Kennst du den Wendler nicht?

24. Januar 2010, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sitzen am frühen Sonntagabend im Wohnzimmer vor dem Fernseher. Während ich mir noch überlege, wo ich die Fernsehzeitung hingelegt habe, zappt die Liebste einmal alle Sender durch.
Und wo bleibt sie schließlich hängen??
Genau…

“Ach ja, das hätte ich fast verpasst!”
“Süße, ähm, ist das nicht dieser, na, dieser…”

“Das ist der Wendler. Der Wendler-Clan. Mit dem Wendler.”
“Danke, ja, das ist mit dem Wendler, richtig?”

“Sagte ich das schon?? Haha! Wendler! Wendler! Haha!”
“Das ist sehr lustig, ja…”

“Kennst du denn den Wendler nicht??”
“Naja, so vom Hörensagen irgendwie…”

“Ich finde den gut.”
“Den Wendler??”

“Seine Musik, der macht tolle Discofox-Sachen!”
“Discofox??”

“Ja, zum Beispiel dieses Ein Stern, der deinen Namen trägt!”
“Ähm… Das kenne ich sogar, aber…”

“Ich finde das super zum Discofox tanzen!”
“Schön, aber ist das nicht von… Von… Nik und dem Ötzi??”

“Tatsächlich?? Das ist gar nicht vom Wendler??”
“Also ich bin kein Schlagerprofi, aber…”

“Egal, aber das Wieder alles im Griff, das ist doch auch witzig!”
“Bitte??”

“Keine Panik, auf der Titanic, dätedätetä…”
“Liebste! Das ist auch nicht vom Wendler!”

“Nicht??”
“Das ist von Jürgen Drews!”

“Woher weißt du das denn??”
“Erstens hört man das und zweitens weiß man das eben!”

“Naja, wenn ich jetzt so darüber nachdenke…”
“Und? Tut es schon weh??”

“Blödmann! Ich darf ja wohl mal was verwechseln!?”
“Pff! Du weißt ja nicht mal, was der Wendler für Musik macht.”

“Doch!”
“Und??”

“Das Fliegerlied, das mit der Giraffe und dem Tiger!”
“Was??”

“Heut ist so ein schöner Tag, la-la-la-laa-laaaa!”
“Ach das! Das, wo man immer mitmachen muss?? Das Kinderlied??”

“La-la-la-laa-laaaa!!”
“Niemals ist das von dem Wendler!!”

“Und wohl! Der ist nämlich eine Stimmungskanone!”
“Mag ja sein, aber das Fliegerlied ist von, von…”

[Ein kurzes Googeln bringt es schnell an den Tag...]

“Und? Vom Wendler, oder??”
“Das ist von Tim Toupet! Nie gehört, aber von dem ist das wohl…”

“Oh, da lag ich aber ganz schön daneben, was?”
“Ähm, ja… Nicht, dass mich das wundern würde, aber…”

“Aber das war alles, was mir vom Wendler eingefallen ist??”
“Das ist ja das Problem! Die Songs SIND JA GAR NICHT vom Wendler!”

“Na und??”
“Du sagtest, dass du seine Musik magst, und kennst nicht EIN Lied!”

“Naja, diese Schlager hören sich ja auch alle so ähnlich an…”
“Demnach bist du also doch kein ausgemachter Wendler-Fan??”

“Doch!”
“Aber Schatz, du weißt doch gar nicht, was der…”

“Vergiss es, du darfst sowieso nicht umschalten!”
“Wer will denn umschalten??”

“Ach komm, tu doch nicht so! Ich kenne dich!”
“Na gut, du hast mich erwischt, aber jetzt mal ehrlich, das…”

“Sag ich ja. Männer…”
“Aber du kennst nicht ein Lied von dem!”

“Trotzdem macht der gute Musik! So, und jetzt geh spielen.”

Kopfschüttel…

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Glaube mir

14. Januar 2010, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich stehen am frühen Abend in der Küche, nachdem wir vor kurzem nach Hause gekommen sind.
Während wir in Gegenwart des offenen Kühlschrankes die komplizierte Frage erörtern, was wir heute essen wollen, reibt sich die Liebste ständig ihr rechtes Bein…

“Mist…”
“Süße, ist was mit deinem Bein nicht in Ordnung?”

“Da kriege ich bestimmt einen blauen Fleck.”
“Warum??”

“Ach weil der blöd ist der Blödie!”
“Wer?? Was??”

“Mein Kollege. Der Stefan.”
“Aha. Stefan.”

“Der ist blöd.”
“Und, ähm… Was hat das mit deinem Bein zu tun??”

“Wir haben da so zu mehreren gestanden und geredet.”
“Schön, und?”

“Naja, und ich habe eben auch was erzählt.”
“Was hast du denn erzählt?”

“Ach, das tut eigentlich nichts zur Sache.”
“Nicht…”

“Nee.”
“Und was hat das jetzt mit deinem Bein zu tun??”

“Ich sagte doch, dass Stefan blöd ist!”
“Ja, das sagtest du, aber…”

“…und da hat der mich voll vors Schienbein getreten!”
“Stefan hat dich getreten??”

“Ja.”
“Einfach so??”

“Nur, weil ich was erzählt habe, nur darum!”
“Aber was hast du denn erzählt??”

“Unwichtig.”
“Ähm… Naja, und danach hat er dich also getreten??”

“Ja! Voll vors Schienbein!”
“Wer weiß, was du da wieder rumgelästert hast…”

“Ach was! Der spinnt doch! Der hat mich getreten!”
“Tja, dann wird er wohl einen guten Grund gehabt haben.”

“Was??”
“Vermute ich…”

[Die Liebste holt mit ihrem rechten Bein aus und tritt mir volles Programm vor mein Schienbein!]

“So!”
“AUA! Liebste, bist du verrückt geworden??”

“Was denn??”
“Das tat weh, warum trittst du mich denn??”

“Glaube mir.”
“Glauben?? Was denn glauben??”

“Ich hatte einen guten Grund!”

Kopfschüttel…

Buchtipp:
Kopfschüttlerin Anja schreibt über die Lieb(st)e!
Details und noch mehr Liebe gibts hier.

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Weihnachtsliebste

21. Dezember 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sitzen am Sonntagabend auf unserem Sofa und überlegen, was wir mit dem jungen Abend noch anfangen. Viel wird das aber nicht mehr, wir sind irgendwie platt…
Es ist immer gefährlich, wenn die Liebste Langeweile hat: zu viel Zeit für neue Ideen!

“Du, Schatz?”
“Ja, Süße?”

“Was gibt es denn morgen als Kopfschüttel-Geschichte?”
“Es gibt morgen keine.”

“Keine??”
“Nein.”

“Soll ich mal was schreiben? Ausnahmsweise??”
“Was? Wie?? Habe ich mich gerade verhört??”

“Ob ich mal was bloggen soll?”
“Akustisch habe ich es verstanden, ja, aber…”

“Ich hätte ja jetzt Zeit und könnte ja was schreiben?”
“Ähm… DU willst eine Kopfschüttel-Geschichte schreiben??”

“Ja.”
“Du??”

“Ja!”
“Kannst du das denn?? Worüber denn??”

“Was muss ich denn dafür machen?”
“Ähm… Tja, einfach was schreiben, also…”

“OK, ich hole mir mein Laptop.”

[Meine Liebste läuft los, um sich ihr Laptop zu holen.
Wenige Minuten später sitzt sie wieder auf dem Sofa und eine leere WORD-Seite füllt den Bildschirm...]

“So, und womit fange ich jetzt an?”
“Ähm… Naja, worüber möchtest du denn schreiben??”

“Was über Weihnachten.”
“Ja, aber… Im Blog stehen doch nur Dialoge von uns??”

“Na und? Kann ich nicht auch was anderes machen??”
“Was denn?? Und außerdem ist das Kopfschüttel-Blog ja ein…”

“Also anfangen würde ich gerne mit der Farbe.”
“Was?? Womit??”

“Ich will eine andere Farbe für die Schrift haben!”
“Aber Süße, das…”

“Geht das etwa nicht??”
“Doch, schon, aber…”

“Eben. Ich will Grün und Rot.”
“Vielleicht schreibst du erst mal was und dann…”

“Und ich will ein paar Bilder haben.”
“Och Liebste! Was denn für Bilder??”

“Einen Hund, einen Weihnachtsmann und einen Tannenbaum!”
“Aber…”

“Das finde ich gut so, so will ich das haben!”
“Aber Liebste, das sind ja nur Viecher!?”

“Na und? Sind dieee nicht nieeedlich??”
“Wolltest du nicht auch einen Tannenbaum??”

“Hab keinen gefunden.”
“Keinen Tannenbaum??”

“Doch, aber keinen, unter dem ein Hundchen sitzt.”
“Aha…”

“Jetzt will ich ein Weihnachtslied!”
“Oh nein…”

“DAS ist doch mal was!”
“Ähm, Liebste, schreibst du auch noch was, oder…”

“Ich schreibe was über unseren Weihnachtsbaum.”
“Über welchen Baum?? Wir haben doch gar keinen??”

“Du hast neulich gesagt, ich sei ein super Weihnachtsbaum!”
“Ach so, das…”

“Nur, weil ich mich in der Lichterkette verheddert hatte!”
“Haha! Ja! Das entschädigte für vieles…”

“Ich fand das aber gar nicht lustig!”
“Naja, hätte noch etwas mehr Lametta sein können, aber sonst…”

“Du bist so doof!”
“Liebste?? Was machst du denn jetzt da??”

