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Ich wollte was sagen

29. Januar 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sitzen am Abend entspannt auf unserem Sofa und lassen die geliebte Flimmerkiste laufen.
Während ich mir noch die Tagesschau ansehe, wartet meine Liebste ungeduldig auf den Beginn des Abendprogramms: Deutschland sucht den Superstar auf RTL von/mit/über Dieter Bohlen…

“Wie spät ist es?”
“Es ist zehn nach acht, Süße.”

“Gut, dann geht´s gleich los. Dieter! Dieter! Dieter!”
“Ja, aber jetzt darf ich noch eben die Tagesschau sehen, ja?”

“Ja.”
“Danke.”

“Eigentlich wollte ich dir ja noch was sagen.”
“Mhm, ja… Was?”

“Ach, ist nicht notwendig, ich sage es doch nicht.”
“Alles klar. Gut.”

“Was?”
“Was soll sein?”

“Willst du denn gar nicht wissen, was ich sagen wollte??”
“Eigentlich will ich jetzt die Tagesschau sehen.”

“Aber ich habe doch gesagt, dass ich was sagen wollte?”
“ICH habe verstanden, dass du es dann doch NICHT sagen wolltest!?”

“Ja, das habe ich gesagt.”
“Dann ist ja alles gut.”

“Aber bist du denn gar nicht neugierig??”
“Schatz, bitte, ich möchte jetzt noch 2 Minuten…”

“Ist ja auch egal, ich wollte es ja sowieso nicht sagen.”
“Gut.”

“SCHATZ!!”
“Was ist denn??”

“Du bist ein Blödmann!”
“Wieso??”

“Dich interessiert gar nicht, was ich zu sagen habe!”
“Was hast du denn zu sagen??”

“Sage ich nicht.”
“Schön! Toll! Und was soll das jetzt?!”

“Du willst es ja sowieso nicht wissen!”
“Doch, ich möchte es wissen, also was ist denn jetzt!?”

“Ich wollte dir doch nur was sagen!”
“Ja, und??”

“Aber ich wollte mich nicht anbrüllen lassen!”
“Wer brüllt dich denn an??”

“Du!”
“Ich??”

“Jawohl! Und deswegen sage ich es jetzt auch nicht!”
“Ähm… Aber du wolltest es doch sowieso nicht sagen, oder??”

“Ich hätte es aber gesagt, wenn.”
“Wenn?? Wenn was!”

“Wenn du mich lieb gefragt hättest.”
“Also Moment mal, du hast doch eben noch…”

“Aber da du nicht lieb bist, kriegst du auch nichts!”
“Oh Mann, also willst du es mir nun sagen oder nicht!?”

“Willst du es denn wissen?”
“JA!”

“Dann sage ich es vielleicht.”
“Himmel!”

“Hättest du gleich gefragt, hätte ich es sofort gesagt.”
“Aha, und jetzt??”

“Jetzt weiß ich nicht, ob ich es dir sagen soll.”
“LIEBSTE! W-A-S WILLST DU MIR SAGEN!?”

“Bist jetzt doch neugierig geworden, was?”
“Vor allem stehe ich mal wieder kurz vor einem Herzinfarkt!”

“Das kommt nur, weil du dich da immer so rein schaukelst.”
“ICH?? DU!!”

“Nee.”
“Doch! Du bringst mich noch um, ganz ohne Scheiß!”

“Ich meine, nee, ich sage es dir jetzt doch nicht.”
“Gott, ich breche echt zusammen gleich…”

“Es ist Viertel nach.”
“Was??”

“Die Tagesschau ist vorbei, schalt jetzt um, ja?”
“Bitte sehr… WAS wolltest DU MIR nun sagen… Bitte!”

“Jetzt sei doch nicht so ungeduldig!”
“Weißt du was, vergiss es, ja? Ist mir total egal!”

“Es geht dabei aber um dich?”
“Ist mir trotzdem egal.”

“Ich sage es dir jetzt, ist auch gar nicht so schlimm!”
“Nein, bitte nicht!”

“Also…”
“Nein!”

“Ich habe Simone deine Bastian Pastewka DVD´s geliehen.”
“Ähm…”

“Sie wollte die mal haben und ich konnte dich heute nicht fragen.”
“Ja, OK. Und was dann?”

“Ja nichts und dann!”
“DAS ist alles?? Du hast Simone DVD´s geliehen. Sonst nichts??”

“Sonst nichts, wieso?”
“Und DESWEGEN machst du jetzt hier so einen riesen Aufstand??”

“Ich habe doch gleich gesagt, dass es nicht so wichtig ist!”

Kopfschüttel…

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Das ging wunderbar!

26. Januar 2009, aus der Schublade Freizeit und Reisen

Meine Liebste ist am Wochenende auf dem Weg zu einer Freundin nach Göttingen. Entgegen ihrer sonstigen Gewohnheiten ist sie mit dem Zug gefahren, aber die Liebste ist ja auch immer für eine Überraschung gut.
Wir hatten vereinbart, dass sie sich kurz meldet, wenn sie angekommen ist. Das Telefon klingelt.

“Hallo Schatz, ich bin jetzt da!”
“Das ist schön Süße, prima. Und? Wie war die Zugfahrt?”

“Super! Ich fahre ja sonst nicht so gerne Zug.”
“Eben. Deswegen frage ich ja.”

“Es hat alles geklappt und langweilig war es auch nicht.”
“So? Hast du ein paar nette Leute im Zug getroffen, oder was?”

“Nee. Aber ich habe fast eine ganze Stunde lang telefoniert.”
“Im Zug??”

“Das ging! Zwischendurch brach die Verbindung nur zweimal ab.”
“Aha. Naja, im ICE kann man mittlerweile ja auch gut telefonieren.”

“Das war so schön, ich konnte alle Leute mal wieder anrufen!”
“Und die hast du alle, ich meine, war das nicht ein bisschen teuer??”

“Schon, aber ich konnte dabei aus dem Fenster sehen und so…”
“Naja, mir egal, wenn´s dir Spaß macht…”

“Wenn ich am Sonntag zurück fahre, rufe ich wieder alle an!”
“Tu das. Freut mich, dass es dir gut geht.”

“Aber ich habe auch mal wieder die Hälfte zuhause vergessen.”
“So? Was denn?”

“Ich habe meine Handschuhe liegen lassen und mein Handy.”
“Ähm…”

Hoffentlich wird es nicht kalt am Wochenende…”
“Ähm, Schatz, sagtest du, dass du dein Handy vergessen hast??”

“Ja, in der Eile heute Morgen habe ich das wohl übersehen.”
“Aber…”

“Ich gehe NIE ohne mein Handy weg, ich fühle mich fast nackt!”
“Das kann ich mir bildlich vorstellen, aber sag mal…”

“Das muss noch auf der Ablage liegen, schau doch mal nach, ja?”

