Alles voller Gemüse

Alles voller Gemüse (photocase.de © goenz)Meine Liebste und ich haben entschieden, dass wir uns im neuen Jahr ein bisschen gesünder ernähren wollen.
Also mehr Gemüse, mehr Obst, weniger Schokolade, und so weiter.

„Du hast eingekauft, habe ich gesehen?“
„Ja Liebste, das stimmt.“

„Da ist ja jetzt alles voller Gemüse in der Küche.“
„Ja, ich habe tausend gesunde Sachen geholt.

„Und jetzt?“
„Wie und jetzt?“

„Was kochen wir damit nun?“
„Keine Ahnung, alles mögliche.“

„Zum Beispiel?“
„Einen Salat, einen Auflauf, eine Reispfanne…“

„Das musst du dann aber machen.“
„Wieso? Wieso ich?“

„Ich kann nicht kochen, das weißt du doch.“
„Ja, ich weiß… So was hätte es früher nicht gegeben.“

„Was gab es früher nicht?“
„Dass Frauen sagen, dass sie nicht kochen können.“

„Hä?“
„Na früher konnten alle Frauen kochen!“

„Tatsächlich?“
„Natürlich! Das gehörte sich so und war selbstverständlich.“

„Wirklich alle?“
„Na zumindest die meisten.“

„Ist das jetzt schlimm, dass ich nicht kochen kann?“
„Nein, aber ich wollte es ja nur mal sagen.“

„Hättest du lieber eine Frau, die richtig kochen kann?“
„Nein, so wichtig ist mir das nicht. Ich kann ja kochen.“

„Ich finde nicht, dass eine Frau kochen können muss.“
„Aber es schadet auch nicht.“

„Hätte ich nicht gedacht, dass du so ein Macho bist.“
„Wie bitte?? Nur weil ich gesagt habe, dass…“

„…dass andere Frauen kochen können und ich nicht.“
„Das habe ich so nicht gesagt!“

„Aber gemeint.“
„Nein, ich sprach von früher!“

„Du kannst ja auch kein Auto reparieren.“
„Was hat das denn jetzt damit zu tun?“

„Früher konnten Männer das.“
„Was soll ich denn an meinem Auto reparieren? Es ist doch nicht kaputt!“

„Und wenn es das wäre? Dann würdest du es selbst reparieren?“
„Ähm… Die sind heute so komplex, da kann man ja selbst nicht mehr…“

„Und Wildschweine jagen kannst du auch nicht!“
„Das ist doch wohl… Und du wäschst die Wäsche nicht am Fluss!“

„Ich soll unsere Wäsche jetzt zur Weser runterschleppen??“
„Nicht wirklich, aber das stelle ich mir sehr amüsant vor.“

„Das kannst du haben, jetzt gleich, gib mir deine Hemden.“
„Lass gut sein, wir haben eine Waschmaschine, das reicht fürs erste.“

„Du willst damit also sagen, dass wir nicht von Hand waschen brauchen, weil wir eine Waschmaschine haben?“
„Ja Schatz, was sonst.“

„Dann brauchen wir ja wohl auch nicht von Hand Soßen rühren, wenn wir eine Fertigpackung haben.“

Kopfschüttel…

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Total verfressen

Total verfressenMeine Liebste und ich klappern über die Feiertage unsere Familien und Freunde ab. Insbesondere bei unseren Eltern gibt es natürlich jedesmal reichlich zu essen, das heißt: Kräfte einteilen! Wir haben bereits den ersten Gang hinter uns.

