Drei zu Null, oder?

7. Februar 2010, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Meine Liebste sitzt auf dem Sofa, als ich am späten Abend nach Hause komme.
Dass sie dort sitzt ist nichts Besonderes, aber sie trägt noch ihre volle Tagesbekleidung; gewöhnlich macht sie es sich abends etwas bequemer. Auch die verschränkten Arme lassen erahnen, dass…

“Hallo Schatz.”
“Hallo Süße! Na, alles gut bei dir?”

“Nein.”
“Nicht? Was ist denn los?”

“Ich habe mal wieder wirklich NICHTS anzuziehen!”
“Aha, und ähm, was ist das, was du da gerade an hast?”

“Eben! Eben! Guck dir das doch mal an!”
“Tja, also, ich…”

“Dieser Pulli hier, findest du den etwa schön??”
“Ähm…”

“Der passt doch gar nicht zu mir, oder??”
“Naja, du hast ihn ja auch noch nicht oft getragen…”

“Das kann man wohl sagen, sehr gut beobachtet!”

[1:0 für mich...]

“Und die Jeans?? Guck dir das doch mal an hier!”
“Was ist denn damit??”

“Die ist doch viel zu wenig verwaschen!”
“Verwaschen??”

“Die ist langweilig, meine ich!”
“Och, es kommt ja auch ein bisschen drauf an, was drin steckt…”

“Sollte das ein Kompliment für mich werden??”
“Ähm, ja?”

“Danke.”

[2:0 für mich...]

“Trotzdem ist die langweilig, die Jeans mag ich nicht!”
“Ähm, nur so interessenhalber: du hast sie doch mal gekauft, oder??”

“Natürlich habe ich sie gekauft!”
“Und dabei ist dir nicht schon aufgefallen, dass…”

“Ich dachte, dass die anders aussieht.”
“Aha…”

“So, und jetzt schau dir bitte mal die Schuhe an.”
“Zeig mal?”

[Die Liebste sitzt tatsächlich noch mit Schuhen an den Füßen auf dem Sofa; jetzt hebt sie beide Beine nach oben, damit ich mir die Schuhe ansehen kann...]

“So, und jetzt sag mal: die sind doch auch langweilig, oder??”
“Also, ich, ähm… Wieso findest du die denn jetzt langweilig?”

“Das Leder ist viel zu glatt und zu rund und…”
“…aber die Absätze, die sind doch ganz schön, oder?”

“Naja, das… Ja, das stimmt schon. Ausnahmsweise.”

[3:0 für mich! Jetzt kann mir nicht mehr viel passieren!]

“Trotzdem: ich weiß echt nicht mehr, was ich noch anziehen soll!”
“Hm…”

“Was soll ich denn jetzt machen??”
“Liebste, wie wäre es, wenn ich dich morgen zum Shoppen einlade?”

“Zum Shoppen??”
“Wir fahren in die Stadt und du kaufst dir was richtig Schönes.”

“Du bist echt ein Blödmann, weißt du das!”
“Ähm… Ich??”

“Ja, wie kann man nur so böse zu seiner Freundin sein!”
“Also Moment mal, ich…”

“Was soll denn das jetzt??”
“Entschuldigung, aber ich dachte, weil du doch…”

“Männer! Pff!”
“Ich wollte nur, dass du deine alten Klamotten da entsorgen kannst!”

“Meine alten Klamotten?? Diese hier??”
“Davon sprechen wir doch gerade die ganze Zeit oder??”

“Du meinst also die, die ich hier gerade an habe??”
“Den nicht passenden Pulli, die langweilige Jeans, die öden Schuhe.”

“Jetzt reicht es aber, BERND!”

[Uups... Wenn Sie BERND sagt, dann steht die Welt kurz vor dem Untergang; oder anders: ich stehe nahe am Abgrund und die Liebste überlegt, ob sie schubst...]

“Vielleicht bist du jetzt besser still, das ist gesünder für dich!”
“Normalerweise freust du dich doch, wenn wir shoppen gehen??”

“Ja, das ist wohl richtig.”
“Und was stimmt dann jetzt nicht??”

“ICH WAR HEUTE SHOPPEN, du Doof!”
“Oh… Und du hast dann wahrscheinlich diese Sachen da gek…”

“JA GENAU!”
“Ähm…”

“So, und jetzt noch mal: wie findest du den Pulli?”

Kopfschüttel…

Chat 73 Kommentare »

Schnell was nachfragen

27. Januar 2010, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Meine Liebste kommt aufgeregt ins Wohnzimmer gerannt, während ich auf dem Sofa sitze und Zeitung lese.
Noch während ich bei ihrem Anblick spontan denke, dass sie bestimmt wieder irgendetwas angestellt hat, legt die Liebste auch schon los.
Aber mal ehrlich: es muss ja nicht immer gleich was Schlimmes sein…

“Du, Schatz? Ich müsst mal schnell was nachfragen!”
“Was denn, Süße?”

“Die gelbe Zahnbürste ist doch deine, oder??”
“Wieso?”

“Sag doch mal, stimmt doch, oder?”
“Nein. Die BLAUE ist meine. Wie immer, wie du weißt.”

“Und wofür ist dann die gelbe??”
“Die gelbe Zahnbürste ist zum Reinigen für den Abfluss.”

“Aha, und die blaue ist dann also…”
“…für meine Zähne, ja.”

“Oh…”

Kopfschüttel…

Chat 75 Kommentare »

Stopfen

14. Dezember 2009, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Meine Liebste und ich sitzen in der Küche an unserem kleinen Tisch und essen Quarkbällchen, die die Liebste vom Einkaufen mitgebracht hat.
Die Tür zum Wirtschaftsraum steht auf, wo sich auch die Waschmaschine befindet; vor der Maschine liegt ein kleiner Berg Wäsche, der auf Säuberung wartet.

“Schatz, hast du gesehen?”
“Was denn, Süße?”

“Da liegen deine Socken.”
“Ähm, das sehe ich, ja…”

“Und in der einen da ist ein kleines Loch drin, vorne am Zeh.”
“Tatsächlich? Ist mir gar nicht aufgefallen?”

“Mir schon.”
“Naja gut, dann…”

“Soll ich dir deine Socken stopfen?”
“Du willst meine Socken stopfen??”

“Nein, ich fragte, ob ich deine Socken stopfen SOLL.”
“Ach so… Nein, das ist nicht nötig.”

“Das ist Glück für dich.”
“Glück? Wieso??”

“Glaubst du etwa, ich würde dir deine Socken stopfen??”
“Ähm…”

“Du spinnst wohl!”

Kopfschüttel…

Chat 33 Kommentare »

Sag doch mal, hol ich dir!

16. November 2009, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Meine Liebste und ich kommen am Sonntagabend so gegen 20.45 Uhr nach Hause, nachdem wir einen Tag mit unseren Verwandten verbracht haben.
Irgendwie ist das eine blöde Uhrzeit; nicht gerade früh, aber auch nicht spät…
Was tun?

“Schatz, ich glaube, du möchtest noch fernsehen.”
“Was?? Süße, was ist denn mit dir los??”

“Wieso, was soll denn sein??”
“DU schlägst vor, dass ICH noch fernsehe??”

“Warum denn nicht?”
“Was ist los, hast du was angestellt??”

“Nein! Ich habe nichts angestellt! Warum??”
“Naja, ähm…”

“Ich dachte, du würdest das bestimmt gerne noch gucken.”
“Gucken?? Was denn?”