[Ich gehe leicht verwirrt in unseren Flur und schaue nach, was sich auf unserer Ablage neben der Eingangstür befindet.
Und tatsächlich: brav schlummert das hoch-heilige und stets wohl behütete Handy der Liebsten dort vor sich hin.]

“Und? ist es da?”
“Ja, es liegt hier…”

“Gott sei Dank…”
“Aber Liebste, wie hast du denn dann vom Zug aus telefoniert??”

“Mit dem Handy natürlich, womit denn sonst!?”
“Ja schon, aber… Dein Handy liegt doch hier??”

“Blöd, oder?”
“Ja, blöd, und womit hast du nun telefoniert??”

“Naja, ich habe heute Morgen aus Versehen DEINS eingesteckt!”

Kopfschüttel…

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Wir hatten das aber schon besprochen!

21. Januar 2009, aus der Schublade Wohnen und Leben

Meine Liebste und ich sitzen am Abend entspannt an unserem Esstisch im Wohnzimmer und essen Abendbrot zusammen.
Und wie üblich tauschen wir nebenbei die Neuigkeiten des Tages aus, obwohl es heute wohl keine Besonderheiten gab. Denke ich…

“Du Schatz, darf ich dich mal was fragen?”
“Was willst du mich denn fragen, Süße?”

“Was kostet eigentlich so ein Maurer?”
“Wie bitte?? Ein Maurer?? So einer mit Steinen und so?”

“Das sind doch Maurer, die was abreißen und neu mauern?”
“Ähm… Brauchen wir einen Maurer??”

“Ich denke schon.”
“Ach so?? Willst du hier irgendwo eine Mauer hinstellen, oder was??”

“Nein, nein, keine Mauer. Ich will ein neues Sofa.”
“Ah, ein neues Sofa, ja… Sag mal, was hast du da eben gegessen?”

“Wieso? Käse, warum??”
“War da vielleicht irgendeine halluzinogene Droge drin!?”

“Davon stand nichts auf der Packung…”
“Schatz!”

“Was ist denn??”
“Was hat ein Maurer mit einem neuen Sofa zu tun!?”

“Eigentlich nichts.”
“Ja, das, ähm… Dieser Gedanke kam mir auch kurz…”

“Das heißt also, dass das neue Sofa klar geht?”
“Also Moment mal, nicht so schnell, ja!”

“Aber du hast doch neulich gesagt, das ginge in Ordnung??”
“Ich sagte, wenn du unsere verkaufst, DANN ist das in Ordnung!”

“Ich kann doch unsere Sofas nicht einfach verkaufen!”
“Dann gibt´s auch keine neuen. Ganz einfach.”

“Ich will ja gar keine Sofas, ich möchte eine Wohnlandschaft.”
“Ach so, eine Wohnlandschaft, na klar, sicher…”

“So eine breite, wo man drauf kuscheln kann mit großen Kissen.”
“Auf den Dingern sitzt man dann nicht mehr, sondern liegt nur noch.”

“Na und? Jetzt liegen wir doch auch dauernd auf den Sofas?”
“Trotzdem KANN man auf unseren Sofas noch sitzen, wenn man will.”

“Wir hatten das besprochen, ich will eine Wohnlandschaft!”
“Schön! Dann kauf dir eine!”

“Da gibt es nur noch ein klitzekleines Problem…”
“Wieso hatte ich das bloß schon wieder geahnt…”

“Und dafür brauchen wir eben den Maurer.”
“Aha. Passt dein neues Sofa nicht durch die Tür, oder was?”

“Darüber habe ich ja noch gar nicht nachgedacht!”
“Oh, dann vergiss es auch bitte schnell wieder, ja?”

“Das regele ich schon, aber das war ja nicht mein Problem…”
“Also schön. Ich werde es bereuen, aber: was ist denn das Problem??”

“Die Ecke da muss weg.”
“Welche Ecke??”

“Na da, der komische nutzlose Mauervorsprung da in der Ecke!”
“Der Kamin??”

“Wo ist denn da ein Kamin??”
“Na, da steht jetzt keiner, aber früher war da bestimmt mal einer.”

“Schön, aber jetzt nicht mehr und deshalb muss das Ding weg.”
“Warum??”

“Weil ich sonst meine Wohnlandschaft da nicht hinstellen kann!”
“Schatz, da gehen etliche Rohre durch, das geht nicht!”

“Unsere Heizung ist doch aber in der Küche??”
“Wir können nicht den ganzen Kamin da wegreißen lassen!”

“Wieso nicht? Braucht doch keiner mehr??”
“Schatz! Erstens ist das nicht unser Haus und zweitens…”

“Du willst ja nur verhindern, dass ich mein Kuschelsofa kriege!”
“Darum geht es doch gar nicht!”

“Weil du gar nicht mit mir kuscheln willst, geht es darum??”
“Quatsch!”

“Kuscheln ist gut für die Beziehung, habe ich gelesen.”
“Ach! Das hast du gelesen?? Da wäre ich selber nie drauf gekommen!”

“Wenn du nicht kuscheln willst, dann brauche ich auch kein Sofa!”
“Aber ich habe doch gar nichts gegen ein neues Sofa!”

“Na gut, dann wäre das ja geklärt. Bestelle ich morgen.”
“Moment, halt, ich meinte nur, dass…”

“Jetzt dreh dir das nicht anders herum, du hast es gesagt!”
“Ich lasse doch nicht das halbe Haus abreißen, nur weil du…”

“Dann eben nicht! Wie kann man bloß so unromantisch sein!”
“Kannst du denn nicht ein Sofa kaufen, für das wir nicht den ganzen…”

“Nein, das kann ich nicht!”
“Und wieso nicht??”

“Und den Maurer bestelle ich trotzdem!”
“Wie bitte?? Was soll der denn sonst hier machen!?”

“Vielleicht will DER ja mit mir kuscheln!”

Kopfschüttel…

PS: neue Hörspiele von Radio egoFM hinzugekommen!

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Du hast da was

19. Januar 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sind heute Abend bei Freunden zum Grillen eingeladen; bei -1 Grad Celsius eine “originelle” Idee… Aber die Gastgeber sind leidenschaftliche Griller und schaffen es schon seit Jahren nicht mehr, bis zur nächsten Saison ohne Grillfleisch durchzuhalten.
Also: auf geht´s!

“Ähm… Schatz?”
“Ja, Liebste?”

“Du hast da einen Fleck auf deinem Hemd.”
“Jaja. Klar.”

