“Nein. Mit keiner Silbe.”

“Du hast doch Elefant gesagt!?”
“Nein ich sagte, dass ich NICHT Elefant sagte!”

“Also mit dir kann man echt nicht reden…”
“Wie bitte??”

“Selbst wenn ich krank bin, nimmst du mich nicht ernst.”
“Aber…”

“Dass du MIR nicht zuhörst, ist ja schon schlimm, aber…”
“Hä??”

“…aber dass du nicht einmal DIR selber zuhörst…”
“Also pass mal auf, ich wollte NUR mit dir in den Zirkus gehen!”

“Du spinnst ja wohl!”
“Was denn?? Wieso??”

“Ich bin krank, schon vergessen?!”

Kopfschüttel…

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Hilf mir lieber!

21. November 2010, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Sonntagmorgen, 11.47 Uhr: ich warte darauf, dass die Liebste endlich aufsteht.
Sie schläft gerne lange, aber das ist schon etwas ungewöhnlich. Ich beschließe, mal nachzusehen, ob sie schon wach ist und öffne vorsichtig die Schlafzimmertür…

“Uuuääähhh!”
“Süße? Was ist denn?? Du bist ja schon wach??”

“Ich bin krank, ich kann nicht aufstehen!”
“Krank? Was hast du denn??”

“Mir tut mein Bauch weh und ich bin so schlapp.”
“Aha, na das ist ja bl…”

“…und ich bin maßlos enttäuscht!”
“Enttäuscht? Wovon?”

“Von dir!”
“Von mir?? Wieso??”

“Weil du jetzt erst kommst, um nach mir zu sehen!”
“Ähm… Ich dachte, du schläfst noch!?”

“Mir könnte ja schon längst wer weiß was zugestoßen sein!”
“Normalerweise schläfst du doch aber sonntags immer länger!?”

“Aber doch nicht sooo lange!”

“Naja, das stimmt schon, aber…”

“Aua, mein Bauch!”

“Was ist denn eigentlich mit deinem Bauch?”

“Der tut weh, sagte ich doch schon.”
“Und wovon?”

“Woher soll ich denn das wissen!?”
“Naja, ich dachte…”

“Hör bitte auf, zu denken, ja?”
“Ähm…”

“Hilf mir lieber.”
“Na schön, also… Was kann ich denn jetzt für dich tun?”

“Nichts.”
“Aber… Nichts??”

“Nichts!”
“Soll ich dir vielleicht einen Magen-Darm-Tee machen?”

“Nein!”
“Nicht, aha, und… Vielleicht was zu essen?”

“Hallo?? Klopf, klopf! Ich habe Bauch-Aua!”
“OK, also nichts essen, oder vielleicht doch Salzstangen?”

“Nein!”
“Wir haben auch noch Magentabletten, glaube ich, soll ich…”

“Nein!”
“Was brauchst du denn??”

“Nichts!”
“Aber du hast doch eben gesagt, dass ich dir helfen soll??”

“…ich wollte dir nur mal zeigen, wie du das immer machst!”
“Was?? Ich??”

“Ja, wenn du krank bist!”
“Ähm…”

“Ich darf dann ja auch nie was für dich machen!”
“Aber, also, ich bin doch jetzt gar nicht krank, sondern du??”

“Natürlich muss ich einen Magen-Darm-Tee trinken gleich!”

“Ah, also…”

“Und ich werde auch eine Tablette und Salzstangen essen.”
“Ja…”

“Weil man das so macht, wenn man was mit dem Magen hat.”
“-”

“Um wieder gesund zu werden.”
“-”

“Auch, wenn man das eigentlich gar nicht machen will.”
“-”

“Das siehst du doch auch so, oder??”
“Naja, also, Überwindung kostet das natürlich schon…”

“…und obwohl du das weißt, darf ich das nie für dich machen!”
“Aber ich bin doch gar nicht krank!?”

“Jetzt nicht, aber sonst schon!”

“Liebste, ich habe jetzt verstanden, was du mir damit sagen willst.”

“Schön. Dann merk dir das aber auch mal!”
“Jaaa. Du darfst mich pflegen, wenn ich mal wieder krank werde.”

“Das hoffe ich, ich kenne mich da nämlich ganz gut aus.”

“Gut. Einverstanden.”

