Frauen machen das so

Frauen machen das so (photocase.de © brandtmarke)Meine Liebste und ich verbringen ein erholsames Wochenende zusammen.
Es stehen keine besonderen Veranstaltungen auf dem Programm, einfach nur in den Tag hinein leben. Wunderbar!

„Herrlich, einfach mal so gar nichts tun.“
„Ja Süße, finde ich auch.“

„Was wollen wir denn jetzt machen?“
„Keine Ahnung, ich lege mich erstmal auf die Couch.“

„Gut, ich komme gleich dazu, bin gleich da!“
„Wo gehst du denn hin?“

„Porzellanabteilung. Muss da was Geschäftliches erledigen…“
„Oha. Genauer will ich es gar nicht wissen…“

[Während meine Liebste in Richtung „Porzellanabteilung“ verschwindet, lege ich mich lang und breit auf unser Sofa. Nach einem langen Seufzer und einmal richtig strecken denke ich mir, es könnte mir kaum besser gehen. Vielleicht Zeitung lesen, im Fernsehen DSDS flimmern lassen, Musik hören… Nein, erst einmal einfach gar nichts tun und Augen für fünf Minuten schließen.]

„Schatz?“
„-„

„Schaaatz!?“

[Im Schlummerzustand höre ich eine mir durchaus bekannte Stimme rufen, schätzungsweise 10 Meter und zwei Türen entfernt…]

„SCHAAAAAAAATZ!!“
„Ja! Was ist denn?“

„Komm mal!“
„Och nee!“

„Jetzt komm doch mal bitte!“
„Ja doch, Moment…“

[Ich quäle mich langsam vom Sofa hoch und schlappe zur Badezimmertür.]

„Bist du da?“
„Ja. Was ist denn?“

„Ich habe kein Klopapier mehr!“
„Mann, das passiert jetzt schon das dritte Mal!“

„Ja aber wenn hier doch keins mehr ist!“
„Wie kann man bloß so viel Toilettenpapier verbrauchen!“

„Bitte bitte bitte!“
„Moment, ich hole welches…“

[In unserer Abstellkammer befinden sich noch zwei Rollen. Vor einigen Tagen habe ich doch aber eine ganze Großpackung gekauft… Ich laufe und gebe meiner Liebsten die beiden letzten Rollen, schlurfe zurück ins Wohnzimmer und kurze Zeit später kommt auch die Liebste dazu.]

„Danke Schatz. War das der Rest?“
„Ja. Wo sind denn die anderen Rollen?“

„Welche anderen?“
„Na das können doch nicht schon wieder die letzten sein.“

„Wieso?“
„Die Packung war doch vor ein paar Tagen noch voll!“

„Ich habe davon nicht mehr benutzt, als sonst auch?“
„Und wofür?? Hast du ein Dreifamilienhaus damit eingewickelt?“

„Nein, ganz normal eben.“
„Schatz, du verbrauchst mehr Klopapier als die Stadtverwaltung!“

„Verstehe ich nicht, darf ich jetzt kein Klopapier mehr…“
„Doch, doch; mach nur, aber ich verstehe es nicht.“

„Frauen brauchen eben etwas mehr als Männer.“
„Etwas wäre ja auch verständlich, aber 20-mal so viel??“

„Warum regst du dich denn so auf wegen ein bisschen Papier?“
„Ein bisschen? EINE Rolle hat locker 30 Meter!“

„So viel?“
„Naja, mehr oder weniger. Eher mehr.“

„Aber eigentlich sind es dann ja nur 10 Meter.“
„Was? Wieso?“

„Naja wenn man das faltet mit drei von den Blättern, dann…“
„Moment mal, du nimmst immer drei auf einmal?? Und dann mehrfach?“

„Natürlich! Du nicht?“
„NEIN!“

„Frauen machen das so.“
„Aber ich kaufe doch extra schon immer das 4-lagige?“

„Was hat das denn damit zu tun?“
„Mehr Lagen, mehr Papier, mehr dies und das? Weniger Blätter nötig?“

„Das mit den vier Lagen Papier hat gar nichts zu sagen.“
„Nicht?“

„Nein. Mir ist das egal.“
„Du meinst also, ich könnte auch das 2-lagige kaufen?“

„Klar! Ist ja auch viel billiger.“
„Aber hast du nicht gesagt, dass du großen Wert auf Klopapier legst?“