“Das Bourne Ultimatum. Auf RTL.”
“Oh! Und wann kommt der??”

“Läuft schon.”
“Läuft schon??”

“Läuft. Seit viertel nach acht.”
“Aber dann… Dann läuft der ja schon ne halbe Stunde??”

“Ja, na und?”
“Ähm…”

“Da ist doch bestimmt noch gar nichts passiert.”
“Schatz, gut ein Drittel des Filmes ist schon vorbei…”

“Wieso, ich meine, jeder weiß doch, was da passiert.”
“So?? Du kennst Jason Bourne??”

“Spielt der da mit?”
“Ähm, ja, der, ähm… Spielt da mit, ja…”

“Das war ja vorhersehbar.”
“Ja…”

“Also willst du den Film nun sehen oder nicht??”
“Nee; ich hasse es, erst nach einer halben Stunde einzuschalten.”

“Aber der soll super sein, der Film! Steht in der Zeitung!”
“Ja, ich weiß.”

“Also kennst du den schon oder was?”
“Klar.”

“Dann ist es doch erst recht OK, jetzt noch einzuschalten!”
“Nee, lass mal, danke.”

“Du guckst jetzt den Film und Basta!”
“Sag mal… Willst du mich irgendwie loswerden??”

“Nee, wieso?”
“Och, nur so ein Gedanke…”

“Du gehst schon mal aufs Sofa und ich hole Salzstangen.”
“Liebste! Da stimmt doch irgendwas nicht!?”

“Schatz, es ist alles in Ordnung!”
“Rück raus mit der Sprache!”

“Ich möchte dir nur einen Gefallen tun, sonst nichts!?”
“Aber…”

“Ich freue mich doch, wenn es dir gut geht!”
“Aha…”

“Ich bin so froh, dass ich dich habe und…”
“Ich freue mich auch, dass ich dich habe.”

“Ich hab dich soooo doll lieb!”
“Ich dich auch, Süße.”

“Gehst du jetzt aufs Sofa?”
“Ja.”

“Schön. Dann kannst du es dir gut gehen lassen.”
“Ja… Kommst du denn nicht mit??”

“Ich?? Nein. Mich interessiert der Film nicht so…”
“Na gut, aber was machst du denn dann jetzt??”

“Ich?”
“Du. Ja.”

“Ich ähm, ich wollte noch was alleine ausprobieren.”
“Aha, und was?”

“Naja, wie man Baumwolle bleicht und wieder weiß macht.”
“Wie man Baumwolle bleicht??”

“Ja. Das wollte ich immer schon mal ausprobieren…”
“Aber…”

“…mit Kaltentfärber, das ist keine leichte Sache!”
“Schön, aber wieso musst du denn…”

“…ist ja Baumwolle, denke ich, weil…”
“…Liebste! WAS zum Kuckuck willst du bleichen??”

“Ich WILL gar nichts!”
“Und was MUSST du bleichen, bitte?? Doch wohl nicht…”

“Schatz, du verpasst ja den ganzen Film!”
“Sag mal, sind meine Hemden nicht aus Baumw…”

“Salzstangen oder lieber Flips?? Sag doch mal, hol ich dir!”

Kopfschüttel…

Chat 41 Kommentare »

Viel zu grell!

1. Oktober 2009, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Meine Liebste sitzt in der Küche am Tisch, als ich am Abend nach Hause komme.
Da sie jedoch die ganze Zeit – auch während ich sie begrüße – auffällig auf ihre Fingernägel schaut und dabei auch noch die Augenbrauen leicht nach oben zieht, klingelt es natürlich sofort bei mir:
Achtung! Aha! Jetzt bloß nichts falsch machen!

“Hallo Schatz!”
“Hallo Süße! Boah, deine Fingernägel sehen aber wieder toll aus!”

“Oh, ist dir das aufgefallen??”
“Ja, natürlich, sofort!”

“Habe ich vorhin neu gemacht.”
“Das hast du sehr gut gemacht, Liebste.”

“Danke.”
“Gerne.”

[Und?? War ich gut oder was?? Da hat die Liebste frisch lackierte Fingernägel und ich sehe es!
Noch schnell beglückwünscht und schon ist das Leben wieder schön! Denke ich zumindest...]

“Ach, was ich dir übrigens noch sagen wollte…”
“Was denn?”

“Die Lampe im Wohnzimmer ist kaputt.”
“Welche? Die unter der Decke??”

“Nein, die kleine auf dem Tisch.”
“Aha; naja, das ist ja nicht so schlimm.”

“Nicht schlimm?? Das ist eine Katastrophe!”
“Ähm, aber… Die Tischlampe haben wir doch nie an??”

“Zurecht.”
“Ähm…”

“Die ist ja auch viel zu grell, die ist ungemütlich.”
“Ja, ähm, aber…”

“Trotzdem musst du schnell eine neue Birne kaufen.”
“Aha, ja… Dann könnte ich ja auch gleich eine schwächere nehmen.”

“Nein! Es muss wieder genau so eine sein!”
“Eine helle Glühbirne??”

“Ja.”
“Aber…”

“Geht das? Ich meine, kann man solche Birnen noch kaufen?”
“Ja schon, denke ich, aber warum…”

“Sehr gut, kannst du das bitte schnell machen?”
“Aber ich muss noch mal fragen: ich dachte, das sei ungemütlich??”

“Ist es ja auch. Schrecklich. Gefällt mir gar nicht.”
“Aber warum kann ich denn dann keine schwache Birne nehmen??”

“Das hat ja nicht nur was mit dem Licht zu tun.”
“Sondern??”

“Die Lampe ist ohnehin hässlich.”
“Das sagst du nur, weil es MEINE ist und ich mich durchgesetzt habe!”

“Du hast dich nicht durchgesetzt, mir war das bloß nicht wichtig.”
“”Natürlich, natürlich! Wie großzügig von dir!”

“Aber ich gebe zu: ich brauche die helle Lampe eben manchmal.”
“Wofür??”

“Hallo?? Du hast doch eben meine Fingernägel selbst gesehen!?”
“Ach und dafür brauchst du ein starkes Licht in der Lampe??”

“Genau.”
“Und warum gehst du mit deinen Fingernägeln nicht in die Küche??”

“Warum denn in die Küche??”
“Weil es hier superhell ist vielleicht??”

“Wieso hell, was hat das denn damit jetzt zu tun??”
“Ähm… Damit du alles ganz genau sehen kannst??”

“Ach so, nein.”
“Nein??”

“Nein.”
“Und wofür zum Teufel brauchst du dann eine so helle Lampe??”

“Da trockne ich immer den Nagellack drunter!”

Kopfschüttel…

Chat 57 Kommentare »

Gut, wieso?

29. Juli 2009, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Meine Liebste wirbelt in der Küche herum, als ich am Abend nach Hause komme. Ich kann zwar nicht genau sagen, was sie da macht, aber es sieht sehr nach bevorstehenden Bratkartoffeln aus. Nicht schlecht, nicht schlecht!
Allerdings verrät mir ihr Gemurre dabei, dass sie wohl entweder Stress oder Hunger oder beides hat…

“Hallo Schatz!”
“Hallo Süße, na, wie geht es dir?”

“Gut, wieso?”
“Ähm… Naja, nur so?”

“Nur so??”
“Ich wollte eben wissen, ob es dir gut geht?”

