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Alt und hässlich

29. März 2010, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sind zu Fuß auf dem Weg zu Freunden, die bei uns in der Nachbarschaft wohnen. Hand in Hand laufen wir vorbei an anderen glücklichen Menschen, die uns entgegenkommen.
Kann Liebe nicht schön sein?
Doch, das kann sie.

“Du, Schatz?”
“Ja, Süße?”

“Was ich dich schon länger mal fragen wollte…”
“Ja? Was denn?”

“Wäre ich alt und hässlich, würdest du mich dann auch lieben?”
“Ähm, was soll denn diese Frage jetzt??”

“Das interessiert mich eben!”
“Wenn du alt und hässlich wärst??”

“Ja, wenn ich alt und hässlich wäre.”
“Bist du doch aber nicht?!”

“Das weiß ich, aber wenn ich´s wäre??”
“Wenn, wenn, warum machst du dir über so etwas Gedanken??”

“Darf ich denn nicht denken, was ich will??”
“Doch, natürlich darfst du das.”

“Na also.”
“Aber ich werde doch wohl mal nachfragen dürfen?”

“Du fragst das aber so, als sei das eine total blöde Frage!”
“Naja, ähm…”

“Siehst du, du nimmst mich wieder überhaupt gar nicht ernst!”
“Natürlich nehme ich dich ernst, aber…”

“Nee, nix aber!”
“Darf ich vielleicht bitte mal ausreden??”

“ICH lasse dich IMMER ausreden, DU unterbrichst mich immer!”
“Wann habe ich dich denn mal unterbr…”

“…weil du immer glaubst, alles besser zu wissen, als ich!”
“Das stimmt ja gar nicht, ich hinterfrage nur immer gerne, was d…”

“Dann nenn doch mal was, was ich besser weiß, als du!?”
“Tja, … Du weißt, du weißt… Du kennst dich mit Nagellack gut aus!”

“Mit Nagellack??”
“Ähm, mir fiel gerade nichts Besseres ein, also…”

“Das ist ja wohl wirklich das Allerletzte!”
“Ich gebe zu, das ist, ähm… Aber verkehrt ist es auch nicht!”

“Das bin ich also für dich?? So´ne Nagellack-Trine??”
“Nein, ich wollte, also…”

“Bevor ich nicht mehr mit dir rede, hätte ich noch eine Bitte:”
“Aha, und, ähm…”

“Beantwortest du mir jetzt bitte noch meine Frage??”
“Was? Das mit dem alt und hässlich?”

“Ja.”
“Ja.”

“Was?”
“JA.”

“Was denn Ja jetzt??”
“Ich würde dich auch dann lieben, wenn du alt und hässlich wärst.”

“Ach so. Das trifft sich gut.”
“So? Warum?”

“Weil ich dich auch liebe, obwohl du alt und hässlich bist!”

Kopfschüttel…

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Wünsch dir was

22. März 2010, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sitzen bei dem schönen Sonntagswetter endlich mal wieder auf unserer Terrasse und genießen den ersten Frühlingstag.
Die Liebste hat sich ihren Stuhl natürlich in die Sonne gezogen und ihren Kopf mit geschlossenen Augen in den Nacken gelegt.
Dabei summt sie so vor sich hin…

“Ist das nicht schön in der Sonne, Schatz?”
“Ja, Süße.”

“Jetzt könnte es bloß noch ein bisschen wärmer sein…”
“Das wird schon noch.”

“Ich könnte hier ewig so sitzen bleiben…”
“Hm…”

“…da kann man so schön bei nachdenken…”
“Nachdenken?”

“Ja.”
“Und woran denkst du so?”

“Willst du das wirklich wissen??”
“Ähm… Wenn ich es mir recht überlege, dann…”

“Also ich dachte mir, was wohl wäre, wenn ich eine Fee wäre.”
“Eine Fee??”

“Ja, wenn ich eine gute Fee wäre.”
“Aha, ähm…”

“Stell dir vor, ich wäre eine gute Fee!”
“Diese Rolle passt jetzt eher weniger zu dir, aber…”

“Wenn ich eine Fee wäre, hättest du jetzt drei Wünsche frei!”
“Ach ja?”

“Ja. Drei Wünsche. Was würdest du dir wünschen?”
“Liebste, ich möchte da jetzt eher nicht weiter drüber…”

“Jetzt sag doch mal! Sag mal drei Wünsche!”
“Nein, lass mich doch einfach hier sitzen ohne so einen Quatsch, ja?”

“OK! Diesen Wunsch erfülle ich dir! Und dein zweiter?”
“Moment, Moment, das war doch kein Wunsch!?”

“Doch! Aber sei nicht traurig, zwei hast du ja noch übrig.”
“Gut! Ich wünsche mir, nichts weiter wünschen zu müssen!”

“Et voila! Auch diesen Wunsch habe ich dir erfüllt!”
“Schön. Danke.”

“Und dein dritter Wunsch?”
“Moment, Moment! Ich muss mir doch nichts mehr wünschen!?”

“Musst du ja auch nicht, das war ja schließlich dein Wunsch.”
“Wieso fragst du mich denn dann jetzt schon wieder??”

“Du MUSST natürlich nicht, aber du KANNST! Und du solltest.”
“Liebste, das ist ja jetzt wohl Haarspalterei!”

“Nur weil ich mich als gute Fee exakt an deine Wünsche halte??”
“Du bist aber keine gute Fee!”

“Wieso? Hast du schon mal eine getroffen??”
“Ähm… Nein.”

“Woher willst du das dann so genau wissen??”
“Weil eine gute Fee ihren Begleiter nicht reinlegen würde!”

“Aber du brauchst doch nur einen Wunsch sagen, sonst nichts!?”
“Also gut; wenn ich noch einen sage, lässt du mich dann in Ruhe?”

“Natürlich! Dann sind deine drei Wünsche ja auch weg.”
“Ich wünsche mir einen Latte Macchiato.”

“Nein, das ist ja ein doofer Wunsch!”
“Wieso? Gute Fee, ich wünsche mir einen Latte Macchiato! Jetzt!”

“Kein Mensch wünscht sich von einer guten Fee einen Kaffee!”
“Wieso denn nicht?? Ich hätte jetzt gerne einen La…”

“Also, was wünschst du dir jetzt von der guten Fee?”
“Lass uns ins Schlafzimmer gehen, da kannst du alle Wünsche erf…”

“Pff! Das vergiss mal, das geht nicht!”
“Wieso?? Das ist doch ein einwandfreier Wunsch, oder nicht??”

“Nein.”
“Und warum nicht?? Bist du jetzt eine Fee oder nicht!?”

“Doch, doch.”
“Und warum kannst du ausgerechnet DIESEN Wunsch nicht erfüllen??”

“Möchtest du, dass ich dir das mal ganz genau erläutere?”
“Ich bitte darum!”

“OK, dann ist das dein dritter Wunsch.”
“Moment, nee, nee, du hast doch, ich wollte jetzt eigentlich…”

“Also pass auf, das kann jetzt etwas dauern, danke aber, dass du mich gefragt hast, wie das eigentlich mit den Feen ist, ich fange mal an, also weißt du, Feen sind ja Wesen aus dem Himmel und damals als, ach wie war das noch, da wo, ach nee, wir müssen noch viel früher anfangen, also weil die ja… … … … … … … …”
“Hörst du noch zu? Gut, und dann kam der, der Dings, na, und als… … … …”
“…das hat mit den Prinzen zu tun und den Geistern natürlich… …”
“…wobei ich jetzt noch das Thema mit den Elfen…”
“… …”

Kopfschüttel…

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Ist heute Valentinstag??

14. Februar 2010, aus der Schublade Die besonderen Dinge

14. Februar: Da muss nicht mehr viel gesagt werden, natürlich schenkt man(n) heute seiner Liebsten eine Aufmerksamkeit, um ihr zu zeigen: du bist mein Schatz!
Natürlich lasse auch ich mir diese Gelegenheit heute nicht entgehen…

“Guten Morgen mein Schatz!”
“Guten Morgen, Süße. Alles Gute zum Valentinstag.”

“Oh! Ist heute Valentinstag?”
“Pff! Als wenn du das nicht GENAU wüsstest!”

“Ach ja, ich erinnere mich.”
“Natürlich…”

“Eigentlich finde ich Valentinstag ja doof.”
“Ich weiß.”

“Ist doch irgendwie überflüssig, oder?”
“Richtig. Und das sagst du ja auch jedes Jahr erneut.”

“Auch die Schenkerei und so, das ist doch doof.”
“Und auch dieses Statement kommt mir bekannt vor…”

“Ich freue mich auch an anderen Tagen über Aufmerksamkeit!”
“Ja.”