„Schon, aber ich meinte, dass das schön aussehen muss.“
„Ich kann ja morgen Geschenkpapier mitbringen…“

Blödmann, nein, ich meine das Muster da drauf.“
„Und wen interessiert das?“

„Mich! Und ich brauche es ja auch oft.“
„Also schön. Ich fasse zusammen…“

„Wieso zusammenfassen?“
„Wenn ich morgen Klopapier kaufe, dann…“

„Dann nimmst du das günstige.“
„Aber es muss schön sein?“

„Ja. Am besten weiß, nicht gelb oder rosa oder so.“
„Na Schön, gut… Weiß also. Mit Prägemuster vielleicht?“

„Ja, irgendwas halt.“
„Soll es auch schön weich und flauschig sein?“

„Natürlich! Kein Schmirgelpapier oder so!“
„Soll ich es zur Sicherheit vor dem Kauf ausprobieren?“

„Geht denn das?“
„Schatz! Das war ein Witz!“

„Ach ja, haha, geht ja wohl auch schlecht!“
„Und 2-lagiges Papier reicht? Ganz sicher?“

„Ja. Aber bring gleich zwei Packungen mit.“
„Als Vorrat? Gute Idee..“

„Nein, nur falls ich von dem dünnen Papier dann doch mehr nehmen muss.“

Kopfschüttel…

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Die wärmste Stelle

Die wärmste Stelle (photocase.de © Simbär)Meine Liebste und ich sind zu Bett gegangen. Wir diskutieren noch ein paar Vorzüge unserer brandneuen Bettwäsche und der Moment des Einschlummerns steht kurz bevor.

„Ich hab dich lieb, mein Schatz.“
„Ich dich auch, Süße, schlaf schön.“

„Kriege ich noch einen Kuss?“
„Ja.“

[Ich neige mich rüber zu meiner Liebsten und gebe ihr einen Gute-Nacht-Kuss. Dabei umarme ich sie sanft und freue mich auf das langsame Einschlafen an ihrer warmen Seite.]

„Du hast ja ganz kalte Hände!“
„Naja es geht. Sie sind auf jeden Fall nicht wirklich warm.“

„Soll ich dir die mal warm machen?“
„Nein, lass mal. Die werden gleich schon warm.“

„Weißt du, wo die wärmste Stelle am Körper ist?“
„Ja.“

„Und wo?“
„Na du weißt es doch selbst, oder?“

„Ja, aber du nicht.“
„Doch, ich weiß es auch.“

„Und wo dann? Sag doch mal!“
„Meinst du die wärmste Stelle bei dir oder so allgemein?“

„Ist das nicht immer gleich?“
„Kann ich mir nicht vorstellen.“

„Und wo bin ich am wärmsten?“
„Im Zweifelsfall ist es deine Stirn, würde ich sagen.“

„Warum?“
„Manchmal befürchte ich, dass du Dauerfieber hast.“

„Wie meinst du das? Wieso Fieber?“
„Weil du oft so wirres Zeug redest! Das kann nur Fieber sein…“

„Ich habe kein Fieber. Fühl mal.“
„Nein, ich will jetzt nicht fühlen.“

„Warum denn nicht? Nun fühl doch mal!“
„Also gut…“

„Und?“
„Fühlt sich sehr warm an…“

„Das meinst du nur, weil du so kalte Hände hast.“
„Na schön. Kann sein. Also kein Fieber. Gute Nacht.“

„Wie wäre es jetzt mit der wärmsten Stelle? Such doch mal!“
„Wofür jetzt?“

„Na zum Hände wärmen und dieses und jenes…“
„Ja gleich, lass uns erst das Licht aus machen und das andere.“

„Was ist denn das andere??“
„Na du willst dich doch erst immer bequem hinlegen, oder nicht?“

„Und was ist mit meiner wärmsten Stelle?“
„Ja gleich!“

„Also wegen mir musst du das Licht nicht aus machen, Schatz.“
„Wenn wir erst liegen, dann komme ich nicht mehr an den Schalter.“

„Du sollst dir jetzt deine Hände wärmen und nicht rumliegen!“
„Wovon sprichst du denn eigentlich??“

[Meine Liebste räkelt sich unter ihrer Bettdecke und grinst von einem Ohr bis zum anderen.]