“Nein, ehrlich! Da ist ein Fleck!”
“Pff! Damit gehe ich dir bestimmt nicht auf den Leim.”

“Aber wenn ich es dir doch sage?!”
“Du sagst viel, wenn der Tag lang ist.”

“Da auf deinem Hemd ist ein brauner Fleck!”
“Dann ist da eben ein Fleck, mir egal.”

“Aber du willst doch SO wohl nicht losgehen??”
“Liebste, gib dir keine Mühe. Ich gucke nicht.”

“Ich schwöre, dass da ein Fleck ist!”
“Und was soll ich da jetzt machen?”

“Sieh ihn dir an, dann wirst du mir auch glauben.”
“Nee, weil du dann sagst: reingelegt! Oder so etwas in der Art.”

“Sage ich nicht.”
“Und ob.”

“Ich fände es ja wirklich sehr lustig, aber da ist wirklich…”
“Können wir das jetzt bitte beenden? Du hattest deinen Versuch.”

“Was denn für einen Versuch??”
“Du wolltest mich reinlegen, aber es hat halt nicht geklappt. Pech.”

“Dieses Mal.”
“Was?”

“Es hat dieses Mal nicht geklappt, sonst ja schon.”
“Wie bitte?? Du mich reinlegen?? Das wüsste ich aber!”

“Dich zu veräppeln ist ja nun wirklich kein Problem.”
“Ach! Das wüsste ich aber!”

“Ich könnte dich JETZT SOFORT veräppeln, wenn ich wollte!”
“Könntest du nicht.”

“Doch.”
“Dann mach doch!”

“Soll ich?”
“Du kannst es versuchen, aber das ist absolut aussichtslos.”

“OK, also: welcher Ring ist nicht rund?”
“Ähm…”

“Der Hering.”
“Hering?? Was für ein Quatsch!”

“1:0 für mich. Das war ja leicht.”
“Das verstehst du unter Veräppeln??”

“Und welcher Ring ist nicht echt?”
“Hm…”

“Der Hering natürlich.”
“SEHR WITZIG!”

“2:0 für mich. Ich wusste es ja.”
“Also Moment mal, das sind doch bloß Scherzfragen!”

“Na und?”
“Veräppeln sieht ja wohl anders aus!”

“Ach! Und wie??”
“Naja, wenn…”

“…wenn ich sage, da ist ein Fleck, du guckst, aber da ist keiner?”
“Ein ausgezeichnetes Beispiel…”

“Aber du hast da doch wirklich einen Fleck auf deinem Hemd!”
“Hör auf jetzt!”

“Aber, wenn da WIRKLICH ein Fleck ist und du guckst nicht…”
“Ja? Was ist dann?”

“Dann hätte ich dich doch auch veräppelt, oder?”
“Hm…”

“Weil da ja ein Fleck ist, aber du nicht guckst, weil du denkst…”
“Jajaja, schon gut! Ich gucke jetzt…”

[Irgendwie hat sie ja recht... Wenn ich jetzt tatsächlich einen Fleck auf dem Hemd habe und ich schaue nicht hin... Dann wird sie mir das den ganzen Abend vorhalten, mich auslachen und darüber hinaus sehe ich dann ja wirklich wie ein Volltrottel aus! Also besser gucken...]

“Reingelegt!”

Kopfschüttel…

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Und dann?

15. Januar 2009, aus der Schublade Wohnen und Leben

Und dann? (photocase.de © C.D.)Meine Liebste und ich sitzen am Abend im Wohnzimmer und schauen Fernsehen. Viel genauer kann ich es gar nicht sagen, denn es läuft trotz 50 Kanälen nichts Sehenswertes, nicht einmal etwas gerade noch Akzeptables.
Das ist sie also, unsere schöne neue Medienwelt…

“Du Schatz?”
“Ja, Süße?

“Was möchtest du denn jetzt sehen?”
“Ist mir völlig egal, mach einfach, wie du willst.”

“Ich finde aber nichts…”
“Dann mach doch aus die Kiste?”

“Und dann?”
“Dann ist der Fernseher aus.”

“Und dann?”
“Was und dann!”

“Was ist dann?”
“Dann weiß ich auch nicht.”

“Ich meine, was machen wir denn dann?”
“Mach doch ein Kreuzworträtsel.”

“Das habe ich doch aber nach einer Viertelstunde fertig?”
“Dann mach eben zwei.”

“Und was machst du?”
“Ich surfe ein bisschen im Internet rum oder so, keine Ahnung.”

“Und dann?”
“Und dann, und dann!! Sind wir hier im Kindergarten, oder was!?”

“Aber ich will doch nur wissen, was wir danach machen?”
“Weiß ich nicht, keine Ahnung! Muss ich das jetzt schon wissen??”

“Wir könnten ja auch was zusammen machen?”
“Und was?”

“Was spielen oder so?”
“Naja… Was willst du denn spielen?”

“Hm…”
“Wir haben ja nur Spiele für mindestens drei Personen.”

“Stimmt, bis auf das Spiel des Lebens… Und Mau Mau.”
“Eben, und dazu habe ich jetzt nun überhaupt gar keine Lust.”

“Also was machen wir denn dann?”
“Könntest du bitte diesen Satz aus deinem Wortschatz streichen?!”

“Wie soll ich das denn sonst fragen??”
“Schlag doch einfach was vor, wie wäre es damit?”

“Ich habe ja Spielen vorgeschlagen, aber das willst du ja nicht!”
“Spielen ist ja schön und gut, aber was denn?”

“Siehst du, jetzt fragst du auch WAS DENN, aber ich darf nicht!”
“Du fragst das ja auch so komisch, das nervt!”

“Ich frage, was wir machen wollen, und schon bist du genervt!”
“Kannst du nicht einfach ein wenig anders fragen, nicht so fordernd?”

“Na schön. Du Schatz, was sollen wir denn jetzt machen?”
“Himmel!”

“Ich habe ganz lieb gefragt!”
“ICH WEISS NICHT, WAS WIR JETZT MACHEN SOLLEN!”

“Warum regst du dich denn jetzt so auf?”
“Weil mir diese Fragerei auf den Geist geht!”

“Du gehst mir auch manchmal auf den Geist! So!”
“Na toll, super! Also – Wollen wir eine Runde um den Block gehen?”

“Und dann?”
“LIEBSTE!! Ich kriege gleich einen Anfall!”

“Soll ich denn den Fernseher jetzt ausmachen?”
“Nee, lass ihn bloß an!”

“Aber Schatz, es kommt doch nichts?”
“Na schön, dann mach ihn eben aus.”

“Und dann??”