“Schön.”
“Schön.”

“Und, ähm…”
“Ja?”

“Kriege ich heute denn trotzdem was?”
“Ich dachte, du findest das alles doof?”

“Tue ich ja auch!”
“Wieso solltest du dann was von mir kriegen??”

“Weil du diese blöde Tradition ja jedes Jahr mitmachst!”
“Dieses Mal aber nicht, Liebste.”

“So?? Warum denn plötzlich nicht??”
“Weil du mir seit Jahren erzählst, dass das ja total blöd sei.”

“Aber du hörst doch sonst auch nicht auf mich??”
“Wenn es sich um den üblichen Unsinn handelt, dann nicht, stimmt.”

“Und ausgerechnet beim Valentinstag fällt dir das jetzt ein??”
“Ich dachte, dass sei eine gute Gelegenheit, dich zu respektieren.”

“Ja…”
“Freut mich, dass dir das gefällt.”

“Schön, ja, ganz toll… Also du hast wirklich nichts für mich?”
“Nein.”

“Ehrlich nicht?”
“Ehrlich nicht.”
[Ich kreuze meine Finger hinterm Rücken...]

“Das, ähm… Das freut mich. Sehr fortschrittlich…”

[Wenn ihr die Liebste jetzt sehen könntet: wie ein kleines Häufchen Elend steht sie jetzt da mit hängenden Schultern und einem Gesichtsausdruck, der sowohl Entsetzen als auch Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit ausdrückt...]

“Dann, ähm, dann können wir ja jetzt frühstücken, oder?”
“Ja, gern! Ist ja ein ganz normaler Tag heute.”

“Ja…”
“Gehst du dann eben schnell zum Bäcker?”

“Ich?? Ich soll Brötchen holen gehen??”
“Warum nicht?”

“Ich?? ICH soll am Valent… OK, ich gehe…”

[Um den Schmerzen der Liebsten ein Ende zu bereiten, öffne ich die Tür zum Vorratsraum, wo ich einen riesigen Strauß rote Rosen inklusive einer romantischen Postkarte und einem liebevollen Text aufbewahre.
Schnell ist das Papier des Straußes entfernt und schon halte ich mein Valentinsgeschenk der Liebsten unter die Nase.]

“Oh, oh! Ist der etwa für mich??”
“Natürlich ist der für dich! Ich liebe dich.”

“Der ist aber toll, vielen Dank! Und sogar eine Karte!”
“Alles Gute zum Valentinstag, meine Liebste!”

“Du sollst mir doch zum Valentinstag nichts schenken!!”
“Ich weiß.”

“Du bist wirklich unmöglich! Aber ich liebe dich auch.”
“Prima. So, und was kriege ich?”

“Wieso du??”
“Hallo?? Es ist Valentinstag!?”

“Ach ja, stimmt! Hätte ich fast vergessen, warte… Hier:”
“Ähm… Fünf Euro??”

“Ich nehme dann ein Schokocroissant und ein Körnerbrötchen.”

Kopfschüttel…

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In meinem Gesicht

1. Februar 2010, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste kommt am späten Abend zur Tür herein, legt im Flur ihre Jacke ab und kommt in die Küche geklackert, wo ich mir gerade einen Orangensaft eingieße.
Im Türrahmen bleibt sie stehen, streckt ihre Arme lang von sich und lächelt von einem Ohr zum anderen! Was ist denn da jetzt wieder los??

“Hallo mein allerliebster Schatzi!”
“Hallo Süße, du scheinst sehr gute Laune zu haben?”

“Jaaaa, das hab ich!”
“Aha, und, ähm…”

“Fällt dir denn gar nichts an mir auf?”

[In einem Film käme jetzt das dramatische Orchester zum Einsatz...
So, wie es Alfred Hitchcock in Psycho verwendet hat, wenn Norman Bates, und die Dusche, und das Messer, und die Schreie...
Liebste bringt die Fragen aller Fragen! Wenn ich jetzt einmal an ihr rauf und runter schaue, werde ich mir sofort was anhören dürfen...
Aber Zögern kann jetzt ebenso tödlich sein, und wieder einmal stehe ich vor der F...]

“Schätzchen, siehst du das denn nicht??”
“Also, ähm, du siehst bezaubernd aus wie immer und…”

“Nein, nein, das meine ich nicht! - Aber trotzdem danke.”
“Ähm, also, ich…”

“Du müsstest es doch in meinem Gesicht sehen können!”
“Ähm…”

“…dass ich dich soooooo lieb habe!”
“Dass du mich lieb hast??”

“Jaaa!! Ich freue mich so, dass ich dich so lieb habe!”
“Ja, das…”

“Sieht man das denn nicht??”
“Doch, ähm…”

“Du bist so doof!”
“Aber eben hast du doch noch gesagt, dass du mich…”

“Ich sage dir, dass ich dich liebe und du sagst ACH, ÄHM!”
“Entschuldige, ich habs eben nicht sofort gesehen, also…”

“Und ich war fest überzeugt, dass man mir das ansieht!”
“Ich liebe dich auch, meine Liebste.”

“So??”
“Ja. Ich liebe dich.”

“Pff! Sieht man dir aber gar nicht an!”

Kopfschüttel…

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Kennst du den Wendler nicht?

24. Januar 2010, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sitzen am frühen Sonntagabend im Wohnzimmer vor dem Fernseher. Während ich mir noch überlege, wo ich die Fernsehzeitung hingelegt habe, zappt die Liebste einmal alle Sender durch.
Und wo bleibt sie schließlich hängen??
Genau…

“Ach ja, das hätte ich fast verpasst!”
“Süße, ähm, ist das nicht dieser, na, dieser…”

“Das ist der Wendler. Der Wendler-Clan. Mit dem Wendler.”
“Danke, ja, das ist mit dem Wendler, richtig?”

“Sagte ich das schon?? Haha! Wendler! Wendler! Haha!”
“Das ist sehr lustig, ja…”

“Kennst du denn den Wendler nicht??”
“Naja, so vom Hörensagen irgendwie…”

“Ich finde den gut.”
“Den Wendler??”

“Seine Musik, der macht tolle Discofox-Sachen!”
“Discofox??”

“Ja, zum Beispiel dieses Ein Stern, der deinen Namen trägt!”
“Ähm… Das kenne ich sogar, aber…”

“Ich finde das super zum Discofox tanzen!”
“Schön, aber ist das nicht von… Von… Nik und dem Ötzi??”

“Tatsächlich?? Das ist gar nicht vom Wendler??”
“Also ich bin kein Schlagerprofi, aber…”

“Egal, aber das Wieder alles im Griff, das ist doch auch witzig!”
“Bitte??”

“Keine Panik, auf der Titanic, dätedätetä…”
“Liebste! Das ist auch nicht vom Wendler!”

“Nicht??”
“Das ist von Jürgen Drews!”

“Woher weißt du das denn??”
“Erstens hört man das und zweitens weiß man das eben!”

“Naja, wenn ich jetzt so darüber nachdenke…”
“Und? Tut es schon weh??”

Blödmann! Ich darf ja wohl mal was verwechseln!?”
“Pff! Du weißt ja nicht mal, was der Wendler für Musik macht.”

“Doch!”
“Und??”

“Das Fliegerlied, das mit der Giraffe und dem Tiger!”
“Was??”

“Heut ist so ein schöner Tag, la-la-la-laa-laaaa!”
“Ach das! Das, wo man immer mitmachen muss?? Das Kinderlied??”

“La-la-la-laa-laaaa!!”
“Niemals ist das von dem Wendler!!”

“Und wohl! Der ist nämlich eine Stimmungskanone!”
“Mag ja sein, aber das Fliegerlied ist von, von…”

[Ein kurzes Googeln bringt es schnell an den Tag...]

“Und? Vom Wendler, oder??”
“Das ist von Tim Toupet! Nie gehört, aber von dem ist das wohl…”

“Oh, da lag ich aber ganz schön daneben, was?”
“Ähm, ja… Nicht, dass mich das wundern würde, aber…”

“Aber das war alles, was mir vom Wendler eingefallen ist??”
“Das ist ja das Problem! Die Songs SIND JA GAR NICHT vom Wendler!”

“Na und??”
“Du sagtest, dass du seine Musik magst, und kennst nicht EIN Lied!”

“Naja, diese Schlager hören sich ja auch alle so ähnlich an…”
“Demnach bist du also doch kein ausgemachter Wendler-Fan??”

“Doch!”
“Aber Schatz, du weißt doch gar nicht, was der…”

“Vergiss es, du darfst sowieso nicht umschalten!”
“Wer will denn umschalten??”

