Alle!

Meine Liebste und ich wollen am Wochenende ausgehen, daher machen wir uns schick und fein.
Die Liebste steht noch unter Dusche, während ich überlege, ob und welches Hemd ich denn anziehen soll.
Plötzlich höre ich die Liebste aus dem Badezimmer nach mir rufen; aber was kann unter der Dusche schon groß schief gehen??

„Schatz! Schaaatz!“
„Was ist denn, Süße?? Ist was passiert??“

„Ja! Mein Haar-Shampoo ist alle!“
„Na und?? Dann nimm doch alternativ einfach meins!?“

„Deins??“
„Das steht auf dem Badewannenrand.“

„Das geht ja wohl nicht!“
„Und warum nicht??“

„Ich will mir doch nicht meine Haare ruinieren!“

Kopfschüttel…

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Nicht aussteigen

Meine Liebste und ich sitzen zusammen im Auto und sind auf dem Weg zu unserem Einkaufsmarkt; der Kühlschrank ist mal wieder leer und möchte gefüllt werden.
Bei Sonnenschein sind wir losgefahren und keine 5 Minuten später regnet es wie aus Eimern…

„Also ICH steige nicht aus!“
„Liebste, es sind vom Parkplatz doch nur ein paar Meter…“

„Egal, ICH steige jedenfalls nicht aus.“
„…um zu warten, bis es aufhört, zu regnen?“

„Also ich kann nicht aussteigen!“
„Ja, das habe ich jetzt verstanden, danke.“

„Ich habe es ja auch 3-mal gesagt.“
„Danke.“

„Dass ich nicht aussteige, meine ich.“
„Ja.“

„Was heißt denn Ja??“
„Was verstehst du denn an Ja nicht??“

„Willst du das denn gar nicht genauer wissen?“
„Was! Warum du nicht aussteigen willst??“

„Ja.“
„Nein.“

„Nein??“
„Ja.“

„Was meinst du denn jetzt??“
„Ich meine, dass ich es weiß.“

„Was denn??“
„Warum du nicht aussteigen willst.“

„Ach so…“
„Ja. Sehr geistreiche Unterhaltung.“

„Du weißt es ja. Und ich bin echt erstaunt!“
„Worüber jetzt genau??“

„Du hast doch eben gesagt, dass du es schon weißt!?“
„Ach so, ich dachte, wir sprechen über unsere Unterhaltung.“

„Du denkst, dass wir darüber sprechen, was wir sprechen??“
„Ja.“

„Verstehe ich nicht.“
„Weiß ich.“

„Endlich weißt du mal was!“
„Ich weiß schon die ganze Zeit was!“

„Was denn??“
„Himmel! Schatz, diese Unterhaltung nervt!“

„Sagte ich schon, dass ich nicht aussteigen werde?“
„Ja. Mehrmals. Und ausreichend oft.“

„Gut.“
„Fein.“

„Wieso regnet das denn jetzt so dolle!?“
„Muss am Wetter liegen…“

„Du darfst dann aber auch nicht aussteigen!“
„Wie bitte?? Ich steige aus und gehe in den Laden.“

„Und ich??“
„Was und du!?“

„Dann bin ich ja ganz alleine!“
„So ist es.“

„Das geht nicht.“
„Schatz, ich sage es ungern, aber: das ist dein Problem.“

„Warum bist du denn jetzt so böse zu mir??“
„Stimmt nicht, ich habe es ganz sachlich und neutral gesagt.“

„Hast du nicht! Ich bin dir anscheinend völlig egal!“
„Quatsch!“

„Aber dass ich mitkomme, das ist dir egal!“
„Ist es nicht, komm doch mit!?“

„Wenn es so weiter regnet, steige ich nicht aus!“
„Und deshalb darf ich auch nicht aussteigen, oder was??“

„Damit ich nicht alleine hier sitzen muss, genau!“
„Nimm dir einfach den Schirm da und fertig!“

„Da nutzt der Schirm doch gar nichts!“
„Bitte?? Hier nutzt sowieso nichts, habe ich so das Gefühl!“

