Liebste hat Geburtstag!

Die Liebste hat heute ihren 30. Geburtstag!Geburtstag!“ />

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (noch nicht bewertet)
Loading...Loading...
Diesen Blogartikel verlinken:

Wer? Ich?

Wer? Ich? (photocase.de © crashed)Meine Liebste und ich sitzen plaudernd an unserem Wohnzimmertisch. Die neuesten Themen sind die Anwohnerparkausweise für unsere Straße sowie das merkwürdige Wetter im Allgemeinen.
Über das verrückte Wetter lässt es sich natürlich immer gut tratschen.

„Für Juni ist es schon sehr regnerisch, finde ich.“
„Ja, Süße. Ist mehr wie im April.“

„Vor vier Tagen war der längste Tag des Jahres.“
„Du meinst die Sommersonnenwende.“

„Ja. Die war… letzten Donnerstag.“
„Apropos Juni… Du bist schon im Juli.“

„Wer? Ich? Warum?“
„Weil du den Kalender im Arbeitszimmer schon auf Juli geblättert hast.“

„Ich habe da nichts umgeblättert. Welcher Kalender denn??“
„Na der Kalender links neben den Schreibtischen.“

„Da hängt ein Kalender?“
„Schatz! Du sitzt jeden Tag da und weißt nicht, dass da…“

„Ach so! Ja, doch, ich weiß, welchen du meinst.“
„Das beruhigt mich…“

„Und was ist damit?“
„Na der zeigt schon Juli. Das sagte ich bereits.“

„Na und?“
„Was heißt denn na und?? Es ist doch noch gar nicht Juli!“

„Aber das Bild ist so schön.“
„Das Bild? Das Kalenderbild?“

„Ja. Findest du nicht?“
„Ähm…“

„Stört dich das?“
„Ja aber Schatz… Es ist doch erst Juni und…“

„Ist das schlimm?“
„Also, ähm… Ja, was soll ich da jetzt sagen…“

„November ist auch richtig cool, finde ich!“
„Wenn wir November hätten, dann ja…“

„Ich kann auch gleich auf November umblättern, soll ich?“
„Nein!“

„Warum regst du dich denn so auf?“
„Weil… Du Schatz?“

„Ja?“
„Kennst du das Edgar-Kostüm aus dem Film Men in Black?“

„Nö, wieso?“
„Da schlüpft eine außerirdische Schabe in ein Menschenkostüm…“

„Haben wir Men in Black schon zusammen geguckt?“
„DARUM GEHT ES DOCH JETZT GAR NICHT!“

„Ich kann mir Filme immer so schlecht merken…“
„Ich weiß, aber… Halt! Also noch einmal. Wir haben Juni.“

„Ja.“
„Und du blätterst auf Juli, weil das Bild da so schön ist.“

„Richtig.“
„Und November wäre auch OK? Auch im Juni?“

„Ist doch egal, welcher Monat ist?“
„Ist es nicht! Wozu soll denn dann ein Kalender dienen??“

„Aber den Kalender benutzen wir doch nie.“
„Es geht ja so auch gar nicht!“

„Du hast mir den geschenkt, weißt du noch?“
„Ja… Robbie Williams. Da muss ich einen Blackout gehabt haben…“

„Der ist total verrückt, finde ich.“
„Schön, aber da stehst du ihm in nichts nach, glaube mir…“

„Also ich blättere gleich mal auf November um.“
„Nein! Sag mal, was soll denn das!?“

„Das ist meiner!“
„Ja schon, aber ein Kalender ist ein Kalender!“

„Ich will aber jetzt November!“
„Das ist so ziemlich das Verrückteste, was du in letzter Zeit…“

„Ah, ich glaube, ich verstehe dich jetzt…“
„Na Gott sei Dank, ich dachte schon, ich träume…“

„Schau mal, es funktioniert so: welcher Tag ist am fünften Juli?“
„Fünfter Juli… Mittwoch.“

„Nein, es ist Donnerstag.“
„Aber auf dem Kalender ist der fünfte…“

„Eben! Du musst nur einen Tag dazu addieren!“
„Aber wieso, das kann doch nicht…?“

„Der Kalender ist noch von letztem Jahr. Verstehste?“

Kopfschüttel…

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (noch nicht bewertet)
Loading...Loading...
Diesen Blogartikel verlinken:

Donnerstag kommt vor Mittwoch

Donnerstag kommt vor Mittwoch (photocase.de © Amosnet)Meine Liebste und ich sitzen in unserer Küche und trinken Tee und Kaffee zusammen.
Das machen wir selten, also zumindest in der Küche, aber heute hatten wir Lust darauf und so hocken wir nun also da und plaudern über die Ereignisse der zurückliegenden Woche, die für uns beide voll von viel Arbeit und anspruchsvollen Herausforderungen war.