“Ich ändere deine Schriftfarbe.”
“Warum??”

“Weil diese Farbe besser für dich geeignet ist.”
“Nein, halt! Das…”

“So. Sehr gut.”
“                     ”

“Na und?? Weiß ist eine sehr schöne Farbe.”
“                                            ”

“Quatsch! Und das bleibt wohl so!”
“                                                                                    ”

“Möchtest du deinen Leserinnen noch was mitteilen?”
“                     ”

“Du solltest lieber netter zu deinen Leserinnen sein!”
“                                                  ”

“Jaja, ich mach ja nur Spaß!”
“              ”

“So, Kopfschüttel-Geschichte fertig. Super!”
“           ”

“Nein, ich habe kein Aspirin hier, wieso??”

“              ”

Frohe Weihnachten! (photocase.de © onesecondupndown)Wir bedanken uns bei allen Gästen ganz herzlich für den Besuch bei uns und die vielen Kommentare, die dieses Blog so sehr bereichern.
Wir wünschen euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Hier im Blog gibt es eine kurze Pause und im neuen Jahr geht´s munter weiter, dann auch wieder mit schwarzer Farbe… ;-)

Frohes Fest und guten Rutsch!

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Ein Zeichen!

16. Dezember 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sitzen auf dem Sofa und scherzen miteinander rum.
Liebste sagt das eine, ich das andere, man/frau piekt sich in die Seite und so weiter und so fort.
In solchen Momenten sind wir immer ganz froh, dass uns dabei niemand zusieht…
Komischerweise denke ICH das ziemlich oft!

“Du bist so doof, lass das jetzt!”
“Aber ich hab dich doch so lieb, meine Süße!”

“Ja schön, dann sei jetzt brav und gib mir einen Kuss.”
“Jetzt?”

“Natürlich jetzt!”
“Du hast nicht gesagt, wann!?”

“Wenn ich sage, KÜSS MICH, dann meine ich immer SOFORT!”
“Aha.”

“Und? Was ist jetzt??”
“Wieso?”

“Küsst du mich jetzt oder nicht??”
“Ach so, ich dachte, das sei schon wieder verjährt.”

“KÜSS MICH!”

[Als ich mich grinsend und schmunzelnd zum Zwecke des Küssens in Richtung Liebste neige, fällt wie von Geisterhand berührt das kleine brauen Kissen, das auf der Sofalehne ruht, herunter und schiebt sich genau im unpassendsten Moment zwischen unsere beiden Gesichter! Küssen: unmöglich.]

“Das ist ein Zeichen! Ein Zeichen!”
“Quatsch, das ist nur ein unschuldiges Kissen, Liebste.”

“Nein, das ist das katholische Kissen!”
“Wie bitte?? Das katholische Kissen??”

“Richtig.”
“Was heißt das denn??”

“Das Kissen will nicht, dass wir uns küssen.”
“Aha. Und, ähm…”

“…weil wir nicht verheiratet sind, deswegen.”
“Ach und dieses Kissen hier soll also Sex vor der Ehe…”

“…verhindern, genau!”
“Aha.”

“Das katholische Kissen will damit etwas deutlich machen.”
“Hätte ich ihm gar nicht zugetraut…”

“Ohne Ehe kein Vergnügen. So will es das Kissen.”
“Die katholische Kirche arbeitet aber auch mit allen Tricks, was??”

“Nein. DIE nicht!”
“Sondern wer??”

“Ich, du Doof!”

Kopfschüttel…

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Ausgeliebstet, wenn…

18. November 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sind in meinem Auto unterwegs zu Bekannten, die wir schon seit langem mal wieder besuchen wollten.
Zirka eine Stunde Fahrt nach Hannover, also genug Zeit, ein paar Gespräche zu führen. Allerdings sind wir auch bald da…

“Schatz?”
“Ja, Süße?”

“Ich habe mir was überlegt.”
“Oha…”

“Warum sagst du denn jetzt OHA??”
“Naja, ähm, also wenn du schon sagst, dass…”

“Du weißt doch aber noch gar nicht, worum es geht??”
“Das stimmt wohl, aber…”

“Nichts aber, ich kann ja auch einfach gar nichts sagen!”
“Nein, nein, ich, also…”

“-”
“-”

“-”
“Liebste?”

“Nix Liebste!!”
“Aber…”

“Wenn das so weiter geht, dann hat es sich bald ausgeliebstet!”
“Ausgeliebstet??”

“Naja, du weißt schon.”
“Hä?? Was??”

“Jetzt stell dich doch nicht dumm!”
“Keine Ahnung, was??”

“Naja, ich meine, dann ist Schluss mit lustig!”
“Lustig??”

“Ende im Gelände!”
“Ähm…”

“Finito! Schicht im Schacht!”
“Das ist eine sehr bildhafte Sprechweise, Schatz.”

“Ausgeschatzt hat es sich dann!!”
“Ausgeschatzt??”

“Und Süße kannst du dir dann auch in die Haare und so!”
“Ach so, ich dachte schon, es hätte sich dann ausgesüßt.”

“Machst du dich über mich lustig??”
“Machst du dich über mich lustig??”
“Machst du dich über mich lustig??”

“Würde ich nie, mein Schnuppelhase…”

“Lass das und nenn mich nicht so! Es ist ernst!!”
“Was ist ernst??”

“Du bist böse zu mir!”
“Ich?? Ich höre dir doch bloß aufmerksam zu!?”

“Du mir??”
“Ja. Und ich stelle lediglich ein paar Rückfragen.”

“Es hat sich bald ausgefragt, mein Lieber!!”
“Und was dann??”

“Wie was und dann!”
“Naja, was passiert dann, wenn alles vorbei ist??”

“Mit uns?”
“Sprichst du denn nicht von uns??”

“Doch! Ich spreche natürlich von uns!”
“Sage ich doch!”

“Was genau jetzt??”
“Ich habe dich doch gefragt!”

“Hä??”
“Was gibt es denn da jetzt nicht zu verstehen??”

“Ich weiß überhaupt gar nicht mehr, wovon wir reden!”
“Ich auch nicht…”

“Echt nicht??”
“Ja, aber ich wusste es schon von Anfang an nicht…”

“Komisch, oder?”
“Was?”

“Da redet man miteinander und weiß gar nicht, worüber??”
“Du wolltest mir was erzählen…”

“Ach ja!”
“Schön, und was?”

“Ich habe mir was überlegt, das wollte ich sagen!”
“Oha…”

“OHA?? OHA?? O-H-A??”
“Oha.”

“Warum sagst du denn jetzt schon wieder OHA??”
“Och, also…”

“DU bist so doof!”
“Liebste, ich…”

“Wenn das so weiter geht, dann hat es sich bald ausgeliebstet!!”
“Ähm… Geht das jetzt wieder von vorne los alles??”

“Ja, aber mit einem Unterschied.”
“Aha, und der wäre??”

“Vergiss nicht, was du gerade sagen wolltest.”
“Ich??”

“Ja.”
“Ich wollte nichts sagen!? DU wolltest doch was sagen!?”

“Egal, merk dir einfach, wo wir stehengeblieben sind!”
“Warum??”

“Wir sind gleich da, lass uns nachher weiterreden.”

Kopfschüttel…

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Unterbewusstsein

12. November 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste sitzt im Wohnzimmer auf dem Sofa und liest eine Zeitung, als ich am Abend von der Arbeit nach Hause komme.
Dabei hat sie das Heft genau vor der Nase; auch mein “Hallo” kann sie nicht dazu bewegen, das Heft zu senken…
Was das jetzt bloß wieder bedeutet…

“Hallo Schatz!”
“Hallo Süße…”

“Sag mal, weißt du eigentlich, wie man richtig flirtet?”
“Ähm…”

“Zum Beispiel, wie man ein gutes Gespräch führt?”
“Naja, also… Wieso, muss ich mit irgendjemandem flirten??”

“Ja, mit mir.”
“Mit dir??”

“Warum denn nicht??”
“Nun ja, warum nicht, stimmt irgendwie, wobei…”

“Du willst nicht mit mir flirten??”
“Schon, aber…”

“Was ABER!!”
“Es würde schon helfen, wenn du die Zeitung runter nimmst…”

“Ach so, na gut.”
“Sehr schön.”

“So, und jetzt müssen wir uns unterhalten.”
“Aha, und, ähm…”

“Du musst mich was fragen am besten, steht hier.”
“Ich muss was fragen??”

“Wer fragt, der führt, steht hier.”
“Na schön… Wie war dein Tag?”

“Das fragt man doch nicht, wenn man flirtet!!”
“Aha, gut, dann, ähm… Wo hast du denn diese schicke Bluse her?”

“Wieso fragst du mich das??”
“Naja, ich sollte doch, also…”

“Oder sollte das ein Kompliment sein??”
“Ähm, ja.”

“Ach so, ja, das steht hier auch. Komplimente sind Klassiker.”
“Und was steht da noch so?”

“Ehrlichkeit ist Trumpf.”
“Gilt das jetzt für Frauen oder auch für Männer?”

“Gibt es da einen Unterschied??”
“Nein, nein, ähm… Nein, nein…”

“Das Unterbewusstsein merkt, ob es der andere ernst meint.”
“Ich bin noch nie mit einem Unterbewusstsein ausgegangen…”

“Blödmann!”
“Haha!”