„Was soll das denn jetzt heißen??“
„Solange ein Tropfen fällt, steigst du ja sowieso nicht aus!?“

„Doch, aber nur, wenn es nicht ganz so doll gießt!“
„Deine Frisur wird das schon überleben.“

„Frisur? Wieso denn meine Frisur?“
„Ist das nicht der Grund, warum du nicht aussteigen willst??“

„Nee. Natürlich nicht.“
„Ähm, sondern??“

„Weil ich zuhause was vergessen habe.“
„Aha, und was bitte??“

„Meine Schuhe.“
„Deine Schuhe??“

„Und Strümpfe.“
„Du hast auch deine Strümpfe vergessen??“

„Ja.“
„Und, ähm… WAS bitte hast du jetzt an??“

„Meine Flip-Flops.“
„Schatz! Du kannst doch nicht mit Flip-Flops…“

„Eben. ICH steige ganz bestimmt NICHT aus!“

Kopfschüttel…

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Ich kann nicht!

Meine Liebste sitzt auf dem Sofa, als ich am Abend von der Arbeit heim komme; und auf den ersten Blick ist mir klar: da stimmt irgendetwas nicht!
Um einer später ausufernden Diskussion zu entgehen, frage ich lieber gleich mal nach…

„Hallo.“
„Hallo Süße! Na? Was machst du denn für ein Gesicht heute?“

„Ich bin beleidigt.“
„Beleidigt? Warum? Was ist passiert?“

„Ich will nicht darüber reden.“
„Warum denn nicht?“

„Weil das meine Sache ist, deswegen.“
„Na gut, kann ich denn sonst irgendetwas für dich tun?“

„Nein. Lass mich.“
„Bitte sehr. Dann gehe ich duschen.“

„Du könntest ja ruhig mal hier sitzen bleiben jetzt!“
„Aber ich wollte doch nur eben schnell duschen gehen??“

„Du siehst doch, dass es mir nicht gut geht!“
„Ja schon, aber du willst ja nicht drüber reden!?“

„Du bist so unsensibel!“
„Was ist denn los, sag mal?!“

„Ich möchte jetzt nicht darüber reden, geht das?!“
„Natürlich, aber…“

„Ich kann doch wohl auch mal schlecht drauf sein, oder??“
„Selbstverständlich, ich wollte dich nur…“

„ICH! ICH! ICH!“
„Was??“

„Du redest NUR von dir!“
„Das stimmt doch gar nicht!“

„Ich höre aber nur ICH ICH ICH!“
„DU sagst ja auch nichts!“

„Jetzt hör auf, mich zu drängeln!“
„Ich drängele dich doch nicht, ich mache mir nur Sorgen!“

„Siehste, schon wieder redest du nur von dir!“
„Vielleicht ist es am besten, ich sage jetzt gar nichts mehr.“

„Gut.“
„Schön.“

„-„
„-„

„Kannst du dir denn nicht denken, was los ist?“
„Nein. Kann ich nicht.“

„Wie kann man nur so blind sein!“
„Aber ich, ähm, DU könntest es mir ja auch einfach sagen?“

„Ich will aber nicht!“
„Und was soll ich dann jetzt bitte machen??“

„…auf den Kopf stellen und lachen!“
„Was??“

„Das hat mein Vater immer gesagt.“
„Aha, verstehe…“

„Verstehst du gar nicht!“
„Mann, hast du heute eine Laune…“

„Das ist auch kein Wunder.“
„Ist was mit deinem Auto? Führerschein weg oder so?“

„Nein.“
„Bist du krank?“

„Nein.“
„Job verloren?“

„Nein!“
„Was denn dann??“

„Boah, geht mir diese Fragerei auf den Geist!!“
„Ach ja, ich wollte ja nichts mehr sagen.“