“Schön.”
“Und jetzt?”

“Was jetzt!?”
“Jetzt hole ich dir erst einmal einen Magen-Darm-Tee, oder?”

“Nein, geh mir bloß weit weg mit dem widerlichen Zeug!”

Kopfschüttel…

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Ins Bett

27. September 2010, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Meine Liebste und ich sitzen am Wochenende im Wohnzimmer und lesen. Die Liebste allerdings rutscht schon seit einer Viertelstunde irgendwie ungeduldig herum und schaut mich zwischendurch immer mal wieder an.
Was in ihrem Kopf wohl wieder vorgeht…

“Du, Schatz?”
“Ja, Süße?”

“Wir sollten mal ins Schlafzimmer rübergehen.”

“Aha, und wieso?”

“Weil, ähm… Weil da eine Birne in der Lampe kaputt ist.”
“Welche Lampe?”

“Ähm, die auf meinem Nachttisch.”

“Tatsächlich?? Ist mir gar nicht aufgefallen.”

“Die solltest du dir mal ansehen.”
“Mache ich später.”

“Und warum nicht jetzt?”
“Weil ich ja eh nichts machen kann, wir haben keine Ersatzlampe.”

“Ach so…”

“Ich kaufe morgen eine neue Birne.”

“Gut…”
“Fein.”

“-”
“-”

“Wir sollten aber trotzdem ins Schlafzimmer gehen.”
“Wieso?”

“Naja, mal ne Stunde ausruhen oder so?”

“Ich bin nicht müde.”

“Also ich schon.”
“Dann geh doch?”

“Kommst du nicht mit?”
“Nee. Ich kann jetzt nicht schlafen.”

“Hm…”
“Gute Nacht.”

“Aber ich wollte doch mit dir zusammen ins Schlafzimmer?”
“Wieso? Soll ich dir zugucken, wie du schläfst, oder was??”

“Nein…”
“Na also.”

“Aber du könntest doch trotzdem mitgehen?”

“Warum??”

“Vielleicht kannst du ja noch was anderes reparieren?”
“Im Schlafzimmer ist meines Wissens nichts anderes kaputt.”

“Also kommst du jetzt mit oder nicht!?”
“Warum soll ich denn unbedingt ins Schlafzimmer gehen??”

“Weil du doof bist, darum!”

“Ja, aha, das macht die Sache natürlich viel klarer…”

“Du bist müde und musst dich ins Bett legen! VERSTANDEN??”

“Ich bin doch aber gar nicht…”

“…sei einfach still jetzt und komm mit!”
“Aber…”

“Wie kann man nur so schwer von Begriff sein!”
“Ähm… Ach so, jetzt verstehe ich, glaube ich…”

“Na das hat aber gedauert!”
“Warum sagst du denn nicht einfach, dass du wuschig bist??”

“WUSCHIG?? ICH??”
“Na das meintest du doch, oder?”

“WUSCHIG??”
“Um nicht zu sagen…”

“Verkneif dir alle weiteren Kommentare!”
“Ich mag ja diese ganz besondere romantische Stimmung und…”

“Trottel!”
“…und wie dezent du mich umschmeichelst, fantastisch…”

“Weißt du was, bleib doch einfach da sitzen!”

“Ich dachte, wir wollten ins Schlafzimmer gehen?”

“Ich wollte ja, aber du ja nicht!”
“Jetzt will ich aber auch?”

“Vergiss es!”
“Aber…”

“Und soll ich dir noch was sagen??”

“Ähm, was denn?”

“Die Lampe ist gar nicht kaputt!”
“Was für ein Zufall…”

“Aber ich kann vorhersehen, dass sie gleich kaputt gehen wird!”

Kopfschüttel…

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Voller Zettel

8. September 2010, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Meine Liebste hat mich vor kurzem gebeten, mir heute einen Tag frei zu nehmen, damit wir gemeinsam einige wichtige Dinge erledigen können. Zum Beispiel Sperrmüll sortieren, Fenster putzen, Dachrinnen reinigen, zusammen ein neues Sofa aussuchen und vieles mehr.
Der Wecker der Liebsten klingelt am frühen Morgen…

“Schatz… Schatz, aufwachen…”
“Süße, wir haben doch heute frei, lass mich noch ein bisschen…”

“Och nee, das ist kein Urlaubstag heute, komm!”
“Mist…”

“Stehst du jetzt auf, ja?”
“Jaaa… Willst du denn nicht zuerst ins Bad?”