“Ja, aber du fragst das, als wenn es nicht so wäre!”
“Ich habe doch einfach nur gefragt, ob es dir gut geht??”

“Ja, aber mit so einem Unterton!”
“Du entdeckst einen Unterton in vier kleinen Wörtern??”

“Ich kenne dich eben.”
“Aha. Also heißt das, dass es dir NICHT gut geht??”

“DU hast doch eine Antwort bekommen, oder??”
“Ja schon, aber…”

“Nein, nein, du hast schon recht.”
“Ähm, womit jetzt??”

“Dass es mir nicht gut geht.”
“So?? Warum??”

“Weil ich mir einen Fingernagel abgebrochen habe, darum!”
“Oh… Naja, aber das ist ja kein Weltuntergang, oder??”

“Ach!? Und warum fragst du dann so blöd!?”

Kopfschüttel…

Chat 59 Kommentare »

Nur für Frauen

22. Juli 2009, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Meine Liebste und ich sitzen am Abend in unserem Wohnzimmer am Esstisch und essen einen leckeren Obstsalat, den die Liebste gezaubert hat.
Mit Vanille-Quark drin, da könnte ich mich echt jedes mal reinlegen…
Auch der Liebsten scheint es ausgezeichnet zu schmecken und daher sind unsere Schälchen schnell und vollständig ausgelöffelt.

“Boah, das war lecker.”
“Ja, Süße, das hast du wieder mal sehr gut gemacht.”

“Sollte man viel öfter machen.”
“Also von mir aus gerne!”

“Ja, aber der Quark ist nicht ganz ohne.”
“Ohne was?”

“NICHT ohne, sagte ich.”
“Ohne was nicht also?”

“Der hat ganz schön viele Kalorien.”
“Egal, ist aber lecker und gesund.”

“Ich wollte übrigens eine neue Diät anfangen.”
“Oh nein, nicht schon wieder dieses Thema!”

“Du musst ja nicht mitmachen!?”
“Danke vielmals.”

“Oder besser: du kannst eigentlich gar nicht richtig mitmachen.”
“Ach so? Und warum kann ich das nicht??”

“Weil das nur für Frauen ist.”
“Es gibt eine Diät nur für Frauen??”

“Natürlich!”
“Das glaube ich nicht.”

“Doch, da habe ich neulich was zu gelesen.”
“Was denn?”

“Dass vorgetäuschte Orgasmen mehr Kalorien verbrauchen.”
“Was??”

“Ein vorgetäuschter Orgasmus verbraucht mehr, als ein echter.”
“Quatsch!”

“Doch!”
“Warum denn??”

“Das stand da nicht.”
“Wo stand das denn??”

“Das sage ich dir nicht, sonst lästerst du bloß wieder!”
“Aha. Demnach handelt es sich um eine deiner Frauenzeitschriften.”

“Blödmann!”
“Ich wusste es doch!”

“Da wird schon was dran sein!”
“Dass Frauenzeitschriften viel Unsinn schreiben??”

“Nee, dass gespielte Orgasmen mehr Kalorien verbrauchen!”
“Na und wenn schon, was kannst du mit diesem Wissen anfangen??”

“Ganz einfach. Lass uns rüber gehen!”

Kopfschüttel…

Chat 86 Kommentare »

Der versteckte Witz

3. Juli 2009, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Meine Liebste hält sich seit gefühlten 4 Stunden im Badezimmer auf, während ich bereits im Bett liege und darauf warte, dass sie endlich zu mir kommt.
Frauen brauchen ja immer ein bisschen länger, aber das… Gerade, als mir die Augen zufallen, kommt sie zur Tür hinein.

“Ich will kein Wort hören!”
“Ähm… OK, Süße…”

“Keinen Spruch, keine Witze, kein Gelaber: NICHTS!”
“Ich sage doch gar nichts??”

“Dann ist ja gut.”
“Darf ich denn trotzdem wenigstens fragen, was das ist??”

[Die Liebste hat zirka 10-12 kleine weiße Vierecke im Gesicht kleben; jedes so etwa 2x2 Zentimeter. Auf der Stirn, auf der Nase, am Kinn, auf der Wange...
Sie sieht ein bisschen so aus wie... Ach, ich darf ja nichts sagen...]

“Das ist Creme.”
“Sieht aber eher aus wie Toilettenpapier-Schnipsel??”

“Es ist ja auch Toilettenpapier.”
“Aha.”

“Wie gesagt, ich will NICHTS hören!”
“Ich sage ja auch gar nichts?”

“Aber du wolltest was sagen.”
“Wollte ich nicht!”

“Doch! Ich kenne dich!”
“Nein, wirklich, ich wollte nichts dazu sagen!”

“Also schön, dann lass es raus.”
“Was denn raus lassen??”

“Einen doofen Kommentar, Lästerei oder was dir sonst einfällt.”
“Aber Schatz, ich will doch gar nichts…”

“LÜG MICH NICHT AN!”
“Aber…”

“Da fallen mir selbst ja schon tausend Sprüche zu ein!”
“So?”

“Ja. Und DIR fallen bestimmt zweitausend ein!”
“Aber ich muss doch nicht immer alles kommentieren, oder?”

“Also hast du doch was auf der Zunge!!”
“Nein, es ist alles gut. Komm ins Bett jetzt.”

“Was willst du damit sagen??”
“Was? Womit??”

“Dass ich ins Bett kommen soll!”
“Du sollst eben ins Bett kommen, was sonst!?”

“Ist das irgendein versteckter Witz??”
“Nein! Komm einfach hier ins Bett und leg dich hin.”

“Auf den Rücken?”
“Worauf du möchtest.”

“Siehste, und gleich kommt es dann!!”
“Was denn??”

“Dann sagst du, dass ich wie eine Mumie aussehe oder so!”
“Im Gegensatz zu dir haben Mumien aber…”

“Ich wusste es! Ich wusste es! Sei still!!”
“Aber…”

“Blödmann!”
“Mumie!”

“Doppelblödmann!”
“Plakatsäule!”

“Dummbeutel!”
“Flickenteppich!!”

“Hör auf jetzt!!”
“Ich sage doch gar nichts??”

“Ich gehe jetzt.”
“Wohin??”

“Ich mache die Dinger wieder ab!”
“Warum??”

“Weil du dich wie erwartet nur über mich lustig machst!!”

Kopfschüttel…

Chat 29 Kommentare »

Bauchgefühl

15. Juni 2009, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Meine Liebste und ich nutzen den Samstag, um in der Stadt ein paar Einkäufe zu erledigen.
Wie zu erwarten war, kommen wir natürlich auch um die aktuelle weibliche Sommermode nicht herum; aber ich bin zuversichtlich, den Tag ohne Blessuren zu überstehen…

“Wie findest du das hier, Schatz?”
“Was, Süße?”

“Dieses Two-in-One-Shirt hier.”
“Das was??”

“Two-in-One.”
“Passen da zwei Frauen rein, oder was??”

“Nee, das nennt man so, weil da noch ein zweites Shirt drin ist.”
“Aha… Und was soll das??”

“Das ist praktisch.”
“Aha… Ähm, naja, vielleicht eher nicht so…”

“Und warum nicht?? Das ist total modern jetzt!”
“Naja, wenn es dir gefällt…”

“Aber dir doch nicht!?”
“Also, du hast gefragt, ich habe geantwortet!”