“Ach komm, tu doch nicht so! Ich kenne dich!”
“Na gut, du hast mich erwischt, aber jetzt mal ehrlich, das…”

“Sag ich ja. Männer…”
“Aber du kennst nicht ein Lied von dem!”

“Trotzdem macht der gute Musik! So, und jetzt geh spielen.”

Kopfschüttel…

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Glaube mir

14. Januar 2010, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich stehen am frühen Abend in der Küche, nachdem wir vor kurzem nach Hause gekommen sind.
Während wir in Gegenwart des offenen Kühlschrankes die komplizierte Frage erörtern, was wir heute essen wollen, reibt sich die Liebste ständig ihr rechtes Bein…

“Mist…”
“Süße, ist was mit deinem Bein nicht in Ordnung?”

“Da kriege ich bestimmt einen blauen Fleck.”
“Warum??”

“Ach weil der blöd ist der Blödie!”
“Wer?? Was??”

“Mein Kollege. Der Stefan.”
“Aha. Stefan.”

“Der ist blöd.”
“Und, ähm… Was hat das mit deinem Bein zu tun??”

“Wir haben da so zu mehreren gestanden und geredet.”
“Schön, und?”

“Naja, und ich habe eben auch was erzählt.”
“Was hast du denn erzählt?”

“Ach, das tut eigentlich nichts zur Sache.”
“Nicht…”

“Nee.”
“Und was hat das jetzt mit deinem Bein zu tun??”

“Ich sagte doch, dass Stefan blöd ist!”
“Ja, das sagtest du, aber…”

“…und da hat der mich voll vors Schienbein getreten!”
“Stefan hat dich getreten??”

“Ja.”
“Einfach so??”

“Nur, weil ich was erzählt habe, nur darum!”
“Aber was hast du denn erzählt??”

“Unwichtig.”
“Ähm… Naja, und danach hat er dich also getreten??”

“Ja! Voll vors Schienbein!”
“Wer weiß, was du da wieder rumgelästert hast…”

“Ach was! Der spinnt doch! Der hat mich getreten!”
“Tja, dann wird er wohl einen guten Grund gehabt haben.”

“Was??”
“Vermute ich…”

[Die Liebste holt mit ihrem rechten Bein aus und tritt mir volles Programm vor mein Schienbein!]

“So!”
“AUA! Liebste, bist du verrückt geworden??”

“Was denn??”
“Das tat weh, warum trittst du mich denn??”

“Glaube mir.”
“Glauben?? Was denn glauben??”

“Ich hatte einen guten Grund!”

Kopfschüttel…

Buchtipp:
Liebe lassen (von Anja Polaszewski)” src=”http://www.kopfschuettel.de/ads/apliebe.jpg” alt=”" width=”71″ height=”50″ />Kopfschüttlerin Anja schreibt über die Lieb(st)e!
Details und noch mehr Liebe gibts hier.

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Weihnachtsliebste

21. Dezember 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sitzen am Sonntagabend auf unserem Sofa und überlegen, was wir mit dem jungen Abend noch anfangen. Viel wird das aber nicht mehr, wir sind irgendwie platt…
Es ist immer gefährlich, wenn die Liebste Langeweile hat: zu viel Zeit für neue Ideen!

“Du, Schatz?”
“Ja, Süße?”

“Was gibt es denn morgen als Kopfschüttel-Geschichte?”
“Es gibt morgen keine.”

“Keine??”
“Nein.”

“Soll ich mal was schreiben? Ausnahmsweise??”
“Was? Wie?? Habe ich mich gerade verhört??”

“Ob ich mal was bloggen soll?”
“Akustisch habe ich es verstanden, ja, aber…”

“Ich hätte ja jetzt Zeit und könnte ja was schreiben?”
“Ähm… DU willst eine Kopfschüttel-Geschichte schreiben??”

“Ja.”
“Du??”

“Ja!”
“Kannst du das denn?? Worüber denn??”

“Was muss ich denn dafür machen?”
“Ähm… Tja, einfach was schreiben, also…”

“OK, ich hole mir mein Laptop.”

[Meine Liebste läuft los, um sich ihr Laptop zu holen.
Wenige Minuten später sitzt sie wieder auf dem Sofa und eine leere WORD-Seite füllt den Bildschirm...]

“So, und womit fange ich jetzt an?”
“Ähm… Naja, worüber möchtest du denn schreiben??”

“Was über Weihnachten.”
“Ja, aber… Im Blog stehen doch nur Dialoge von uns??”

“Na und? Kann ich nicht auch was anderes machen??”
“Was denn?? Und außerdem ist das Kopfschüttel-Blog ja ein…”

“Also anfangen würde ich gerne mit der Farbe.”
“Was?? Womit??”

“Ich will eine andere Farbe für die Schrift haben!”
“Aber Süße, das…”

“Geht das etwa nicht??”
“Doch, schon, aber…”

“Eben. Ich will Grün und Rot.”
“Vielleicht schreibst du erst mal was und dann…”

“Und ich will ein paar Bilder haben.”
“Och Liebste! Was denn für Bilder??”

“Einen Hund, einen Weihnachtsmann und einen Tannenbaum!”
“Aber…”

“Das finde ich gut so, so will ich das haben!”
“Aber Liebste, das sind ja nur Viecher!?”

“Na und? Sind dieee nicht nieeedlich??”
“Wolltest du nicht auch einen Tannenbaum??”

“Hab keinen gefunden.”
“Keinen Tannenbaum??”

“Doch, aber keinen, unter dem ein Hundchen sitzt.”
“Aha…”

“Jetzt will ich ein Weihnachtslied!”
“Oh nein…”

“DAS ist doch mal was!”
“Ähm, Liebste, schreibst du auch noch was, oder…”

“Ich schreibe was über unseren Weihnachtsbaum.”
“Über welchen Baum?? Wir haben doch gar keinen??”

“Du hast neulich gesagt, ich sei ein super Weihnachtsbaum!”
“Ach so, das…”

“Nur, weil ich mich in der Lichterkette verheddert hatte!”
“Haha! Ja! Das entschädigte für vieles…”

“Ich fand das aber gar nicht lustig!”
“Naja, hätte noch etwas mehr Lametta sein können, aber sonst…”

“Du bist so doof!”
“Liebste?? Was machst du denn jetzt da??”

“Ich ändere deine Schriftfarbe.”
“Warum??”

“Weil diese Farbe besser für dich geeignet ist.”
“Nein, halt! Das…”

“So. Sehr gut.”
“                     ”

“Na und?? Weiß ist eine sehr schöne Farbe.”
“                                            ”

“Quatsch! Und das bleibt wohl so!”
“                                                                                    ”

“Möchtest du deinen Leserinnen noch was mitteilen?”
“                     ”

“Du solltest lieber netter zu deinen Leserinnen sein!”
“                                                  ”

“Jaja, ich mach ja nur Spaß!”
“              ”

“So, Kopfschüttel-Geschichte fertig. Super!”
“           ”

“Nein, ich habe kein Aspirin hier, wieso??”

“              ”

Frohe Weihnachten! (photocase.de © onesecondupndown)Wir bedanken uns bei allen Gästen ganz herzlich für den Besuch bei uns und die vielen Kommentare, die dieses Blog so sehr bereichern.
Wir wünschen euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Hier im Blog gibt es eine kurze Pause und im neuen Jahr geht´s munter weiter, dann auch wieder mit schwarzer Farbe… ;-)

Frohes Fest und guten Rutsch!

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Ein Zeichen!

16. Dezember 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sitzen auf dem Sofa und scherzen miteinander rum.
Liebste sagt das eine, ich das andere, man/frau piekt sich in die Seite und so weiter und so fort.
In solchen Momenten sind wir immer ganz froh, dass uns dabei niemand zusieht…
Komischerweise denke ICH das ziemlich oft!

“Du bist so doof, lass das jetzt!”
“Aber ich hab dich doch so lieb, meine Süße!”

“Ja schön, dann sei jetzt brav und gib mir einen Kuss.”
“Jetzt?”

“Natürlich jetzt!”
“Du hast nicht gesagt, wann!?”

“Wenn ich sage, KÜSS MICH, dann meine ich immer SOFORT!”
“Aha.”

“Und? Was ist jetzt??”
“Wieso?”

“Küsst du mich jetzt oder nicht??”
“Ach so, ich dachte, das sei schon wieder verjährt.”

“KÜSS MICH!”

[Als ich mich grinsend und schmunzelnd zum Zwecke des Küssens in Richtung Liebste neige, fällt wie von Geisterhand berührt das kleine brauen Kissen, das auf der Sofalehne ruht, herunter und schiebt sich genau im unpassendsten Moment zwischen unsere beiden Gesichter! Küssen: unmöglich.]

