Plätzchen backen, Weihnachtsfeiern und die schwierige Geschenkesuche – die Weihnachtszeit kann ganz schön stressig sein. Um Christoph im Adventstrubel mal eine kleine Atempause zu gönnen, schreibe ich heute mal als Gast über meine Erlebnisse zwischen Shopping-Center und Weihnachtsbaum.

„Schatz, wir haben doch morgen nichts vor, oder?“
[Angestrengter Gesichtsausdruck] „Ja, warum …“

„Hach super, dann können wir endlich die Weihnachtsgeschenke kaufen.“
„Schon wieder, hast du nicht langsam alles?“

„Was heißt hier ‚schon wieder’? Siehst du hier ein Geschenk liegen?“
„Nein, aber …“

„Außerdem habe ich noch nichts zum Anziehen für das große Familienessen …“
„Aha, daher weht also der Wind …“

„Hier weht kein Wind … du willst schließlich auch Geschenke…“
„Ist ja gut, können wir alles machen, aber nicht stundenlang.“

„Nein, nein, ich habe schon ganz genaue Vorstellungen.“
„Oh ha …“

Am nächsten Tag

„Oh schau, hier gibt’s es ja auch einen Douglas … da müssen wir noch hin.“
„Wir? Wir waren gerade erst im dm …“

„Ich weiß, ich will ja auch nur mal schaun … geht auch ganz schnell.“
[Ziemlich resigniert] „Okay …“

„Schatz, wo bleibst du denn, lauf doch nicht immer hinter mir.“
„Hallo, es ist total eng hier …“

„Was meinst du, welcher Nagellack passt besser zu meinem Kleid, das ‚satte Fuchsia‘ oder das ‚cremige Magenta’?“
„Ja, der rote da ist schön …“

„Schatz, die sind nicht rot … also was sagst du“
„Okay, der hier ist schön.“ [zeigt ins Regal]

„Den habe ich dir gar nicht gezeigt, der ist auch Lachsfarbend. Manchmal denke ich wirklich, dass dir das hier alles keinen Spaß macht. Da hätte ich auch allein gehen können.“

„.. Kopfschüttel .. “