„-„
„-„

„Wo gehst du hin?“
„Ich gehe jetzt duschen.“

„Bleib hier!“
„Warum?? Du willst dich ja eh nicht mit mir unterhalten??“

„Ich kann nicht.“
„Du kannst nicht??“

„Ich gehe nie wieder vor die Tür!“
„Warum das denn nicht??“

Blödmann!“
„Liebste! Du sagst jetzt sofort, was los ist!!“

„NEIN!“
„DOCH!!“

„Das sieht man doch wohl!!“
„Ich sehe aber nichts!“

„Weil du doof bist, deswegen!“
„Jetzt reicht es aber langsam, ja!?““

„Da über dem Sessel, da liegt meine Lieblingsjeans!“
„Na und?? Das ist deine Jeans, ja.“

„Und sie ist kaputt! Gerissen!“
„OK, gerissen, und??“

„Was heißt denn UND!?“
„Ist das schon alles? Eine 10 Jahre alte kaputte Jeans??“

„Das ist nicht IRGENDEINE Jeans, das ist DIE Jeans!!“
„Ich kauf dir eine neue!?“

„So eine kriege ich NIE wieder!“
„Und deswegen machst du jetzt hier so einen Aufstand??“

„Nein.“
„NEIN??“

„Das mit der Jeans könnte ich ja noch verkraften, zur Not…“
„Aber??“

„Ja glaubst du, die reißt von ganz alleine??“
„Soll das heißen, dass du…“

„Sag es nicht, sag es nicht!!“
„Ähm…“

„Ich will kein Wort hören!!“
„OK, schön, also dann weiß ich ja jetzt, was los ist.“

„So?? Und was bitte??“
„Ich soll es ja nicht sagen!?“

„Sag es doch!“
„Du bist dicker geworden?“

„DICKER?? Hast du gerade DICKER gesagt??“
„Naja, man könnte vielleicht auch sagen…“

„Du bist so doof! Ich wusste, warum ich nicht mit dir reden will!“
„Man sieht doch aber gar nicht, dass du…“

„Sei still!“
„OK.“

„Ich bin nicht dicker geworden!“
„Sondern??“

„Ich bin mit der Hose an deinem Schreibtisch hängen geblieben!“
„Oh, und davon ist sie zerrissen?“

„JA!“
„Entschuldige, dass konnte ich ja nicht…“

„Hau bloß ab!“
„Dann musst du aber ganz schön hängen geblieben sein, oder?“

„Ja. Und es ist alles runtergefallen dabei!“
„Ähm, von MEINEM Schreibtisch??“

„Ja.“
„Was ist denn da runter gefallen??“

„Die Fernseher-Fernbedienung.“
„Was?? Was hatte die denn da zu suchen??“

„Ich habe sie da hingelegt, als ich zum Telefon bin!“
„Hä?? Verstehe ich jetzt nicht??“

„Dabei bin ich ja eben hängen geblieben!“
„Aha, und jetzt?? Ich meine, hat sie es überlebt??“

„Die Hose nicht, das weißt du doch!“
„Ich meine die Fernbedienung!?“

„Nein.“
„NEIN??“

„Ist das nicht eine Katastrophe??“
„Allerdings!! DAS ist eine Katastrophe!!“

„Sage ich ja!“
„Die ist uralt, so eine kriege ich bestimmt nicht nach!“

„Ja, aber das ist ja nicht das eigentliche Problem.“
„Wie bitte?? Sondern??“

„Ich muss jetzt immer aufstehen, um umzuschalten!“

Kopfschüttel…

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Nicht ganz dasselbe

Meine Liebste und ich räumen mal wieder die Wohnung etwas auf, muss ja ab und zu sein…
Während ich das Vergnügen des Staubsaugens zugewiesen bekommen habe, beschäftigt sich meine Liebste mit dem Badezimmer; worüber ich zunächst eigentlich auch ganz glücklich gewesen bin…

„Ich habe mal ein bisschen ausgemistet im Badezimmer.“
„So? Was musste denn da ausgemistet werden, Süße?“

„Ich habe mal meine ganzen Shampoos und Fläschchen sortiert.“
„Deine? Habe ich das richtig verstanden??“

„Ja, meine. Wieso?“
„Das heißt, dass du FREIWILLIG DEINE Sachen aufgeräumt hast??“