“Das ist ein Zeichen! Ein Zeichen!”
“Quatsch, das ist nur ein unschuldiges Kissen, Liebste.”

“Nein, das ist das katholische Kissen!”
“Wie bitte?? Das katholische Kissen??”

“Richtig.”
“Was heißt das denn??”

“Das Kissen will nicht, dass wir uns küssen.”
“Aha. Und, ähm…”

“…weil wir nicht verheiratet sind, deswegen.”
“Ach und dieses Kissen hier soll also Sex vor der Ehe…”

“…verhindern, genau!”
“Aha.”

“Das katholische Kissen will damit etwas deutlich machen.”
“Hätte ich ihm gar nicht zugetraut…”

“Ohne Ehe kein Vergnügen. So will es das Kissen.”
“Die katholische Kirche arbeitet aber auch mit allen Tricks, was??”

“Nein. DIE nicht!”
“Sondern wer??”

“Ich, du Doof!”

Kopfschüttel…

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Ausgeliebstet, wenn…

18. November 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sind in meinem Auto unterwegs zu Bekannten, die wir schon seit langem mal wieder besuchen wollten.
Zirka eine Stunde Fahrt nach Hannover, also genug Zeit, ein paar Gespräche zu führen. Allerdings sind wir auch bald da…

“Schatz?”
“Ja, Süße?”

“Ich habe mir was überlegt.”
“Oha…”

“Warum sagst du denn jetzt OHA??”
“Naja, ähm, also wenn du schon sagst, dass…”

“Du weißt doch aber noch gar nicht, worum es geht??”
“Das stimmt wohl, aber…”

“Nichts aber, ich kann ja auch einfach gar nichts sagen!”
“Nein, nein, ich, also…”

“-”
“-”

“-”
“Liebste?”

“Nix Liebste!!”
“Aber…”

“Wenn das so weiter geht, dann hat es sich bald ausgeliebstet!”
“Ausgeliebstet??”

“Naja, du weißt schon.”
“Hä?? Was??”

“Jetzt stell dich doch nicht dumm!”
“Keine Ahnung, was??”

“Naja, ich meine, dann ist Schluss mit lustig!”
“Lustig??”

“Ende im Gelände!”
“Ähm…”

“Finito! Schicht im Schacht!”
“Das ist eine sehr bildhafte Sprechweise, Schatz.”

“Ausgeschatzt hat es sich dann!!”
“Ausgeschatzt??”

“Und Süße kannst du dir dann auch in die Haare und so!”
“Ach so, ich dachte schon, es hätte sich dann ausgesüßt.”

“Machst du dich über mich lustig??”
“Machst du dich über mich lustig??”
“Machst du dich über mich lustig??”

“Würde ich nie, mein Schnuppelhase…”

“Lass das und nenn mich nicht so! Es ist ernst!!”
“Was ist ernst??”

“Du bist böse zu mir!”
“Ich?? Ich höre dir doch bloß aufmerksam zu!?”

“Du mir??”
“Ja. Und ich stelle lediglich ein paar Rückfragen.”

“Es hat sich bald ausgefragt, mein Lieber!!”
“Und was dann??”

“Wie was und dann!”
“Naja, was passiert dann, wenn alles vorbei ist??”

“Mit uns?”
“Sprichst du denn nicht von uns??”

“Doch! Ich spreche natürlich von uns!”
“Sage ich doch!”

“Was genau jetzt??”
“Ich habe dich doch gefragt!”

“Hä??”
“Was gibt es denn da jetzt nicht zu verstehen??”

“Ich weiß überhaupt gar nicht mehr, wovon wir reden!”
“Ich auch nicht…”

“Echt nicht??”
“Ja, aber ich wusste es schon von Anfang an nicht…”

“Komisch, oder?”
“Was?”

“Da redet man miteinander und weiß gar nicht, worüber??”
“Du wolltest mir was erzählen…”

“Ach ja!”
“Schön, und was?”

“Ich habe mir was überlegt, das wollte ich sagen!”
“Oha…”

“OHA?? OHA?? O-H-A??”
“Oha.”

“Warum sagst du denn jetzt schon wieder OHA??”
“Och, also…”

“DU bist so doof!”
“Liebste, ich…”

“Wenn das so weiter geht, dann hat es sich bald ausgeliebstet!!”
“Ähm… Geht das jetzt wieder von vorne los alles??”

“Ja, aber mit einem Unterschied.”
“Aha, und der wäre??”

“Vergiss nicht, was du gerade sagen wolltest.”
“Ich??”

“Ja.”
“Ich wollte nichts sagen!? DU wolltest doch was sagen!?”

“Egal, merk dir einfach, wo wir stehengeblieben sind!”
“Warum??”

“Wir sind gleich da, lass uns nachher weiterreden.”

Kopfschüttel…

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Unterbewusstsein

12. November 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste sitzt im Wohnzimmer auf dem Sofa und liest eine Zeitung, als ich am Abend von der Arbeit nach Hause komme.
Dabei hat sie das Heft genau vor der Nase; auch mein “Hallo” kann sie nicht dazu bewegen, das Heft zu senken…
Was das jetzt bloß wieder bedeutet…

“Hallo Schatz!”
“Hallo Süße…”

“Sag mal, weißt du eigentlich, wie man richtig flirtet?”
“Ähm…”

“Zum Beispiel, wie man ein gutes Gespräch führt?”
“Naja, also… Wieso, muss ich mit irgendjemandem flirten??”

“Ja, mit mir.”
“Mit dir??”

“Warum denn nicht??”
“Nun ja, warum nicht, stimmt irgendwie, wobei…”

“Du willst nicht mit mir flirten??”
“Schon, aber…”

“Was ABER!!”
“Es würde schon helfen, wenn du die Zeitung runter nimmst…”

“Ach so, na gut.”
“Sehr schön.”

“So, und jetzt müssen wir uns unterhalten.”
“Aha, und, ähm…”

“Du musst mich was fragen am besten, steht hier.”
“Ich muss was fragen??”

“Wer fragt, der führt, steht hier.”
“Na schön… Wie war dein Tag?”

“Das fragt man doch nicht, wenn man flirtet!!”
“Aha, gut, dann, ähm… Wo hast du denn diese schicke Bluse her?”

“Wieso fragst du mich das??”
“Naja, ich sollte doch, also…”

“Oder sollte das ein Kompliment sein??”
“Ähm, ja.”

“Ach so, ja, das steht hier auch. Komplimente sind Klassiker.”
“Und was steht da noch so?”

“Ehrlichkeit ist Trumpf.”
“Gilt das jetzt für Frauen oder auch für Männer?”

“Gibt es da einen Unterschied??”
“Nein, nein, ähm… Nein, nein…”

“Das Unterbewusstsein merkt, ob es der andere ernst meint.”
“Ich bin noch nie mit einem Unterbewusstsein ausgegangen…”

Blödmann!”
“Haha!”

“Jetzt flirte doch mal mit mir!”
“Liebste, wir kennen uns doch aber schon ewig!?”

“Na und??”
“Naja, ich meine, Flirten ist doch sowas wie Kennenlernen, oder??”

“Tu doch einfach mal so, als würden wir uns nicht kennen!”
“Na schön.”

“Und?”
“Was und??”

“Warum sagst du jetzt nichts??”
“Ich warte lieber, bis du mich ansprichst.”

“Du kannst mich doch wohl mal was fragen??”
“Du sagst doch immer, ich soll keine fremden Frauen anquatschen!”

“Ja, das stimmt auch, aber mich darfst du. Ausnahmsweise.”
“OK, dann jetzt, also:”

“Ich bin sehr gespannt…”
“Hallo Puppe, heute schon was vor?”

“Ähm…”
“Ich hab meine Handynummer vergessen, bekomme ich deine??”

“DAS nennst du flirten??”
“Wieso? Ich arbeite schließlich beim ADAC.”

“Beim ADAC?? Was soll das denn jetzt??”
“Ja. Ich bin Abschlepper, verstehste?”

“Boah, ist mir schlecht plötzlich…”
“Ja, aber trotzdem schöne Bluse!”

“Du bist so doof!”
“Danke. Aber im Bett bin ich viel besser.”

“Hör auf jetzt! Das ist kein Flirten!”
“Du wolltest doch unbedingt!”

“Aber nicht so!”
“Sondern wie??”

“Frag doch mal ganz lieb, ob ich dich kennenlernen möchte?”
“Das ist ja langweilig…”

“Frag schon!”
“Hey Schönheit, möchtest du mich vielleicht kennenlernen?”

“NEIN! Und jetzt schieß innen Wind, aber zackig!”
“Ähm…”

“…und: du darfst ab jetzt jederzeit andere Frauen ansprechen!”