„Also ich bin froh, dass die Woche endlich rum ist.“
„Ja Süße, das kannst du wohl laut sagen.“

„Wenn ich an den Donnerstag zurückdenke, oh Mann…“
„Bei mir war Mittwoch der stressigste Tag, da war ich…“

„Also Moment mal!“
„Was ist?“

„Ich wollte doch gerade von meinem Donnerstag erzählen?“
„Ja und?“

„Und da fängst du einfach von deinem Mittwoch an!“
„Mittwoch kommt ja auch vor Donnerstag.“

„Ich wollte aber zuerst erzählen!“
„Dann erzähl doch was von Dienstag?“

„Was war denn Dienstag?“
„Weiß ich doch nicht, das sollst du doch sagen?“

„Dienstag war eigentlich nichts, wenn ich so überlege…“
„Warum regst du dich dann so auf?“

„Du bringst mich durcheinander, ich wollte doch Donnerstag…“
„Ach, und den Mittwoch überspringst du so einfach?“

„Was war denn Mittwoch?“
„Mittwoch war ich bei…“

„Nein, nicht du! Ich will jetzt!“
„Du willst was?“

„Ich will erzählen!“
„Na schön, dann reden wir jetzt über deinen Donnerstag.“

„Jetzt weiß ich nicht mehr, was ich sagen wollte…“
„Ich habe ja gleich gesagt, lass uns zuerst über Mittwoch reden.“

„Vorhin wusste ich es aber noch, du hast mich verwirrt!“
„Wenn du es nicht mehr weißt, dann war es auch nichts Wichtiges.“

„Doch, war es wohl, deshalb wollte ich es dir ja erzählen.“
„Es wird dir schon wieder einfallen, Schatz.“

„Was war das denn noch…“
„Also ich war Mittwoch in Hamburg und…“

„Nee, das will ich jetzt gar nicht wissen!“
„Aber du erzählst doch nichts?“

„Daran bist nur du schuld!“
„Ich? Warum darf ich nicht erzählen, wenn du alles vergisst?“

„Weil ich zuerst dran war. Deine Sachen dauern immer so lange.“
„Ach nee! Das langweilt dich wohl, wenn ich was erzähle??“

„Nein, aber wenn ich selbst was sagen will, dann geht das ja nie.“
„Warum?“

„Du hast gesagt, ich soll dich nicht immer unterbrechen.“
„Ich sagte: du sollst mich ausreden lassen, das ist was anderes!“

„Du lässt mich ja auch nie ausreden!“
„Wohl tue ich das. Bitte sehr, nun erzähl endlich den Donnerstag.“

„Aber ich…“
„…ganz ohne Unterbrechungen von mir.“

„Aber ich weiß es nicht mehr!“
„Wenn du nichts sagst, dann kann ich doch was erzählen, oder?“

„Himmel, das ist doch erst zwei Tage her, was war denn da…“
„Schatz, wir drehen uns im Kreis, glaube ich…“

„Na gut, dann erzähl eben von deinem Mittwoch, was soll´s…“
„Also Mittwoch war ich in Hamburg und da…“

„Ich weiß es wieder, klar, ich weiß es wieder!!“
„Moment, ich habe gerade angefangen…“

„Merke dir doch, was du sagen wolltest, ja?“
„Du hast mich schon wieder unterbrochen!“

„Aber ganz am Anfang, das darf man.“
„Darf man nicht!“

„Lass mich erzählen, ja?“
„Und? Was war nun am Donnerstag?“

„Der Hammer, pass auf: ich gehe unten zu meinem Auto und…“

[Ein nervendes piepsendes Geräusch aus der Ferne – auch polyphone SMS-Benachrichtigung genannt – überlagert die gerade begonnene Geschichte der Liebsten. Daraufhin stoppt sie abrupt ihre Ausführungen, springt auf und rennt zu ihrem Handy ins Wohnzimmer. Ich bleibe derweil verdutzt in der Küche sitzen.
Nach gefühlten 2 Stunden kommt sie zurück und setzt sich wieder.]