Kopfschüttel…

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Wir müssen raus

12. Januar 2009, aus der Schublade Freizeit und Reisen

Meine Liebste und ich sind am heutigen Sonntagmorgen bislang noch nicht so richtig aus den Pantoffeln gekommen; aber was soll´s, dafür sind Sonntage ja da, oder nicht?
Draußen scheint ausgesprochen herrliches Wetter zu sein, sonnig und kalt…
Das zehrt eindeutig am eigenen Gewissen.

“Schatz? Wir müssen jetzt raus.”
“Was? Was müssen wir??”

“Wir müssen raus.”
“Och Süße, muss das heute denn unbedingt…”

“Es ist superschönes Wetter draußen!”
“Ja, das stimmt.”

“Lass uns was zusammen unternehmen, ja?”
“Hm… Was denn?”

“Weiß nicht, schlag doch mal was vor?”
“Gut. Wir bleiben hier auf dem Sofa sitzen.”

“Schatz!”
“Aha, also nicht… Naja, hätte ja klappen können…”

“Du willst doch nicht den ganzen Tag hier sitzen, oder??”
“Ähm… Nein, nein. Natürlich nicht…”

“Gut. Also was machen wir jetzt?”
“Wir gehen ins Kino.”

“Och Mann, ich will RAUS, in die Natur! Nicht ins Kino!”
“Na schön, dann machen wir einen Spaziergang die Weser hoch.”

“Das haben wir doch schon tausend Mal gemacht.”
“Na und??”

“Können wir nicht mal woanders hin??”
“Tja… Fahren wir ins Blockland und gehen die Lesum hoch?”

“Im Blockland war ich noch nie.”
“Das ist dann wohl ein Grund mehr, da mal hin zu gehen.”

“Ist das denn weit?”
“Nein.”

“Aber ich will nicht nach 15 Minuten schon am Ziel sein!”
“Sondern??”

“Naja, so 2 Stündchen sollten wir schon laufen.”
“Im Blockland kann man locker 20 Stunden laufen.”

“So weit ist das??”
“So groß, ja. Aber wir können jederzeit umdrehen.”

“Hm, ich weiß nicht…”
“Das ist wunderschön da, was stimmt denn jetzt nicht??”

“Wenn das so auf dem einsamen Land ist, dann geht das nicht.”
“Und wieso nicht??”

“Naja, ich will doch zwischendurch einen heißen Kakao trinken?”
“Kakao??”

“Und zwischendurch mal eine Toilette wäre auch gut.”
“Ich dachte, wir wollen spazieren gehen??”

“Wollen wir ja auch!”
“Frauen… Also da gibt es mehrere kleine Lokale und Cafés.”

“So? Na gut; dann ist das ja geklärt.”
“Schön, dann lass uns los.”

“Moment, Moment! Nicht so schnell!”
“Wieso? Was ist??”

“Was muss ich denn da für Schuhe anziehen?”
“Am besten welche mit Sohle.”

“Sehr witzig! Was sind denn da für Wege?”
“Asphalt.”

“Asphalt?? Straßen?? Ich wollte doch Natur!”
“Ähm… Die Natur ist drum herum, also links und rechts und so…”

“Das hört sich alles sehr merkwürdig an…”
“Quatsch! Zieh jetzt deine Wanderschuhe an und gut iss!”

“Meine Wanderschuhe?? Wieso das denn??”
“Was weiß ich, Hauptsache, du ziehst dir irgendwelche Schuhe an.”

“Ich will doch nicht wandern gehen!”
“Dann zieh deine Flip-Flops an oder was weiß ich!”

“Was ziehst du denn an??”
“Schuhe.”

“Welche denn??”
“Schatz, kümmere dich einfach nicht um mich, ja?!”

“Also schön, dann ziehe ich meine Stiefel an und fertig.”
“Na endlich… Dann komm.”

“Aber die Sonne scheint!”
“Ähm… Und was soll das jetzt bitte wieder heißen??”

“Meine Sonnenbrille ist nicht da!!”
“Doch, die liegt auf deinem Schreibtisch.”

“Die doch nicht, ich meine die andere!”
“Himmel, ist doch egal, nimm doch einfach die, die da liegt!”

“Spinnst du?? Doch nicht zum spazieren gehen!”
“Ich breche zusammen…”

“Ohne meine Sonnenbrille gehe ich nicht raus.”
“Und wo ist die andere??”

“Die liegt bei Nicole.”
“Wie bitte?? Aber Nicole wohnt doch in Hamburg!?”

“Ja. Blöd, nicht?”
“Wieso liegt deine Sonnenbrille denn bei Nicole??”

“Habe ich da letzte Woche vergessen…”
“Na super! Und jetzt??”

“Hm… Dann muss ich wohl doch die andere nehmen, was?”
“Und warum machst du dann jetzt hier so einen Affentanz??”

“Ich habe nur laut gedacht, das wird man ja wohl dürfen!”
“Aber… Egal. Schatz, fehlt jetzt sonst noch irgendetwas?”

“Ich glaube nicht…”
“Dann können wir jetzt also los, ja?”

“Gleich.”
“Was ist denn noch??”

“Jetzt ist es halb eins; wann geht die Sonne unter?”
“Warum willst du das denn jetzt wissen??”

“Nun sag doch mal!”
“Was weiß ich, so gegen halb fünf oder so?”

“Dann haben wir ja noch ein bisschen Zeit, oder?”
“Zeit?? Wofür??”

“Dann kann ich mich ja noch ein Stündchen aufs Sofa kuscheln!”

Kopfschüttel…

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Das würde ich ja nicht machen

5. Januar 2009, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Meine Liebste und ich machen klar Schiff in unserer Wohnung; nach den ganzen Feiertagen ist das wohl auch dringend mal wieder notwendig.
Während die Liebste sich mit dem Badezimmer beschäftigt, habe ich die ehrenvolle (und nicht gerade von mir geliebte) Aufgabe bekommen, die Betten neu zu beziehen.

“Schatz, was machst du denn da??”
“Ähm… Ich beziehe die Betten, Süße?”

“Mit DER Bettwäsche da??”
“Wieso? Was ist damit?”

“Wo hast du die denn ausgegraben?”
“Na die war im Schrank, wo denn sonst?”

“Die haben wir ja schon ewig nicht mehr benutzt!”
“Na und? Stimmt damit was nicht?”

“Lass mal riechen…”
“Riechen??”

“Bäh, die müffelt ja!”
“Quatsch!”

“Weil die schon so lange im Schrank lag!”
“Na schön, also soll ich eine andere nehmen, ja?”

“Ja.”
“Welche denn.”

“Egal. Du machst das schon.”
“Nee, das ist nicht egal, hinterher ist es wieder verkehrt!”

“Was soll das denn heißen??”
“Wenn ich zum Beispiel sage: wir nehmen jetzt die rote Bettwäsche.”