“Was gefällt dir denn daran nicht??”
“Das Muster mag ich jetzt nicht so wirklich…”

“Ich finde das auch sehr gewöhnungsbedürftig.”
“Ja? Tatsächlich?? OK, dann lass uns weitergehen.”

“Nee, halt!”
“Was denn??”

“Gerade WEIL es mir nicht gefällt, sollte ich das nehmen.”
“Ähm… Wie jetzt??”

“Nicole hat gesagt, ich soll mal ein bisschen mutiger sein.”
“Das hat Nicole gesagt??”

“Ja.”
“Und was soll das??”

“Sie meinte, dass man sich an neue Mode erst gewöhnen muss.”
“Das mag sein, aber an Nicole werde ICH mich nie gewöhnen…”

“Ich finde, dass sie da durchaus recht hat.”
“Dass man was kaufen soll, was einem gar nicht gefällt??”

“Dass man sich an Neues erst gewöhnen muss, meine ich.”
“Aha, und deshalb willst du jetzt dieses Shirt kaufen??”

“Ja.”
“Obwohl es dir gar nicht gefällt??”

“Es gefällt mir ja, aber eben nicht so richtig.”
“Nicht so richtig??”

“Ist eher so ein Bauchgefühl, so hmm, so hmmmm eben.”
“Hmmm???”

“Also eigentlich finde ich es nett, aber hmmm.”
“Hm.”

“Hmmmm.”
“Hm.”

“Soll ich das einfach mal nehmen?”
“Nein.”

“Gut, ich probiere es einfach mal.”
“Trotz hmmm??”

“Hmm….”
“Na schön, dann nimm es eben.”

“Und wenn ich das dann doch nicht anziehe?”
“Dann hast du eben 40 Euro verbrannt.”

“Das kostet 40 Euro??”
“Wusstest du das nicht?”

“Nee! Ich gebe doch nicht 40 Euro für so einen Scheiß aus!”
“Also eben war es aber noch hmmm….”

“Eben ja, aber jetzt ist es tsss!”
“Was heißt denn jetzt wieder tsss??”

“Tsss ist pff, also eher das Gegenteil von hmm.”
“Was??”

“Wenn ich tsss sage, dann heißt das: nee, also nee!”
“Und was heißt dann pff??”

“Pff heißt: die können mich mal.”
“Und warum sagst du dann tsss??”

“Das gehört eigentlich zusammen.”
“Aber sonst geht es dir noch ganz gut, ja??”

“Wieso?”
“Was soll denn das, dieses hmm, pff, tsss, laberafasel??”

“Ich sagte doch, dass ich so ein komisches Bauchgefühl hab!”
“Pff, tsss, hmmm, das ist dann also dein Bauch, der da spricht??”

“Ja.”
“So einen Schwachsinn können sich auch nur Frauen einfallen lassen!”

“Tsss! Pfff!”

Kopfschüttel…

Chat 41 Kommentare »

Fortsetzung: Alle!

11. Juni 2009, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Während die Liebste unter der Dusche steht, kein Haar-Shampoo mehr hat und meins als Alternative energisch aus mir bislang unbekannten Gründen abgelehnt hat, muss ja nun aber trotzdem irgendeine Lösung gefunden werden. Die Haare sind nass und ganz ohne Shampoo kann es ja nun nicht weitergehen!

“Dein Shampoo nehme ich nicht!”
“Schatz! Mein Shampoo wird wohl ausnahmsweise Mal gehen!”

“Nein!”
“Ist doch deine Schuld, wenn du jetzt keins mehr hast!”

“Ich habe ja noch welches.”
“Wie bitte??”

“Da in meinem Korb, da sind noch welche.”
“Und warum nimmst du dann keins davon??”

“Weil die jetzt alle nicht passen.”
“Was?? Was passt denn da nicht??”

“Das eine ist Anti-Schädigung und das andere mit Spülung.”
“Aha.”

“Und das da hinten ist mit Silikon drinne.”
“Es gibt Shampoo mit Silikon??”

“Natürlich!”
“Was wäscht man denn damit, also ich meine…”

“Du bist so doof!”
“Was denn!?”

“Das ist für die Haare!”
“Ach so, also kann man damit nicht die Dusche verfugen??”

“Männer!”
“Pff!”

“Ihr habt doch wirklich von sowas überhaupt keine Ahnung!”
“Das ist ja auch Blödsinn, da steigt ja keiner durch!”

“Du nicht, das stimmt!”
“Und warum darf es jetzt nicht dieses Silikon-Zeugs sein?”

“Weil das nicht gut ist für die Haare.”
“Und warum steht es dann hier rum??”

“Ich wollte es nicht wegwerfen, das war schließlich sauteuer!”
“Ja, aber…”

“Ach! Gib mir doch bitte mal das in der grünen Flasche da, ja?”
“Bitte sehr…”

[Meine Liebste öffnet die grüne Shampooflasche (Markenprodukt), drückt einmal auf den Bauch der Flasche und macht den Verschluss sofort wieder zu...]

“Das geht leider nicht…”
“Ähm… Und warum nicht?? Ist da vielleicht auch Gummi drin??”

“Nee, das ist ein super Shampoo ohne Zusatzstoffe und so.”
“Aha. Und, ähm…”

“Aber das kann ich nicht nehmen.”
“Ich sollte ja besser nicht fragen, aber… WARUM NICHT??”

“Das passt jetzt vom Duft her nicht.”
“Aber…”

“Das beißt sich mit meiner Spülung! Hier, riech mal!”
“Riecht halt nach Shampoo…Äh, Spülung; oder was weiß ich…”

“Du bist so doof!! Das ist Zitrone, das andere Vanille!”
“Wieso? Passt doch!?”

“Passt NICHT! Und wenn ich die Spülung einfach weg lasse??”
“Um Himmels Willen, bloß das nicht!!”

“Warum nicht??”
“Keine Ahnung, ich dachte, das käme dir vielleicht entgegen…”

“Was rede ich überhaupt noch mit dir…”
“Du hast mich doch gerufen, oder nicht!?”

“Ja, aber nicht, damit du mir sinnlose Tipps gibst!!”
“Ach nee! Und was erwartest du jetzt von mir, bitte schön??”

“Weiß ich nicht.”
“Himmel!”

“Ich nehme jetzt das grüne da und lasse die Spülung weg. So!”
“Prima, dann kann ich ja wieder gehen, oder?”

“Nein.”
“Und wieso nicht??”

“Weil ich dir den Unterschied zeigen will.”
“Welchen Unterschied??”

“Wie meine Haare ohne Spülung aussehen.”
“Und kannst du mir das nicht auch später zeigen??”

“Nein.”
“Und wieso nicht??”

“Dieser Prozess dauert eine Stunde ungefähr.”
“Eine Stunde??”

“Na mit Föhnen und so?”
“Ich warte doch jetzt hier nicht eine Stunde!”

“Warum nicht? Was machst du denn??”
“Weiß nicht, ich mache… Ich mache halt irgendwas!”

“OK, tust du mir dann noch einen Gefallen?”
“Nein.”

“Oh bitte, bitte!”
“Ich fahre NICHT für dich Shampoo kaufen, vergiss es!”

“Sollst du ja auch gar nicht!?”
“Ich dachte schon…”

“Du wüsstest ja gar nicht, was du da nehmen sollst!”
“Na schön, da bin ich ja beruhigt…”

“Aber die passende Spülung könntest du mir schnell holen!”