“Jetzt flirte doch mal mit mir!”
“Liebste, wir kennen uns doch aber schon ewig!?”

“Na und??”
“Naja, ich meine, Flirten ist doch sowas wie Kennenlernen, oder??”

“Tu doch einfach mal so, als würden wir uns nicht kennen!”
“Na schön.”

“Und?”
“Was und??”

“Warum sagst du jetzt nichts??”
“Ich warte lieber, bis du mich ansprichst.”

“Du kannst mich doch wohl mal was fragen??”
“Du sagst doch immer, ich soll keine fremden Frauen anquatschen!”

“Ja, das stimmt auch, aber mich darfst du. Ausnahmsweise.”
“OK, dann jetzt, also:”

“Ich bin sehr gespannt…”
“Hallo Puppe, heute schon was vor?”

“Ähm…”
“Ich hab meine Handynummer vergessen, bekomme ich deine??”

“DAS nennst du flirten??”
“Wieso? Ich arbeite schließlich beim ADAC.”

“Beim ADAC?? Was soll das denn jetzt??”
“Ja. Ich bin Abschlepper, verstehste?”

“Boah, ist mir schlecht plötzlich…”
“Ja, aber trotzdem schöne Bluse!”

“Du bist so doof!”
“Danke. Aber im Bett bin ich viel besser.”

“Hör auf jetzt! Das ist kein Flirten!”
“Du wolltest doch unbedingt!”

“Aber nicht so!”
“Sondern wie??”

“Frag doch mal ganz lieb, ob ich dich kennenlernen möchte?”
“Das ist ja langweilig…”

“Frag schon!”
“Hey Schönheit, möchtest du mich vielleicht kennenlernen?”

“NEIN! Und jetzt schieß innen Wind, aber zackig!”
“Ähm…”

“…und: du darfst ab jetzt jederzeit andere Frauen ansprechen!”

Kopfschüttel…

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Update-Server

4. November 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich entspannen an der Bremer Schlachte im Anschluss an einen 3-stündigen Einkaufsbummel durch die Bremer Innenstadt.
Was gibt es Schöneres, als an einem freien Tag mitten in der Woche in die Stadt zu fahren…
Nun ja, immerhin sind wir fast durch, zumindest betont die Liebste, sie habe jetzt alles.

“Schatz, wie spät ist es eigentlich?”
“Schau selbst, Süße:”

[Ich halte der Liebsten meine Armbanduhr vor die Nase, damit sie selbst nachschauen kann.]

“Ach, das ist ja toll!”
“Was bitte ist jetzt toll?”

“Es ist ja noch nicht einmal vier Uhr!”
“Ähm… Wie bitte??”

“Wieso?”
“Schatz es ist zwanzig nach vier!?”

“Ach was, es ist gerade mal so um vier Uhr.”
“Es ist 16.21 Uhr, um genau zu sein, also fast halb fünf!”

“Dass du immer alles so pessimistisch sehen musst!”
“Hallo?? Ich sage doch nur, was auf der Uhr steht??”

“Für mein Gefühl ist es erst so um vier, die paar Minuten da, pff!”
“Du bestimmst also anhand deiner Gefühle die Uhrzeit??”

“Klar, warum denn nicht?”
“Wenn mich jemand fragt, wie spät es ist, dann doch wohl, um…”

“Jetzt stell dich doch nicht so an, ist doch egal, wie spät es ist!”
“Das finde ich nicht, du hast mich schließlich gefragt.”

“Ich wusste gleich, dass es so um vier Uhr herum sein muss.”
“Es ist aber kurz vor halb fünf!?”

“Nein, es ist etwas nach vier.”
“Liebste, manchmal glaube ich, dass du ein Alien vom Mond bist…”

“Quatsch!”
“Doch. Das würde auch zu deinen Mondzeiten passen…”

“Also wenn, dann komme ich vom Mars.”
“Von mir aus auch das…”

“Oder von der Venus.”
“Wie auch immer…”

“Venus ist besser, ich komme von der Venus.”
“Schön. Also bist du eine Außerirdische, ja?”

“Wenn dir das Spaß macht, dann bin ich eine Außerirdische, ja.”
“Und dort haben die grünen Männchen DICH zusammengebaut??”

“Ist doch gut geworden, oder??”
“Jaja, doch… Die Hülle ist ganz gut, aber…”

“Was soll das denn jetzt heißen??”
“Das Betriebssystem funktioniert noch nicht so richtig…”

“Betriebssystem??”
“Ja… Du bräuchtest mal ein Service Pack, Update oder Fix oder so.”

“Warum??”
“…um einige grundlegende Funktionen zu verbessern.”

“Zum Beispiel??”
“Zum Beispiel, um die Uhrzeit von einer Uhr ablesen zu können!”

“Bei uns auf der Venus gibt es wöchentliche Updates.”
“Ach, tatsächlich??”

“Ja. Jede Woche neue Funktionen und alles!”
“Komisch! Die scheinen aber bei dir gar nicht anzukommen!”

“Kein Wunder. Kann ja auch nicht.”
“So?? Und warum das??”

“Weil ich hier auf der Erde keine Verbindung zum Server habe.”
“Mist…”

“Aber dafür haben die auf der Venus eine Lösung gefunden.”
“Ja? Welche denn??”

“Die haben hier einen Laden für manuelle Updates eingerichtet.”
“Und wo ist der??”

“Bei H&M. Los, lass uns da hingehen, ich brauche Updates!”

Kopfschüttel…

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Den da!

19. Oktober 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich betreten am Abend das Hansa-Haus in Syke, um dort einen oder zwei Cocktails zu trinken.
Zuerst jedoch muss natürlich ein passender Tisch gefunden werden, und es ist schon recht voll hier für diese Uhrzeit…
Aber: wir haben Glück!

“Du Schatz, sollen wir den da nehmen, den Vierer-Tisch?”
“Klar, warum nicht, Süße.”

“Ist der nicht zu groß für uns?”
“Nö. Wir nehmen den einfach.”

“Und wo möchtest du sitzen?”
“Ich setze mich auf die Bank.”

“Und ich?? Wo soll ich sitzen??”
“Na setz dich doch da auf den Hocker!?”

“Nee, ich will auch auf die Bank.”
“OK, Süße…”

“Wobei das ja schon ein bisschen blöd ist so…”
“Wieso?”

“Na weil ich dich ja so gar nicht angucken kann!”
“Ich habe mich kaum verändert in den letzten Minuten.”

“Ich will dich aber ansehen können, wenn ich mit dir rede!”
“Ach? Reden wollen wir auch??”

“Ich setze mich doch auf den Hocker.”
“Schön. Von mir aus… Frauen…”

“So ist´s besser.”
“Ähm, Liebste, jetzt sitzen wir ja versetzt??”

“Na und?”
“Naja, ich meine, das ist ja jetzt auch doof, oder?”

“Dann setz dich doch zu mir rüber?”
“Und warum setzt du dich nicht einfach auf die andere Seite??”

“OK.”
“OK.”

“Mann, warum setzt du dich denn jetzt auch anders??”
“Ich dachte, ich soll tauschen??”

“Nein, ich wollte tauschen!”
“Was soll´s, dann setz dich wieder auf deinen alten Platz.”

“Ich finde es hier aber besser, glaube ich.”
“Liebste, das gibt´s doch gar nicht, klappt das heute noch!?”

“Warum maulst du mich denn jetzt an??”
“Weil du hier schon wieder einen Zirkus aufführst!”

“Wer hat sich denn umgesetzt, du doch!?”
“Ich??”

“Ja, du!”
“Ich setze mich jetzt noch EINMAL um, und dann ist Schluss!”

“Ich mache das aber nochmal ganz anders jetzt.”
“Anders??”

“Wir machen das einfach über Eck.”
“Über Eck??”

“Ich setze mich jetzt einfach hier auf die Ecke.”
“Auch gut. Und warum setzt du dich dann nicht, Süße?”

“Gleich, jetzt drängel doch nicht so!”
“Ich frage mich nur, warum du jetzt da noch stehst!?”

“Ich setze mich ja gleich.”
“Aha. Schön. Und was hindert dich jetzt daran, bitte??”

“Ich muss erst noch auf Klo.”
“Himmel, diese Frau, ich werde noch wahns…”

“Aber halt mir den Hocker frei!”

Kopfschüttel…

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Kapitän Spock

12. Oktober 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich haben beschlossen, einen Videoabend zu machen. Naja, eigentlich hat die Liebste mehr meinem ewigen Jammern nachgegeben…
Aber egal, wir stehen also in der Videothek vor den vielen Regalen und müssen nun zwei Filme aussuchen.

“Was wollen wir denn jetzt gucken??”
“Ähm, das wollte ich dich auch gerade fragen, Süße.”

“Hm… Also ich gehe mal da bei den Komödien stöbern.”
“Na gut, dann schaue ich mal hier bei den Neuigkeiten.”

“Was?”
“Wie was?”

“Du willst da hingehen?”
“Ja, wieso?”

“Und ich gehe dort hin??”
“Ja nicht??”

“Ich dachte, wir wollten was zusammen aussuchen!”
“Wollen wir ja auch, aber wir fangen ja gerade erst an!?”