“Ja, und dann??”
“Dann passt dir daran wieder irgendwas nicht!”

“Pff! Dann nimm doch die rote!”
“Nee, ich nehme jetzt die weiße mit den blauen Streifen.”

“Das würde ich ja nicht machen.”
“Himmel! Habe ich ja gleich gesagt!”

“Ich weise doch nur darauf hin?”
“Worauf weist du hin!”

“Dass die gestreifte Bettwäsche nicht so gut ist.”
“Und warum?? Die haben wir doch schon 1000-mal benutzt!”

“Weil da die ganzen Knöpfe ab sind.”
“Was??”

“Ich weiß auch nicht, aber die Knöpfe sind alle weg.”
“Na toll.”

“Und ich mag das nicht, wenn die Bettdecke unten raushängt.”
“Also schön… Dann nehme ich jetzt doch die rote Bettwäsche…”

“Die rote??”
“Du hast EBEN gesagt, ich soll die rote nehmen!”

“Nein, ich meinte nur, du KÖNNTEST die rote nehmen.”
“Eben, und die nehme ich jetzt.”

“Nimm lieber die grüne.”
“Ich bin schon wieder kurz vor einem Nervenzusammenbruch…”

“Nur, weil du EINMAL die Betten beziehen sollst??”
“Also ich nehme jetzt die GRÜNE Bettwäsche, ja??”

“Kannst du machen, ja.”
“Und mit der grünen ist alles in Ordnung und OK und so?”

“Jaja, natürlich!”
“Und da sind auch alle Knöpfe dran und nichts hängt am Ende raus?”

“Ich denke schon.”
“Gott sei dank…”

“Obwohl wir die grüne Bettwäsche ja ziemlich oft benutzen…”
“SCHATZ!!”

“Schon gut, nimm die grüne, ich habe ja nur laut gedacht…”
“Mann, was für ein Stress, nicht zu fassen…”

“Ja, das ist schon sehr merkwürdig…”
“Was! Dass man mit dir selbst bei der Bettwäsche Stress kriegt??”

“Nee.”
“Sondern?”

“Dass Männer nicht mal die Betten selbst neu beziehen können!”

Kopfschüttel…

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Ich wollte was sagen

29. Januar 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sitzen am Abend entspannt auf unserem Sofa und lassen die geliebte Flimmerkiste laufen.
Während ich mir noch die Tagesschau ansehe, wartet meine Liebste ungeduldig auf den Beginn des Abendprogramms: Deutschland sucht den Superstar auf RTL von/mit/über Dieter Bohlen…

“Wie spät ist es?”
“Es ist zehn nach acht, Süße.”

“Gut, dann geht´s gleich los. Dieter! Dieter! Dieter!”
“Ja, aber jetzt darf ich noch eben die Tagesschau sehen, ja?”

“Ja.”
“Danke.”

“Eigentlich wollte ich dir ja noch was sagen.”
“Mhm, ja… Was?”

“Ach, ist nicht notwendig, ich sage es doch nicht.”
“Alles klar. Gut.”

“Was?”
“Was soll sein?”

“Willst du denn gar nicht wissen, was ich sagen wollte??”
“Eigentlich will ich jetzt die Tagesschau sehen.”

“Aber ich habe doch gesagt, dass ich was sagen wollte?”
“ICH habe verstanden, dass du es dann doch NICHT sagen wolltest!?”

“Ja, das habe ich gesagt.”
“Dann ist ja alles gut.”

“Aber bist du denn gar nicht neugierig??”
“Schatz, bitte, ich möchte jetzt noch 2 Minuten…”

“Ist ja auch egal, ich wollte es ja sowieso nicht sagen.”
“Gut.”

“SCHATZ!!”
“Was ist denn??”

“Du bist ein Blödmann!”
“Wieso??”

“Dich interessiert gar nicht, was ich zu sagen habe!”
“Was hast du denn zu sagen??”

“Sage ich nicht.”
“Schön! Toll! Und was soll das jetzt?!”

“Du willst es ja sowieso nicht wissen!”
“Doch, ich möchte es wissen, also was ist denn jetzt!?”

“Ich wollte dir doch nur was sagen!”
“Ja, und??”

“Aber ich wollte mich nicht anbrüllen lassen!”
“Wer brüllt dich denn an??”

“Du!”
“Ich??”

“Jawohl! Und deswegen sage ich es jetzt auch nicht!”
“Ähm… Aber du wolltest es doch sowieso nicht sagen, oder??”

“Ich hätte es aber gesagt, wenn.”
“Wenn?? Wenn was!”

“Wenn du mich lieb gefragt hättest.”
“Also Moment mal, du hast doch eben noch…”

“Aber da du nicht lieb bist, kriegst du auch nichts!”
“Oh Mann, also willst du es mir nun sagen oder nicht!?”

“Willst du es denn wissen?”
“JA!”

“Dann sage ich es vielleicht.”
“Himmel!”

“Hättest du gleich gefragt, hätte ich es sofort gesagt.”
“Aha, und jetzt??”

“Jetzt weiß ich nicht, ob ich es dir sagen soll.”
“LIEBSTE! W-A-S WILLST DU MIR SAGEN!?”

“Bist jetzt doch neugierig geworden, was?”
“Vor allem stehe ich mal wieder kurz vor einem Herzinfarkt!”

“Das kommt nur, weil du dich da immer so rein schaukelst.”
“ICH?? DU!!”

“Nee.”
“Doch! Du bringst mich noch um, ganz ohne Scheiß!”

“Ich meine, nee, ich sage es dir jetzt doch nicht.”
“Gott, ich breche echt zusammen gleich…”

“Es ist Viertel nach.”
“Was??”

“Die Tagesschau ist vorbei, schalt jetzt um, ja?”
“Bitte sehr… WAS wolltest DU MIR nun sagen… Bitte!”

“Jetzt sei doch nicht so ungeduldig!”
“Weißt du was, vergiss es, ja? Ist mir total egal!”

“Es geht dabei aber um dich?”
“Ist mir trotzdem egal.”

“Ich sage es dir jetzt, ist auch gar nicht so schlimm!”
“Nein, bitte nicht!”

“Also…”
“Nein!”

“Ich habe Simone deine Bastian Pastewka DVD´s geliehen.”
“Ähm…”

“Sie wollte die mal haben und ich konnte dich heute nicht fragen.”
“Ja, OK. Und was dann?”

“Ja nichts und dann!”
“DAS ist alles?? Du hast Simone DVD´s geliehen. Sonst nichts??”

“Sonst nichts, wieso?”
“Und DESWEGEN machst du jetzt hier so einen riesen Aufstand??”

