Normalerweise beginnt mein Samstagmorgen frühestens um 10 Uhr. Endlich mal ausschlafen! Das klappt aber nicht immer, z. B. wenn ich vergesse, den Wecker auszuschalten. Dann beginnt mein Samstagmorgen um 6:15 Uhr. Meine Liebste, die normalerweise auch gerne länger schläft, ist dann natürlich auch wach. Im Unterschied zu mir kann sie dann aber nicht mehr einschlafen, und wenn sie dann eh schon wach ist, fängt sie auch gleich mit ihren Tagesplanungen an. Nachdem ich den Wecker wieder ausgeschaltet hatte, fing sie an:
„Schaaaatz, aufstehen! Arbeiten!“
„Lass mich schlafen, es ist Samstag.“
“Wieso hast du dir denn dann den Wecker gestellt? Und mir?”
“Grummel.”
„War nur ein Spaß! Bist Du jetzt wach?“
„-“
„Ich mein ja nur, wegen dem Wecker.“
„Mistding! Nimm ihn mit in die Küche. GÄÄÄHN!!“
„Da können wir heute viel unternehmen, wenn wir schon aus Versehen so früh aufstehen und nicht so lange schlafen!“
„Ich will aber lange schlafen.“
„Och komm, du bist doch jetzt eh wach. Ich mach uns einen Kaffee, dann frühstücken wir schön, und dann…“
„Ich kann problemlos wieder einschlafen. Geh ruhig schon mal Kaffee kochen, ich komm dann.“
„Gut, mach ich.“ [Meine Liebste geht in die Küche, ich döse wieder ein, bis sie laut ruft:] „WILLST DU EIN EI ZUM FRÜHSTÜCK?“
„Mmmh.“
„WAS HAST DU GESAGT?“
„Mmmh.“
„Dann koch ich mal eins mehr.“ [Lautes Geklapper, kurze Stille, dann liegt meine Liebste wieder neben mir.] „In fünf Minuten sind die Eier fertig, Schatz!“
„Mmmh.“
„Wir könnten so lange noch kuscheln…“
„-“
„Wenn Du mir keine Antwort gibst, mach ich den Wecker nochmal an!“
„Laß mich einfach in Ruhe schlafen. Geh nach den Eiern gucken. Und Brötchen holen!“
„Ach, da versuche ich, es dir schön zu machen, und dann krieg ich nur Gegrummel zu hören!“
„Ich will doch nur noch ein bißchen schlafen…“
„Ja, ich weiß. Also ich geh jetzt frühstücken!“
„Und wenn wir im Bett frühstücken?“
„Das ist ja der erste vernünftige Satz, den ich heute von dir höre! Eine prima Idee! Ich hol gleich alles her!“
„Später, dachte ich…“ [Meine Liebste ist schon weg und kommt wenig später mit einem vollbeladenen Tablett, wie ich im Dämmerschlaf erkennen kann.]
„Frühstück ist fertig! Hier, mit Kaffee, Müsli, Ei… Ich stell’s zwischen uns beide, pass bitte auf.“
„Ist schon recht, ich werde mich nicht bewegen. Ich schlummer einfach noch ein paar Minuten…“
„Soll ich jetzt etwa alleine im Bett frühstücken? Ooooch… Na ja – ich hab auf jeden Fall Hunger. Guten Appetit, Schatz.“
„Mmmh. Kannst Du etwas leiser mit dem Löffel in der Müslischüssel klappern?“
„Nein, kann ich – HOPPLA! MIST!!!“
„IIIIIH, was ist denn das???“
„Mir ist die Kaffeetasse vom Tablett gerutscht… auf dein Kopfkissen… Das tut mir leid, Schatz!“
„Das war’s dann wohl mit Ausschlafen.“
„Aber der Geruch macht jetzt Lust auf Frühstück, oder? Frühstück im Bett ist doch das Größte!“
Kopfschüttel…


Neulich war endlich mal wieder nette Post im Briefkasten – eine Einladung zur Hochzeit eines Freundes. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass so etwas bei meiner Liebsten sogleich eine hektische Suche nach der passenden Garderobe auslöst (bei welcher sie – Frau bleibt Frau – natürlich NICHTS, ÜBERHAUPT NICHTS finden würde…). Aber die passende Kleidung war gar nicht ihr Problem, zumindest anfangs nicht, als sie mir mit einem langgezogenen Grinsen sagt:
Ich weiß nicht, ob’s nur mir so geht, aber ich finde es furchtbar nervig, wenn Lieder im Radio nicht komplett gespielt werden, weil der Moderator am Anfang oder Ende sein inhaltsleeres Geplapper loswerden muss. Meiner Liebsten macht das auf jeden Fall weniger aus. Eigentlich macht sie sich insgesamt wenig aus Musik – das hat sie mir neulich eindrucksvoll demonstriert, als Sie anfängt:
Ich habe nichts gegen Tiere. Und ich hänge an diesen Satz nicht „wenn sie auf dem Grill liegen“ an. Tiere sind geduldige und gelehrige Begleiter von uns Menschen, seit ewigen Zeiten schon. Es gibt aber Tierarten, die mag ich nicht. Katzen beispielsweise. Meine Liebste dafür um so mehr. Beim Frühstück entspann sich folgender Dialog – ich war noch nicht ganz wach und erkannte nicht, wie vermint dieses Thema ist. Sie sagt also:
Also an dieser Stelle erstmal ein großes “SORRY” an alle, denn es gab hier in letzter Zeit weniger 
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