“Das finde ich doof, wenn du hier bist und ich da!”
“Na schön, dann komme ich eben erst einmal mit zu den Komödien.”

“Nein, nein, schau du ruhig hier, wenn du unbedingt willst.”
“Nein, es ist kein Problem, ich gehe mit dir mit.”

“Brauchst du aber nicht!”
“Aber du hast mich doch gebeten??”

“Habe ich nicht.”
“Nicht??”

“Nein, ich sagte nur, dass ich das schöner fände.”
“Also gehen wir dann jetzt zusammen zu den Komödien oder nicht!?”

“Na das fängt ja schon ganz toll an!”
“Wieso, was ist denn??”

“Ich wusste, warum es keine gute Idee ist, mit dir in eine…”
“Liebste, wir werden ja wohl EINMAL einen Film aussuchen können!”

“Aber du willst ja immer andere Sachen sehen, als ich!”
“Das weißt du doch noch gar nicht!?”

“Ich sehe doch, was du dir zuhause so anschaust!”
“Was denn??”

“Na zum Beispiel dieses ‘Stirb endlich’ da…”
“STIRB LANGSAM, der Film heißt STIRB LANGSAM.”

“Oder so, von mir aus. Und dann das mit der Nummer.”
“Was für eine Nummer??”

“Na der heißt doch ‘Stirb endlich 4.0′, oder nicht?”
“LANGSAM! Es heißt LANGSAM 4.0.”

“Jaja, aber Vier Punkt Null, was soll denn das??”
“Wie meinst du das??”

“Naja, gibt es auch 3.1, oder 4.5.2 oder so?”
“Nein, gibt es nicht…”

“Eben, da ist doch schon der Titel Schwachsinn!”
“Der Titel ist doch völlig egal, es geht um den Film!”

“Pff! Das ist genauso doof wie Star Wars.”
“Was?? Star Wars?? Was ist denn jetzt damit nicht in Ordnung??”

“Naja, übersetzt heißt das doch Sternenkrieg, oder?”
“So in etwa, Krieg der Sterne vielmehr.”

“Eben, und das hat doch mit der Handlung gar nichts zu tun!”
“Wie bitte?? Natürlich!”

“Quatsch! Es geht nur um das blöde Raumschiff.”
“Oh Gott, Meister Yoda wird sich im Grabe umdrehen…”

“Yoda ist das grüne Ding, oder? Ich kenne nur Kapitän Spock.”
“Spock?? Spock ist Erster Offizier, nicht CAPTAIN!”

“Und wer ist dann der Kapitän da??”
“Das ist CAPTAIN Kirk! Aber was hat das denn mit Star Wars zu tun??”

“Ist das nicht das mit Raumschiff Enterprise?”
“Himmel! Das, was du meinst, ist STAR TREK! Nicht STAR WARS!”

“Hört sich aber ziemlich ähnlich an…”
“Oh Gott, wenn das so weiter geht, muss ich mich gleich hinsetzen…”

“Was denn!? Ich kenne mich da nicht so aus, na und??”
“Schatz, das ist nun wirklich fast schon Allgemeinbildung!”

“Du kennst dich ja bei ‘Anna und die Liebe’ auch nicht aus.”
“..worauf ich stolz bin. Und vergleichen kann man das auch nicht!”

“Na schön, aber wir gucken heute nichts mit Raumschiffen, ja?”
“Von mir aus…”

“Und auch nichts, wo ein Typ 564 Leute umlegt, ja?”
“Nein.”

“Schön, weil das ist ja auch wieder total unrealistisch.”
“Aha. Und du als bekannte Actionfilm-Kritikerin weißt sowas??”

“Wieso, das weiß ja wohl jeder!”
“Was genau jetzt weiß JEDER?”

“Dass die 40-60 Patronenmagazine dabei haben müssten.”
“Wer?? Was??”

“Naja wenn so ein Magazin 12 Schuss hat, dann müsste…”
“Liebste, können wir das auch später vertiefen, also ich meine…”

“Aber ich möchte, dass wir was ausleihen, was etwas echter ist.”
“Ich weiß zwar immer noch nicht, was du meinst, aber…”

“Das kann ich dir ja zeigen.”
“Na schön, dann bin ich gespannt, was du aussuchst…”

[Meine Liebste schleicht angespornt um die Regale mit den Komödien herum, wobei ich anstelle des Videothekenbetreibers eher "Schnulzenecke" drübergeschrieben hätte.
Nachdem ich meiner Liebsten anfangs noch gefolgt bin, schweifen meine Blicke mittlerweile ab und zu mal ab, hin zu den Playstation-Spielen gegenüber.
Plötzlich tippt mir die Liebste auf die Schulter.]

“Hier, sowas meine ich.”
“Was? Den Film? Was ist das denn?”

“Schau.”
“Ähm… DEN willst du sehen??”

“Ja. Du auch?”
“Ähm…”

“DER ist aus dem Leben, der ist lustig und anspruchsvoll!”
“Aber…”

“Da gibt es keine Bekloppten, die wild um sich ballern.”
“Das nicht, aber…”

“Und komische Außerirdische auch nicht.”
“Naja, das, ähm…”

“Also nehmen wir den mit? Bitte!”
“Aber Schatz, hast du den denn nicht schon 50-mal gesehen??”

“Na und?? Du guckst dir doch Stirb 28.6 auch 1.000-mal an!”
“Schon, aber ich dachte, wir leihen uns mal was Neues aus?”

“Der ist immer aktuell. Zeitlos, sozusagen.”
“Muss das sein, ich meine, seit 20 Jahren müssen Frauen diesen…”

“Pretty Woman ist ein Klassiker! Und es gibt einen, nicht 6.0.”
“Hör jetzt auf mit dieser blöden Nummerierung!!”

“Siehst du, jetzt sagst du es schon selbst!”
“Liebste, können wir eventuell auch was anderes nehmen?”

“Du meinst, etwas, was uns beiden gefällt?”
“Gott sei dank, was bin ich froh, dass du das sagst!”

“OK, dann weiß ich schon, was wir nehmen.”
“Und was?”

“Dirty Dancing, der steht gleich neben Pretty Woman.”

Kopfschüttel…

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So ein schmaler, hagerer Typ

4. Oktober 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich schalten am späten Samstagabend noch den Fernseher ein.
Eigentlich wollen wir uns gar nichts Besonderes ansehen, nur mal kurz durchzappen, was so geboten wird. Dabei landen wir bei “Oliver Pocher live!” auf RTL…

“Oh, guck mal, Oliver Pocher.”
“Das sehe ich, Süße.”

“Magst du den?”
“Naja, es geht, also…”

“Der ist erst 31 Jahre alt und schon so berühmt!”
“Also berühmt, ich weiß ja nicht, also…”

“Guck dir mal an, wie viele Leute da im Publikum sitzen!”
“Stimmt… Aber Stadien zu füllen ist ja jetzt auch voll in.”

“Also ich halte das ja alles für ein abgekartetes Spiel.”
“Was? Wen?”

“Na das mit seiner neuen Freundin, die blonde da.”
“Was ist mit der??”

“Die soll doch schwanger sein.”
“Na und??”

“Das kann doch gar nicht sein nach so kurzer Zeit!”
“Ähm… Also wie es funktioniert, kann ich dir erklären…”

“Nein, ich meine, das Kind ist bestimmt nicht von dem Pocher.”
“So?? Von wem denn dann??”

“Weiß ich nicht, aber ich sag ja, das ist alles abgekartet.”
“Verstehe ich nicht, was meinst du denn damit??”

“Na so wie mit der Cindy Crawford damals.”
“Cindy Crawford?? Was war denn mit der??”

“Na die war doch auch mit diesen Dings zusammen.”
“Mit wem??”

“Wie hieß der denn noch…”
“Richard Gere??”

“Nein, mit dem, na…”
“Sie war mit Richard Gere zusammen!”

“Quatsch! Das wüsste ich ja wohl!”
“Hallo?? Sie war mit…”

“…die war doch mit Harry Potter zusammen!”
“Was?? Du willst mich doch verarschen!?”

“War das nicht Harry Potter??”
“Hallo?? Harry Potter ist…”

“Der war Zauberer, das weiß ich noch genau!”
“Liebste! Harry Potter ist eine Romanfigur!”

“Wie heißt denn dieser berühmte Zauberer noch…”
“Reden wir noch von Cindy Crawford??”

“Natürlich! Ihr Mann war so ein schmaler, hagerer Typ.”
“Zauberer??”

“Ja.”
“Du meinst nicht zufällig David Copperfield??”

“Ja! Genau! Den meine ich!”
“Ähm…”

“Das war auch nur so ein PR-Gag!”
“Schatz, David Copperfield war mit Claudia Schiffer zusammen!”

“Schiffer, ach ja, genau! Siehste!”
“Ich brech zusammen…”

“Die waren auch nur wegen der Presse zusammen.”
“Aha, und…”

“…und bei dem Pocher ist es genau dasselbe.”
“Du willst also allen Ernstes behaupten, dass Oliver Pocher…”

“…dass das alles nur ein PR-Rummel ist, genau.”
“Also das glaube ich nicht…”

“Na klar!”
“Das hat die doch gar nicht nötig, die, na, die…”

“Seine neue Freundin?”
“Ja, wie heißt die doch noch gleich…”

“Ich weiß, ich weiß es!”
“Und??”

“Sandy Meyer-Becker!”