„Gibt es bei euch Weihnachten immer Rouladen?“
„Ja Süße. Seit ich denken kann, macht meine Ma die jedes Jahr.“

„Die sind sehr gut; kriegt jeder nur eine?“
„Da liegen doch noch welche, nimm dir doch noch.“

„Aber wir sind sechs Leute und da liegen nur noch vier.“
„Und? Meine Schwester isst immer nur eine, und meine Ma auch.“

„Was??“
„Wie was? Die beiden essen jedes Jahr eben nur eine.“

„Dann kann ich doch nicht zwei essen!“
„Und warum nicht?“

„Das sieht ja total verfressen aus!“
„Ach was, wenn´s dir schmeckt, dann nimm doch.“

„Nimmst du auch noch eine?“
„Nein, ich hatte schon zwei, es reicht.“

„Na gut, dann gib mir noch eine.“
„Auch Soße?“

„Ja klar, auch Soße.“
„Vielleicht auch noch einen Kloß?“

„Ja, Klöße gehören dazu.“
„Also einen Kloß, bitte sehr…“

„Sollen wir den Kloß nicht teilen?“
„Nein.“

„Warum denn nicht?“
„Schatz, ich bin echt satt, danke.“

„Hier, ich schneide dir die Hälfte ab, ja?“
„Nein, ich möchte deinen halben Kloß nicht, wirklich.“

„Ich schaffe aber keinen ganzen mehr!“
„Du hast ihn dir aufgeladen, also.“

„Aber ich schaffe den doch nicht mehr jetzt.“
„Himmel, dann frag meinen Vater, ob der vielleicht…“

„Ich frage doch nicht deinen Vater!“
„Und warum nicht? Der verdrückt den Kloß schon noch!“

„Den halben.“
„Was?“

„Na einen halben Kloß möchte ich ja selber futtern.“
„Iss doch einfach, was du magst und den Rest…“

„…soll ich dann liegen lassen, nee!“
„Schatz, dein Essen wird kalt.“

„Kann ich auch noch etwas Rotkohl haben?“
„Wie bitte?? Ich denke, du schaffst das sowieso nicht?“

„Rotkohl ist doch etwas völlig anderes!“
„Wieso ist das was anderes??“

„Der flutscht. Und dann sind die Klöße nicht so trocken.“
„Die Klöße sind dir zu trocken?“

„Nicht so laut! Die sind gut, aber zu Klößen gehört Soße.“
„Na schön, hier hast du den Rotkohl. Und nochmal die Soße.“

„Willst du nicht doch noch den halben Kloß?“
„Nein Schatz. Danke.“

„Du könntest das ruhig mal für mich tun.“
„Was? Einen halben Kloß essen??“

„Nein, mich nicht so doof aussehen lassen.“
„Schatz! Du lädtst dir den Teller voll, und ich soll dann…“

„Wenn ich mein Essen nicht schaffe, denken deine Eltern, es würde mir nicht schmecken.“
„Dann sag ihnen doch, dass es dir schmeckt!“

„Oder es sieht gierig aus, wenn ich was über lasse.“
„Quatsch!“

„Die Roulade schaffe ich auch nicht, glaube ich…“
„Och nee, das darf doch wohl nicht wahr sein!“

„Los, hilf mir jetzt, ich kann nicht mehr!“
„Na gut, gib mir den halben Kloß rüber.“

[Erwartet hatte ich, dass meine Liebste den Kloß aufspießt und zu mir verfrachtet. Allerdings greift sie sich flink meinen beinahe sauber geleckten Teller und tauscht ihn mit ihrem, der noch voll beladen ist mit Rotkohl, Klößen, bergeweise Soße und einer halben Roulade.]

„Lass es dir schmecken!“
„Schatz, ich dachte eigentlich…“

„Jetzt sei still und stell dich nicht so an…“
„Ich wollte doch aber nur noch einen halben…“

[Mit großer Mühe versuche ich, denn Teller zu leeren. Jeder Versuch, das Besteck vorzeitig abzulegen, wird gleich mit einem gekonnten Tritt unter dem Tisch von meiner Liebsten vereitelt.]

„Siehste, jetzt hast du es geschafft! War doch nicht schlimm!“
„Nein, es war lecker, aber viel zu viel. Ich platze…“

„Mal sehen, wie der Nachtisch schmeckt; Eis mit Mandarinen!“
„WAS?? Es gibt auch noch Nachtisch?“

„Klar! Hier liegen doch die kleinen Löffel, schau!“
„Und woher weißt du, was es gibt?“

„Ich habe vorhin in der Küche deine Ma gefragt.“
„Das Eis schaffe ich echt nicht mehr, keine Chance!“

„Ich habe extra noch Platz für den Nachtisch gelassen.“
„Aha, aber ich nicht, dummerweise…“

„Warum isst du denn dann auch so viel!?“

Kopfschüttel…

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Bitte, bitte, bitte!