„Mir ist ganz schön warm jetzt.“
„So? Das ist gut, dann wärme ich mir gleich die Hände.“

„Und?“
„Was und!“

„Warum machst du es dann jetzt nicht?“
„Ja gleich, wenn du liegst! Dann lege ich meine Hände drauf.“

„DRAUF?? Wo drauf denn??“
„Na auf deinen Kopf!“

„Wieso denn auf meinen Kopf??“
„Der Scheitel des Menschen ist seine wärmste Stelle!“

„Was?“
„Der Scheitel! Die wärmste Stelle! Oder was?“

„Der Scheitel ist doch nicht die wärmste Stelle!“
„Natürlich! Ich dachte, du wüsstest das!“

„Aber ich dachte eigentlich eher an…“
„Woran?“

„Naja, vielleicht nicht die wärmste Stelle…“
„Sondern?“

„Aber die heißeste!“

Kopfschüttel…

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Triff Leitung 4, 9 oder 14

Triff Leitung 4, 9 oder 14Meine Liebste und ich zappen durch das abendliche Kabelfernsehen. Es ist schon immer bedenklich, wenn die Programmnummer die 12 übersteigt.
Danach kommen dann gewöhnlich nur noch Nachrichten-, Shopping- oder Langweilersender. Aber…

„Lass, lass, das finde ich interessant!“
„Was! Den Quizsender da? Süße, das ist doch öde!“

„Nein, schau doch, ist gerade ein neues Rätsel!“
„Nenne 6 Tiere mit 3 Buchstaben. Toll…“

„Was meint die denn damit?“
„Was soll sie schon meinen. Tiere mit drei Buchstaben eben.“

„Ähm… Ich kenne kein Tier mit drei, nur mit zwei.“
„Mit zwei?? Also… Da fällt mir gar keins ein.“

„Zum Beispiel Papagei, Henne, Giraffe… Aber mit drei?“
„GIRAFFE? Giraffe hat doch mehr als zwei Buchstaben!“

„Nein, Giraffe hat zweimal ein F.“
„Das meint die Glücksfee da doch gar nicht!“

„Hm. Glücksfee hat auch zwei Buchstaben.“
„Nein, Glücksfee hat… Acht. Nee Neun! Der Hai hat drei.“

„Ach so, die meinen drei Buchstaben insgesamt?“
„Ja.“

„Gut, gut. Hai. Geht auch Ara?“
„Der Papagei? Könnte passen.“

„Also Hai, Ara und… Hilf mir doch Mal!“
„Hm. Das ist schwieriger, als ich dachte…“

„Klar ist das schwierig! 2.000 Euro kann man da gewinnen!“
„Wie bitte?? 2.000 Euro?“

„Ja, wollen wir da mitmachen?“
„Nein, wollen wir nicht!“

„Wieso denn nicht?“
„Liebste! Das kostet 50 Cent pro Anruf und klappt eh nicht!“

„Triff Leitung 4, 9 oder 14 steht da.“
„Na und? Wie willst du das denn kontrollieren?“

„Die sagen dir am Telefon, welche Leitung du getroffen hast.“
„Woher willst du das… Schatz, sag jetzt nicht, dass…“

„Naja, ich habe schon ein paar Mal mitgespielt…“
„Was heißt denn ein paar Mal??“

„Früher.“
„Wie oft?“

„Des Öfteren. So dann und wann.“
„Das wusste ich ja noch gar nicht!“

„Na und? Was ist schon dabei?“
„Hast du denn schon einmal was gewonnen?“

„Nö. Ich habe immer die falsche Leitung getroffen.“
„Ach was! Tatsächlich? Was für ein Pech!“

„Sau.“
„Was?“

„Na Sau ist auch ein Tier mit drei Buchstaben.“
„Ja, richtig. Stimmt, aber…“

„Hai, Sau, Ara.“
„Uhu.“

„Ja! Ja! Uhu ist gut, schon vier! Weiter!“
„Nein, lieber nicht, sonst rufst du da noch an.“

„Ich hab´s! Beo und Bär!“
„Oh nein…“

„Ich rufe jetzt an, ja?“
„Schatz! Das ist doch zwecklos!“

„Die hat gesagt, sie hätte schon elf Gewinner gehabt heute!“
„Ja, und drei Millionen Verlierer.“

„Das hat sie nicht gesagt.“
„Natürlich nicht! Schatz, nicht da anrufen, ja?“

[Meine Liebste greift unbeeindruckt zum Telefon und wählt die Glücksnummer. Kurze Stille.]