Kopfschüttel…

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Kennst du den Wendler nicht?

24. Januar 2010, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sitzen am frühen Sonntagabend im Wohnzimmer vor dem Fernseher. Während ich mir noch überlege, wo ich die Fernsehzeitung hingelegt habe, zappt die Liebste einmal alle Sender durch.
Und wo bleibt sie schließlich hängen??
Genau…

“Ach ja, das hätte ich fast verpasst!”
“Süße, ähm, ist das nicht dieser, na, dieser…”

“Das ist der Wendler. Der Wendler-Clan. Mit dem Wendler.”
“Danke, ja, das ist mit dem Wendler, richtig?”

“Sagte ich das schon?? Haha! Wendler! Wendler! Haha!”
“Das ist sehr lustig, ja…”

“Kennst du denn den Wendler nicht??”
“Naja, so vom Hörensagen irgendwie…”

“Ich finde den gut.”
“Den Wendler??”

“Seine Musik, der macht tolle Discofox-Sachen!”
“Discofox??”

“Ja, zum Beispiel dieses Ein Stern, der deinen Namen trägt!”
“Ähm… Das kenne ich sogar, aber…”

“Ich finde das super zum Discofox tanzen!”
“Schön, aber ist das nicht von… Von… Nik und dem Ötzi??”

“Tatsächlich?? Das ist gar nicht vom Wendler??”
“Also ich bin kein Schlagerprofi, aber…”

“Egal, aber das Wieder alles im Griff, das ist doch auch witzig!”
“Bitte??”

“Keine Panik, auf der Titanic, dätedätetä…”
“Liebste! Das ist auch nicht vom Wendler!”

“Nicht??”
“Das ist von Jürgen Drews!”

“Woher weißt du das denn??”
“Erstens hört man das und zweitens weiß man das eben!”

“Naja, wenn ich jetzt so darüber nachdenke…”
“Und? Tut es schon weh??”

“Blödmann! Ich darf ja wohl mal was verwechseln!?”
“Pff! Du weißt ja nicht mal, was der Wendler für Musik macht.”

“Doch!”
“Und??”

“Das Fliegerlied, das mit der Giraffe und dem Tiger!”
“Was??”

“Heut ist so ein schöner Tag, la-la-la-laa-laaaa!”
“Ach das! Das, wo man immer mitmachen muss?? Das Kinderlied??”

“La-la-la-laa-laaaa!!”
“Niemals ist das von dem Wendler!!”

“Und wohl! Der ist nämlich eine Stimmungskanone!”
“Mag ja sein, aber das Fliegerlied ist von, von…”

[Ein kurzes Googeln bringt es schnell an den Tag...]

“Und? Vom Wendler, oder??”
“Das ist von Tim Toupet! Nie gehört, aber von dem ist das wohl…”

“Oh, da lag ich aber ganz schön daneben, was?”
“Ähm, ja… Nicht, dass mich das wundern würde, aber…”

“Aber das war alles, was mir vom Wendler eingefallen ist??”
“Das ist ja das Problem! Die Songs SIND JA GAR NICHT vom Wendler!”

“Na und??”
“Du sagtest, dass du seine Musik magst, und kennst nicht EIN Lied!”

“Naja, diese Schlager hören sich ja auch alle so ähnlich an…”
“Demnach bist du also doch kein ausgemachter Wendler-Fan??”

“Doch!”
“Aber Schatz, du weißt doch gar nicht, was der…”

“Vergiss es, du darfst sowieso nicht umschalten!”
“Wer will denn umschalten??”

“Ach komm, tu doch nicht so! Ich kenne dich!”
“Na gut, du hast mich erwischt, aber jetzt mal ehrlich, das…”

“Sag ich ja. Männer…”
“Aber du kennst nicht ein Lied von dem!”

“Trotzdem macht der gute Musik! So, und jetzt geh spielen.”

Kopfschüttel…

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Glaube mir

14. Januar 2010, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich stehen am frühen Abend in der Küche, nachdem wir vor kurzem nach Hause gekommen sind.
Während wir in Gegenwart des offenen Kühlschrankes die komplizierte Frage erörtern, was wir heute essen wollen, reibt sich die Liebste ständig ihr rechtes Bein…

“Mist…”
“Süße, ist was mit deinem Bein nicht in Ordnung?”

“Da kriege ich bestimmt einen blauen Fleck.”
“Warum??”

“Ach weil der blöd ist der Blödie!”
“Wer?? Was??”

“Mein Kollege. Der Stefan.”
“Aha. Stefan.”

“Der ist blöd.”
“Und, ähm… Was hat das mit deinem Bein zu tun??”

“Wir haben da so zu mehreren gestanden und geredet.”
“Schön, und?”

“Naja, und ich habe eben auch was erzählt.”
“Was hast du denn erzählt?”

“Ach, das tut eigentlich nichts zur Sache.”
“Nicht…”

“Nee.”
“Und was hat das jetzt mit deinem Bein zu tun??”

“Ich sagte doch, dass Stefan blöd ist!”
“Ja, das sagtest du, aber…”

“…und da hat der mich voll vors Schienbein getreten!”
“Stefan hat dich getreten??”

“Ja.”
“Einfach so??”

“Nur, weil ich was erzählt habe, nur darum!”
“Aber was hast du denn erzählt??”

“Unwichtig.”
“Ähm… Naja, und danach hat er dich also getreten??”

“Ja! Voll vors Schienbein!”
“Wer weiß, was du da wieder rumgelästert hast…”

“Ach was! Der spinnt doch! Der hat mich getreten!”
“Tja, dann wird er wohl einen guten Grund gehabt haben.”

“Was??”
“Vermute ich…”

[Die Liebste holt mit ihrem rechten Bein aus und tritt mir volles Programm vor mein Schienbein!]

“So!”
“AUA! Liebste, bist du verrückt geworden??”

“Was denn??”
“Das tat weh, warum trittst du mich denn??”

“Glaube mir.”
“Glauben?? Was denn glauben??”

“Ich hatte einen guten Grund!”

Kopfschüttel…

Buchtipp:
Kopfschüttlerin Anja schreibt über die Lieb(st)e!
Details und noch mehr Liebe gibts hier.

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Weihnachtsliebste

21. Dezember 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sitzen am Sonntagabend auf unserem Sofa und überlegen, was wir mit dem jungen Abend noch anfangen. Viel wird das aber nicht mehr, wir sind irgendwie platt…
Es ist immer gefährlich, wenn die Liebste Langeweile hat: zu viel Zeit für neue Ideen!

“Du, Schatz?”
“Ja, Süße?”

“Was gibt es denn morgen als Kopfschüttel-Geschichte?”
“Es gibt morgen keine.”

“Keine??”
“Nein.”

“Soll ich mal was schreiben? Ausnahmsweise??”
“Was? Wie?? Habe ich mich gerade verhört??”

“Ob ich mal was bloggen soll?”
“Akustisch habe ich es verstanden, ja, aber…”

“Ich hätte ja jetzt Zeit und könnte ja was schreiben?”
“Ähm… DU willst eine Kopfschüttel-Geschichte schreiben??”

“Ja.”
“Du??”

“Ja!”
“Kannst du das denn?? Worüber denn??”

“Was muss ich denn dafür machen?”
“Ähm… Tja, einfach was schreiben, also…”

“OK, ich hole mir mein Laptop.”

[Meine Liebste läuft los, um sich ihr Laptop zu holen.
Wenige Minuten später sitzt sie wieder auf dem Sofa und eine leere WORD-Seite füllt den Bildschirm...]

“So, und womit fange ich jetzt an?”
“Ähm… Naja, worüber möchtest du denn schreiben??”

“Was über Weihnachten.”
“Ja, aber… Im Blog stehen doch nur Dialoge von uns??”

“Na und? Kann ich nicht auch was anderes machen??”
“Was denn?? Und außerdem ist das Kopfschüttel-Blog ja ein…”

“Also anfangen würde ich gerne mit der Farbe.”
“Was?? Womit??”

“Ich will eine andere Farbe für die Schrift haben!”
“Aber Süße, das…”

“Geht das etwa nicht??”
“Doch, schon, aber…”

“Eben. Ich will Grün und Rot.”
“Vielleicht schreibst du erst mal was und dann…”

“Und ich will ein paar Bilder haben.”
“Och Liebste! Was denn für Bilder??”

“Einen Hund, einen Weihnachtsmann und einen Tannenbaum!”
“Aber…”

“Das finde ich gut so, so will ich das haben!”
“Aber Liebste, das sind ja nur Viecher!?”

“Na und? Sind dieee nicht nieeedlich??”
“Wolltest du nicht auch einen Tannenbaum??”

“Hab keinen gefunden.”
“Keinen Tannenbaum??”

“Doch, aber keinen, unter dem ein Hundchen sitzt.”
“Aha…”

“Jetzt will ich ein Weihnachtslied!”
“Oh nein…”

“DAS ist doch mal was!”
“Ähm, Liebste, schreibst du auch noch was, oder…”

“Ich schreibe was über unseren Weihnachtsbaum.”
“Über welchen Baum?? Wir haben doch gar keinen??”

“Du hast neulich gesagt, ich sei ein super Weihnachtsbaum!”
“Ach so, das…”

“Nur, weil ich mich in der Lichterkette verheddert hatte!”
“Haha! Ja! Das entschädigte für vieles…”

“Ich fand das aber gar nicht lustig!”
“Naja, hätte noch etwas mehr Lametta sein können, aber sonst…”

“Du bist so doof!”
“Liebste?? Was machst du denn jetzt da??”