Bitte, bitte, bitte!Meine Liebste und ich schlendern über den schönen Bremer Weihnachtsmarkt. Neben den vielen kleinen Krimskramshäuschen, die selbstverständlich alle ausgiebig begutachtet werden, gibt es natürlich auch jede Menge Imbiss-Buden mit allerlei delikaten Leckereien.
Das macht Appetit!

„Ich habe ein bisschen Hunger, du auch?“
„Ja Süße, ich könnte eine Kleinigkeit vertragen.“

„Was denn?“
„Also ich möchte eigentlich nur eine schlichte Bratwurst essen.“

„Hm. Ja, vielleicht.“
„Komm, der Grill da vorne sieht gut aus, wir schauen mal.“

[Ich ziehe meine Liebste in die Richtung der verführerisch aussehenden Bratwurstbude. 5 Leute stehen in weiß-roten Kochschürzen hinter dem Tresen und servieren Bratwurst, Krakauer, Nürnberger, Pommes und viele Dinge mehr.]

„Möchtest du eine?“
„Ja, also ich schon, und du?“

„Ich weiß nicht…“
„Die sehen ganz gut aus, komm, ich kaufe dir auch eine.“

„Nee, ich weiß nicht so richtig.“
„Keine Bratwurst? Was anderes?“

„Was könnte ich denn noch essen? Hm…“
„Also ich…“

„Jaja, bestell du dir erst einmal eine.“
„Und du nicht? Ganz sicher?“

„Ich finde gleich schon noch was anderes.“
„Na gut, wie du meinst, Schatz.“

[Ich bestelle mir eine Bratwurst im Brötchen. 2,30 EUR. Daraufhin begrabe ich das Würstchen noch unter einen riesigen Berg Senf. Ich weiß, es ist Schweinkram, aber trotzdem superlecker…]

„Guten Appetit!“
„Danke Schatz!“

„Darf ich mal abbeißen?“
„Ähm, darf ich vielleicht selbst erst einmal?“

„Nur ein kleines Stück, bitte, bitte, bitte!“
„Na gut, hier.“

[Meine Liebste pustet zunächst – gefühlte 5 Minuten lang – auf der ihr zugewendeten Seite des Würstchens herum. Dann beißt sie sehr langsam und vorsichtig hinein, um sich nicht die Zunge zu verbrennen.]

„Die schmeckt aber!“
„So? Komm, ich bestell dir auch eine.“

„Nein, nein, ich wollte ja nur mal probieren.“
„Also gut, wie du meinst.“

„Darf ich die andere Seite auch noch?“
„Was?“

„Na von dem Würstchen, die andere Seite.“
„Schatz! Ich dachte, du wolltest nur prob…“

„…ja, nur noch einmal, dann reicht es auch.“
„Also schön, hier. Die andere Seite. Ist es so recht?“

[Meine Liebste ist jetzt mutiger. Mit einem Biss säbelt sie das ganze hervorstehende Bratwurststück an der anderen Kante des Brötchens ab und steht anschließend mit gut gefülltem Mund kauend vor mir. Mit leicht fassungslosem Blick starre ich sie an.]

„Also ich muss sagen, die ist wirklich nicht schlecht.“
„Ja… Ich werde dann jetzt auch mal, SCHATZ!“

„Lass es dir schmecken!“
„Danke…“

„Du?“
„Nein, geh weg!“

„Was denn??“
„Hol dir deine eigene, diese hier esse ICH jetzt! Beziehungsweise, was davon noch übrig ist…“

„Aber ich wollte doch nur…“
„Du wolltest nur noch ein kleines Stück probieren, iss schon klar!“

„Aber ich will dir doch nichts wegessen!?“
„Tust du aber! Du wolltest doch keine Bratwurst!“

