Schönheitstipps

SchönheitstippsMeine Liebste und ich wollen zu Bett gehen. Während ich bereits die Decke anwärme, verbringt die Liebste noch etwas Zeit im Badezimmer, da sie vor der erholsamen Nachtruhe noch schnell duschen wollte. Mit Haare waschen, das dauert…

„So, jetzt kann ich auch ins Bett huschen!“
„Das ist schön Süße. Hier, deine Decke ist schon angewärmt.“

„Hui, super! Da freue ich mich jetzt drauf! Aahhhh…“
„Du Schatz?“

„Was denn?“
„Sag mal, habe ich das eben richtig gehört?“

„Wieso? Was?“
„Mir war eben so, als hätte ich deine Haarspraydose gehört.“

„Ja, das kann sein.“
„Aha. Und warum Haarspray, wo du doch jetzt ins Bett gehst?“

„Ja, ähm, also das ist wegen dem Volumen.“
„Volumen?“

„Ja genau.“
„Verstehe, aber warum benutzt du es denn dann jetzt?“

„Damit meine Haare nicht so platt sind, warum denn sonst?“
„Ich dachte, das verwendet man morgens?“

„Schon, aber wenn ich es jetzt nicht benutzt hätte…“
„Dann wären heute Nacht deine Haare ohne Volumen gewesen?“

„Ja, und morgen auch.“
„Hä? Morgen wirkt das dann nicht mehr oder was?“

„Ach Schatz, davon verstehst du einfach nichts.“
„Aber ich finde das unlogisch!“

„Das ist nicht schlimm.“
„Na vielen Dank auch! Sehr entgegenkommend!“

„Freu dich doch, dass ich solche Schönheitstipps kenne.“
„Ich freue mich sehr Schatz.“

„Das klingt nicht sehr überzeugend?“
„Ach du, das ist nicht schlimm…“

„MANN!“
„Was denn??“

„Jetzt sag doch mal!“
„Was genau jetzt?“

„Wieso dir das egal ist, wie ich aussehe.“
„Es ist mir nicht egal, aber ich verstehe Dinge eben gerne.“

„Du willst verstehen, warum ich gut aussehe??“
„Nein, nein, das hast du jetzt völlig…“

„Das ist ja wohl Geschmackssache und ich dachte, dass du…“
„Also noch einmal, ich wollte lediglich wissen, ob…“

„Ob ich gut aussehe? Das wird ja immer besser!“
„Aber du verdrehst ja auch alles!“

„Ja tut mir leid! Entschuldige, dass ich gut aussehen möchte!“
„Das Haarspray am Abend macht also deine Haare schön.“

„Ach und ohne Spray sähe ich doof aus oder wie??“
„Nein, aber genau dieses Geheimnis wollte ich doch wissen!“

Blödmann! Dann frag doch die Sendung mit der Maus!“

Kopfschüttel…

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Mein Freund Axel

Mein Freund AxelMeine Liebste und ich sitzen gemütlich im Anschluss an einen Theaterbesuch an der Cocktailbar der Lounge und schlürfen exotische Getränke. Natürlich sind wir dem Anlass entsprechend einigermaßen ordentlich gekleidet.

„Voll lecker!“
„Ja? Also ich mag ja dieses süße Zeug nicht so.“

„Ich schon, Swimming-Pool ist mein Lieblings-Cocktail.“
„Jaja… Aber du magst ja auch Marmelade auf Salami…“

„Na und? Was ist damit??“
„Das ist krank!“

„Du musst es ja auch nicht essen.“
„Gott sei Dank sind Geschmäcker verschieden…“

„Magst du mein Outfit heute? Du hast gar nichts gesagt.“
„Ja, Schatz, das mag ich.“

„Was für Schuhe habe ich an?“

[Da ist sie wieder, eine von diesen gefährlichen Fragen, die jedem Manne das Adrenalin in die Venen pumpt! Ich bin mir nicht ganz sicher, welche Schuhe sie trägt. Also ich weiß, es ist eine braune Bluse und eine schwarze Hose…
Aber was für Schuhe?? Sicher hat sie zu der schwarzen Hose auch schwarze Schuhe an. Das sähe gut aus, und sie sieht immer gut aus. Und ich habe es auf dem Kopfsteinpflaster vorhin laut Klickern gehört. Ja, die schwarzen Dinger müssen es sein! Ich bin gerettet!]