Kopfschüttel…

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Alt und hässlich

29. März 2010, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sind zu Fuß auf dem Weg zu Freunden, die bei uns in der Nachbarschaft wohnen. Hand in Hand laufen wir vorbei an anderen glücklichen Menschen, die uns entgegenkommen.
Kann Liebe nicht schön sein?
Doch, das kann sie.

“Du, Schatz?”
“Ja, Süße?”

“Was ich dich schon länger mal fragen wollte…”
“Ja? Was denn?”

“Wäre ich alt und hässlich, würdest du mich dann auch lieben?”
“Ähm, was soll denn diese Frage jetzt??”

“Das interessiert mich eben!”
“Wenn du alt und hässlich wärst??”

“Ja, wenn ich alt und hässlich wäre.”
“Bist du doch aber nicht?!”

“Das weiß ich, aber wenn ich´s wäre??”
“Wenn, wenn, warum machst du dir über so etwas Gedanken??”

“Darf ich denn nicht denken, was ich will??”
“Doch, natürlich darfst du das.”

“Na also.”
“Aber ich werde doch wohl mal nachfragen dürfen?”

“Du fragst das aber so, als sei das eine total blöde Frage!”
“Naja, ähm…”

“Siehst du, du nimmst mich wieder überhaupt gar nicht ernst!”
“Natürlich nehme ich dich ernst, aber…”

“Nee, nix aber!”
“Darf ich vielleicht bitte mal ausreden??”

“ICH lasse dich IMMER ausreden, DU unterbrichst mich immer!”
“Wann habe ich dich denn mal unterbr…”

“…weil du immer glaubst, alles besser zu wissen, als ich!”
“Das stimmt ja gar nicht, ich hinterfrage nur immer gerne, was d…”

“Dann nenn doch mal was, was ich besser weiß, als du!?”
“Tja, … Du weißt, du weißt… Du kennst dich mit Nagellack gut aus!”

“Mit Nagellack??”
“Ähm, mir fiel gerade nichts Besseres ein, also…”

“Das ist ja wohl wirklich das Allerletzte!”
“Ich gebe zu, das ist, ähm… Aber verkehrt ist es auch nicht!”

“Das bin ich also für dich?? So´ne Nagellack-Trine??”
“Nein, ich wollte, also…”

“Bevor ich nicht mehr mit dir rede, hätte ich noch eine Bitte:”
“Aha, und, ähm…”

“Beantwortest du mir jetzt bitte noch meine Frage??”
“Was? Das mit dem alt und hässlich?”

“Ja.”
“Ja.”

“Was?”
“JA.”

“Was denn Ja jetzt??”
“Ich würde dich auch dann lieben, wenn du alt und hässlich wärst.”

“Ach so. Das trifft sich gut.”
“So? Warum?”

“Weil ich dich auch liebe, obwohl du alt und hässlich bist!”

Kopfschüttel…

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Wünsch dir was

22. März 2010, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sitzen bei dem schönen Sonntagswetter endlich mal wieder auf unserer Terrasse und genießen den ersten Frühlingstag.
Die Liebste hat sich ihren Stuhl natürlich in die Sonne gezogen und ihren Kopf mit geschlossenen Augen in den Nacken gelegt.
Dabei summt sie so vor sich hin…

“Ist das nicht schön in der Sonne, Schatz?”
“Ja, Süße.”

“Jetzt könnte es bloß noch ein bisschen wärmer sein…”
“Das wird schon noch.”

“Ich könnte hier ewig so sitzen bleiben…”
“Hm…”

“…da kann man so schön bei nachdenken…”
“Nachdenken?”

“Ja.”
“Und woran denkst du so?”

“Willst du das wirklich wissen??”
“Ähm… Wenn ich es mir recht überlege, dann…”

“Also ich dachte mir, was wohl wäre, wenn ich eine Fee wäre.”
“Eine Fee??”

“Ja, wenn ich eine gute Fee wäre.”
“Aha, ähm…”

“Stell dir vor, ich wäre eine gute Fee!”
“Diese Rolle passt jetzt eher weniger zu dir, aber…”

“Wenn ich eine Fee wäre, hättest du jetzt drei Wünsche frei!”
“Ach ja?”

“Ja. Drei Wünsche. Was würdest du dir wünschen?”
“Liebste, ich möchte da jetzt eher nicht weiter drüber…”

“Jetzt sag doch mal! Sag mal drei Wünsche!”
“Nein, lass mich doch einfach hier sitzen ohne so einen Quatsch, ja?”

“OK! Diesen Wunsch erfülle ich dir! Und dein zweiter?”
“Moment, Moment, das war doch kein Wunsch!?”

“Doch! Aber sei nicht traurig, zwei hast du ja noch übrig.”
“Gut! Ich wünsche mir, nichts weiter wünschen zu müssen!”

“Et voila! Auch diesen Wunsch habe ich dir erfüllt!”
“Schön. Danke.”

“Und dein dritter Wunsch?”
“Moment, Moment! Ich muss mir doch nichts mehr wünschen!?”

“Musst du ja auch nicht, das war ja schließlich dein Wunsch.”
“Wieso fragst du mich denn dann jetzt schon wieder??”

“Du MUSST natürlich nicht, aber du KANNST! Und du solltest.”
“Liebste, das ist ja jetzt wohl Haarspalterei!”

“Nur weil ich mich als gute Fee exakt an deine Wünsche halte??”
“Du bist aber keine gute Fee!”

“Wieso? Hast du schon mal eine getroffen??”
“Ähm… Nein.”

“Woher willst du das dann so genau wissen??”
“Weil eine gute Fee ihren Begleiter nicht reinlegen würde!”

“Aber du brauchst doch nur einen Wunsch sagen, sonst nichts!?”
“Also gut; wenn ich noch einen sage, lässt du mich dann in Ruhe?”

“Natürlich! Dann sind deine drei Wünsche ja auch weg.”
“Ich wünsche mir einen Latte Macchiato.”

“Nein, das ist ja ein doofer Wunsch!”
“Wieso? Gute Fee, ich wünsche mir einen Latte Macchiato! Jetzt!”

“Kein Mensch wünscht sich von einer guten Fee einen Kaffee!”
“Wieso denn nicht?? Ich hätte jetzt gerne einen La…”

“Also, was wünschst du dir jetzt von der guten Fee?”
“Lass uns ins Schlafzimmer gehen, da kannst du alle Wünsche erf…”

“Pff! Das vergiss mal, das geht nicht!”
“Wieso?? Das ist doch ein einwandfreier Wunsch, oder nicht??”

“Nein.”
“Und warum nicht?? Bist du jetzt eine Fee oder nicht!?”

“Doch, doch.”
“Und warum kannst du ausgerechnet DIESEN Wunsch nicht erfüllen??”

“Möchtest du, dass ich dir das mal ganz genau erläutere?”
“Ich bitte darum!”

“OK, dann ist das dein dritter Wunsch.”
“Moment, nee, nee, du hast doch, ich wollte jetzt eigentlich…”

“Also pass auf, das kann jetzt etwas dauern, danke aber, dass du mich gefragt hast, wie das eigentlich mit den Feen ist, ich fange mal an, also weißt du, Feen sind ja Wesen aus dem Himmel und damals als, ach wie war das noch, da wo, ach nee, wir müssen noch viel früher anfangen, also weil die ja… … … … … … … …”
“Hörst du noch zu? Gut, und dann kam der, der Dings, na, und als… … … …”
“…das hat mit den Prinzen zu tun und den Geistern natürlich… …”
“…wobei ich jetzt noch das Thema mit den Elfen…”
“… …”

Kopfschüttel…

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Ist heute Valentinstag??

14. Februar 2010, aus der Schublade Die besonderen Dinge

14. Februar: Da muss nicht mehr viel gesagt werden, natürlich schenkt man(n) heute seiner Liebsten eine Aufmerksamkeit, um ihr zu zeigen: du bist mein Schatz!
Natürlich lasse auch ich mir diese Gelegenheit heute nicht entgehen…

“Guten Morgen mein Schatz!”
“Guten Morgen, Süße. Alles Gute zum Valentinstag.”

“Oh! Ist heute Valentinstag?”
“Pff! Als wenn du das nicht GENAU wüsstest!”

“Ach ja, ich erinnere mich.”
“Natürlich…”

“Eigentlich finde ich Valentinstag ja doof.”
“Ich weiß.”

“Ist doch irgendwie überflüssig, oder?”
“Richtig. Und das sagst du ja auch jedes Jahr erneut.”

“Auch die Schenkerei und so, das ist doch doof.”
“Und auch dieses Statement kommt mir bekannt vor…”

“Ich freue mich auch an anderen Tagen über Aufmerksamkeit!”
“Ja.”