„Doch, aber keine ganze.“
„Ach! Jetzt plötzlich??“

„Ja, weil ich doch auch noch andere Sachen probieren will.“
„So eine Bratwurst ist doch nun wirklich nicht viel?“

„Aber das Brötchen, das ist immer so mächtig dann.“
„Dann wirf es doch weg!“

„Nein, das macht man nicht!“
„Himmel… Bestell doch einfach eine Bratwurst OHNE Brötchen.“

„Magst du denn die Brötchen?“
„Ja. Naja meistens.“

„Dann bestelle ich mir jetzt auch eine MIT Brötchen.“
„Was soll denn das jetzt??“

„Und du kriegst dann eben mein Brötchen.“
„Nee! Ich will doch gar kein Brötchen!“

„Na gut, dann bestelle ich eben nicht!“
„und was jetzt?“

„Dann lass mich noch mal bei dir abbeißen, ja?“

Kopfschüttel…

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Von allem einfach reichlich

Von allem einfach reichlichMeine Liebste und ich haben beschlossen: jetzt fängt die Weihnachtszeit an! Nach diversen Überlegungen, wie wir jetzt unsere Wohnung entsprechend mit Weihnachtskram vollhängen, haben wir uns dann doch für die schönste aller Vorbereitungen entschieden: das Kekse backen.

„Wollen wir denn dann jetzt mal?“
„Ja Süße, ich habe in der Küche schon was vorbereitet.“

„Ich freue mich richtig drauf!“
„Ich auch, mal sehen; Backen ist ja nicht so deine Stärke…“

„Naja gut, aber ich halte mich immer streng an die Rezepte.“
„Was hast du dir denn eigentlich ausgesucht?“

„Ja Kekse eben. Die man so mag.“
„Schatz, Kekse sind nicht gleich Kekse!“

„Du hast zu mir gesagt: such dir mal was aus.“
„Das stimmt, und was denn nun?“

„Vanillekipferl.“
„Oh nein! Die sind ganz schön aufwendig.“

„Gar nicht! Und Zimtsterne.“
„Oh, oh… Hast du dir auch irgendetwas Normales ausgesucht?“

„Ja.“
„Und?“

„Nussecken.“
„Nussecken?? Schatz, das sind ja alles total aufwendige Kekse!“

„Aber die mag ich am liebsten.“
„Hast du dafür auch alle Zutaten gekauft gestern?“

„Natürlich! Ich habe extra einen Taschenrechner mitgenommen.“
„Du hast einen Taschenrechner zum Kekse backen gekauft?“

„Nein, ich habe einen zum Einkaufen mitgenommen.“
„Schatz, die haben jetzt schon moderne Kassen, die…“

Blödmann! Ich habe damit die Mengen berechnet.“
„Was?“

„Naja Mehl, Eier, Nüsse, Zucker und das alles.“
„Dafür hast du einen Taschenrechner gebraucht??“

„Wieso nicht? Jetzt haben wir wenigstens genug von allem.“
„Und wie hast du dann 768 Gramm Mehl gekauft?“

„Habe ich nicht. Ich habe von allem einfach reichlich gekauft.“
„Trotz Taschenrechner??“

„Ich habe extra mehr genommen für den Fall, dass ich mich verrechnet oder verlesen habe.“
„Ja aber… Na gut, was soll´s. Lass uns anfangen.“

[Die Küche steht voll mit Schüsseln, Schälchen, Backblechen, Backpapier und natürlich tausend Zutaten. Zwischen den ganzen Sachen liegt ein großes rotes Weihnachtsbackbuch, das aussieht, als hätte es schon mindestens 50 Jahre auf dem Buckel.]