“Nee, du gehst zuerst ins Bad.”
“Und warum das?”

“Weil du sonst wieder einpennst!”
“Das wäre nicht ganz unwahrscheinlich…”

“Eben, also los!”
“Wieso müssen wir denn so früh aufstehen??”

“Damit wir heute was schaffen, deswegen.”
“Aber wir haben doch noch den ganzen Tag Zeit??”

“Ich habe aber tausend Sachen auf dem Zettel!”

“Aha…”

“Los, geh jetzt.”
“Tausend Sachen?”

“Wenn nicht sogar noch mehr.”
“Verdammt…”

“Wir arbeiten den Zettel ab und dann vielleicht.”
“Dann vielleicht??”

“…vielleicht haben ja dann noch etwas Zeit übrig.”
“Aha… Ich hasse volle Zettel…”

“STEH JETZT AUF!”

“Ist ja gut, ich geh ja schon…”

“Ich checke in der Zwischenzeit schon mal, womit wir anfangen.”
“Toll…”

[Ich schäle mich unwillig aus meiner Bettdecke und schlurfe ins Badezimmer, es nutzt ja nichts. Dort muss ich feststellen, dass auch ein Schwall eiskaltes Wasser meinen Wachzustand nicht deutlich verbessert...
Eines muss ich aber anerkennend festhalten: normalerweise ist die Liebste der Morgenmuffel, es sei denn, sie hat sich etwas in den Kopf gesetzt, dann entwickelt sie ungeheuerliche Energien; da habe ich schon großen Respekt vor und dafür gebührt ihr wirklich Anerkennung!

Zehn Minuten später bin ich fertig und gehe zurück ins Schlafzimmer, um mir ein Hemd aus dem Schrank zu nehmen; allerdings ist es hier noch dunkel!?]

“-”
“Liebste??”

“Was…”
“Du liegst ja noch im Bett??”

“Ja, sieht man doch, oder?”
“Aber ich dachte, wir wollten aufstehen und was schaffen??”

“Ich bin ja auch aufgestanden.”
“Komisch, sieht man gar nicht??”

“Ich bin dann aber wieder ins Bett gegangen.”
“Warum?? Ich meine, mich scheuchst du raus und du…”

“Ja, aber jetzt bleibe ich noch ein Stündchen liegen.”
“Wie bitte??”

“Du kannst dir ja schon mal einen Kaffee machen oder so.”

“Aber…”

“So, und jetzt lass mich noch schön hier liegen, ja? Tschüss!”

“Und was ist mit deinem vollen Zettel??”

“Ja genau, das ist die Ursache.”
“Ursache?? Ursache wofür??”

“Dass ich jetzt noch liegen bleibe.”
“Steht da vielleicht drauf, zuerst noch eine Stunde pennen??”

“Quatsch! Das würde ICH niemals auf den Zettel schreiben!”
“Sondern??”

“Ich kann den Zettel nicht wiederfinden…”

Kopfschüttel…

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Turnschuh

30. August 2010, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Meine Liebste sitzt in der Küche und trinkt Tee, als ich am Abend nach Hause komme. Das ist an sich nichts Besonderes, aber genau das mag ich ja an Partnerschaften: es ist jemand da, der dich liebt und auf dich wartet, wenn du erschöpft nach Hause kommst. Ist das Leben nicht schön?

“Hallo Schatz!”
“Hallo Süße!”

“Und? Geht´s dir gut?”
“Ja.”

“Aha.”
“Ja.”

“Geht das vielleicht auch etwas ausführlicher?”
“Es geht mir heute sehr gut, danke Liebste.”

“Aha.”
“Ja.”

“Mehr nicht??”
“Wieso? Was soll denn sein?”

“Naja, was heißt denn das??”
“Ähm… Ich verstehe die Frage irgendwie nicht?”

“Na ich sehe doch, dass es dir NICHT gut geht.”
“Wie bitte??”

“Wie geht es dir denn nun wirklich?”
“Es geht mir gut!”

“Männer…”
“Und was heißt das jetzt wieder??”

