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Sonntagmorgen

18. April 2011, aus der Schublade Essen und Trinken

Am Samstag war ich aus. Alleine – es war so ein Männerabend, und, nun ja, es wurde auch ordentlich gezecht. Am Sonntag vormittag war ich zu nichts zu gebrauchen. Irgendwie fand ich mich dann am Frühstücks- oder Mittagstisch ein und meine Liebste hätte gerne gewusst, wie die Feier so war:

„Jetzt erzähl doch mal, wie’s war! Du sitzt bloß rum und hältst deinen Kopf fest!“
„Hmmja…“

„Du bist immer noch ganz blass! Wann bist du denn heimgekommen? Ich hab mitten in der Nacht einen Knall gehört, warst du das?“
„Keine Ahnung… also wann ich heimgekommen bin.“

„Und der Knall?“
„Da muss mir wohl was runtergefallen sein… Im Bad oder wo…“

„Deswegen riecht das ganze Bad nach Rasierwasser! Hast du zuviel getrunken?“
„Phhh…“

„Dir muss man ja alles aus der Nase ziehen! Wer war denn da?“
„Äh… Heiko und Ingo. Glaub ich.“

„Wie? Ihr wart nur zu dritt?“
„Ich weiß nicht. Ja. Also Stefan ist irgendwann gegangen.“

„Über was habt ihr denn geredet?“
„Phhh… das Übliche halt.“

„Also da weiss ich ja über meine letzte exzessive Party besser Bescheid als du! Das war der Junggesellinnenabschied von Tina!“
„-“

„Da waren wir ganz schön unterwegs. Zuerst Pizza essen, natürlich mit Grappa als Abschluss, und dann eine Kneipentour, und Tina hatte so ein furchtbares Kostüm anziehen müssen!“
„Äh… kannst du…“

„Und Tina war eh schon ganz betüdelt, weil sie noch vor dem Aufbruch ein paar Likörchen getrunken hat. Und Carmen hat mit ihr…“
„Pssst!“

„Was denn?“
„Kannst du mal leise sein?“

„Wieso denn?“
„Mein Kopf…“

„Kopfweh? Soll ich dir eine Tablette geben?“
„Nein, danke. Nur Ruhe…“

„Leg dich doch nochmal hin, wenn dir nicht so wohl ist.“
„Ach, es geht ja, wenn ich hier sitze und wenn es ruhig ist.“

„Dann erzähl ich dir das ein andermal fertig, okay?“
„Jaja…“

„Essen willst du vermutlich nichts, oder?“
„Nein.“

„Du siehst aber auch elend aus. Willst du einen Tee?“
“Nein, gar nichts. Nur meine Ruhe!“

„Ich bin ja schon ruhig. Ich wollte dir ja nur helfen.“
„Ja, danke.“

„Eine Cola soll auch gut gegen Magendurcheinander helfen!“
„Soll sie halt…“

„Ich mein ja nur. Ein bisschen frische Luft täte dir bestimmt auch gut.“
„Schatz! Jetzt ist es aber mal gut!“

„Ja ja, reg dich doch nicht gleich auf.“
„-“

„Weißt du eigentlich, wie wir beim Junggesellinnenabschied am nächsten Morgen nach dem Aufstehen weitergemacht haben? Mit einem Sektfrühstück!“

Kopfschüttel…



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20 Kommentare zu “Sonntagmorgen”

  1. Broken Spirits sagt:

    So ein Konterbier hört sich im ersten Moment zwar eklig an, andererseits: Medizin muß ja schlecht schmecken ;-)

  2. Reilif sagt:

    Also ich hätt da nochmal drüber nachgedacht meinen Kopf zuschütteln…Prost

  3. Spirit sagt:

    Prost…

  4. malt sagt:

    Da kann ich nur Alka-Seltzer empfehlen – ein absolutes Wundermittel gegen Kater! ;)

  5. Spirit sagt:

    Das stimmt.

  6. Haselkatze sagt:

    Also ich bekomm vom Kopfschütteln ja immer erst recht Kopfschmerzen :-D

  7. *Melli* sagt:

    Naja, selbst Schuld, oder? :P ;)

  8. Anne sagt:

    wenn Männer keinen Alk vertragen…. ;-)

  9. Markus sagt:

    In der Früh nach dem Aufstehen sofort ein Bier trinken. >Konterhalbe

    Zwar is die ziemlich eklig, aber wenn die mal drin ist, sind die kopfschmerzen wie durch ein Wunder verschwunden, nun kann man in aller ruhe viel Wasser trinken, das dann gegen den Kater wirkt, sobald das Bier aufhört zu wirken. Klappt gut! einfach mal ausprobieren

  10. Pit sagt:

    Lol, ja das kennt man zu gut!

  11. simop sagt:

    Wie die Vorschreiber schon äh… schrieben – das mit dem Kopfschütteln würde ich in dieser Situation aber lassen… ;-)

  12. LehmannSisters sagt:

    Ich muss auch dabei gewesen sein- zumindest an so einen Morgen kann ich mich erinnern:-)

  13. Thea sagt:

    bei so einem Kater dann noch Kopf schütteln…..
    Da kann ich auch nur Kopfschütteln und Euch wunderschöne Ostertage wünschen. ;-)

  14. Gerry sagt:

    Lass den armen Kerl doch einfach in Ruhe einschlafen.

    :-)

  15. shoppen sagt:

    Der arme Kerl ;)

  16. Sophia sagt:

    Mit dem Anfangen, mit dem man am Vorabend aufgehört hat, sagt doch die Bauernregel

  17. zte sagt:

    truetrurtuertu

  18. Michael sagt:

    Großartig! ich kann mir zu gut vorstellen, wie der nächste Morgen ausgesehen haben muss!
    An ein Konterbier hab ich mich bisher nie gewagt…soll aber tatsächlich helfen.

  19. Chris sagt:

    Jaja… Der böse Geist bekämpft den bösen Geist… Man muss mit Feuer das (Kopf-)feuer bekämpfen. Insofern würde ich von Michael das Konterbier mal testen, am besten gleich morgen noch halb auf Klo, damit dann die erste Küchenarie einfacher auszuhalten ist. Genial!

  20. crooks sagt:

    Was redet hier jeder vom Kater. Ich tippe auf Rasierwasseralergie.

    Also Marke wechseln!

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