Kopfschüttel…

Chat 62 Kommentare »

Drei zu Null, oder?

7. Februar 2010, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Meine Liebste sitzt auf dem Sofa, als ich am späten Abend nach Hause komme.
Dass sie dort sitzt ist nichts Besonderes, aber sie trägt noch ihre volle Tagesbekleidung; gewöhnlich macht sie es sich abends etwas bequemer. Auch die verschränkten Arme lassen erahnen, dass…

“Hallo Schatz.”
“Hallo Süße! Na, alles gut bei dir?”

“Nein.”
“Nicht? Was ist denn los?”

“Ich habe mal wieder wirklich NICHTS anzuziehen!”
“Aha, und ähm, was ist das, was du da gerade an hast?”

“Eben! Eben! Guck dir das doch mal an!”
“Tja, also, ich…”

“Dieser Pulli hier, findest du den etwa schön??”
“Ähm…”

“Der passt doch gar nicht zu mir, oder??”
“Naja, du hast ihn ja auch noch nicht oft getragen…”

“Das kann man wohl sagen, sehr gut beobachtet!”

[1:0 für mich...]

“Und die Jeans?? Guck dir das doch mal an hier!”
“Was ist denn damit??”

“Die ist doch viel zu wenig verwaschen!”
“Verwaschen??”

“Die ist langweilig, meine ich!”
“Och, es kommt ja auch ein bisschen drauf an, was drin steckt…”

“Sollte das ein Kompliment für mich werden??”
“Ähm, ja?”

“Danke.”

[2:0 für mich...]

“Trotzdem ist die langweilig, die Jeans mag ich nicht!”
“Ähm, nur so interessenhalber: du hast sie doch mal gekauft, oder??”

“Natürlich habe ich sie gekauft!”
“Und dabei ist dir nicht schon aufgefallen, dass…”

“Ich dachte, dass die anders aussieht.”
“Aha…”

“So, und jetzt schau dir bitte mal die Schuhe an.”
“Zeig mal?”

[Die Liebste sitzt tatsächlich noch mit Schuhen an den Füßen auf dem Sofa; jetzt hebt sie beide Beine nach oben, damit ich mir die Schuhe ansehen kann...]

“So, und jetzt sag mal: die sind doch auch langweilig, oder??”
“Also, ich, ähm… Wieso findest du die denn jetzt langweilig?”

“Das Leder ist viel zu glatt und zu rund und…”
“…aber die Absätze, die sind doch ganz schön, oder?”

“Naja, das… Ja, das stimmt schon. Ausnahmsweise.”

[3:0 für mich! Jetzt kann mir nicht mehr viel passieren!]

“Trotzdem: ich weiß echt nicht mehr, was ich noch anziehen soll!”
“Hm…”

“Was soll ich denn jetzt machen??”
“Liebste, wie wäre es, wenn ich dich morgen zum Shoppen einlade?”

“Zum Shoppen??”
“Wir fahren in die Stadt und du kaufst dir was richtig Schönes.”

“Du bist echt ein Blödmann, weißt du das!”
“Ähm… Ich??”

“Ja, wie kann man nur so böse zu seiner Freundin sein!”
“Also Moment mal, ich…”

“Was soll denn das jetzt??”
“Entschuldigung, aber ich dachte, weil du doch…”

“Männer! Pff!”
“Ich wollte nur, dass du deine alten Klamotten da entsorgen kannst!”

“Meine alten Klamotten?? Diese hier??”
“Davon sprechen wir doch gerade die ganze Zeit oder??”

“Du meinst also die, die ich hier gerade an habe??”
“Den nicht passenden Pulli, die langweilige Jeans, die öden Schuhe.”

“Jetzt reicht es aber, BERND!”

[Uups... Wenn Sie BERND sagt, dann steht die Welt kurz vor dem Untergang; oder anders: ich stehe nahe am Abgrund und die Liebste überlegt, ob sie schubst...]

“Vielleicht bist du jetzt besser still, das ist gesünder für dich!”
“Normalerweise freust du dich doch, wenn wir shoppen gehen??”

“Ja, das ist wohl richtig.”
“Und was stimmt dann jetzt nicht??”

“ICH WAR HEUTE SHOPPEN, du Doof!”
“Oh… Und du hast dann wahrscheinlich diese Sachen da gek…”

“JA GENAU!”
“Ähm…”

“So, und jetzt noch mal: wie findest du den Pulli?”

Kopfschüttel…

73 Kommentare »

Schnell was nachfragen

27. Januar 2010, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Meine Liebste kommt aufgeregt ins Wohnzimmer gerannt, während ich auf dem Sofa sitze und Zeitung lese.
Noch während ich bei ihrem Anblick spontan denke, dass sie bestimmt wieder irgendetwas angestellt hat, legt die Liebste auch schon los.
Aber mal ehrlich: es muss ja nicht immer gleich was Schlimmes sein…

“Du, Schatz? Ich müsst mal schnell was nachfragen!”
“Was denn, Süße?”

“Die gelbe Zahnbürste ist doch deine, oder??”
“Wieso?”

“Sag doch mal, stimmt doch, oder?”
“Nein. Die BLAUE ist meine. Wie immer, wie du weißt.”

“Und wofür ist dann die gelbe??”
“Die gelbe Zahnbürste ist zum Reinigen für den Abfluss.”

“Aha, und die blaue ist dann also…”
“…für meine Zähne, ja.”

“Oh…”

Kopfschüttel…

75 Kommentare »

Stopfen

14. Dezember 2009, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Meine Liebste und ich sitzen in der Küche an unserem kleinen Tisch und essen Quarkbällchen, die die Liebste vom Einkaufen mitgebracht hat.
Die Tür zum Wirtschaftsraum steht auf, wo sich auch die Waschmaschine befindet; vor der Maschine liegt ein kleiner Berg Wäsche, der auf Säuberung wartet.

“Schatz, hast du gesehen?”
“Was denn, Süße?”

“Da liegen deine Socken.”
“Ähm, das sehe ich, ja…”

“Und in der einen da ist ein kleines Loch drin, vorne am Zeh.”
“Tatsächlich? Ist mir gar nicht aufgefallen?”

“Mir schon.”
“Naja gut, dann…”

“Soll ich dir deine Socken stopfen?”
“Du willst meine Socken stopfen??”

“Nein, ich fragte, ob ich deine Socken stopfen SOLL.”
“Ach so… Nein, das ist nicht nötig.”

“Das ist Glück für dich.”
“Glück? Wieso??”

“Glaubst du etwa, ich würde dir deine Socken stopfen??”
“Ähm…”

“Du spinnst wohl!”

Kopfschüttel…

33 Kommentare »

Sag doch mal, hol ich dir!

16. November 2009, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Meine Liebste und ich kommen am Sonntagabend so gegen 20.45 Uhr nach Hause, nachdem wir einen Tag mit unseren Verwandten verbracht haben.
Irgendwie ist das eine blöde Uhrzeit; nicht gerade früh, aber auch nicht spät…
Was tun?

“Schatz, ich glaube, du möchtest noch fernsehen.”
“Was?? Süße, was ist denn mit dir los??”

“Wieso, was soll denn sein??”
“DU schlägst vor, dass ICH noch fernsehe??”

“Warum denn nicht?”
“Was ist los, hast du was angestellt??”

“Nein! Ich habe nichts angestellt! Warum??”
“Naja, ähm…”

“Ich dachte, du würdest das bestimmt gerne noch gucken.”
“Gucken?? Was denn?”