„Das war Nicole, du glaubst nicht, was der passiert ist!“
„DAS möchte ich eigentlich lieber nicht wissen…“

„Ich muss dir das aber erzählen, das glaubst du nicht!“
„Wir waren doch aber bei Donnerstag und…“

„Was war denn Donnerstag?“
„Das wolltest du mir doch erzählen, bevor du weggerannt bist!“

„Ach, das kann auch warten.“

Kopfschüttel…

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (noch nicht bewertet)
Loading...Loading...
Diesen Blogartikel verlinken:

Die schönsten Fotos

Die schönsten Fotos (photocase.de © psychodeer)Meine Liebste sitzt im Wohnzimmer auf dem Parkett, als ich nach Hause komme. Ein recht ungewöhnliches Bild, vor allem, wenn man das große Durcheinander um sie herum beachtet.
Alles steht und liegt voll mit kleinen Kisten, Papier, Umschlägen und: unzähligen Fotos.
Mir ist ein wenig mulmig dabei…

„Hallo Schatz!“
„Hallo Süße. Ähm, was machst du denn da?“

„Ich mache ein neues Fotoalbum, sieht man doch, oder?“
„Jetzt, wo du es sagst…“

„Es ist gut, dass du da bist.“
„Wieso?“

„Weil du mir helfen musst.“
„Oh nein, bitte nicht!“

„Doch, weil ich habe ein Problem hier.“
„Und das wäre?“

„Ich habe die schönsten Fotos schon ausgesucht.“
„Schönste Fotos von was?“

„Von dir und mir.“
„Oh nein!“

„Was denn? Da sind so tolle Bilder dabei.“
„Wo hast du die denn alle her?“

„Ein paar hatte ich noch, und einige habe ich vorhin ausgedruckt.“
„Und wo ist jetzt das Problem?“

„Es sind zu viele, die passen nicht alle in das Album.“
„Ja und?“

„Und du musst jetzt sagen, welche raus sollen.“
„Muss das sein?“

„Ja. Schau, dieses hier zum Beispiel, findest du das gut?“
„Was soll das denn? Da sind wir ja gar nicht zu sehen?“

„Nein, aber der Strand ist so schön!“
„Ja aber…“

„Ich würde das drin lassen.“
„Warum fragst du mich denn dann??“

„Hier ist ein anderes, wir beide im Restaurant.“
„Schatz! Da sehe ich ja aus, als hätte ich 4 Nächte nicht geschlafen!“

„Ja, stimmt. Aber da habe ich mein neues Kleid an, siehst du?“
„Schön Schatz. Wenn das so ist…“

„Und dieses hier?“
„Ähm…“

„Was? Was ist?“
„Das ist total verwackelt.“

„Ja, aber findest du das schön?“
„Diese Frage stellt sich doch hier gar nicht, das Bild ist Mist!“

„Ich dachte, du könntest das am Computer scharf machen?“
„Das glaube ich kaum…“

„Ich will das aber haben, da küssen wir uns.“
„Wir küssen uns dauernd, Schatz.“

„Aber nicht so.“
„Na schön, von mir aus…“

„So, weiter. Hier habe ich vier andere Bilder.“
„Die können alle raus.“

„Wieso??“
„Das ist eben meine Meinung, du hast mich doch gefragt!“

„Und was gefällt dir an denen wieder nicht?“
„Auf zwei Bildern bist du mit deiner Schwester, und die anderen…“

„Was hast du gegen meine Schwester??“
„Nichts, aber du wolltest doch ein Album von uns machen, oder?“

„Aber meine Schwester gehört doch auch mit zu uns?“
„Natürlich, aber nicht in dieses Album.“

„Man kann doch mal eine Ausnahme machen!?“
„Aber du wolltest dich doch von ein paar Bildern trennen?“

„Schon! Aber doch nicht die!“
„Wo ist eigentlich das Telefon?“

„Wieso Telefon?“
„Damit ich gleich den Notarzt rufen kann, wenn ich zusammenbreche…“

„Haha. Also ich sage jetzt nichts und du suchst aus, OK?“
„Das schaffst du sowieso nicht.“

„Doch, ich sage keinen Ton, versprochen!“
„Hm.. Also vielleicht mache ich das einfach mal anders herum.“

„Anders herum?“
„Ich nehme den Stapel hier und lege die Bilder raus, die ich schön finde.“

„Aber…“
„Du wolltest still sein!“

„Aber ich…“
„Psst! Ich nehme das hier, und das hier, diese… Und das hier auch. OK?“

„Du bist so gemein.“
„Wie bitte??“

„Ich gebe mir hier Mühe für uns und du…“
„Was denn?? Ich finde diese Bilder toll, du denn nicht??“

„Da, auf dem zum Beispiel sehe ich ja total fett aus.“
„Blödsinn! Das ist ein wunderschönes Foto von dir.“

„Und das hier? Da habe ich viel zu große Füße.“
„Aber Schatz! Du hast doch diese Bilder selber ausgesucht!“

„Ja schon, aber…“
„ABER?? Die sind doch alle toll?“

„Das war der Stapel mit den aussortierten Bildern…“

Kopfschüttel…

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (noch nicht bewertet)
Loading...Loading...
Diesen Blogartikel verlinken: