Tennisshop

Fällt dir nichts auf?

5. August 2006, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Fällt dir nichts auf?Meine Liebste achtet sehr auf ihr Äußeres. Wie alle Frauen möchte Sie geliebt, beachtet und gelobt werden, und das natürlich auch hören. Des Mannes Kampf um die Gunst ist oftmals schwer und birgt Geheimnisse, die sich auch nach jahrelanger Erfahrung noch nicht gelüftet haben.

“Du, ich gehe jetzt gleich einkaufen.”
“Fein, vergiss bitte nicht, Milch mitzubringen.”

“Kann ich denn so gehen?”
“Was?”

“Na ob ich so gehen kann. So mit dem weißen Top.”
“Ja Schatz, das kannst du. Das steht dir sehr gut.”

“Naja wo ich doch sonst nie weiße Sachen trage.”
“Ach so, ja. Doch, also das weiße steht dir auch.”

“Ich musste das weiße Top anziehen.”
“Wieso? Ach nee, lass mich raten: du hast nichts anzuziehen sonst.”

“Doch. Schwarze und braune Sachen hab ich. Die magst du doch, oder?”
“Ja Schatz. Braun ist deine Farbe.”

“Also gefällt dir Weiß nicht so gut?”
“Doch, auch, jaja. Also warum musstest du jetzt DIESES Top anziehen?”

“Weil ich heute weiße Unterwäsche trage.”
“Ah, warum bin ich da bloß nicht selbst drauf gekommen…”

“Da kann man dann keine schwarzen Oberteile zu anziehen.”
“Naja gut, von mir aus…”

“Fällt dir denn sonst gar nichts an mir auf?”

[ich erstarre in Anbetracht dieser furchteinflößenden Frauenfrage, Adrenalin schießt mir ins Blut und ich lasse verräterisch meine Augen über meine Liebste huschen...]

“Na was nun, fällt dir nichts auf?”
“Ähm, also, bis auf das weiße Top… nein?”

“Hm. Dir fällt also nichts an mir auf.”

[Ich merke, dass es jetzt eng wird! Was zum Teufel ist bloß anders?? Wenn mir nicht gleich was auffällt, wird sie mich wie beim "Schiffe versenken"-Spiel mit nur wenigen Treffern ausradieren...]

“Also nichts?”
“Ähm, Schatz, eigentlich siehst du genauso süß aus, wie jeden Tag…”

“Charmeur! Das zieht nicht! Deine letzte Chance!”

[Mein Leben zieht in sekundenschnelle vor meinem geistigen Auge vorbei. Bisher war alles so schön mit meiner Liebsten und jetzt das! Die Frage aller Fragen und ich habe sie verpatzt. Ich bin erledigt. Gleich kommt der Todesstoß. Und sogar zurecht. Mir ist gar nichts ungewöhnliches oder anderes an ihr aufgefallen! Ich bin ein oberflächlicher und blinder Trottel, der diese Frau gar nicht verdient hat...]

“Also gut, Schatz, ich gebe auf, es tut mir leid. WAS ist denn nun anders an dir?”

“Nichts. Ich wollte nur mal sehen, ob du mich noch so anschaust, wie früher.”

Kopfschüttel…

6 Kommentare »

Mal wieder zum Friseur

4. August 2006, aus der Schublade Beauty und Kleidung

mal wieder zum FriseurMeine Liebste hat wunderschöne lange dunkle Haare, die mit unterschiedlichen blonden Strähnen durchzogen sind. Das erfordert natürlich – oder leider – eine intensive Pflege. Wir sitzen morgens beim Kaffee in der Küche und unterhalten uns.

“Ich bin schön braun, oder nicht?”
“Doch Schatz, sehr schön braun. Aber du müsstest mal wieder zum Friseur.”

“Was? Wegen der rausgewachsenen Strähnen? Ja, ich müsste wohl…”
“Naja, so langsam vielleicht mal. Noch nichts ernstes.”

“Aber ich trage die Haare doch extra schon immer offen!”
“Ist ja auch OK. Trotzdem sieht man´s.”

“Sehe ich doof aus?”
“Nein, aber du legst doch sonst so viel Wert auf deine Strähnen.”

“Ja, schon. Aber was soll ich denn jetzt machen?”
“Zum Friseur gehen, Schatz??”

“Jetzt gleich??”
“Ja jetzt natürlich nicht! Mach doch einem Termin bei dem Laden nebenan; da warst du doch schon mal.”

“Ja die haben aber letztesmal so dicke Strähnen gemacht.”
“Aha. Reicht es denn denn nicht, nur den Ansatz nachzufärben?”

“Ja aber die machen das dann wieder so dick.”
“Und ein anderer Friseur würde das anders machen?”

“Nein. Sonst sieht man das ja.”
“Ja aber dann kannst du doch auch da hingehen, wo du letztesmal warst!”

“Die haben ja nie Zeit.”
“Im aktuellen Bremer ist ein Artikel mit einem Friseurtest. Vielleicht findest du da was?”

“Ich kann mit meinen Haaren doch nicht zu jedem gehen!”
“Sollst du ja auch nicht, aber…”

“Ich könnte ja am Samstag… ach nein.”
“Was ach nein?”

“Dann muss ich dich ja Samstagmorgen 2 Stunden alleine lassen.”
“Oh jemine! Schatz, das schaffe ich schon, wirklich…”

“Wo soll ich denn jetzt hingehen?”
“Geh doch zu meinem!”

“Danke, aber mir sind meine Haare wichtig.”
“WAS soll denn DAS heißen??”

“Du sagst doch selber, dass du da immer sofort drankommst. Dann kann das ja nix sein da.”
“Oh Herr, gib mir Kraft… Also was denn nun??”

“Kannst du mir Samstag nicht die Haare färben?
So schwierig ist das gar nicht!”

Kopfschüttel…

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Fällt dir nichts auf?

5. August 2006, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Fällt dir nichts auf?Meine Liebste achtet sehr auf ihr Äußeres. Wie alle Frauen möchte Sie geliebt, beachtet und gelobt werden, und das natürlich auch hören. Des Mannes Kampf um die Gunst ist oftmals schwer und birgt Geheimnisse, die sich auch nach jahrelanger Erfahrung noch nicht gelüftet haben.

“Du, ich gehe jetzt gleich einkaufen.”
“Fein, vergiss bitte nicht, Milch mitzubringen.”

“Kann ich denn so gehen?”
“Was?”

“Na ob ich so gehen kann. So mit dem weißen Top.”
“Ja Schatz, das kannst du. Das steht dir sehr gut.”

“Naja wo ich doch sonst nie weiße Sachen trage.”
“Ach so, ja. Doch, also das weiße steht dir auch.”

“Ich musste das weiße Top anziehen.”
“Wieso? Ach nee, lass mich raten: du hast nichts anzuziehen sonst.”

“Doch. Schwarze und braune Sachen hab ich. Die magst du doch, oder?”
“Ja Schatz. Braun ist deine Farbe.”

“Also gefällt dir Weiß nicht so gut?”
“Doch, auch, jaja. Also warum musstest du jetzt DIESES Top anziehen?”

“Weil ich heute weiße Unterwäsche trage.”
“Ah, warum bin ich da bloß nicht selbst drauf gekommen…”

“Da kann man dann keine schwarzen Oberteile zu anziehen.”
“Naja gut, von mir aus…”

“Fällt dir denn sonst gar nichts an mir auf?”

[ich erstarre in Anbetracht dieser furchteinflößenden Frauenfrage, Adrenalin schießt mir ins Blut und ich lasse verräterisch meine Augen über meine Liebste huschen...]

“Na was nun, fällt dir nichts auf?”
“Ähm, also, bis auf das weiße Top… nein?”