„Ich hab die falsche Leitung getroffen, die drei.“
„Aha. Ja. Das wundert mich jetzt nicht…“

„Aber ich war doch schon total nah dran! An Leitung vier.“
„Oh Wunder! Du Schatz, bitte würdest du…“

[Meine Liebste lässt ihre Finger erneut über das Telefon huschen.]

„Mist, Leitung zwölf.“
„Leitung eins.“
„Leitung fünf.“
„Leitung neunzehn.“
„Leitung sieben.“
„Leitung sieben.“
„Leitung elf.“
„Leitung dreiundzwanzig.“

[Während meine Liebste unsere gesamten Ersparnisse vertelefoniert, schaue ich weiter dem Verlauf der Quizsendung zu. Eins muss man der jungen Dame da neben der Spieltafel ja lassen: stundenlang sinnloses Zeug quatschen und Zuschauer immer wieder aufs Neue motivieren kann sie wirklich ausgezeichnet. Ich gebe zu, ich bin von dieser Kunst irgendwie beeindruckt.]

„Hai, Sau, Bär, Ara, Uhu, Beo. Ich probiere es noch einmal.“
„Das können wirklich nur Frauen.“

„Was?“
„Na soviel quatschen.“

„Ich sage doch gar nichts?“
„Du doch nicht! Obwohl du das auch zuweilen kannst…“

„Rede ich dir zuviel?“
„Nein, du TELEFONIERST im Augenblick zuviel!“

„Ich will doch aber nur die 2.000 Euro gewinnen.“
„OK, mach einfach. Zur Not können wir ja dein Auto verkaufen…“

„Was soll ich denn sagen, wenn ich durchkomme?“
„Die sechs Tiere natürlich.“

„Meinen Namen auch?“
„Wenn sie dich fragt, warum nicht?“

„Hinterher sieht das noch jemand!“
„Na und? Du hast doch sechs Tiere, also was kann passieren?“

„Und wenn ich mich aus Versehen verspreche?“
„Das wäre dann Pech.“

„Das kann ich nicht. Und Ara geht bestimmt gar nicht!“
„Schatz… Du hast doch schon 100-mal da angerufen jetzt!“

„Ja, aber jetzt denke ich, dass…“
„Womit habe ich das nur verdient…“

„Kannst du denn nicht für mich da anrufen?“
„BITTE?? ICH??“

„Ja, bitte, bitte!“
„Du spinnst ja wohl! Niemals!“

„Jetzt ruf die Kleine da an und sag ihr die Tiere.“
„Nein verdammt, ich rufe die Quasselkuh nicht an!“

„Super!“
„Was?“

„Kuh hat drei Buchstaben! Nimm, ich hab schon gewählt…“

Kopfschüttel…

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Weißt du, was schlimm ist?

Weißt du, was schlimm ist?Meine Liebste und ich freuen uns immer sehr, wenn wir uns abends nach einem gruseligen Arbeitstag wiedersehen. Meistens ist die Liebste vor mir zuhause; dann sitzt sie an ihrem Schreibtisch und springt lachend auf, sobald ich durch die Tür komme. Also: Tür aufschließen, reingehen, Liebste ist da. Ich freue mich auf sie!

„-„
„Schatz, ich bin da!“

„-„
„Süße?“

„-„
„Scha-a-aatz!“

„-„
„Schatz? – SCHAATZ??“

„-„
„Bist du gar nicht da?“

„Hm nam re brr nnn…“
„Wo bist du denn??“

„Hm mhm hier mhhmm…“

[Ich höre sie in der Wohnung irgendwo wimmern, aber ich kann sie nicht sehen. Am Schreibtisch sitzt sie nicht und sonst sind anscheinend alle Zimmer dunkel.]

„Schatz?“

„Rmmh jm ehm ich bin hier.“
„Wo?“

„Im Wohnzimmer.“
„Ach hier!“

[Meine Liebste liegt zusammengekauert auf dem Sofa unter einer braunen Decke, die sie bis zur Nasenspitze hochgezogen hat.]