“Schön.”
“Schön.”

“Und, ähm…”
“Ja?”

“Kriege ich heute denn trotzdem was?”
“Ich dachte, du findest das alles doof?”

“Tue ich ja auch!”
“Wieso solltest du dann was von mir kriegen??”

“Weil du diese blöde Tradition ja jedes Jahr mitmachst!”
“Dieses Mal aber nicht, Liebste.”

“So?? Warum denn plötzlich nicht??”
“Weil du mir seit Jahren erzählst, dass das ja total blöd sei.”

“Aber du hörst doch sonst auch nicht auf mich??”
“Wenn es sich um den üblichen Unsinn handelt, dann nicht, stimmt.”

“Und ausgerechnet beim Valentinstag fällt dir das jetzt ein??”
“Ich dachte, dass sei eine gute Gelegenheit, dich zu respektieren.”

“Ja…”
“Freut mich, dass dir das gefällt.”

“Schön, ja, ganz toll… Also du hast wirklich nichts für mich?”
“Nein.”

“Ehrlich nicht?”
“Ehrlich nicht.”
[Ich kreuze meine Finger hinterm Rücken...]

“Das, ähm… Das freut mich. Sehr fortschrittlich…”

[Wenn ihr die Liebste jetzt sehen könntet: wie ein kleines Häufchen Elend steht sie jetzt da mit hängenden Schultern und einem Gesichtsausdruck, der sowohl Entsetzen als auch Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit ausdrückt...]

“Dann, ähm, dann können wir ja jetzt frühstücken, oder?”
“Ja, gern! Ist ja ein ganz normaler Tag heute.”

“Ja…”
“Gehst du dann eben schnell zum Bäcker?”

“Ich?? Ich soll Brötchen holen gehen??”
“Warum nicht?”

“Ich?? ICH soll am Valent… OK, ich gehe…”

[Um den Schmerzen der Liebsten ein Ende zu bereiten, öffne ich die Tür zum Vorratsraum, wo ich einen riesigen Strauß rote Rosen inklusive einer romantischen Postkarte und einem liebevollen Text aufbewahre.
Schnell ist das Papier des Straußes entfernt und schon halte ich mein Valentinsgeschenk der Liebsten unter die Nase.]

“Oh, oh! Ist der etwa für mich??”
“Natürlich ist der für dich! Ich liebe dich.”

“Der ist aber toll, vielen Dank! Und sogar eine Karte!”
“Alles Gute zum Valentinstag, meine Liebste!”

“Du sollst mir doch zum Valentinstag nichts schenken!!”
“Ich weiß.”

“Du bist wirklich unmöglich! Aber ich liebe dich auch.”
“Prima. So, und was kriege ich?”

“Wieso du??”
“Hallo?? Es ist Valentinstag!?”

“Ach ja, stimmt! Hätte ich fast vergessen, warte… Hier:”
“Ähm… Fünf Euro??”

“Ich nehme dann ein Schokocroissant und ein Körnerbrötchen.”

Kopfschüttel…

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In meinem Gesicht

1. Februar 2010, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste kommt am späten Abend zur Tür herein, legt im Flur ihre Jacke ab und kommt in die Küche geklackert, wo ich mir gerade einen Orangensaft eingieße.
Im Türrahmen bleibt sie stehen, streckt ihre Arme lang von sich und lächelt von einem Ohr zum anderen! Was ist denn da jetzt wieder los??

“Hallo mein allerliebster Schatzi!”
“Hallo Süße, du scheinst sehr gute Laune zu haben?”

“Jaaaa, das hab ich!”
“Aha, und, ähm…”

“Fällt dir denn gar nichts an mir auf?”

[In einem Film käme jetzt das dramatische Orchester zum Einsatz...
So, wie es Alfred Hitchcock in Psycho verwendet hat, wenn Norman Bates, und die Dusche, und das Messer, und die Schreie...
Liebste bringt die Fragen aller Fragen! Wenn ich jetzt einmal an ihr rauf und runter schaue, werde ich mir sofort was anhören dürfen...
Aber Zögern kann jetzt ebenso tödlich sein, und wieder einmal stehe ich vor der F...]

“Schätzchen, siehst du das denn nicht??”
“Also, ähm, du siehst bezaubernd aus wie immer und…”

“Nein, nein, das meine ich nicht! - Aber trotzdem danke.”
“Ähm, also, ich…”

“Du müsstest es doch in meinem Gesicht sehen können!”
“Ähm…”

“…dass ich dich soooooo lieb habe!”
“Dass du mich lieb hast??”

“Jaaa!! Ich freue mich so, dass ich dich so lieb habe!”
“Ja, das…”

“Sieht man das denn nicht??”
“Doch, ähm…”

“Du bist so doof!”
“Aber eben hast du doch noch gesagt, dass du mich…”

“Ich sage dir, dass ich dich liebe und du sagst ACH, ÄHM!”
“Entschuldige, ich habs eben nicht sofort gesehen, also…”

“Und ich war fest überzeugt, dass man mir das ansieht!”
“Ich liebe dich auch, meine Liebste.”

“So??”
“Ja. Ich liebe dich.”

“Pff! Sieht man dir aber gar nicht an!”

Kopfschüttel…

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Kennst du den Wendler nicht?

24. Januar 2010, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sitzen am frühen Sonntagabend im Wohnzimmer vor dem Fernseher. Während ich mir noch überlege, wo ich die Fernsehzeitung hingelegt habe, zappt die Liebste einmal alle Sender durch.
Und wo bleibt sie schließlich hängen??
Genau…

“Ach ja, das hätte ich fast verpasst!”
“Süße, ähm, ist das nicht dieser, na, dieser…”

“Das ist der Wendler. Der Wendler-Clan. Mit dem Wendler.”
“Danke, ja, das ist mit dem Wendler, richtig?”

“Sagte ich das schon?? Haha! Wendler! Wendler! Haha!”
“Das ist sehr lustig, ja…”

“Kennst du denn den Wendler nicht??”
“Naja, so vom Hörensagen irgendwie…”

“Ich finde den gut.”
“Den Wendler??”

“Seine Musik, der macht tolle Discofox-Sachen!”
“Discofox??”

“Ja, zum Beispiel dieses Ein Stern, der deinen Namen trägt!”
“Ähm… Das kenne ich sogar, aber…”

“Ich finde das super zum Discofox tanzen!”
“Schön, aber ist das nicht von… Von… Nik und dem Ötzi??”

“Tatsächlich?? Das ist gar nicht vom Wendler??”
“Also ich bin kein Schlagerprofi, aber…”

“Egal, aber das Wieder alles im Griff, das ist doch auch witzig!”
“Bitte??”

“Keine Panik, auf der Titanic, dätedätetä…”
“Liebste! Das ist auch nicht vom Wendler!”

“Nicht??”
“Das ist von Jürgen Drews!”

“Woher weißt du das denn??”
“Erstens hört man das und zweitens weiß man das eben!”

“Naja, wenn ich jetzt so darüber nachdenke…”
“Und? Tut es schon weh??”

Blödmann! Ich darf ja wohl mal was verwechseln!?”
“Pff! Du weißt ja nicht mal, was der Wendler für Musik macht.”

“Doch!”
“Und??”

“Das Fliegerlied, das mit der Giraffe und dem Tiger!”
“Was??”

“Heut ist so ein schöner Tag, la-la-la-laa-laaaa!”
“Ach das! Das, wo man immer mitmachen muss?? Das Kinderlied??”

“La-la-la-laa-laaaa!!”
“Niemals ist das von dem Wendler!!”

“Und wohl! Der ist nämlich eine Stimmungskanone!”
“Mag ja sein, aber das Fliegerlied ist von, von…”

[Ein kurzes Googeln bringt es schnell an den Tag...]

“Und? Vom Wendler, oder??”
“Das ist von Tim Toupet! Nie gehört, aber von dem ist das wohl…”

“Oh, da lag ich aber ganz schön daneben, was?”
“Ähm, ja… Nicht, dass mich das wundern würde, aber…”

“Aber das war alles, was mir vom Wendler eingefallen ist??”
“Das ist ja das Problem! Die Songs SIND JA GAR NICHT vom Wendler!”

“Na und??”
“Du sagtest, dass du seine Musik magst, und kennst nicht EIN Lied!”

“Naja, diese Schlager hören sich ja auch alle so ähnlich an…”
“Demnach bist du also doch kein ausgemachter Wendler-Fan??”

“Doch!”
“Aber Schatz, du weißt doch gar nicht, was der…”

“Vergiss es, du darfst sowieso nicht umschalten!”
“Wer will denn umschalten??”