„Und?“
„Natürlich weiß ich, welche Schuhe du trägst!“

„So? Und welche?“
„Ist das hier ein Verhör? Reicht es nicht, dass ich es weiß?“

„Nein. Los, sag schon!“
„Die schwarzen Klickerdinger mit den hohen Absätzen.“

„Welche schwarzen Klickerdinger? Was soll das denn sein??“
„Na die halbhohen Schwarzen mit den Dingens…“

„So etwas besitze ich überhaupt nicht!“
„Ach, nicht…?“

„Nein! Wie kommst du denn darauf??“
„Ich hätte schwören können, dass du die an hast.“

„Doofie! Kannst du dir nicht mal meine Schuhe merken??“
„Doch Schatz, ich dachte, du hättest schwarze Schuhe an.“

„Die sind aber dunkelbraun!“
„So? Zu einer schwarzen Hose??“

„Ja wieso denn nicht bitteschön?“
„Naja, ich meine, passt denn das zusammen?“

„Eben gerade das wüsste ich ja gerne von dir! Vorher!“
„Ähm…“

„Ich will deine Meinung zu meinen Sachen hören.“
„Aber ich sage doch immer was dazu!“

„Pff, wenn ich dich frage, dann schaust du nicht einmal auf und sagst, das sei sehr schön alles.“
„Das stimmt so nicht!“

„Doch, wohl!“
„Ich würde es nicht sagen, wenn ich es nicht gesehen hätte!“

„Selbst wenn: dir gefällt ja immer alles, das kann nicht sein!“
„Bitte??“

„Mein Freund Axel zum Beispiel, der sagt mir immer, wie es wirklich ist.“
„Wieso, was sagt der denn??“

„Wenn ich in einer Hose einen dicken Hintern habe, dann sagt er mir das auch.“
„Und dann??“

„Dann kann ich mir wenigstens was anderes anziehen!“
„Toll, und die Hose trägst du dann doch nie mehr!“

„Natürlich nicht!“
„Aber du hast sie doch gekauft.“

„Das kommt halt vor.“
„Du hast keinen dicken Hintern.“

„Habe ich doch.“
„Das ist Blödsinn! Ich muss wohl mal mit Axel reden…“

„Wieso denn? Wozu? Soll er dir auch sagen, dass du einen dicken Hintern hast?“

Kopfschüttel…

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Es könnte kälter sein

Es könnte kälter seinMeine Liebste sitzt auf dem Sofa und feilt in recht typischer weiblicher Marnier ihre Fingernägel. Ohne dabei aufzusehen, erzählt sie so dies und das, trällert vor sich hin und neigt den Kopf mal nach links, mal nach rechts. Ich schaue ihr dabei zu und antworte gelegentlich.

„Es ist ein bisschen kalt draußen.“
„Ich habe die Heizung schon hochgedreht, gleich wird es wärmer.“

„Nein, ich meine, es könnte ruhig kälter sein.“
„Ähm, was? Wieso? Sonst frierst du doch immer!“

„Schon, aber in diesem Fall ist das anders.“
„In diesem Fall? Was für ein Fall?“

„Also wenn ich zum Beispiel eine Bluse kaufe…“
„Dann ziehst du sie an und frierst, weil es draußen kalt ist.“

„Eben nicht.“
„Nein?“

„Ich ziehe die dann ja gar nicht erst an.“
„Warum nicht?“

„Nein, weil die muss dann ja zu dem richtigen Anlass passen.“
„Verstehe. Und?“

„Und da muss man ja oft warten, bis der Anlass da ist!“
„Schön, und warum muss es jetzt draußen kälter werden??“

„Weil ich einen neuen Wintermantel haben will!“

Kopfschüttel…

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Einkaufen im bösen Internet

Enkaufen im bösen InternetMeine Liebste hat ein äußerst seltenes Hobby: Schuhe. Wäre da nicht die schwierige Beschaffung… Läden suchen, voll und stickig, Personal mau, usw. Nun hat sie das Online-Shopping im Internet entdeckt.