“Ich ändere deine Schriftfarbe.”
“Warum??”

“Weil diese Farbe besser für dich geeignet ist.”
“Nein, halt! Das…”

“So. Sehr gut.”
“                     ”

“Na und?? Weiß ist eine sehr schöne Farbe.”
“                                            ”

“Quatsch! Und das bleibt wohl so!”
“                                                                                    ”

“Möchtest du deinen Leserinnen noch was mitteilen?”
“                     ”

“Du solltest lieber netter zu deinen Leserinnen sein!”
“                                                  ”

“Jaja, ich mach ja nur Spaß!”
“              ”

“So, Kopfschüttel-Geschichte fertig. Super!”
“           ”

“Nein, ich habe kein Aspirin hier, wieso??”

“              ”

Frohe Weihnachten! (photocase.de © onesecondupndown)Wir bedanken uns bei allen Gästen ganz herzlich für den Besuch bei uns und die vielen Kommentare, die dieses Blog so sehr bereichern.
Wir wünschen euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Hier im Blog gibt es eine kurze Pause und im neuen Jahr geht´s munter weiter, dann auch wieder mit schwarzer Farbe… ;-)

Frohes Fest und guten Rutsch!

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Ein Zeichen!

16. Dezember 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sitzen auf dem Sofa und scherzen miteinander rum.
Liebste sagt das eine, ich das andere, man/frau piekt sich in die Seite und so weiter und so fort.
In solchen Momenten sind wir immer ganz froh, dass uns dabei niemand zusieht…
Komischerweise denke ICH das ziemlich oft!

“Du bist so doof, lass das jetzt!”
“Aber ich hab dich doch so lieb, meine Süße!”

“Ja schön, dann sei jetzt brav und gib mir einen Kuss.”
“Jetzt?”

“Natürlich jetzt!”
“Du hast nicht gesagt, wann!?”

“Wenn ich sage, KÜSS MICH, dann meine ich immer SOFORT!”
“Aha.”

“Und? Was ist jetzt??”
“Wieso?”

“Küsst du mich jetzt oder nicht??”
“Ach so, ich dachte, das sei schon wieder verjährt.”

“KÜSS MICH!”

[Als ich mich grinsend und schmunzelnd zum Zwecke des Küssens in Richtung Liebste neige, fällt wie von Geisterhand berührt das kleine brauen Kissen, das auf der Sofalehne ruht, herunter und schiebt sich genau im unpassendsten Moment zwischen unsere beiden Gesichter! Küssen: unmöglich.]

“Das ist ein Zeichen! Ein Zeichen!”
“Quatsch, das ist nur ein unschuldiges Kissen, Liebste.”

“Nein, das ist das katholische Kissen!”
“Wie bitte?? Das katholische Kissen??”

“Richtig.”
“Was heißt das denn??”

“Das Kissen will nicht, dass wir uns küssen.”
“Aha. Und, ähm…”

“…weil wir nicht verheiratet sind, deswegen.”
“Ach und dieses Kissen hier soll also Sex vor der Ehe…”

“…verhindern, genau!”
“Aha.”

“Das katholische Kissen will damit etwas deutlich machen.”
“Hätte ich ihm gar nicht zugetraut…”

“Ohne Ehe kein Vergnügen. So will es das Kissen.”
“Die katholische Kirche arbeitet aber auch mit allen Tricks, was??”

“Nein. DIE nicht!”
“Sondern wer??”

“Ich, du Doof!”

Kopfschüttel…

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Ausgeliebstet, wenn…

18. November 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sind in meinem Auto unterwegs zu Bekannten, die wir schon seit langem mal wieder besuchen wollten.
Zirka eine Stunde Fahrt nach Hannover, also genug Zeit, ein paar Gespräche zu führen. Allerdings sind wir auch bald da…

“Schatz?”
“Ja, Süße?”

“Ich habe mir was überlegt.”
“Oha…”

“Warum sagst du denn jetzt OHA??”
“Naja, ähm, also wenn du schon sagst, dass…”

“Du weißt doch aber noch gar nicht, worum es geht??”
“Das stimmt wohl, aber…”

“Nichts aber, ich kann ja auch einfach gar nichts sagen!”
“Nein, nein, ich, also…”

“-”
“-”

“-”
“Liebste?”

“Nix Liebste!!”
“Aber…”

“Wenn das so weiter geht, dann hat es sich bald ausgeliebstet!”
“Ausgeliebstet??”

“Naja, du weißt schon.”
“Hä?? Was??”

“Jetzt stell dich doch nicht dumm!”
“Keine Ahnung, was??”

“Naja, ich meine, dann ist Schluss mit lustig!”
“Lustig??”

“Ende im Gelände!”
“Ähm…”

“Finito! Schicht im Schacht!”
“Das ist eine sehr bildhafte Sprechweise, Schatz.”

“Ausgeschatzt hat es sich dann!!”
“Ausgeschatzt??”

“Und Süße kannst du dir dann auch in die Haare und so!”
“Ach so, ich dachte schon, es hätte sich dann ausgesüßt.”

“Machst du dich über mich lustig??”
“Machst du dich über mich lustig??”
“Machst du dich über mich lustig??”

“Würde ich nie, mein Schnuppelhase…”

“Lass das und nenn mich nicht so! Es ist ernst!!”
“Was ist ernst??”

“Du bist böse zu mir!”
“Ich?? Ich höre dir doch bloß aufmerksam zu!?”

“Du mir??”
“Ja. Und ich stelle lediglich ein paar Rückfragen.”

“Es hat sich bald ausgefragt, mein Lieber!!”
“Und was dann??”

“Wie was und dann!”
“Naja, was passiert dann, wenn alles vorbei ist??”

“Mit uns?”
“Sprichst du denn nicht von uns??”

“Doch! Ich spreche natürlich von uns!”
“Sage ich doch!”

“Was genau jetzt??”
“Ich habe dich doch gefragt!”

“Hä??”
“Was gibt es denn da jetzt nicht zu verstehen??”

“Ich weiß überhaupt gar nicht mehr, wovon wir reden!”
“Ich auch nicht…”

“Echt nicht??”
“Ja, aber ich wusste es schon von Anfang an nicht…”

“Komisch, oder?”
“Was?”

“Da redet man miteinander und weiß gar nicht, worüber??”
“Du wolltest mir was erzählen…”

“Ach ja!”
“Schön, und was?”

“Ich habe mir was überlegt, das wollte ich sagen!”
“Oha…”

“OHA?? OHA?? O-H-A??”
“Oha.”

“Warum sagst du denn jetzt schon wieder OHA??”
“Och, also…”

“DU bist so doof!”
“Liebste, ich…”

“Wenn das so weiter geht, dann hat es sich bald ausgeliebstet!!”
“Ähm… Geht das jetzt wieder von vorne los alles??”

“Ja, aber mit einem Unterschied.”
“Aha, und der wäre??”

“Vergiss nicht, was du gerade sagen wolltest.”
“Ich??”

“Ja.”
“Ich wollte nichts sagen!? DU wolltest doch was sagen!?”

“Egal, merk dir einfach, wo wir stehengeblieben sind!”
“Warum??”

“Wir sind gleich da, lass uns nachher weiterreden.”

Kopfschüttel…

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Unterbewusstsein

12. November 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste sitzt im Wohnzimmer auf dem Sofa und liest eine Zeitung, als ich am Abend von der Arbeit nach Hause komme.
Dabei hat sie das Heft genau vor der Nase; auch mein “Hallo” kann sie nicht dazu bewegen, das Heft zu senken…
Was das jetzt bloß wieder bedeutet…

“Hallo Schatz!”
“Hallo Süße…”

“Sag mal, weißt du eigentlich, wie man richtig flirtet?”
“Ähm…”

“Zum Beispiel, wie man ein gutes Gespräch führt?”
“Naja, also… Wieso, muss ich mit irgendjemandem flirten??”

“Ja, mit mir.”
“Mit dir??”

“Warum denn nicht??”
“Nun ja, warum nicht, stimmt irgendwie, wobei…”

“Du willst nicht mit mir flirten??”
“Schon, aber…”

“Was ABER!!”
“Es würde schon helfen, wenn du die Zeitung runter nimmst…”

“Ach so, na gut.”
“Sehr schön.”

“So, und jetzt müssen wir uns unterhalten.”
“Aha, und, ähm…”

“Du musst mich was fragen am besten, steht hier.”
“Ich muss was fragen??”

“Wer fragt, der führt, steht hier.”
“Na schön… Wie war dein Tag?”

“Das fragt man doch nicht, wenn man flirtet!!”
“Aha, gut, dann, ähm… Wo hast du denn diese schicke Bluse her?”

“Wieso fragst du mich das??”
“Naja, ich sollte doch, also…”

“Oder sollte das ein Kompliment sein??”
“Ähm, ja.”

“Ach so, ja, das steht hier auch. Komplimente sind Klassiker.”
“Und was steht da noch so?”

“Ehrlichkeit ist Trumpf.”
“Gilt das jetzt für Frauen oder auch für Männer?”

“Gibt es da einen Unterschied??”
“Nein, nein, ähm… Nein, nein…”

“Das Unterbewusstsein merkt, ob es der andere ernst meint.”
“Ich bin noch nie mit einem Unterbewusstsein ausgegangen…”

“Blödmann!”
“Haha!”