„Wieso sagst du das denn so vorwurfsvoll!?“
„Ich dachte, deine Shampoos, Cremes und Döschen sind dir heilig!?“

„Heilig nicht, aber du sollst da nichts machen, habe ich gesagt.“
„Ich brauche ja auch keine Glanz- und Glättungskuren.“

„Das mag ja sein, aber ich brauche die.“
„Nun gut, und davon hast du jetzt also einige weggeworfen?“

„Weggeworfen?? Nee.“
„Sondern?“

„Ich habe sortiert. Das sagte ich doch.“
„Ähm, es sind also alle noch da?“

„Natürlich! Was glaubst du denn!?“
„Aber hast du nicht eben gesagt, dass du…“

„Ich habe ausgemistet und sortiert, DAS sagte ich.“
„Ja, aber… Ist das denn nicht dasselbe, ich meine…“

„Das ist überhaupt nicht dasselbe!“
„Ah… Tja, ähm, mein Fehler…“

„Du gibst einen Fehler zu?? Das wäre aber auch das erste Mal!“
„Sehr witzig! Ich dachte eben, du MEINST dasselbe.“

„Nein.“
„Na schön, also wenn das nicht dasselbe ist, dann, ähm…“

„Ja? Was?“
„Also was hast du denn dann jetzt sortiert und was ausgemistet?“

„Meine kleinen Fläschchen und Tuben und so habe ich sortiert.“
„Ah, und?“

„Was und?“
„Und was hast du ausgemistet??“

„Dieses eklige klebrige Badeöl für wohltuende Entspannung.“
„Ach so.“

„Ja. Und noch ein paar andere Sachen, die da drum rum waren.“
„Ähm, sind das nicht die Sachen, die auf der Badewanne standen??“

„Ja, wieso?“
„Aber das sind ja MEINE!?“

„Das steht da aber schon ewig rum und nie benutzt du das!“
„Aber wenn ich mal ein Entspannungsbad nehmen will??“

„Willst du ja nie!“
„Kann ich nicht 10 Quadratzentimeter im Bad für mich haben??“

„Kannst du ja!“
„Und warum musst du dann diese Sachen unbedingt entsorgen??“

„Ich habe sie ja gar nicht entsorgt, wie kommst du darauf!?“
„Aber du hast doch gesagt, dass…“

„Nochmal, ich sagte AUSMISTEN! Nicht WEGWERFEN!“
„Für mich ist auch das aber fast dasselbe!“

„FAST DASSELBE heißt aber eben nun mal nicht DASSELBE!“
„Himmel! Was ist denn nun mit dem Entspannungsbadezeug??“

„Ich wusste nicht so recht, wohin damit…“
„Schön, ganz toll! Und wo ist es jetzt??“

„Ich habe das dahin gestellt, wo auch die anderen Sachen sind.“
„Was für andere Sachen??“

„Na die du aussortiert hast.“
„Ich habe noch nie was im Bad aussortiert!?“

„Nee, im Bad nicht, aber an deinem PC.“
„Was??“

„Du hast doch extra eine Kiste auf den Schrank gestellt??
„Was!? Die mit den Grafikkarten, Kabeln und Festplatten und so??“

„Ja! So Steckkarten und Kabel waren da drin, stimmt!“
„Und in diese Kiste hast du…“

„Ja, da war ja noch Platz und ich dachte…“
„Das glaube ich ja jetzt nicht…“

„Sollte das denn nicht da rein?“
„NEIN!! DAS SOLL DA NICHT REIN!!“

„Brauchst du denn die Sachen aus der Kiste überhaupt noch?“
„Natürlich!! Da kann ich einen ganzen PC draus zusammenbauen!“

„Oh, das ist ja blöd jetzt…“
„Ich weiß schon wieder gar nicht, was ich dazu sagen soll!!“

„Dann wird dir die andere Neuigkeit sicher auch nicht gefallen…“
„Was denn für einen andere Neuigkeit??“

„Ich wollte an dem Öl mal riechen, wie das so ist eben…“
„Na und??“

„Da habe ich den Verschluss wohl nicht richtig zugemacht…“

Kopfschüttel…

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