“Ich habe doch gleich gesagt, dass es nicht so wichtig ist!”

Kopfschüttel…

52 Kommentare »

Das ging wunderbar!

26. Januar 2009, aus der Schublade Freizeit und Reisen

Meine Liebste ist am Wochenende auf dem Weg zu einer Freundin nach Göttingen. Entgegen ihrer sonstigen Gewohnheiten ist sie mit dem Zug gefahren, aber die Liebste ist ja auch immer für eine Überraschung gut.
Wir hatten vereinbart, dass sie sich kurz meldet, wenn sie angekommen ist. Das Telefon klingelt.

“Hallo Schatz, ich bin jetzt da!”
“Das ist schön Süße, prima. Und? Wie war die Zugfahrt?”

“Super! Ich fahre ja sonst nicht so gerne Zug.”
“Eben. Deswegen frage ich ja.”

“Es hat alles geklappt und langweilig war es auch nicht.”
“So? Hast du ein paar nette Leute im Zug getroffen, oder was?”

“Nee. Aber ich habe fast eine ganze Stunde lang telefoniert.”
“Im Zug??”

“Das ging! Zwischendurch brach die Verbindung nur zweimal ab.”
“Aha. Naja, im ICE kann man mittlerweile ja auch gut telefonieren.”

“Das war so schön, ich konnte alle Leute mal wieder anrufen!”
“Und die hast du alle, ich meine, war das nicht ein bisschen teuer??”

“Schon, aber ich konnte dabei aus dem Fenster sehen und so…”
“Naja, mir egal, wenn´s dir Spaß macht…”

“Wenn ich am Sonntag zurück fahre, rufe ich wieder alle an!”
“Tu das. Freut mich, dass es dir gut geht.”

“Aber ich habe auch mal wieder die Hälfte zuhause vergessen.”
“So? Was denn?”

“Ich habe meine Handschuhe liegen lassen und mein Handy.”
“Ähm…”

Hoffentlich wird es nicht kalt am Wochenende…”
“Ähm, Schatz, sagtest du, dass du dein Handy vergessen hast??”

“Ja, in der Eile heute Morgen habe ich das wohl übersehen.”
“Aber…”

“Ich gehe NIE ohne mein Handy weg, ich fühle mich fast nackt!”
“Das kann ich mir bildlich vorstellen, aber sag mal…”

“Das muss noch auf der Ablage liegen, schau doch mal nach, ja?”

[Ich gehe leicht verwirrt in unseren Flur und schaue nach, was sich auf unserer Ablage neben der Eingangstür befindet.
Und tatsächlich: brav schlummert das hoch-heilige und stets wohl behütete Handy der Liebsten dort vor sich hin.]

“Und? ist es da?”
“Ja, es liegt hier…”

“Gott sei Dank…”
“Aber Liebste, wie hast du denn dann vom Zug aus telefoniert??”

“Mit dem Handy natürlich, womit denn sonst!?”
“Ja schon, aber… Dein Handy liegt doch hier??”

“Blöd, oder?”
“Ja, blöd, und womit hast du nun telefoniert??”

“Naja, ich habe heute Morgen aus Versehen DEINS eingesteckt!”

Kopfschüttel…

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Wir hatten das aber schon besprochen!

21. Januar 2009, aus der Schublade Wohnen und Leben

Meine Liebste und ich sitzen am Abend entspannt an unserem Esstisch im Wohnzimmer und essen Abendbrot zusammen.
Und wie üblich tauschen wir nebenbei die Neuigkeiten des Tages aus, obwohl es heute wohl keine Besonderheiten gab. Denke ich…

“Du Schatz, darf ich dich mal was fragen?”
“Was willst du mich denn fragen, Süße?”

“Was kostet eigentlich so ein Maurer?”
“Wie bitte?? Ein Maurer?? So einer mit Steinen und so?”

“Das sind doch Maurer, die was abreißen und neu mauern?”
“Ähm… Brauchen wir einen Maurer??”

“Ich denke schon.”
“Ach so?? Willst du hier irgendwo eine Mauer hinstellen, oder was??”

“Nein, nein, keine Mauer. Ich will ein neues Sofa.”
“Ah, ein neues Sofa, ja… Sag mal, was hast du da eben gegessen?”

“Wieso? Käse, warum??”
“War da vielleicht irgendeine halluzinogene Droge drin!?”

“Davon stand nichts auf der Packung…”
“Schatz!”

“Was ist denn??”
“Was hat ein Maurer mit einem neuen Sofa zu tun!?”

“Eigentlich nichts.”
“Ja, das, ähm… Dieser Gedanke kam mir auch kurz…”

“Das heißt also, dass das neue Sofa klar geht?”
“Also Moment mal, nicht so schnell, ja!”

“Aber du hast doch neulich gesagt, das ginge in Ordnung??”
“Ich sagte, wenn du unsere verkaufst, DANN ist das in Ordnung!”

“Ich kann doch unsere Sofas nicht einfach verkaufen!”
“Dann gibt´s auch keine neuen. Ganz einfach.”

“Ich will ja gar keine Sofas, ich möchte eine Wohnlandschaft.”
“Ach so, eine Wohnlandschaft, na klar, sicher…”

“So eine breite, wo man drauf kuscheln kann mit großen Kissen.”
“Auf den Dingern sitzt man dann nicht mehr, sondern liegt nur noch.”

“Na und? Jetzt liegen wir doch auch dauernd auf den Sofas?”
“Trotzdem KANN man auf unseren Sofas noch sitzen, wenn man will.”

“Wir hatten das besprochen, ich will eine Wohnlandschaft!”
“Schön! Dann kauf dir eine!”

“Da gibt es nur noch ein klitzekleines Problem…”
“Wieso hatte ich das bloß schon wieder geahnt…”

“Und dafür brauchen wir eben den Maurer.”
“Aha. Passt dein neues Sofa nicht durch die Tür, oder was?”

“Darüber habe ich ja noch gar nicht nachgedacht!”
“Oh, dann vergiss es auch bitte schnell wieder, ja?”

“Das regele ich schon, aber das war ja nicht mein Problem…”
“Also schön. Ich werde es bereuen, aber: was ist denn das Problem??”

“Die Ecke da muss weg.”
“Welche Ecke??”

“Na da, der komische nutzlose Mauervorsprung da in der Ecke!”
“Der Kamin??”

“Wo ist denn da ein Kamin??”
“Na, da steht jetzt keiner, aber früher war da bestimmt mal einer.”

“Schön, aber jetzt nicht mehr und deshalb muss das Ding weg.”
“Warum??”

“Weil ich sonst meine Wohnlandschaft da nicht hinstellen kann!”
“Schatz, da gehen etliche Rohre durch, das geht nicht!”