“Ach komm, tu doch nicht so! Ich kenne dich!”
“Na gut, du hast mich erwischt, aber jetzt mal ehrlich, das…”

“Sag ich ja. Männer…”
“Aber du kennst nicht ein Lied von dem!”

“Trotzdem macht der gute Musik! So, und jetzt geh spielen.”

Kopfschüttel…

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Glaube mir

14. Januar 2010, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich stehen am frühen Abend in der Küche, nachdem wir vor kurzem nach Hause gekommen sind.
Während wir in Gegenwart des offenen Kühlschrankes die komplizierte Frage erörtern, was wir heute essen wollen, reibt sich die Liebste ständig ihr rechtes Bein…

“Mist…”
“Süße, ist was mit deinem Bein nicht in Ordnung?”

“Da kriege ich bestimmt einen blauen Fleck.”
“Warum??”

“Ach weil der blöd ist der Blödie!”
“Wer?? Was??”

“Mein Kollege. Der Stefan.”
“Aha. Stefan.”

“Der ist blöd.”
“Und, ähm… Was hat das mit deinem Bein zu tun??”

“Wir haben da so zu mehreren gestanden und geredet.”
“Schön, und?”

“Naja, und ich habe eben auch was erzählt.”
“Was hast du denn erzählt?”

“Ach, das tut eigentlich nichts zur Sache.”
“Nicht…”

“Nee.”
“Und was hat das jetzt mit deinem Bein zu tun??”

“Ich sagte doch, dass Stefan blöd ist!”
“Ja, das sagtest du, aber…”

“…und da hat der mich voll vors Schienbein getreten!”
“Stefan hat dich getreten??”

“Ja.”
“Einfach so??”

“Nur, weil ich was erzählt habe, nur darum!”
“Aber was hast du denn erzählt??”

“Unwichtig.”
“Ähm… Naja, und danach hat er dich also getreten??”

“Ja! Voll vors Schienbein!”
“Wer weiß, was du da wieder rumgelästert hast…”

“Ach was! Der spinnt doch! Der hat mich getreten!”
“Tja, dann wird er wohl einen guten Grund gehabt haben.”

“Was??”
“Vermute ich…”

[Die Liebste holt mit ihrem rechten Bein aus und tritt mir volles Programm vor mein Schienbein!]

“So!”
“AUA! Liebste, bist du verrückt geworden??”

“Was denn??”
“Das tat weh, warum trittst du mich denn??”

“Glaube mir.”
“Glauben?? Was denn glauben??”

“Ich hatte einen guten Grund!”

Kopfschüttel…

Buchtipp:
Liebe lassen (von Anja Polaszewski)” src=”http://www.kopfschuettel.de/ads/apliebe.jpg” alt=”" width=”71″ height=”50″ />Kopfschüttlerin Anja schreibt über die Lieb(st)e!
Details und noch mehr Liebe gibts hier.

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Weihnachtsliebste

21. Dezember 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sitzen am Sonntagabend auf unserem Sofa und überlegen, was wir mit dem jungen Abend noch anfangen. Viel wird das aber nicht mehr, wir sind irgendwie platt…
Es ist immer gefährlich, wenn die Liebste Langeweile hat: zu viel Zeit für neue Ideen!

“Du, Schatz?”
“Ja, Süße?”

“Was gibt es denn morgen als Kopfschüttel-Geschichte?”
“Es gibt morgen keine.”

“Keine??”
“Nein.”

“Soll ich mal was schreiben? Ausnahmsweise??”
“Was? Wie?? Habe ich mich gerade verhört??”

“Ob ich mal was bloggen soll?”
“Akustisch habe ich es verstanden, ja, aber…”

“Ich hätte ja jetzt Zeit und könnte ja was schreiben?”
“Ähm… DU willst eine Kopfschüttel-Geschichte schreiben??”

“Ja.”
“Du??”

“Ja!”
“Kannst du das denn?? Worüber denn??”

“Was muss ich denn dafür machen?”
“Ähm… Tja, einfach was schreiben, also…”

“OK, ich hole mir mein Laptop.”

[Meine Liebste läuft los, um sich ihr Laptop zu holen.
Wenige Minuten später sitzt sie wieder auf dem Sofa und eine leere WORD-Seite füllt den Bildschirm...]

“So, und womit fange ich jetzt an?”
“Ähm… Naja, worüber möchtest du denn schreiben??”

“Was über Weihnachten.”
“Ja, aber… Im Blog stehen doch nur Dialoge von uns??”

“Na und? Kann ich nicht auch was anderes machen??”
“Was denn?? Und außerdem ist das Kopfschüttel-Blog ja ein…”

“Also anfangen würde ich gerne mit der Farbe.”
“Was?? Womit??”

“Ich will eine andere Farbe für die Schrift haben!”
“Aber Süße, das…”

“Geht das etwa nicht??”
“Doch, schon, aber…”

“Eben. Ich will Grün und Rot.”
“Vielleicht schreibst du erst mal was und dann…”

“Und ich will ein paar Bilder haben.”
“Och Liebste! Was denn für Bilder??”

“Einen Hund, einen Weihnachtsmann und einen Tannenbaum!”
“Aber…”

“Das finde ich gut so, so will ich das haben!”
“Aber Liebste, das sind ja nur Viecher!?”

“Na und? Sind dieee nicht nieeedlich??”
“Wolltest du nicht auch einen Tannenbaum??”

“Hab keinen gefunden.”
“Keinen Tannenbaum??”

“Doch, aber keinen, unter dem ein Hundchen sitzt.”
“Aha…”

“Jetzt will ich ein Weihnachtslied!”
“Oh nein…”

“DAS ist doch mal was!”
“Ähm, Liebste, schreibst du auch noch was, oder…”

“Ich schreibe was über unseren Weihnachtsbaum.”
“Über welchen Baum?? Wir haben doch gar keinen??”

“Du hast neulich gesagt, ich sei ein super Weihnachtsbaum!”
“Ach so, das…”

“Nur, weil ich mich in der Lichterkette verheddert hatte!”
“Haha! Ja! Das entschädigte für vieles…”

“Ich fand das aber gar nicht lustig!”
“Naja, hätte noch etwas mehr Lametta sein können, aber sonst…”

“Du bist so doof!”
“Liebste?? Was machst du denn jetzt da??”

“Ich ändere deine Schriftfarbe.”
“Warum??”

“Weil diese Farbe besser für dich geeignet ist.”
“Nein, halt! Das…”

“So. Sehr gut.”
“                     ”

“Na und?? Weiß ist eine sehr schöne Farbe.”
“                                            ”

“Quatsch! Und das bleibt wohl so!”
“                                                                                    ”

“Möchtest du deinen Leserinnen noch was mitteilen?”
“                     ”

“Du solltest lieber netter zu deinen Leserinnen sein!”
“                                                  ”

“Jaja, ich mach ja nur Spaß!”
“              ”

“So, Kopfschüttel-Geschichte fertig. Super!”
“           ”

“Nein, ich habe kein Aspirin hier, wieso??”

“              ”

Frohe Weihnachten! (photocase.de © onesecondupndown)Wir bedanken uns bei allen Gästen ganz herzlich für den Besuch bei uns und die vielen Kommentare, die dieses Blog so sehr bereichern.
Wir wünschen euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Hier im Blog gibt es eine kurze Pause und im neuen Jahr geht´s munter weiter, dann auch wieder mit schwarzer Farbe… ;-)

Frohes Fest und guten Rutsch!

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Ein Zeichen!

16. Dezember 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sitzen auf dem Sofa und scherzen miteinander rum.
Liebste sagt das eine, ich das andere, man/frau piekt sich in die Seite und so weiter und so fort.
In solchen Momenten sind wir immer ganz froh, dass uns dabei niemand zusieht…
Komischerweise denke ICH das ziemlich oft!

“Du bist so doof, lass das jetzt!”
“Aber ich hab dich doch so lieb, meine Süße!”

“Ja schön, dann sei jetzt brav und gib mir einen Kuss.”
“Jetzt?”

“Natürlich jetzt!”
“Du hast nicht gesagt, wann!?”

“Wenn ich sage, KÜSS MICH, dann meine ich immer SOFORT!”
“Aha.”

“Und? Was ist jetzt??”
“Wieso?”

“Küsst du mich jetzt oder nicht??”
“Ach so, ich dachte, das sei schon wieder verjährt.”

“KÜSS MICH!”

[Als ich mich grinsend und schmunzelnd zum Zwecke des Küssens in Richtung Liebste neige, fällt wie von Geisterhand berührt das kleine brauen Kissen, das auf der Sofalehne ruht, herunter und schiebt sich genau im unpassendsten Moment zwischen unsere beiden Gesichter! Küssen: unmöglich.]