“Das Bourne Ultimatum. Auf RTL.”
“Oh! Und wann kommt der??”

“Läuft schon.”
“Läuft schon??”

“Läuft. Seit viertel nach acht.”
“Aber dann… Dann läuft der ja schon ne halbe Stunde??”

“Ja, na und?”
“Ähm…”

“Da ist doch bestimmt noch gar nichts passiert.”
“Schatz, gut ein Drittel des Filmes ist schon vorbei…”

“Wieso, ich meine, jeder weiß doch, was da passiert.”
“So?? Du kennst Jason Bourne??”

“Spielt der da mit?”
“Ähm, ja, der, ähm… Spielt da mit, ja…”

“Das war ja vorhersehbar.”
“Ja…”

“Also willst du den Film nun sehen oder nicht??”
“Nee; ich hasse es, erst nach einer halben Stunde einzuschalten.”

“Aber der soll super sein, der Film! Steht in der Zeitung!”
“Ja, ich weiß.”

“Also kennst du den schon oder was?”
“Klar.”

“Dann ist es doch erst recht OK, jetzt noch einzuschalten!”
“Nee, lass mal, danke.”

“Du guckst jetzt den Film und Basta!”
“Sag mal… Willst du mich irgendwie loswerden??”

“Nee, wieso?”
“Och, nur so ein Gedanke…”

“Du gehst schon mal aufs Sofa und ich hole Salzstangen.”
“Liebste! Da stimmt doch irgendwas nicht!?”

“Schatz, es ist alles in Ordnung!”
“Rück raus mit der Sprache!”

“Ich möchte dir nur einen Gefallen tun, sonst nichts!?”
“Aber…”

“Ich freue mich doch, wenn es dir gut geht!”
“Aha…”

“Ich bin so froh, dass ich dich habe und…”
“Ich freue mich auch, dass ich dich habe.”

“Ich hab dich soooo doll lieb!”
“Ich dich auch, Süße.”

“Gehst du jetzt aufs Sofa?”
“Ja.”

“Schön. Dann kannst du es dir gut gehen lassen.”
“Ja… Kommst du denn nicht mit??”

“Ich?? Nein. Mich interessiert der Film nicht so…”
“Na gut, aber was machst du denn dann jetzt??”

“Ich?”
“Du. Ja.”

“Ich ähm, ich wollte noch was alleine ausprobieren.”
“Aha, und was?”

“Naja, wie man Baumwolle bleicht und wieder weiß macht.”
“Wie man Baumwolle bleicht??”

“Ja. Das wollte ich immer schon mal ausprobieren…”
“Aber…”

“…mit Kaltentfärber, das ist keine leichte Sache!”
“Schön, aber wieso musst du denn…”

“…ist ja Baumwolle, denke ich, weil…”
“…Liebste! WAS zum Kuckuck willst du bleichen??”

“Ich WILL gar nichts!”
“Und was MUSST du bleichen, bitte?? Doch wohl nicht…”

“Schatz, du verpasst ja den ganzen Film!”
“Sag mal, sind meine Hemden nicht aus Baumw…”

“Salzstangen oder lieber Flips?? Sag doch mal, hol ich dir!”

Kopfschüttel…

41 Kommentare »

Viel zu grell!

1. Oktober 2009, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Meine Liebste sitzt in der Küche am Tisch, als ich am Abend nach Hause komme.
Da sie jedoch die ganze Zeit – auch während ich sie begrüße – auffällig auf ihre Fingernägel schaut und dabei auch noch die Augenbrauen leicht nach oben zieht, klingelt es natürlich sofort bei mir:
Achtung! Aha! Jetzt bloß nichts falsch machen!

“Hallo Schatz!”
“Hallo Süße! Boah, deine Fingernägel sehen aber wieder toll aus!”

“Oh, ist dir das aufgefallen??”
“Ja, natürlich, sofort!”

“Habe ich vorhin neu gemacht.”
“Das hast du sehr gut gemacht, Liebste.”

“Danke.”
“Gerne.”

[Und?? War ich gut oder was?? Da hat die Liebste frisch lackierte Fingernägel und ich sehe es!
Noch schnell beglückwünscht und schon ist das Leben wieder schön! Denke ich zumindest...]

“Ach, was ich dir übrigens noch sagen wollte…”
“Was denn?”

“Die Lampe im Wohnzimmer ist kaputt.”
“Welche? Die unter der Decke??”

“Nein, die kleine auf dem Tisch.”
“Aha; naja, das ist ja nicht so schlimm.”

“Nicht schlimm?? Das ist eine Katastrophe!”
“Ähm, aber… Die Tischlampe haben wir doch nie an??”

“Zurecht.”
“Ähm…”

“Die ist ja auch viel zu grell, die ist ungemütlich.”
“Ja, ähm, aber…”

“Trotzdem musst du schnell eine neue Birne kaufen.”
“Aha, ja… Dann könnte ich ja auch gleich eine schwächere nehmen.”

“Nein! Es muss wieder genau so eine sein!”
“Eine helle Glühbirne??”

“Ja.”
“Aber…”

“Geht das? Ich meine, kann man solche Birnen noch kaufen?”
“Ja schon, denke ich, aber warum…”

“Sehr gut, kannst du das bitte schnell machen?”
“Aber ich muss noch mal fragen: ich dachte, das sei ungemütlich??”

“Ist es ja auch. Schrecklich. Gefällt mir gar nicht.”
“Aber warum kann ich denn dann keine schwache Birne nehmen??”

“Das hat ja nicht nur was mit dem Licht zu tun.”
“Sondern??”

“Die Lampe ist ohnehin hässlich.”
“Das sagst du nur, weil es MEINE ist und ich mich durchgesetzt habe!”

“Du hast dich nicht durchgesetzt, mir war das bloß nicht wichtig.”
“”Natürlich, natürlich! Wie großzügig von dir!”

“Aber ich gebe zu: ich brauche die helle Lampe eben manchmal.”
“Wofür??”

“Hallo?? Du hast doch eben meine Fingernägel selbst gesehen!?”
“Ach und dafür brauchst du ein starkes Licht in der Lampe??”

“Genau.”
“Und warum gehst du mit deinen Fingernägeln nicht in die Küche??”

“Warum denn in die Küche??”
“Weil es hier superhell ist vielleicht??”

“Wieso hell, was hat das denn damit jetzt zu tun??”
“Ähm… Damit du alles ganz genau sehen kannst??”

“Ach so, nein.”
“Nein??”

“Nein.”
“Und wofür zum Teufel brauchst du dann eine so helle Lampe??”

“Da trockne ich immer den Nagellack drunter!”

Kopfschüttel…

57 Kommentare »

Gut, wieso?

29. Juli 2009, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Meine Liebste wirbelt in der Küche herum, als ich am Abend nach Hause komme. Ich kann zwar nicht genau sagen, was sie da macht, aber es sieht sehr nach bevorstehenden Bratkartoffeln aus. Nicht schlecht, nicht schlecht!
Allerdings verrät mir ihr Gemurre dabei, dass sie wohl entweder Stress oder Hunger oder beides hat…

“Hallo Schatz!”
“Hallo Süße, na, wie geht es dir?”

“Gut, wieso?”
“Ähm… Naja, nur so?”

“Nur so??”
“Ich wollte eben wissen, ob es dir gut geht?”