„Du, wie geht das eigentlich so im Internet?“

„Was genau möchtest du denn tun?“

„Ich habe hier prima Flip-Flops gefunden, und nun?“
„Im Internet?? Auf welcher Seite denn?“

„Shop Web Buffi irgendwas www. Sieht schön aus.“
„Ahhh ja. Gut. Und was ist jetzt deine Frage??“

„Kann ich die jetzt da irgendwie bestellen?“
„Ja Schatz. Leg die Schuhe in den Warenkorb und geh zur Kasse.“

„Dein Fachchinesisch! Ich habe das doch noch nie gemacht!“
„Oh, äh… sorry, ich wusste gar nicht, dass…“

„Nee, lass nur. Ich finde das hier schon raus. So, mal schauen…“
„Da unten rechts jetzt klicken…“

„Lass mich doch mal machen! Kann ja nicht so schwierig sein.“
„Gut Schatz, aber wenn du Fragen hast…“

[Meine Liebste vergräbt sich und ich höre es ca. 347-mal klicken.]

„Du? Schatz? Ich habe jetzt 6 Paar Schuhe im Warenkorb.“
„Das freut mich… Kann man da auch Schuhschränke bestellen?“

„Nein, ich meine, ich will ja nur ein 1 Paar! Und jetzt?“
„Schmeiße einfach die Schuhe raus, die du nicht haben willst.“

„Das geht hier aber nicht. Blödes Internet, ich habs gewusst!“
„Ganz ruhig, Moment… Trage da anstelle der 6 eine 1 ein.“

„Ach so, ja, geht. Danke, jetzt komme ich wieder allein klar.“
„Soll ich nicht vielleicht doch…“

„Nein, aber vielen Dank Schatz. Geh, geh…!“

[Es verstreichen bestimmt 10 Minuten ohne einen einzigen Klick…]

„Du? Schatz? Was ist denn SSL?“
„Eine Verschlüsselungstechnik, die gewährleistet, dass deine persönlichen Daten sicher übertragen werden.“

„Aber die haben doch meine Daten noch gar nicht!“
„Nein, noch nicht, aber du wirst sie gleich eingeben müssen und das ist dann eben sicher.“

„Ich möchte doch nur die Schuhe kaufen, sonst nichts!“
„Ja, aber die müssen doch irgendwo hingeliefert werden, oder?“

„Das ist ziemlich kompliziert, finde ich. Also Bestellen klicken.“
„Ich geh dann mal wieder, Schatz…“

„Du kannst mich doch jetzt nicht alleine lassen! Hilf mir mal!“
„Aber du wolltest doch…“

„Jajaja, jetzt komm und sag mir die Anschrift  von deiner Firma.“
„VON MEINER FIRMA??“

„Die wollen da eine Lieferadresse und ich bin ja nie hier.“
„Ach so, naja… Gut, also dann nimm diese Adresse hier…“

„Fein! So und jetzt brauche ich nur noch deine Kreditkarte.“
„BITTE?? M-E-I-N-E KREDITKARTE???“

„Ja ich habe doch keine und das geht hier nur mit Kreditkarte!“
„Ach und da muss ich jetzt noch DEINE Schuhe bezahlen, oder was?“

„Jetzt stell dich nicht so an, das sind nur 4,99 EUR.“
„Soll das heißen, du bestellst jetzt seit einer Stunde Schuhe für 5 Euro??“

„Genau diese gibts woanders aber nicht und es sind 12,89 EUR.“
„Schatz, ich bin deutlich über 30, bitte, bitte, mein Blutdruck…“

„Naja Versandkosten kommen ja noch dazu und…“
„Ist schon gut, hier, nimm meine Kreditkarte… Ich kaufe mir eine neue.“

„Geht denn das??“
„NEIN! NEIN, natürlich nicht! Du kannst ja auch kein Geld kaufen!“

„Ach so, schade. Warum regst du dich denn so auf?“
„Egal. Hast du sonst noch Fragen? SCHATZ??“

„Nö. Alles gut! Hoffentlich passen die Schuhe, die gabs nämlich nur noch in eine Nummer kleiner…“

Kopfschüttel…

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