“Ihr könnt nie zugeben, wenn es euch mal nicht gut geht.”
“Aber ich…”

“…nicht mal euren eigenen Frauen gegenüber!”
“Wieso sollte es mir denn nicht gut gehen??”

“Frauen spüren das.”
“Was spürst du denn bitte??”

“Ich weiß nicht, aber mein Bauch sagt mir: da stimmt was nicht.”
“Was soll denn nicht stimmen??”

“Das will ich ja eben gerade von dir wissen!”
“Es ist alles mit mir in Ordnung! Etwas müde vielleicht, aber…”

“AHA!”
“Na und?? Ich bin doch öfters mal ein bisschen müde!?”

“Du solltest dich aufs Sofa legen und dich erholen.”
“Ähm…”

“…dann geht es dir auch bald wieder besser.”
“Es geht mir aber doch gar nicht schlecht!?”

“Vielleicht ist da auch eine Grippe im Anflug?”
“Quatsch!”

“Komm, ich mache dir einen Tee und du legst dich schön hin.”
“Nein! Ich will mich nicht hinlegen!!”

“Deine Nerven scheinen auch schon total blank zu liegen…”
“Hör jetzt auf mit dem Blödsinn!”

“Du willst mir also glaubhaft machen, du seist gar nicht krank??”
“Sooo! Jetzt kommen wir der Sache näher.”

“Also sagst du, dass du fit, frisch und gesund bist?”
“Richtig. Ich bin fit wie ein Turnschuh!”

“Gut! Das wusste ich.”
“Pff! Eben war ich doch noch todkrank, deiner Meinung nach!?”

“Hätte doch sein können??”
“Liebste, ich kann dir wieder mal nicht auch nur ansatzweise folgen…”

“Komm, lass uns gehen.”
“Gehen? Wohin??”

“Wir treffen uns gleich mit Tanja und Chrissi in der Bar Celona.”
“Was?? Wie bitte?? Also Moment mal, das…”

“Das wollten wir doch schon öfter mal machen!?”
“Das wolltest DU schon öfter machen, ICH NICHT!”

“Also Moment, DAS habe ich aber anders in Erinnerung!”
“Aha, und woran erinnerst du dich, bitte??”

“Immer, wenn wir uns treffen wollten, warst du leider krank.”
“Ähm…”

“…aber heute bist du ja zum Glück fit!”
“Aber…”

“Komm Turnschuh, lass uns gehen.”

Kopfschüttel…

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Ohne mich?

20. Juli 2010, aus der Schublade Schlafen und Dösen

(photocase.de © onesecondupndown)Meine Liebste und ich sitzen am späten Abend noch vor dem Fernseher.
Während die Liebste noch hellwach ist und (mir unverständlich) aufmerksam den Ausführungen eines allwöchentlichen RTL-Magazins mit eher unterdurchschnittlichem Qualitätsanspruch folgt, fallen mir schon so langsam die Augen zu…

 

“Bist du müde, Schatz?”
“Ja, Süße… Ich glaube, ich gehe jetzt mal ins Bett.”

“Jetzt??”
“Ja, jetzt. Ist ja wohl spät genug, oder?”

“Ja, aber JETZT??”
“Wieso nicht jetzt??”

“Ohne mich??”
“Ähm…”

“Das geht doch nicht mehr lange, ist gleich zu Ende!”
“Schön, dann kannst du ja gleich nachkommen.”

“Ich wollte aber mit dir zusammen ins Bett gehen!”
“Dann komm doch mit?”

“Ich finde das aber sehr interessant gerade!”
“Tatsächlich?? Ach, was wundere ich mich eigentlich noch…”

“Komm, die paar Minuten schaffst du doch noch, oder?”
“Och Liebste, ich…”

“Ich mag das, wenn wir zusammen schlafen gehen.”
“Ja…”

“Du nicht?”
“Doch, doch…”

“Siehste!”
“Ja, aber ich bin total müde, ich gehe jetzt.”

“Das heißt, du ignorierst mich einfach??”
“Pff! Ich könnte auch sagen, dass DU mich ignorierst!”

“Ich?? Wenn ich nichts gesagt hätte, wärst du schon weg!”
“Möglich…”

“Und das OHNE MICH!”
“Liebste, wir kennen uns jetzt seit zirka 100 Jahren und…”

“Ach so! Und das ist dein Argument jetzt??”
“Naja, ich meine ja nur, dass…”

“Was wäre denn, wenn du eine neue Schnecke hättest??”
“Wie bitte??”