“Ja, aber du fragst das, als wenn es nicht so wäre!”
“Ich habe doch einfach nur gefragt, ob es dir gut geht??”

“Ja, aber mit so einem Unterton!”
“Du entdeckst einen Unterton in vier kleinen Wörtern??”

“Ich kenne dich eben.”
“Aha. Also heißt das, dass es dir NICHT gut geht??”

“DU hast doch eine Antwort bekommen, oder??”
“Ja schon, aber…”

“Nein, nein, du hast schon recht.”
“Ähm, womit jetzt??”

“Dass es mir nicht gut geht.”
“So?? Warum??”

“Weil ich mir einen Fingernagel abgebrochen habe, darum!”
“Oh… Naja, aber das ist ja kein Weltuntergang, oder??”

“Ach!? Und warum fragst du dann so blöd!?”

Kopfschüttel…

59 Kommentare »

Nur für Frauen

22. Juli 2009, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Meine Liebste und ich sitzen am Abend in unserem Wohnzimmer am Esstisch und essen einen leckeren Obstsalat, den die Liebste gezaubert hat.
Mit Vanille-Quark drin, da könnte ich mich echt jedes mal reinlegen…
Auch der Liebsten scheint es ausgezeichnet zu schmecken und daher sind unsere Schälchen schnell und vollständig ausgelöffelt.

“Boah, das war lecker.”
“Ja, Süße, das hast du wieder mal sehr gut gemacht.”

“Sollte man viel öfter machen.”
“Also von mir aus gerne!”

“Ja, aber der Quark ist nicht ganz ohne.”
“Ohne was?”

“NICHT ohne, sagte ich.”
“Ohne was nicht also?”

“Der hat ganz schön viele Kalorien.”
“Egal, ist aber lecker und gesund.”

“Ich wollte übrigens eine neue Diät anfangen.”
“Oh nein, nicht schon wieder dieses Thema!”

“Du musst ja nicht mitmachen!?”
“Danke vielmals.”

“Oder besser: du kannst eigentlich gar nicht richtig mitmachen.”
“Ach so? Und warum kann ich das nicht??”

“Weil das nur für Frauen ist.”
“Es gibt eine Diät nur für Frauen??”

“Natürlich!”
“Das glaube ich nicht.”

“Doch, da habe ich neulich was zu gelesen.”
“Was denn?”

“Dass vorgetäuschte Orgasmen mehr Kalorien verbrauchen.”
“Was??”

“Ein vorgetäuschter Orgasmus verbraucht mehr, als ein echter.”
“Quatsch!”

“Doch!”
“Warum denn??”

“Das stand da nicht.”
“Wo stand das denn??”

“Das sage ich dir nicht, sonst lästerst du bloß wieder!”
“Aha. Demnach handelt es sich um eine deiner Frauenzeitschriften.”

“Blödmann!”
“Ich wusste es doch!”

“Da wird schon was dran sein!”
“Dass Frauenzeitschriften viel Unsinn schreiben??”

“Nee, dass gespielte Orgasmen mehr Kalorien verbrauchen!”
“Na und wenn schon, was kannst du mit diesem Wissen anfangen??”

“Ganz einfach. Lass uns rüber gehen!”

Kopfschüttel…

86 Kommentare »

Der versteckte Witz

3. Juli 2009, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Meine Liebste hält sich seit gefühlten 4 Stunden im Badezimmer auf, während ich bereits im Bett liege und darauf warte, dass sie endlich zu mir kommt.
Frauen brauchen ja immer ein bisschen länger, aber das… Gerade, als mir die Augen zufallen, kommt sie zur Tür hinein.

“Ich will kein Wort hören!”
“Ähm… OK, Süße…”

“Keinen Spruch, keine Witze, kein Gelaber: NICHTS!”
“Ich sage doch gar nichts??”

“Dann ist ja gut.”
“Darf ich denn trotzdem wenigstens fragen, was das ist??”

[Die Liebste hat zirka 10-12 kleine weiße Vierecke im Gesicht kleben; jedes so etwa 2x2 Zentimeter. Auf der Stirn, auf der Nase, am Kinn, auf der Wange...
Sie sieht ein bisschen so aus wie... Ach, ich darf ja nichts sagen...]

“Das ist Creme.”
“Sieht aber eher aus wie Toilettenpapier-Schnipsel??”

“Es ist ja auch Toilettenpapier.”
“Aha.”

“Wie gesagt, ich will NICHTS hören!”
“Ich sage ja auch gar nichts?”

“Aber du wolltest was sagen.”
“Wollte ich nicht!”

“Doch! Ich kenne dich!”
“Nein, wirklich, ich wollte nichts dazu sagen!”

“Also schön, dann lass es raus.”
“Was denn raus lassen??”

“Einen doofen Kommentar, Lästerei oder was dir sonst einfällt.”
“Aber Schatz, ich will doch gar nichts…”

“LÜG MICH NICHT AN!”
“Aber…”

“Da fallen mir selbst ja schon tausend Sprüche zu ein!”
“So?”

“Ja. Und DIR fallen bestimmt zweitausend ein!”
“Aber ich muss doch nicht immer alles kommentieren, oder?”

“Also hast du doch was auf der Zunge!!”
“Nein, es ist alles gut. Komm ins Bett jetzt.”

“Was willst du damit sagen??”
“Was? Womit??”

“Dass ich ins Bett kommen soll!”
“Du sollst eben ins Bett kommen, was sonst!?”

“Ist das irgendein versteckter Witz??”
“Nein! Komm einfach hier ins Bett und leg dich hin.”

“Auf den Rücken?”
“Worauf du möchtest.”

“Siehste, und gleich kommt es dann!!”
“Was denn??”

“Dann sagst du, dass ich wie eine Mumie aussehe oder so!”
“Im Gegensatz zu dir haben Mumien aber…”

“Ich wusste es! Ich wusste es! Sei still!!”
“Aber…”

“Blödmann!”
“Mumie!”

“Doppelblödmann!”
“Plakatsäule!”

“Dummbeutel!”
“Flickenteppich!!”

“Hör auf jetzt!!”
“Ich sage doch gar nichts??”

“Ich gehe jetzt.”
“Wohin??”

“Ich mache die Dinger wieder ab!”
“Warum??”

“Weil du dich wie erwartet nur über mich lustig machst!!”

Kopfschüttel…

29 Kommentare »

Bauchgefühl

15. Juni 2009, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Meine Liebste und ich nutzen den Samstag, um in der Stadt ein paar Einkäufe zu erledigen.
Wie zu erwarten war, kommen wir natürlich auch um die aktuelle weibliche Sommermode nicht herum; aber ich bin zuversichtlich, den Tag ohne Blessuren zu überstehen…

“Wie findest du das hier, Schatz?”
“Was, Süße?”

“Dieses Two-in-One-Shirt hier.”
“Das was??”

“Two-in-One.”
“Passen da zwei Frauen rein, oder was??”

“Nee, das nennt man so, weil da noch ein zweites Shirt drin ist.”
“Aha… Und was soll das??”

“Das ist praktisch.”
“Aha… Ähm, naja, vielleicht eher nicht so…”

“Und warum nicht?? Das ist total modern jetzt!”
“Naja, wenn es dir gefällt…”

“Aber dir doch nicht!?”
“Also, du hast gefragt, ich habe geantwortet!”

“Was gefällt dir denn daran nicht??”
“Das Muster mag ich jetzt nicht so wirklich…”

“Ich finde das auch sehr gewöhnungsbedürftig.”
“Ja? Tatsächlich?? OK, dann lass uns weitergehen.”