„Ich bin krank.“
„Huch! Was hast du denn??“

„Ich habe Husten und Schnupfen und Kopfweh und alles.“
„Das tut mir wirklich Leid Süße, kann ich denn etwas für dich tun?“

„Nein.“
„Du hast ja einen ganz heißen Kopf! Fieber?“

„Nö.“
„Ich glaube aber schon!“

„Nee.“
„Hm. Warst du beim Arzt?“

„Weißt du, was schlimm ist?“
„Nein, was denn?“

„Ich habe nichts zum Schnupfen.“
„Was?“

„Für meine Nase.“
„Taschentücher? Haben wir keine mehr?“

„Doch.“
„Aber?“

„Das ist kein Tempo.“
„Ja und?“

„Wir haben nur, ähm, Cien.“
„Cien?“

„Ja Cien, ich will aber Tempos.“
„Ja tut mir Leid, Tempos haben wir wohl jetzt nicht.“

„Mir tut meine Nase schon weh, weil ich keine Tempos habe!“
„Aber du hast die doch neulich selber gekauft, Schatz?“

„Die sind ja auch billiger.“
„Aber warum holst du die denn, wenn du sie gar nicht willst?“

„Normalerweise bist DU ja immer krank.“
„Ach! Und für mich reichen auch die billigen, oder wie?“

„Männernasen sind viel unempfindlicher.“
„Das stimmt ja überhaupt gar nicht!“

„Mecker mich nicht an, ich bin krank!“
„Ja aber… Na gut. Was möchtest du denn jetzt?“

„Ich will Tempos!“
„Ja aber Schatz, wir haben keine!“

„-„
„Schatz.“

„-„
„Schatz?“

„-„
„Warum schmollst du denn jetzt?“

„Weil wir keine…“
„Wir haben keine Tempos, ja, ich weiß!“

„-„
„Och Schatz!“

„Kannst du mir nicht welche…“
„Welche holen? Jetzt noch?? Nee!“

„Aber meine Nase…“
„Die Läden haben schon zu und woher soll ich denn jetzt…“

„Meeee! Hm nam re brr nnn…“
„Moment, warte, mir fällt da was ein…“

[In meiner Notebooktasche müsste ich noch Taschentücher haben. Damit ich auf Reisen immer gewappnet bin, verwahre ich dort Kleinigkeiten, die man immer mal wieder brauchen kann, wenn man unterwegs ist. Labello, Kaugummi, Taschenmesser, Taschentücher… Ich bete, dass es sich um Tempos handelt!]

„Hmm mmm rm grmmm meeeenhhhmmm….“
„Schatz, Schatz, schau! Ich habe Tempos!“

„Wo hast du die denn jetzt her?“
„Hier, ich hatte noch welche in meiner Tasche vom Notebook.“

„Hm.“
„Ja was denn? Nicht gut? Sind Tempos!“

„Nee.“
„WAS??“

„Die sind ja uralt.“
„Na und?“

„Die will ich nicht.“
„Schatz! Du hast Schnupfen, du wolltest Tempos, ich habe Tempos. Nimm!“

„Nee, das ist ja noch blöder jetzt.“
„Was denn??“

„Jetzt hast du Tempos, aber die kann ich nicht nehmen. Bäh!“
„Aber die sind doch völlig in Ordnung!“

„Du kannst ja auch keinen Pulli anziehen, der drei Jahre im Schrank lag.“
„Was?“

„Weil der dann müffelt.“
„Ach und die Tempos hier müffeln?“

„Bestimmt, so alt wie die sind.“
„Das weißt du doch gar nicht! Und wenn schon…“

„Was heißt denn UND WENN SCHON!“
„Na du kannst es sowieso nicht riechen, selbst wenn es so wäre!“

„Das ist total gemein von dir.“
„Och Schätzchen, ich meine es doch nur gut.“

„Meeee! Hm nam re brr nnn…“
„Was?“

„Hmm mmm rm grmmm meeeenhhhmmm….“
„Ich verstehe kein Wort, was?“

„Ich habe auch keine Nasentropfen mehr.“
„Warte, ich glaube ich habe im Schrank noch…“

„Rmmm ehhmllm halleenmmmmm…“
„Bitte? Was? WAS IST DENN JETZT WIEDER??“

„Die hast du schon benutzt, oder? Hm rhm mehm…“

Kopfschüttel…

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