“Würdest du dann auch einfach eher ins Bett gehen??”
“Wahrscheinlich würden wir BEIDE deutlich eher ins Bett gehen…”

“Wie meinst du denn das jetzt??”
“Naja, mit einer neuen Schnecke würde ich eher, also, ich meine…”

“Du bist so doof!”
“Wieso ich denn??”

“Ich bringe ein plausibles Argument und du nur Schweinereien!”
“Also Moment mal, du hast doch mit den Schnecken angefangen!?”

“Da verstehst du aber was ganz falsch!”
“Aha, und was verstehe ich daran nicht??”

“Weil ICH deine einzige und alleinige Schnecke bin!”
“Ach so…”

Blödmann, blöder!”
“Ähm, demnach sollte ich jetzt also wohl besser nicht ins Bett gehen?”

“Das siehst du ausnahmsweise einmal richtig!”
“…weil ich stattdessen hier mit dir lieber rumstreiten sollte?”

“Ganz genau.”
“Aha… Liebe kann so schön sein…”

“Schön, dass du es jetzt auch verstanden hast.”
“Na gut, bleibe also hier noch 10 Minuten sitzen…”

[10 Minuten später...]

“So, siehst du Schatz, ist schon vorbei.”
“Gott sei Dank, dann kann ich, ähm, wir ja jetzt ins…”

“Ich schon, du kannst ruhig noch sitzen bleiben.”
“Wie bitte?? Ich dachte, wir gehen jetzt zusammen ins Bett?”

“Gleich.”
“Gleich?? Wieso gleich??”

“Ich will erst noch duschen.”
“Was??”

“Und ich muss unbedingt meine Haare für morgen waschen.”
“Liebste, auf KEINEN FALL bleibe ich SOLANGE hier noch sitzen!”

“Wieso nicht, das geht doch ganz schnell??”
“Schnell?? Deine Vorstellung von SCHNELL möchte ich mal haben!”

“Na gut, also schön; dann geh halt ins Bett.”
“Gott sei Dank, es geschehen noch Zeichen und Wunder…”

“Moment mal, das ist keine Aufforderung, schlafen zu gehen!”
“Was?? Nicht??”

“Du darfst ins Bett gehen, ja.”
“Aber??”

“Aber du darfst nicht einschlafen, bis ich auch da bin!”

Kopfschüttel…

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Beweise es

5. Juli 2010, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Meine Liebste und ich liegen am späten Abend endlich im Bett und lassen den Tag ausklingen.
Während ich noch eben schnell meinen Wecker auf die richtige Uhrzeit einstelle, beobachtet mich die Liebste und scheint auf irgendetwas zu warten.
Wenn das mal nicht wieder Komplikationen gibt…

“Bist du fertig, Schatz?”
“Ja, Süße. Alles klar, Wecker gestellt.”

“Liebst du mich noch?”
“Wie bitte??”

“Hast du die Frage nicht verstanden, oder was??”
“Akustisch schon, inhaltlich irgendwie nicht??”

“Pff! Als wenn das sooo eine komplizierte Frage wäre!”
“Natürlich liebe ich dich noch!”

“Hm.”
“Hm??”

“Beweise es.”
“Beweisen?? Wie soll ich das denn beweisen??”

“Du könntest mir zum Beispiel mal wieder Blumen mitbringen.”
“Liebste, ich HABE dir letzte Woche Blumen mitgebracht!?”

“Echt?? Wann!”
“Letzten Mittwoch??”

“Ach ja…”
“Ach ja, ach ja! Na super…”

“Stimmt, habe ich irgendwie vergessen.”
“Schön, kann ja mal passieren, und? Was sagt man da?”

“Wer! Ich jetzt??”
“Ja, du! Was müsstest du jetzt eigentlich sagen?”

“Was soll ich denn sagen??”
“Das Wort fängt mit E an, kleiner Tipp.”

“Mit E??”
“Ja, E wie Ent… Ent… ung…”

“Entscheidung??”
“Nein, nicht Entscheidung!”

“Bezieht sich das Wort auf die Blumen?”
“In gewisser Weise schon, aber insbesondere auf mich!”