“Jetzt flirte doch mal mit mir!”
“Liebste, wir kennen uns doch aber schon ewig!?”

“Na und??”
“Naja, ich meine, Flirten ist doch sowas wie Kennenlernen, oder??”

“Tu doch einfach mal so, als würden wir uns nicht kennen!”
“Na schön.”

“Und?”
“Was und??”

“Warum sagst du jetzt nichts??”
“Ich warte lieber, bis du mich ansprichst.”

“Du kannst mich doch wohl mal was fragen??”
“Du sagst doch immer, ich soll keine fremden Frauen anquatschen!”

“Ja, das stimmt auch, aber mich darfst du. Ausnahmsweise.”
“OK, dann jetzt, also:”

“Ich bin sehr gespannt…”
“Hallo Puppe, heute schon was vor?”

“Ähm…”
“Ich hab meine Handynummer vergessen, bekomme ich deine??”

“DAS nennst du flirten??”
“Wieso? Ich arbeite schließlich beim ADAC.”

“Beim ADAC?? Was soll das denn jetzt??”
“Ja. Ich bin Abschlepper, verstehste?”

“Boah, ist mir schlecht plötzlich…”
“Ja, aber trotzdem schöne Bluse!”

“Du bist so doof!”
“Danke. Aber im Bett bin ich viel besser.”

“Hör auf jetzt! Das ist kein Flirten!”
“Du wolltest doch unbedingt!”

“Aber nicht so!”
“Sondern wie??”

“Frag doch mal ganz lieb, ob ich dich kennenlernen möchte?”
“Das ist ja langweilig…”

“Frag schon!”
“Hey Schönheit, möchtest du mich vielleicht kennenlernen?”

“NEIN! Und jetzt schieß innen Wind, aber zackig!”
“Ähm…”

“…und: du darfst ab jetzt jederzeit andere Frauen ansprechen!”

Kopfschüttel…

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Update-Server

4. November 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich entspannen an der Bremer Schlachte im Anschluss an einen 3-stündigen Einkaufsbummel durch die Bremer Innenstadt.
Was gibt es Schöneres, als an einem freien Tag mitten in der Woche in die Stadt zu fahren…
Nun ja, immerhin sind wir fast durch, zumindest betont die Liebste, sie habe jetzt alles.

“Schatz, wie spät ist es eigentlich?”
“Schau selbst, Süße:”

[Ich halte der Liebsten meine Armbanduhr vor die Nase, damit sie selbst nachschauen kann.]

“Ach, das ist ja toll!”
“Was bitte ist jetzt toll?”

“Es ist ja noch nicht einmal vier Uhr!”
“Ähm… Wie bitte??”

“Wieso?”
“Schatz es ist zwanzig nach vier!?”

“Ach was, es ist gerade mal so um vier Uhr.”
“Es ist 16.21 Uhr, um genau zu sein, also fast halb fünf!”

“Dass du immer alles so pessimistisch sehen musst!”
“Hallo?? Ich sage doch nur, was auf der Uhr steht??”

“Für mein Gefühl ist es erst so um vier, die paar Minuten da, pff!”
“Du bestimmst also anhand deiner Gefühle die Uhrzeit??”

“Klar, warum denn nicht?”
“Wenn mich jemand fragt, wie spät es ist, dann doch wohl, um…”

“Jetzt stell dich doch nicht so an, ist doch egal, wie spät es ist!”
“Das finde ich nicht, du hast mich schließlich gefragt.”

“Ich wusste gleich, dass es so um vier Uhr herum sein muss.”
“Es ist aber kurz vor halb fünf!?”

“Nein, es ist etwas nach vier.”
“Liebste, manchmal glaube ich, dass du ein Alien vom Mond bist…”

“Quatsch!”
“Doch. Das würde auch zu deinen Mondzeiten passen…”

“Also wenn, dann komme ich vom Mars.”
“Von mir aus auch das…”

“Oder von der Venus.”
“Wie auch immer…”

“Venus ist besser, ich komme von der Venus.”
“Schön. Also bist du eine Außerirdische, ja?”

“Wenn dir das Spaß macht, dann bin ich eine Außerirdische, ja.”
“Und dort haben die grünen Männchen DICH zusammengebaut??”

“Ist doch gut geworden, oder??”
“Jaja, doch… Die Hülle ist ganz gut, aber…”

“Was soll das denn jetzt heißen??”
“Das Betriebssystem funktioniert noch nicht so richtig…”

“Betriebssystem??”
“Ja… Du bräuchtest mal ein Service Pack, Update oder Fix oder so.”

“Warum??”
“…um einige grundlegende Funktionen zu verbessern.”

“Zum Beispiel??”
“Zum Beispiel, um die Uhrzeit von einer Uhr ablesen zu können!”

“Bei uns auf der Venus gibt es wöchentliche Updates.”
“Ach, tatsächlich??”

“Ja. Jede Woche neue Funktionen und alles!”
“Komisch! Die scheinen aber bei dir gar nicht anzukommen!”

“Kein Wunder. Kann ja auch nicht.”
“So?? Und warum das??”

“Weil ich hier auf der Erde keine Verbindung zum Server habe.”
“Mist…”

“Aber dafür haben die auf der Venus eine Lösung gefunden.”
“Ja? Welche denn??”

“Die haben hier einen Laden für manuelle Updates eingerichtet.”
“Und wo ist der??”

“Bei H&M. Los, lass uns da hingehen, ich brauche Updates!”

Kopfschüttel…

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Den da!

19. Oktober 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich betreten am Abend das Hansa-Haus in Syke, um dort einen oder zwei Cocktails zu trinken.
Zuerst jedoch muss natürlich ein passender Tisch gefunden werden, und es ist schon recht voll hier für diese Uhrzeit…
Aber: wir haben Glück!

“Du Schatz, sollen wir den da nehmen, den Vierer-Tisch?”
“Klar, warum nicht, Süße.”

“Ist der nicht zu groß für uns?”
“Nö. Wir nehmen den einfach.”

“Und wo möchtest du sitzen?”
“Ich setze mich auf die Bank.”

“Und ich?? Wo soll ich sitzen??”
“Na setz dich doch da auf den Hocker!?”

“Nee, ich will auch auf die Bank.”
“OK, Süße…”

“Wobei das ja schon ein bisschen blöd ist so…”
“Wieso?”

“Na weil ich dich ja so gar nicht angucken kann!”
“Ich habe mich kaum verändert in den letzten Minuten.”

“Ich will dich aber ansehen können, wenn ich mit dir rede!”
“Ach? Reden wollen wir auch??”

“Ich setze mich doch auf den Hocker.”
“Schön. Von mir aus… Frauen…”

“So ist´s besser.”
“Ähm, Liebste, jetzt sitzen wir ja versetzt??”

“Na und?”
“Naja, ich meine, das ist ja jetzt auch doof, oder?”

“Dann setz dich doch zu mir rüber?”
“Und warum setzt du dich nicht einfach auf die andere Seite??”

“OK.”
“OK.”

“Mann, warum setzt du dich denn jetzt auch anders??”
“Ich dachte, ich soll tauschen??”

“Nein, ich wollte tauschen!”
“Was soll´s, dann setz dich wieder auf deinen alten Platz.”

“Ich finde es hier aber besser, glaube ich.”
“Liebste, das gibt´s doch gar nicht, klappt das heute noch!?”

“Warum maulst du mich denn jetzt an??”
“Weil du hier schon wieder einen Zirkus aufführst!”

“Wer hat sich denn umgesetzt, du doch!?”
“Ich??”

“Ja, du!”
“Ich setze mich jetzt noch EINMAL um, und dann ist Schluss!”

“Ich mache das aber nochmal ganz anders jetzt.”
“Anders??”

“Wir machen das einfach über Eck.”
“Über Eck??”

“Ich setze mich jetzt einfach hier auf die Ecke.”
“Auch gut. Und warum setzt du dich dann nicht, Süße?”

“Gleich, jetzt drängel doch nicht so!”
“Ich frage mich nur, warum du jetzt da noch stehst!?”

“Ich setze mich ja gleich.”
“Aha. Schön. Und was hindert dich jetzt daran, bitte??”

“Ich muss erst noch auf Klo.”
“Himmel, diese Frau, ich werde noch wahns…”

“Aber halt mir den Hocker frei!”

Kopfschüttel…

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Kapitän Spock

12. Oktober 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich haben beschlossen, einen Videoabend zu machen. Naja, eigentlich hat die Liebste mehr meinem ewigen Jammern nachgegeben…
Aber egal, wir stehen also in der Videothek vor den vielen Regalen und müssen nun zwei Filme aussuchen.

“Was wollen wir denn jetzt gucken??”
“Ähm, das wollte ich dich auch gerade fragen, Süße.”

“Hm… Also ich gehe mal da bei den Komödien stöbern.”
“Na gut, dann schaue ich mal hier bei den Neuigkeiten.”

“Was?”
“Wie was?”

“Du willst da hingehen?”
“Ja, wieso?”

“Und ich gehe dort hin??”
“Ja nicht??”

“Ich dachte, wir wollten was zusammen aussuchen!”
“Wollen wir ja auch, aber wir fangen ja gerade erst an!?”