„Das hat schon meine Oma gehabt, das Backbuch!“
„Ist das denn nach der Euroumstellung überhaupt noch gültig?“

„Ach? Kann das… DU BLÖDMANN, DU BLÖDER!“
„Haha! Reingefallen!“

„Wir fangen jetzt mit den Vanillekipferl an.“
„Gut! Lass uns alle Zutaten in die Küchenmaschine tun.“

„Och nee!“
„Was denn??“

„Nicht die doofe Maschine, die habe ich noch nie benutzt.“
„Na und? Es ist doch viel leichter damit!?“

„Das passt aber nicht zum romantischen Kekse backen.“
„Romant… OK. Dann knetest du eben alles mit den Händen.“

„Wieso denn ich??“
„Ja du willst ja die Maschine nicht!“

„Ich habe gestern gerade meine Nägel gemacht.“
„Schatz, das ist doch wohl…“

„Kannst du das nicht machen? Bitte, bitte, bitte!“
„Ich wollte jetzt eigentlich die Nüsse schälen.“

„Ach, muss man die schälen? – MANN, DU BIST SO DOOF!“
„Haha! Wieder reingefallen!“

„Schatz, bitte, kannst du denn nicht kneten?“
„Was jetzt genau?“

„Nicht, was du denkst! Macho!“
„Machos kneten keinen Kipferl-Teig.“

„Jetzt hör auf, das soll doch hier alles nett und lustig sein!“
„Du meinst nette Zimtsterne und lustige Nussecken?“

„MAAAAAANNNN!!“
„Schon gut, schon gut. Ich knete ja. Gib mal die Mandeln.“

„Gleich, ich muss vorher noch die Tüte falten.“
„Was?“

„Die Mandeltüte. Da sind 300 Gramm drin.“
„Ähm… Wir brauchen 150 Gramm.“

„Eben, darum falte ich sie ja.“
„Um dann was zu tun?“

„Ich schneide sie in der Mitte durch und habe die Hälfte.“
„Ach was, das mache ich nach Gefühl, gib…“

„Nein! Du hast gesagt, Vanillekipferl sind schwer, also!“
„Haben wir eigentlich auch Rum?“

„Rum? Nee, den brauchen wir nicht für die Kekse.“
„Nein, aber für mich, wenn das so weiter geht…“

[Die folgenden Stunden machen großen Spaß! Ich knete und knete und rolle Teig aus und kümmere mich um alle lästigen Sachen. Meine Liebste ist verantwortlich für die genauen Mengen der Zutaten, und sie nimmt es sehr genau. Die Diskussion darüber, dass man ja schließlich mit einem Messbecher nur total ungenau 150 Gramm Zucker abschätzen könne, sowie das Ausstechen der klebrigen Zimtsterne erspare ich Ihnen jetzt hier…]

„La lala laa! Super, jetzt noch die Nussecken, ja?“
„Ich bin schon dabei, wo sind denn die Haselnüsse?“

„Na da! Direkt vor deiner Nase.“
„Nein, ich meine die gemahlenen.“

„Wieso? Im Rezept stand 400 Gramm Haselnüsse.“
„Ja, aber doch GEMAHLENE! Die hier sind ja ganz!“

„Ach so, das wusste ich nicht. Na und?“
„Süße, ich kann doch nicht 400 Gramm GANZE Nüsse in den Teig…“

„Warum denn nicht? Andere haben wir doch nicht.“
„Ja was sollen das denn für Nussecken werden??“

„Wir haben doch das Caipirinha-Set.“
„Was? Wie kommst du denn jetzt darauf?“

„Können wir denn die Nüsse nicht, also so wie die Limetten beim Caipi?“
„Ach! Und dann vielleicht noch Cachaca drüber?“

„Schmeckt denn das??“
„SCHATZ!!“

„Und jetzt?“
„Jetzt schütten wir einfach Mandeln rein, die haben wir noch.“

„Das geht ja wohl nicht!“
„Warum denn nicht?“

„Dann sind es ja keine Nussecken, sondern Mandelecken.“
„Die schmecken dann doch aber auch!“

„Ich wollte aber Nussecken.“
„Und ich wollte einfach nur Kekse und keinen Schnickschnack!“

„Der Schnickschnack hier bist du!“
„Und du bist eine wandelnde Mandelmadame mit Mehl am T-Shirt!“

„Ich will Nussecken!“
„Kriegst du nicht, kriegst du nicht!“

„Mann, du gehst mir echt auf die Nüsse!“

Kopfschüttel…

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