Meine Liebste und ich sind zu Bett gegangen. Wir diskutieren noch ein paar Vorzüge unserer brandneuen Bettwäsche und der Moment des Einschlummerns steht kurz bevor.
“Ich hab dich lieb, mein Schatz.”
“Ich dich auch, Süße, schlaf schön.”
“Kriege ich noch einen Kuss?”
“Ja.”
[Ich neige mich rüber zu meiner Liebsten und gebe ihr einen Gute-Nacht-Kuss. Dabei umarme ich sie sanft und freue mich auf das langsame Einschlafen an ihrer warmen Seite.]
“Du hast ja ganz kalte Hände!”
“Naja es geht. Sie sind auf jeden Fall nicht wirklich warm.”
“Soll ich dir die mal warm machen?”
“Nein, lass mal. Die werden gleich schon warm.”
“Weißt du, wo die wärmste Stelle am Körper ist?”
“Ja.”
“Und wo?”
“Na du weißt es doch selbst, oder?”
“Ja, aber du nicht.”
“Doch, ich weiß es auch.”
“Und wo dann? Sag doch mal!”
“Meinst du die wärmste Stelle bei dir oder so allgemein?”
“Ist das nicht immer gleich?”
“Kann ich mir nicht vorstellen.”
“Und wo bin ich am wärmsten?”
“Im Zweifelsfall ist es deine Stirn, würde ich sagen.”
“Warum?”
“Manchmal befürchte ich, dass du Dauerfieber hast.”
“Wie meinst du das? Wieso Fieber?”
“Weil du oft so wirres Zeug redest! Das kann nur Fieber sein…”
“Ich habe kein Fieber. Fühl mal.”
“Nein, ich will jetzt nicht fühlen.”
“Warum denn nicht? Nun fühl doch mal!”
“Also gut…”
“Und?”
“Fühlt sich sehr warm an…”
“Das meinst du nur, weil du so kalte Hände hast.”
“Na schön. Kann sein. Also kein Fieber. Gute Nacht.”
“Wie wäre es jetzt mit der wärmsten Stelle? Such doch mal!”
“Wofür jetzt?”
“Na zum Hände wärmen und dieses und jenes…”
“Ja gleich, lass uns erst das Licht aus machen und das andere.”
“Was ist denn das andere??”
“Na du willst dich doch erst immer bequem hinlegen, oder nicht?”
“Und was ist mit meiner wärmsten Stelle?”
“Ja gleich!”
“Also wegen mir musst du das Licht nicht aus machen, Schatz.”
“Wenn wir erst liegen, dann komme ich nicht mehr an den Schalter.”
“Du sollst dir jetzt deine Hände wärmen und nicht rumliegen!”
“Wovon sprichst du denn eigentlich??”
[Meine Liebste räkelt sich unter ihrer Bettdecke und grinst von einem Ohr bis zum anderen.]
“Mir ist ganz schön warm jetzt.”
“So? Das ist gut, dann wärme ich mir gleich die Hände.”
“Und?”
“Was und!”
“Warum machst du es dann jetzt nicht?”
“Ja gleich, wenn du liegst! Dann lege ich meine Hände drauf.”
“DRAUF?? Wo drauf denn??”
“Na auf deinen Kopf!”
“Wieso denn auf meinen Kopf??”
“Der Scheitel des Menschen ist seine wärmste Stelle!”
“Was?”
“Der Scheitel! Die wärmste Stelle! Oder was?”
“Der Scheitel ist doch nicht die wärmste Stelle!”
“Natürlich! Ich dachte, du wüsstest das!”
“Aber ich dachte eigentlich eher an…”
“Woran?”
“Naja, vielleicht nicht die wärmste Stelle…”
“Sondern?”
“Aber die heißeste!”
Kopfschüttel…


Meine Liebste und ich zappen durch das abendliche Kabelfernsehen. Es ist schon immer bedenklich, wenn die Programmnummer die 12 übersteigt.
Meine Liebste und ich freuen uns immer sehr, wenn wir uns abends nach einem gruseligen Arbeitstag wiedersehen. Meistens ist die Liebste vor mir zuhause; dann sitzt sie an ihrem Schreibtisch und springt lachend auf, sobald ich durch die Tür komme. Also: Tür aufschließen, reingehen, Liebste ist da. Ich freue mich auf sie!
Meine Liebste und ich sitzen an unseren PCs und erledigen dies und das. Ich sitze an Rechnungen und Parkbelegen, meine Liebste surft durch die große weite Welt des Internet auf der Suche nach Unterhaltung. Ich gebe zu, dass ich mich bei solchen lästigen Arbeiten nur ungern stören lasse…
Meine Liebste hat ab und zu ihre “5 Minuten”.
Meine Liebste war für ein paar Tage beruflich unterwegs; das kommt öfter mal vor und auch wenn es nie für lange ist, so freuen wir uns dennoch immer sehr, wenn wir uns anschließend wieder in die Arme fallen können.
Meine Liebste verfolgt natürlich auch selbst, was im Kopfschüttel-Blog so passiert und jedesmal freut sie sich riesig. Übrigens ist sie der Meinung, “so sei das ja alles immer gar nicht gewesen.” Ich glaube es ja manchmal selbst nicht…
Meine Liebste und ich wollen heute beim Bremer Triathlon als klatschende Zuschauer teilnehmen. Wir haben gedacht, das sei ein guter sportlicher Einstieg und darüber hinaus eine nette Sonntagsbeschäftigung. Das Wetter ist instabil; wir gehen bei Sonnenschein mutig trotzdem los. Wir sind ja nicht aus Zucker…
Vor unserem Haus ist ein kleiner Bäcker, sehr praktisch besonders Sonntags. Die Inhaberin kennt uns, ist stets neugierig und immer wenn ich dort bin, fragt sie mich dies und das.
Die WM läuft gerade in vollem Gange.
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