“Das finde ich doof, wenn du hier bist und ich da!”
“Na schön, dann komme ich eben erst einmal mit zu den Komödien.”

“Nein, nein, schau du ruhig hier, wenn du unbedingt willst.”
“Nein, es ist kein Problem, ich gehe mit dir mit.”

“Brauchst du aber nicht!”
“Aber du hast mich doch gebeten??”

“Habe ich nicht.”
“Nicht??”

“Nein, ich sagte nur, dass ich das schöner fände.”
“Also gehen wir dann jetzt zusammen zu den Komödien oder nicht!?”

“Na das fängt ja schon ganz toll an!”
“Wieso, was ist denn??”

“Ich wusste, warum es keine gute Idee ist, mit dir in eine…”
“Liebste, wir werden ja wohl EINMAL einen Film aussuchen können!”

“Aber du willst ja immer andere Sachen sehen, als ich!”
“Das weißt du doch noch gar nicht!?”

“Ich sehe doch, was du dir zuhause so anschaust!”
“Was denn??”

“Na zum Beispiel dieses ‘Stirb endlich’ da…”
“STIRB LANGSAM, der Film heißt STIRB LANGSAM.”

“Oder so, von mir aus. Und dann das mit der Nummer.”
“Was für eine Nummer??”

“Na der heißt doch ‘Stirb endlich 4.0′, oder nicht?”
“LANGSAM! Es heißt LANGSAM 4.0.”

“Jaja, aber Vier Punkt Null, was soll denn das??”
“Wie meinst du das??”

“Naja, gibt es auch 3.1, oder 4.5.2 oder so?”
“Nein, gibt es nicht…”

“Eben, da ist doch schon der Titel Schwachsinn!”
“Der Titel ist doch völlig egal, es geht um den Film!”

“Pff! Das ist genauso doof wie Star Wars.”
“Was?? Star Wars?? Was ist denn jetzt damit nicht in Ordnung??”

“Naja, übersetzt heißt das doch Sternenkrieg, oder?”
“So in etwa, Krieg der Sterne vielmehr.”

“Eben, und das hat doch mit der Handlung gar nichts zu tun!”
“Wie bitte?? Natürlich!”

“Quatsch! Es geht nur um das blöde Raumschiff.”
“Oh Gott, Meister Yoda wird sich im Grabe umdrehen…”

“Yoda ist das grüne Ding, oder? Ich kenne nur Kapitän Spock.”
“Spock?? Spock ist Erster Offizier, nicht CAPTAIN!”

“Und wer ist dann der Kapitän da??”
“Das ist CAPTAIN Kirk! Aber was hat das denn mit Star Wars zu tun??”

“Ist das nicht das mit Raumschiff Enterprise?”
“Himmel! Das, was du meinst, ist STAR TREK! Nicht STAR WARS!”

“Hört sich aber ziemlich ähnlich an…”
“Oh Gott, wenn das so weiter geht, muss ich mich gleich hinsetzen…”

“Was denn!? Ich kenne mich da nicht so aus, na und??”
“Schatz, das ist nun wirklich fast schon Allgemeinbildung!”

“Du kennst dich ja bei ‘Anna und die Liebe’ auch nicht aus.”
“..worauf ich stolz bin. Und vergleichen kann man das auch nicht!”

“Na schön, aber wir gucken heute nichts mit Raumschiffen, ja?”
“Von mir aus…”

“Und auch nichts, wo ein Typ 564 Leute umlegt, ja?”
“Nein.”

“Schön, weil das ist ja auch wieder total unrealistisch.”
“Aha. Und du als bekannte Actionfilm-Kritikerin weißt sowas??”

“Wieso, das weiß ja wohl jeder!”
“Was genau jetzt weiß JEDER?”

“Dass die 40-60 Patronenmagazine dabei haben müssten.”
“Wer?? Was??”

“Naja wenn so ein Magazin 12 Schuss hat, dann müsste…”
“Liebste, können wir das auch später vertiefen, also ich meine…”

“Aber ich möchte, dass wir was ausleihen, was etwas echter ist.”
“Ich weiß zwar immer noch nicht, was du meinst, aber…”

“Das kann ich dir ja zeigen.”
“Na schön, dann bin ich gespannt, was du aussuchst…”

[Meine Liebste schleicht angespornt um die Regale mit den Komödien herum, wobei ich anstelle des Videothekenbetreibers eher "Schnulzenecke" drübergeschrieben hätte.
Nachdem ich meiner Liebsten anfangs noch gefolgt bin, schweifen meine Blicke mittlerweile ab und zu mal ab, hin zu den Playstation-Spielen gegenüber.
Plötzlich tippt mir die Liebste auf die Schulter.]

“Hier, sowas meine ich.”
“Was? Den Film? Was ist das denn?”

“Schau.”
“Ähm… DEN willst du sehen??”

“Ja. Du auch?”
“Ähm…”

“DER ist aus dem Leben, der ist lustig und anspruchsvoll!”
“Aber…”

“Da gibt es keine Bekloppten, die wild um sich ballern.”
“Das nicht, aber…”

“Und komische Außerirdische auch nicht.”
“Naja, das, ähm…”

“Also nehmen wir den mit? Bitte!”
“Aber Schatz, hast du den denn nicht schon 50-mal gesehen??”

“Na und?? Du guckst dir doch Stirb 28.6 auch 1.000-mal an!”
“Schon, aber ich dachte, wir leihen uns mal was Neues aus?”

“Der ist immer aktuell. Zeitlos, sozusagen.”
“Muss das sein, ich meine, seit 20 Jahren müssen Frauen diesen…”

“Pretty Woman ist ein Klassiker! Und es gibt einen, nicht 6.0.”
“Hör jetzt auf mit dieser blöden Nummerierung!!”

“Siehst du, jetzt sagst du es schon selbst!”
“Liebste, können wir eventuell auch was anderes nehmen?”

“Du meinst, etwas, was uns beiden gefällt?”
“Gott sei dank, was bin ich froh, dass du das sagst!”

“OK, dann weiß ich schon, was wir nehmen.”
“Und was?”

“Dirty Dancing, der steht gleich neben Pretty Woman.”

Kopfschüttel…

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So ein schmaler, hagerer Typ

4. Oktober 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich schalten am späten Samstagabend noch den Fernseher ein.
Eigentlich wollen wir uns gar nichts Besonderes ansehen, nur mal kurz durchzappen, was so geboten wird. Dabei landen wir bei “Oliver Pocher live!” auf RTL…

“Oh, guck mal, Oliver Pocher.”
“Das sehe ich, Süße.”

“Magst du den?”
“Naja, es geht, also…”

“Der ist erst 31 Jahre alt und schon so berühmt!”
“Also berühmt, ich weiß ja nicht, also…”

“Guck dir mal an, wie viele Leute da im Publikum sitzen!”
“Stimmt… Aber Stadien zu füllen ist ja jetzt auch voll in.”

“Also ich halte das ja alles für ein abgekartetes Spiel.”
“Was? Wen?”

“Na das mit seiner neuen Freundin, die blonde da.”
“Was ist mit der??”

“Die soll doch schwanger sein.”
“Na und??”

“Das kann doch gar nicht sein nach so kurzer Zeit!”
“Ähm… Also wie es funktioniert, kann ich dir erklären…”

“Nein, ich meine, das Kind ist bestimmt nicht von dem Pocher.”
“So?? Von wem denn dann??”

“Weiß ich nicht, aber ich sag ja, das ist alles abgekartet.”
“Verstehe ich nicht, was meinst du denn damit??”

“Na so wie mit der Cindy Crawford damals.”
“Cindy Crawford?? Was war denn mit der??”

“Na die war doch auch mit diesen Dings zusammen.”
“Mit wem??”

“Wie hieß der denn noch…”
“Richard Gere??”

“Nein, mit dem, na…”
“Sie war mit Richard Gere zusammen!”

“Quatsch! Das wüsste ich ja wohl!”
“Hallo?? Sie war mit…”

“…die war doch mit Harry Potter zusammen!”
“Was?? Du willst mich doch verarschen!?”

“War das nicht Harry Potter??”
“Hallo?? Harry Potter ist…”

“Der war Zauberer, das weiß ich noch genau!”
“Liebste! Harry Potter ist eine Romanfigur!”

“Wie heißt denn dieser berühmte Zauberer noch…”
“Reden wir noch von Cindy Crawford??”

“Natürlich! Ihr Mann war so ein schmaler, hagerer Typ.”
“Zauberer??”

“Ja.”
“Du meinst nicht zufällig David Copperfield??”

“Ja! Genau! Den meine ich!”
“Ähm…”

“Das war auch nur so ein PR-Gag!”
“Schatz, David Copperfield war mit Claudia Schiffer zusammen!”

“Schiffer, ach ja, genau! Siehste!”
“Ich brech zusammen…”

“Die waren auch nur wegen der Presse zusammen.”
“Aha, und…”

“…und bei dem Pocher ist es genau dasselbe.”
“Du willst also allen Ernstes behaupten, dass Oliver Pocher…”

“…dass das alles nur ein PR-Rummel ist, genau.”
“Also das glaube ich nicht…”

“Na klar!”
“Das hat die doch gar nicht nötig, die, na, die…”

“Seine neue Freundin?”
“Ja, wie heißt die doch noch gleich…”

“Ich weiß, ich weiß es!”
“Und??”

“Sandy Meyer-Becker!”

Kopfschüttel…

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