“Ach so, ja dann ist mir klar, was du hören willst.”
“Schön, und??”

“Das war eine schöne Entschädigung, danke Schatz!”

Kopfschüttel…

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Es geht mir nicht aus dem Kopf

13. Juni 2010, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Meine Liebste und ich schlafen bereits seit ein paar Stunden; ich selbst befinde mich irgendwo in meiner tiefsten Tiefschlafphase, als meine zerebralen Reservesysteme ein kontinuierliches Zupfen an meinem T-Shirt registrieren und beschließen, den Rest meines Körpers vorsichtshalber aufzuwecken…

“Schatz? Bist du wach?”
“Nein…”

“Aber du sagst doch schon was?”
“Das sind nur Reflexe…”

“Aber…”
“Liebste, was willst du denn, warum weckst du mich??”

“Weil ich dringend deinen Rat brauche.”
“Jetzt?? Es ist, ähm… Es ist halb vier morgens!!”

“Wenn ich mit der Zeitansage sprechen wollte, hätte ich das Telefon geholt!”
“Viel mehr als die Zeitansage kriegst du von mir auch nicht!”

“Jetzt hör doch mal zu, dann kannst du gleich weiterschlafen.”
“Also schön… Was ist denn los?”

“Ich kriege einfach dieses Problem nicht aus dem Kopf.”
“Welches Problem?”

“Ich habe gestern mit Nicole telefoniert.”
“Aha. Das wäre für mich allerdings auch ein Problem…”

“Nein, jetzt lass doch mal die dummen Scherze!”
“…also du hast mit Nicole telefoniert. Und?”

“Wir haben über alles Mögliche gesprochen, du weißt schon.”
“Weiß ich nicht, aber könntest du jetzt bitte zur Sache kommen?”

“Sie hat gesagt, ich sei ja auch nicht mehr die Jüngste.”
“Und?”

“Und??”
“Ja. Na und?”

“Was sagst du denn dazu??”
“Wozu??”

“Dass ich nicht mehr die Jüngste wäre??”
“Liebste, du weckst mich nicht wirklich deswegen, oder?”

“Nein.”
“Himmel… UND WESWEGEN DANN??”

“Weil Nicole gesagt hat, ich müsse mich auch mehr frisch halten.”
“Dann geh in die Küche.”

“In die Küche?? Was soll ich denn da??”
“Da haben wir Frischhaltefolie.”

“SCHATZ!”
“Liebste, WAS WILLST DU VON MIR JETZT!?”

“Ich frage mich die ganze Zeit, was sie damit gemeint hat!”
“Und warum fragst du das nicht Nicole??”

“Ich habe so getan, als wüsste ich, wovon sie spricht.”
“Oh Gott, ich spüre schon wieder meine Halsschlagader pochen…”

“Jetzt sag doch mal, was meint sie denn??”
“Woher soll ich denn das wissen??”

“Naja, denkst du denn auch, dass ich nicht mehr so frisch bin??”
“Nein. Ein Frischkäse sieht alt gegen dich aus. Gute Nacht.”

“Schatz, wenn du dich jetzt umdrehst, dann…!”
“Was dann!”

“…dann wecke ich dich jede halbe Stunde!”
“Bist du verrückt?? Können wir das nicht morgen besprechen??”

“Ich kann aber deswegen schon die ganze Zeit nicht schlafen!”
“Nur weil dir deine geisteskranke Freundin Schwachsinn erzählt hat??”

“Du meinst, ich kann das einfach ignorieren?”
“Das meine ich nicht nur, dass empfehle ich dir dringend.”

“Aber soooo jung bin ich ja nun auch nicht mehr, oder?”
“Du bist aber jung geblieben und wirst es immer sein.”

“Ohhh, danke! Danke! Du bist so süß, mein Schatz!”
“Gern geschehen. Darf ich jetzt weiterschlafen?”

“Moment, eine Sache hätte ich da noch…”
“Herrgott, was denn noch??”

“Nicole meinte, du wärst ja ebenfalls nicht mehr der Jüngste.”
“Ich??”

“Naja, ich meine, du bist ja nun auch wirklich schon alt.”
“Ähm…”

“Aber mach dir darüber keine Gedanken. Gute Nacht!”

Kopfschüttel…

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