“Unsere Heizung ist doch aber in der Küche??”
“Wir können nicht den ganzen Kamin da wegreißen lassen!”

“Wieso nicht? Braucht doch keiner mehr??”
“Schatz! Erstens ist das nicht unser Haus und zweitens…”

“Du willst ja nur verhindern, dass ich mein Kuschelsofa kriege!”
“Darum geht es doch gar nicht!”

“Weil du gar nicht mit mir kuscheln willst, geht es darum??”
“Quatsch!”

“Kuscheln ist gut für die Beziehung, habe ich gelesen.”
“Ach! Das hast du gelesen?? Da wäre ich selber nie drauf gekommen!”

“Wenn du nicht kuscheln willst, dann brauche ich auch kein Sofa!”
“Aber ich habe doch gar nichts gegen ein neues Sofa!”

“Na gut, dann wäre das ja geklärt. Bestelle ich morgen.”
“Moment, halt, ich meinte nur, dass…”

“Jetzt dreh dir das nicht anders herum, du hast es gesagt!”
“Ich lasse doch nicht das halbe Haus abreißen, nur weil du…”

“Dann eben nicht! Wie kann man bloß so unromantisch sein!”
“Kannst du denn nicht ein Sofa kaufen, für das wir nicht den ganzen…”

“Nein, das kann ich nicht!”
“Und wieso nicht??”

“Und den Maurer bestelle ich trotzdem!”
“Wie bitte?? Was soll der denn sonst hier machen!?”

“Vielleicht will DER ja mit mir kuscheln!”

Kopfschüttel…

PS: neue Hörspiele von Radio egoFM hinzugekommen!

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Du hast da was

19. Januar 2009, aus der Schublade Die besonderen Dinge

Meine Liebste und ich sind heute Abend bei Freunden zum Grillen eingeladen; bei -1 Grad Celsius eine “originelle” Idee… Aber die Gastgeber sind leidenschaftliche Griller und schaffen es schon seit Jahren nicht mehr, bis zur nächsten Saison ohne Grillfleisch durchzuhalten.
Also: auf geht´s!

“Ähm… Schatz?”
“Ja, Liebste?”

“Du hast da einen Fleck auf deinem Hemd.”
“Jaja. Klar.”

“Nein, ehrlich! Da ist ein Fleck!”
“Pff! Damit gehe ich dir bestimmt nicht auf den Leim.”

“Aber wenn ich es dir doch sage?!”
“Du sagst viel, wenn der Tag lang ist.”

“Da auf deinem Hemd ist ein brauner Fleck!”
“Dann ist da eben ein Fleck, mir egal.”

“Aber du willst doch SO wohl nicht losgehen??”
“Liebste, gib dir keine Mühe. Ich gucke nicht.”

“Ich schwöre, dass da ein Fleck ist!”
“Und was soll ich da jetzt machen?”

“Sieh ihn dir an, dann wirst du mir auch glauben.”
“Nee, weil du dann sagst: reingelegt! Oder so etwas in der Art.”

“Sage ich nicht.”
“Und ob.”

“Ich fände es ja wirklich sehr lustig, aber da ist wirklich…”
“Können wir das jetzt bitte beenden? Du hattest deinen Versuch.”

“Was denn für einen Versuch??”
“Du wolltest mich reinlegen, aber es hat halt nicht geklappt. Pech.”

“Dieses Mal.”
“Was?”

“Es hat dieses Mal nicht geklappt, sonst ja schon.”
“Wie bitte?? Du mich reinlegen?? Das wüsste ich aber!”

“Dich zu veräppeln ist ja nun wirklich kein Problem.”
“Ach! Das wüsste ich aber!”

“Ich könnte dich JETZT SOFORT veräppeln, wenn ich wollte!”
“Könntest du nicht.”

“Doch.”
“Dann mach doch!”

“Soll ich?”
“Du kannst es versuchen, aber das ist absolut aussichtslos.”

“OK, also: welcher Ring ist nicht rund?”
“Ähm…”

“Der Hering.”
“Hering?? Was für ein Quatsch!”

“1:0 für mich. Das war ja leicht.”
“Das verstehst du unter Veräppeln??”

“Und welcher Ring ist nicht echt?”
“Hm…”

“Der Hering natürlich.”
“SEHR WITZIG!”

“2:0 für mich. Ich wusste es ja.”
“Also Moment mal, das sind doch bloß Scherzfragen!”

“Na und?”
“Veräppeln sieht ja wohl anders aus!”

“Ach! Und wie??”
“Naja, wenn…”

“…wenn ich sage, da ist ein Fleck, du guckst, aber da ist keiner?”
“Ein ausgezeichnetes Beispiel…”

“Aber du hast da doch wirklich einen Fleck auf deinem Hemd!”
“Hör auf jetzt!”

“Aber, wenn da WIRKLICH ein Fleck ist und du guckst nicht…”
“Ja? Was ist dann?”

“Dann hätte ich dich doch auch veräppelt, oder?”
“Hm…”

“Weil da ja ein Fleck ist, aber du nicht guckst, weil du denkst…”
“Jajaja, schon gut! Ich gucke jetzt…”

[Irgendwie hat sie ja recht... Wenn ich jetzt tatsächlich einen Fleck auf dem Hemd habe und ich schaue nicht hin... Dann wird sie mir das den ganzen Abend vorhalten, mich auslachen und darüber hinaus sehe ich dann ja wirklich wie ein Volltrottel aus! Also besser gucken...]

“Reingelegt!”

Kopfschüttel…

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Und dann?

15. Januar 2009, aus der Schublade Wohnen und Leben

Und dann? (photocase.de © C.D.)Meine Liebste und ich sitzen am Abend im Wohnzimmer und schauen Fernsehen. Viel genauer kann ich es gar nicht sagen, denn es läuft trotz 50 Kanälen nichts Sehenswertes, nicht einmal etwas gerade noch Akzeptables.
Das ist sie also, unsere schöne neue Medienwelt…

“Du Schatz?”
“Ja, Süße?

“Was möchtest du denn jetzt sehen?”
“Ist mir völlig egal, mach einfach, wie du willst.”

“Ich finde aber nichts…”
“Dann mach doch aus die Kiste?”

“Und dann?”
“Dann ist der Fernseher aus.”

“Und dann?”
“Was und dann!”

“Was ist dann?”
“Dann weiß ich auch nicht.”

“Ich meine, was machen wir denn dann?”
“Mach doch ein Kreuzworträtsel.”

“Das habe ich doch aber nach einer Viertelstunde fertig?”
“Dann mach eben zwei.”

“Und was machst du?”
“Ich surfe ein bisschen im Internet rum oder so, keine Ahnung.”

