Min Schatz und ich sitzet am Abig i de Stube am Ässtisch und gnehmiget üs, was de Chüehlschrank so hergit.
Mal wieder e gueti Glägeheit, um über dies und das zredä.
Oder au nöd…

„Du, Schatz?“
„Ja, Spatz?“

„Tuesch mer en gfalle?“
„Was de?“

„Ich wott en Hund.“
„Ouw nei, nöd scho wieders‘ Hundethema!“

„Was? wieso dörf ich denn kän Hund??“
„Schatz, mir wohnet zmitzt i de Stadt!“

„Ja und??“
„Und mir schaffet beidi de ganz Tag!“

„Das weiss i sälber.“
„Und wer söll denn de Tag dur mit em Hund go laufe??“

„Chentsch nöd du das mache?“
„Hallo?? Viellicht bini denn au am schaffe??“

„Du hoggsch doch nur de ganz Tag blöd im Büro ume, oder nöd?“
„BITTE?? kännet mir üs vo irgendwo her??“

„Was söll etz das wieder heisse?“
„Das du genau weisch, dass ich NöD nume im Büro umehogge!“

„Aber viel.“
„Mängisch, ja. Aber trotzdem nöd immer.“

„Gsehsch.“
„Was gsehsch??“

„Mit eme chliine Hund würsch viel meh usecho.“
„Hä??“

„Chasch de du en chline Hund nöd mitneh?“
„Wohi?! Is Büro??“

„Ja.“
„NEI!“

„Hesch de din Chef scho mal gfraget?“
„Nei!“

„Denn weisch ja gar nöd, öbs gah wür!“
„Ich weiss aber genau, dass ich das gar nöd will!“

„Wieso redet mir etz plötzli nur na über dich?“
„Was??“

„ICH wott doch en Hund! Eine mit Schlappohre.“
„Denn nimm en du doch mit!“

„Das gaht sicher nöd.“
„Genau! Und drum gitts au kein Hund.“

„Das heisst also, wenn ICH mich um en kümmere wür, denn…“
„…was au immer du säge wotsch, das heissts NÖD!“

„Lass mich doch erscht mal usrede!“
„Nei! Das gitt nur wieder e Katastrophe!“

„Ich ha dänkt, du hättsch au gern en chline Hund!“
„Wenn mir irgendwänn mal uf em Land wohnet und Chind hend, dänn.“

„Dänn?“
„Ja dänn.“

„Erscht dänn??“
„Erscht dänn.“

„Aha, ok…“
„Ähm, wetsch du mir demit säge, dass du mir zuestimmsch??“

„Ja.“
„Ach chum etz, hör doch uf!“

„Was de??“
„Da chunt doch etz sicher wieder irgend en Gugus!“

„Nei, wäge? Was meinsch de?“
„Naja sowas wiä: dänn wott ich jetzt ufs Land zieh oder so.“

„Sägi ja gar nöd?“
„Oder: guet, denn gönd mer etz ganz schnell go zwei Chind mache.“

„Hani au nöd gseiht?“
„Oder: ja guet, denn chündi halt und werd Huusfrau.“

„So en Seich!“
„Also du hesch würkli nüt meh wiiters dezue zsäge??“

„Nä-ä.“
„Hm…“

„Du hesch ja scho alles gseiht! So machet mers!“

Chopfschüttel…

Mit Humor und Charme freundlicherweise ins Schwizerdütsch übersetzt von einem „Schweizer Zuleser“, der nicht weiter genannt werden möchte. Danke dafür!

Alle, die jetzt nichts oder nur die Hälfte verstanden haben, können selbstverständlich auch einen Blick auf die deutsche Version werfen, und zwar hier, beziehungsweise nachfolgend.

Mittlerweile gibt es eine Österreichische Version! Es war ja auch zu erwarten, dass die Österreicher das nicht auf sich sitzen lassen werden.
An dieser Stelle vielen Dank an Sascha Hofer aus Linz für die tolle Arbeit!

Und als wenn das noch nicht genug wäre: Marvin Schuld präsentiert uns eine Fremdsprache im eigenen Land: Berliner Schnauze!
Danke dafür und viele Grüße nach Berlin!

Ich weiß ja, dass ich hier nicht der einzige Verrückte bin, aber das…
Hier die Geschichte auf Schwedisch, übersetzt und zur Verfügung gestellt von Holger aus Mannheim! Danke!

Und weiter geht´s mit einer süd-hessischen Version, die Rainer Hanss aus Darmstadt aus Liebe zu seiner Heimat erstellt hat. Danke dir!

Nicht nur guter Wein, sondern auch Sprachtalente kommen aus dem Frankenland:
Jens zeigt mit seiner oberfränkischen Variante, dass auch Deutsch eine Fremdsprache ist. Danke Jens!

Es hat ein bisschen gedauert, aber auch die Schwaben haben nicht geschlafen:
Besonders gilt das für Robert Bullinger aus Elchingen, der uns die schwäbische Version zur Verfügung gestellt hat. Danke dafür!

Wer fehlt noch? Na klar! Der Pott, da wo´s immer brummen tut!
Thorsten aus Essen liefert die ruhrdeutsche Version. Danke dir!

Und wer fehlt auch noch? Richtig… Die Lederhosen!
Holger aus Süddeutschland macht dem ein Ende! Danke!