“Das ist ein Zeichen! Ein Zeichen!”
“Quatsch, das ist nur ein unschuldiges Kissen, Liebste.”

“Nein, das ist das katholische Kissen!”
“Wie bitte?? Das katholische Kissen??”

“Richtig.”
“Was heißt das denn??”

“Das Kissen will nicht, dass wir uns küssen.”
“Aha. Und, ähm…”

“…weil wir nicht verheiratet sind, deswegen.”
“Ach und dieses Kissen hier soll also Sex vor der Ehe…”

“…verhindern, genau!”
“Aha.”

“Das katholische Kissen will damit etwas deutlich machen.”
“Hätte ich ihm gar nicht zugetraut…”

“Ohne Ehe kein Vergnügen. So will es das Kissen.”
“Die katholische Kirche arbeitet aber auch mit allen Tricks, was??”

“Nein. DIE nicht!”
“Sondern wer??”

“Ich, du Doof!”

Kopfschüttel…

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Ausgeliebstet, wenn…

18. November 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sind in meinem Auto unterwegs zu Bekannten, die wir schon seit langem mal wieder besuchen wollten.
Zirka eine Stunde Fahrt nach Hannover, also genug Zeit, ein paar Gespräche zu führen. Allerdings sind wir auch bald da…

“Schatz?”
“Ja, Süße?”

“Ich habe mir was überlegt.”
“Oha…”

“Warum sagst du denn jetzt OHA??”
“Naja, ähm, also wenn du schon sagst, dass…”

“Du weißt doch aber noch gar nicht, worum es geht??”
“Das stimmt wohl, aber…”

“Nichts aber, ich kann ja auch einfach gar nichts sagen!”
“Nein, nein, ich, also…”

“-”
“-”

“-”
“Liebste?”

“Nix Liebste!!”
“Aber…”

“Wenn das so weiter geht, dann hat es sich bald ausgeliebstet!”
“Ausgeliebstet??”

“Naja, du weißt schon.”
“Hä?? Was??”

“Jetzt stell dich doch nicht dumm!”
“Keine Ahnung, was??”

“Naja, ich meine, dann ist Schluss mit lustig!”
“Lustig??”

“Ende im Gelände!”
“Ähm…”

“Finito! Schicht im Schacht!”
“Das ist eine sehr bildhafte Sprechweise, Schatz.”

“Ausgeschatzt hat es sich dann!!”
“Ausgeschatzt??”

“Und Süße kannst du dir dann auch in die Haare und so!”
“Ach so, ich dachte schon, es hätte sich dann ausgesüßt.”

“Machst du dich über mich lustig??”
“Machst du dich über mich lustig??”
“Machst du dich über mich lustig??”

“Würde ich nie, mein Schnuppelhase…”

“Lass das und nenn mich nicht so! Es ist ernst!!”
“Was ist ernst??”

“Du bist böse zu mir!”
“Ich?? Ich höre dir doch bloß aufmerksam zu!?”

“Du mir??”
“Ja. Und ich stelle lediglich ein paar Rückfragen.”

“Es hat sich bald ausgefragt, mein Lieber!!”
“Und was dann??”

“Wie was und dann!”
“Naja, was passiert dann, wenn alles vorbei ist??”

“Mit uns?”
“Sprichst du denn nicht von uns??”

“Doch! Ich spreche natürlich von uns!”
“Sage ich doch!”

“Was genau jetzt??”
“Ich habe dich doch gefragt!”

“Hä??”
“Was gibt es denn da jetzt nicht zu verstehen??”

“Ich weiß überhaupt gar nicht mehr, wovon wir reden!”
“Ich auch nicht…”

“Echt nicht??”
“Ja, aber ich wusste es schon von Anfang an nicht…”

“Komisch, oder?”
“Was?”

“Da redet man miteinander und weiß gar nicht, worüber??”
“Du wolltest mir was erzählen…”

“Ach ja!”
“Schön, und was?”

“Ich habe mir was überlegt, das wollte ich sagen!”
“Oha…”

“OHA?? OHA?? O-H-A??”
“Oha.”

“Warum sagst du denn jetzt schon wieder OHA??”
“Och, also…”

“DU bist so doof!”
“Liebste, ich…”

“Wenn das so weiter geht, dann hat es sich bald ausgeliebstet!!”
“Ähm… Geht das jetzt wieder von vorne los alles??”

“Ja, aber mit einem Unterschied.”
“Aha, und der wäre??”

“Vergiss nicht, was du gerade sagen wolltest.”
“Ich??”

“Ja.”
“Ich wollte nichts sagen!? DU wolltest doch was sagen!?”

“Egal, merk dir einfach, wo wir stehengeblieben sind!”
“Warum??”

“Wir sind gleich da, lass uns nachher weiterreden.”

Kopfschüttel…

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Unterbewusstsein

12. November 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste sitzt im Wohnzimmer auf dem Sofa und liest eine Zeitung, als ich am Abend von der Arbeit nach Hause komme.
Dabei hat sie das Heft genau vor der Nase; auch mein “Hallo” kann sie nicht dazu bewegen, das Heft zu senken…
Was das jetzt bloß wieder bedeutet…

“Hallo Schatz!”
“Hallo Süße…”

“Sag mal, weißt du eigentlich, wie man richtig flirtet?”
“Ähm…”

“Zum Beispiel, wie man ein gutes Gespräch führt?”
“Naja, also… Wieso, muss ich mit irgendjemandem flirten??”

“Ja, mit mir.”
“Mit dir??”

“Warum denn nicht??”
“Nun ja, warum nicht, stimmt irgendwie, wobei…”

“Du willst nicht mit mir flirten??”
“Schon, aber…”

“Was ABER!!”
“Es würde schon helfen, wenn du die Zeitung runter nimmst…”

“Ach so, na gut.”
“Sehr schön.”

“So, und jetzt müssen wir uns unterhalten.”
“Aha, und, ähm…”

“Du musst mich was fragen am besten, steht hier.”
“Ich muss was fragen??”

“Wer fragt, der führt, steht hier.”
“Na schön… Wie war dein Tag?”

“Das fragt man doch nicht, wenn man flirtet!!”
“Aha, gut, dann, ähm… Wo hast du denn diese schicke Bluse her?”

“Wieso fragst du mich das??”
“Naja, ich sollte doch, also…”

“Oder sollte das ein Kompliment sein??”
“Ähm, ja.”

“Ach so, ja, das steht hier auch. Komplimente sind Klassiker.”
“Und was steht da noch so?”

“Ehrlichkeit ist Trumpf.”
“Gilt das jetzt für Frauen oder auch für Männer?”

“Gibt es da einen Unterschied??”
“Nein, nein, ähm… Nein, nein…”

“Das Unterbewusstsein merkt, ob es der andere ernst meint.”
“Ich bin noch nie mit einem Unterbewusstsein ausgegangen…”

Blödmann!”
“Haha!”

“Jetzt flirte doch mal mit mir!”
“Liebste, wir kennen uns doch aber schon ewig!?”

“Na und??”
“Naja, ich meine, Flirten ist doch sowas wie Kennenlernen, oder??”

“Tu doch einfach mal so, als würden wir uns nicht kennen!”
“Na schön.”

“Und?”
“Was und??”

“Warum sagst du jetzt nichts??”
“Ich warte lieber, bis du mich ansprichst.”

“Du kannst mich doch wohl mal was fragen??”
“Du sagst doch immer, ich soll keine fremden Frauen anquatschen!”

“Ja, das stimmt auch, aber mich darfst du. Ausnahmsweise.”
“OK, dann jetzt, also:”

“Ich bin sehr gespannt…”
“Hallo Puppe, heute schon was vor?”

“Ähm…”
“Ich hab meine Handynummer vergessen, bekomme ich deine??”

“DAS nennst du flirten??”
“Wieso? Ich arbeite schließlich beim ADAC.”

“Beim ADAC?? Was soll das denn jetzt??”
“Ja. Ich bin Abschlepper, verstehste?”

“Boah, ist mir schlecht plötzlich…”
“Ja, aber trotzdem schöne Bluse!”

“Du bist so doof!”
“Danke. Aber im Bett bin ich viel besser.”

“Hör auf jetzt! Das ist kein Flirten!”
“Du wolltest doch unbedingt!”

“Aber nicht so!”
“Sondern wie??”

“Frag doch mal ganz lieb, ob ich dich kennenlernen möchte?”
“Das ist ja langweilig…”

“Frag schon!”
“Hey Schönheit, möchtest du mich vielleicht kennenlernen?”

“NEIN! Und jetzt schieß innen Wind, aber zackig!”
“Ähm…”

“…und: du darfst ab jetzt jederzeit andere Frauen ansprechen!”

Kopfschüttel…

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