“Nee, halt!”
“Was denn??”

“Gerade WEIL es mir nicht gefällt, sollte ich das nehmen.”
“Ähm… Wie jetzt??”

“Nicole hat gesagt, ich soll mal ein bisschen mutiger sein.”
“Das hat Nicole gesagt??”

“Ja.”
“Und was soll das??”

“Sie meinte, dass man sich an neue Mode erst gewöhnen muss.”
“Das mag sein, aber an Nicole werde ICH mich nie gewöhnen…”

“Ich finde, dass sie da durchaus recht hat.”
“Dass man was kaufen soll, was einem gar nicht gefällt??”

“Dass man sich an Neues erst gewöhnen muss, meine ich.”
“Aha, und deshalb willst du jetzt dieses Shirt kaufen??”

“Ja.”
“Obwohl es dir gar nicht gefällt??”

“Es gefällt mir ja, aber eben nicht so richtig.”
“Nicht so richtig??”

“Ist eher so ein Bauchgefühl, so hmm, so hmmmm eben.”
“Hmmm???”

“Also eigentlich finde ich es nett, aber hmmm.”
“Hm.”

“Hmmmm.”
“Hm.”

“Soll ich das einfach mal nehmen?”
“Nein.”

“Gut, ich probiere es einfach mal.”
“Trotz hmmm??”

“Hmm….”
“Na schön, dann nimm es eben.”

“Und wenn ich das dann doch nicht anziehe?”
“Dann hast du eben 40 Euro verbrannt.”

“Das kostet 40 Euro??”
“Wusstest du das nicht?”

“Nee! Ich gebe doch nicht 40 Euro für so einen Scheiß aus!”
“Also eben war es aber noch hmmm….”

“Eben ja, aber jetzt ist es tsss!”
“Was heißt denn jetzt wieder tsss??”

“Tsss ist pff, also eher das Gegenteil von hmm.”
“Was??”

“Wenn ich tsss sage, dann heißt das: nee, also nee!”
“Und was heißt dann pff??”

“Pff heißt: die können mich mal.”
“Und warum sagst du dann tsss??”

“Das gehört eigentlich zusammen.”
“Aber sonst geht es dir noch ganz gut, ja??”

“Wieso?”
“Was soll denn das, dieses hmm, pff, tsss, laberafasel??”

“Ich sagte doch, dass ich so ein komisches Bauchgefühl hab!”
“Pff, tsss, hmmm, das ist dann also dein Bauch, der da spricht??”

“Ja.”
“So einen Schwachsinn können sich auch nur Frauen einfallen lassen!”

“Tsss! Pfff!”

Kopfschüttel…

41 Kommentare »

Fortsetzung: Alle!

11. Juni 2009, aus der Schublade Beauty und Kleidung

Während die Liebste unter der Dusche steht, kein Haar-Shampoo mehr hat und meins als Alternative energisch aus mir bislang unbekannten Gründen abgelehnt hat, muss ja nun aber trotzdem irgendeine Lösung gefunden werden. Die Haare sind nass und ganz ohne Shampoo kann es ja nun nicht weitergehen!

“Dein Shampoo nehme ich nicht!”
“Schatz! Mein Shampoo wird wohl ausnahmsweise Mal gehen!”

“Nein!”
“Ist doch deine Schuld, wenn du jetzt keins mehr hast!”

“Ich habe ja noch welches.”
“Wie bitte??”

“Da in meinem Korb, da sind noch welche.”
“Und warum nimmst du dann keins davon??”

“Weil die jetzt alle nicht passen.”
“Was?? Was passt denn da nicht??”

“Das eine ist Anti-Schädigung und das andere mit Spülung.”
“Aha.”

“Und das da hinten ist mit Silikon drinne.”
“Es gibt Shampoo mit Silikon??”

“Natürlich!”
“Was wäscht man denn damit, also ich meine…”

“Du bist so doof!”
“Was denn!?”

“Das ist für die Haare!”
“Ach so, also kann man damit nicht die Dusche verfugen??”

“Männer!”
“Pff!”

“Ihr habt doch wirklich von sowas überhaupt keine Ahnung!”
“Das ist ja auch Blödsinn, da steigt ja keiner durch!”

“Du nicht, das stimmt!”
“Und warum darf es jetzt nicht dieses Silikon-Zeugs sein?”

“Weil das nicht gut ist für die Haare.”
“Und warum steht es dann hier rum??”

“Ich wollte es nicht wegwerfen, das war schließlich sauteuer!”
“Ja, aber…”

“Ach! Gib mir doch bitte mal das in der grünen Flasche da, ja?”
“Bitte sehr…”

[Meine Liebste öffnet die grüne Shampooflasche (Markenprodukt), drückt einmal auf den Bauch der Flasche und macht den Verschluss sofort wieder zu...]

“Das geht leider nicht…”
“Ähm… Und warum nicht?? Ist da vielleicht auch Gummi drin??”

“Nee, das ist ein super Shampoo ohne Zusatzstoffe und so.”
“Aha. Und, ähm…”

“Aber das kann ich nicht nehmen.”
“Ich sollte ja besser nicht fragen, aber… WARUM NICHT??”

“Das passt jetzt vom Duft her nicht.”
“Aber…”

“Das beißt sich mit meiner Spülung! Hier, riech mal!”
“Riecht halt nach Shampoo…Äh, Spülung; oder was weiß ich…”

“Du bist so doof!! Das ist Zitrone, das andere Vanille!”
“Wieso? Passt doch!?”

“Passt NICHT! Und wenn ich die Spülung einfach weg lasse??”
“Um Himmels Willen, bloß das nicht!!”

“Warum nicht??”
“Keine Ahnung, ich dachte, das käme dir vielleicht entgegen…”

“Was rede ich überhaupt noch mit dir…”
“Du hast mich doch gerufen, oder nicht!?”

“Ja, aber nicht, damit du mir sinnlose Tipps gibst!!”
“Ach nee! Und was erwartest du jetzt von mir, bitte schön??”

“Weiß ich nicht.”
“Himmel!”

“Ich nehme jetzt das grüne da und lasse die Spülung weg. So!”
“Prima, dann kann ich ja wieder gehen, oder?”

“Nein.”
“Und wieso nicht??”

“Weil ich dir den Unterschied zeigen will.”
“Welchen Unterschied??”

“Wie meine Haare ohne Spülung aussehen.”
“Und kannst du mir das nicht auch später zeigen??”

“Nein.”
“Und wieso nicht??”

“Dieser Prozess dauert eine Stunde ungefähr.”
“Eine Stunde??”

“Na mit Föhnen und so?”
“Ich warte doch jetzt hier nicht eine Stunde!”

“Warum nicht? Was machst du denn??”
“Weiß nicht, ich mache… Ich mache halt irgendwas!”

“OK, tust du mir dann noch einen Gefallen?”
“Nein.”

“Oh bitte, bitte!”
“Ich fahre NICHT für dich Shampoo kaufen, vergiss es!”

“Sollst du ja auch gar nicht!?”
“Ich dachte schon…”

“Du wüsstest ja gar nicht, was du da nehmen sollst!”
“Na schön, da bin ich ja beruhigt…”

“Aber die passende Spülung könntest du mir schnell holen!”

Kopfschüttel…

62 Kommentare »







Blog der Woche