“Hm. Dir fällt also nichts an mir auf.”

[Ich merke, dass es jetzt eng wird! Was zum Teufel ist bloß anders?? Wenn mir nicht gleich was auffällt, wird sie mich wie beim "Schiffe versenken"-Spiel mit nur wenigen Treffern ausradieren...]

“Also nichts?”
“Ähm, Schatz, eigentlich siehst du genauso süß aus, wie jeden Tag…”

“Charmeur! Das zieht nicht! Deine letzte Chance!”

[Mein Leben zieht in sekundenschnelle vor meinem geistigen Auge vorbei. Bisher war alles so schön mit meiner Liebsten und jetzt das! Die Frage aller Fragen und ich habe sie verpatzt. Ich bin erledigt. Gleich kommt der Todesstoß. Und sogar zurecht. Mir ist gar nichts ungewöhnliches oder anderes an ihr aufgefallen! Ich bin ein oberflächlicher und blinder Trottel, der diese Frau gar nicht verdient hat...]

“Also gut, Schatz, ich gebe auf, es tut mir leid. WAS ist denn nun anders an dir?”

“Nichts. Ich wollte nur mal sehen, ob du mich noch so anschaust, wie früher.”

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Mal wieder zum Friseur

4. August 2006, aus der Schublade Beauty und Kleidung

mal wieder zum FriseurMeine Liebste hat wunderschöne lange dunkle Haare, die mit unterschiedlichen blonden Strähnen durchzogen sind. Das erfordert natürlich – oder leider – eine intensive Pflege. Wir sitzen morgens beim Kaffee in der Küche und unterhalten uns.

“Ich bin schön braun, oder nicht?”
“Doch Schatz, sehr schön braun. Aber du müsstest mal wieder zum Friseur.”

“Was? Wegen der rausgewachsenen Strähnen? Ja, ich müsste wohl…”
“Naja, so langsam vielleicht mal. Noch nichts ernstes.”

“Aber ich trage die Haare doch extra schon immer offen!”
“Ist ja auch OK. Trotzdem sieht man´s.”

“Sehe ich doof aus?”
“Nein, aber du legst doch sonst so viel Wert auf deine Strähnen.”

“Ja, schon. Aber was soll ich denn jetzt machen?”
“Zum Friseur gehen, Schatz??”

“Jetzt gleich??”
“Ja jetzt natürlich nicht! Mach doch einem Termin bei dem Laden nebenan; da warst du doch schon mal.”

“Ja die haben aber letztesmal so dicke Strähnen gemacht.”
“Aha. Reicht es denn denn nicht, nur den Ansatz nachzufärben?”

“Ja aber die machen das dann wieder so dick.”
“Und ein anderer Friseur würde das anders machen?”

“Nein. Sonst sieht man das ja.”
“Ja aber dann kannst du doch auch da hingehen, wo du letztesmal warst!”

“Die haben ja nie Zeit.”
“Im aktuellen Bremer ist ein Artikel mit einem Friseurtest. Vielleicht findest du da was?”

“Ich kann mit meinen Haaren doch nicht zu jedem gehen!”
“Sollst du ja auch nicht, aber…”

“Ich könnte ja am Samstag… ach nein.”
“Was ach nein?”

“Dann muss ich dich ja Samstagmorgen 2 Stunden alleine lassen.”
“Oh jemine! Schatz, das schaffe ich schon, wirklich…”

“Wo soll ich denn jetzt hingehen?”
“Geh doch zu meinem!”

“Danke, aber mir sind meine Haare wichtig.”
“WAS soll denn DAS heißen??”

“Du sagst doch selber, dass du da immer sofort drankommst. Dann kann das ja nix sein da.”
“Oh Herr, gib mir Kraft… Also was denn nun??”

“Kannst du mir Samstag nicht die Haare färben?
So schwierig ist das gar nicht!”

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