“Und dann?”
“Und dann, und dann!! Sind wir hier im Kindergarten, oder was!?”

“Aber ich will doch nur wissen, was wir danach machen?”
“Weiß ich nicht, keine Ahnung! Muss ich das jetzt schon wissen??”

“Wir könnten ja auch was zusammen machen?”
“Und was?”

“Was spielen oder so?”
“Naja… Was willst du denn spielen?”

“Hm…”
“Wir haben ja nur Spiele für mindestens drei Personen.”

“Stimmt, bis auf das Spiel des Lebens… Und Mau Mau.”
“Eben, und dazu habe ich jetzt nun überhaupt gar keine Lust.”

“Also was machen wir denn dann?”
“Könntest du bitte diesen Satz aus deinem Wortschatz streichen?!”

“Wie soll ich das denn sonst fragen??”
“Schlag doch einfach was vor, wie wäre es damit?”

“Ich habe ja Spielen vorgeschlagen, aber das willst du ja nicht!”
“Spielen ist ja schön und gut, aber was denn?”

“Siehst du, jetzt fragst du auch WAS DENN, aber ich darf nicht!”
“Du fragst das ja auch so komisch, das nervt!”

“Ich frage, was wir machen wollen, und schon bist du genervt!”
“Kannst du nicht einfach ein wenig anders fragen, nicht so fordernd?”

“Na schön. Du Schatz, was sollen wir denn jetzt machen?”
“Himmel!”

“Ich habe ganz lieb gefragt!”
“ICH WEISS NICHT, WAS WIR JETZT MACHEN SOLLEN!”

“Warum regst du dich denn jetzt so auf?”
“Weil mir diese Fragerei auf den Geist geht!”

“Du gehst mir auch manchmal auf den Geist! So!”
“Na toll, super! Also – Wollen wir eine Runde um den Block gehen?”

“Und dann?”
“LIEBSTE!! Ich kriege gleich einen Anfall!”

“Soll ich denn den Fernseher jetzt ausmachen?”
“Nee, lass ihn bloß an!”

“Aber Schatz, es kommt doch nichts?”
“Na schön, dann mach ihn eben aus.”

“Und dann??”

Kopfschüttel…

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Wir müssen raus

12. Januar 2009, aus der Schublade Freizeit und Reisen

Meine Liebste und ich sind am heutigen Sonntagmorgen bislang noch nicht so richtig aus den Pantoffeln gekommen; aber was soll´s, dafür sind Sonntage ja da, oder nicht?
Draußen scheint ausgesprochen herrliches Wetter zu sein, sonnig und kalt…
Das zehrt eindeutig am eigenen Gewissen.

“Schatz? Wir müssen jetzt raus.”
“Was? Was müssen wir??”

“Wir müssen raus.”
“Och Süße, muss das heute denn unbedingt…”

“Es ist superschönes Wetter draußen!”
“Ja, das stimmt.”

“Lass uns was zusammen unternehmen, ja?”
“Hm… Was denn?”

“Weiß nicht, schlag doch mal was vor?”
“Gut. Wir bleiben hier auf dem Sofa sitzen.”

“Schatz!”
“Aha, also nicht… Naja, hätte ja klappen können…”

“Du willst doch nicht den ganzen Tag hier sitzen, oder??”
“Ähm… Nein, nein. Natürlich nicht…”

“Gut. Also was machen wir jetzt?”
“Wir gehen ins Kino.”

“Och Mann, ich will RAUS, in die Natur! Nicht ins Kino!”
“Na schön, dann machen wir einen Spaziergang die Weser hoch.”

“Das haben wir doch schon tausend Mal gemacht.”
“Na und??”

“Können wir nicht mal woanders hin??”
“Tja… Fahren wir ins Blockland und gehen die Lesum hoch?”

“Im Blockland war ich noch nie.”
“Das ist dann wohl ein Grund mehr, da mal hin zu gehen.”

“Ist das denn weit?”
“Nein.”

“Aber ich will nicht nach 15 Minuten schon am Ziel sein!”
“Sondern??”

“Naja, so 2 Stündchen sollten wir schon laufen.”
“Im Blockland kann man locker 20 Stunden laufen.”

“So weit ist das??”
“So groß, ja. Aber wir können jederzeit umdrehen.”

“Hm, ich weiß nicht…”
“Das ist wunderschön da, was stimmt denn jetzt nicht??”

“Wenn das so auf dem einsamen Land ist, dann geht das nicht.”
“Und wieso nicht??”

“Naja, ich will doch zwischendurch einen heißen Kakao trinken?”
“Kakao??”

“Und zwischendurch mal eine Toilette wäre auch gut.”
“Ich dachte, wir wollen spazieren gehen??”

“Wollen wir ja auch!”
“Frauen… Also da gibt es mehrere kleine Lokale und Cafés.”

“So? Na gut; dann ist das ja geklärt.”
“Schön, dann lass uns los.”

“Moment, Moment! Nicht so schnell!”
“Wieso? Was ist??”

“Was muss ich denn da für Schuhe anziehen?”
“Am besten welche mit Sohle.”

“Sehr witzig! Was sind denn da für Wege?”
“Asphalt.”

“Asphalt?? Straßen?? Ich wollte doch Natur!”
“Ähm… Die Natur ist drum herum, also links und rechts und so…”

“Das hört sich alles sehr merkwürdig an…”
“Quatsch! Zieh jetzt deine Wanderschuhe an und gut iss!”

“Meine Wanderschuhe?? Wieso das denn??”
“Was weiß ich, Hauptsache, du ziehst dir irgendwelche Schuhe an.”

“Ich will doch nicht wandern gehen!”
“Dann zieh deine Flip-Flops an oder was weiß ich!”

“Was ziehst du denn an??”
“Schuhe.”

“Welche denn??”
“Schatz, kümmere dich einfach nicht um mich, ja?!”

“Also schön, dann ziehe ich meine Stiefel an und fertig.”
“Na endlich… Dann komm.”

“Aber die Sonne scheint!”
“Ähm… Und was soll das jetzt bitte wieder heißen??”

“Meine Sonnenbrille ist nicht da!!”
“Doch, die liegt auf deinem Schreibtisch.”

“Die doch nicht, ich meine die andere!”
“Himmel, ist doch egal, nimm doch einfach die, die da liegt!”

“Spinnst du?? Doch nicht zum spazieren gehen!”
“Ich breche zusammen…”

“Ohne meine Sonnenbrille gehe ich nicht raus.”
“Und wo ist die andere??”

“Die liegt bei Nicole.”
“Wie bitte?? Aber Nicole wohnt doch in Hamburg!?”

“Ja. Blöd, nicht?”
“Wieso liegt deine Sonnenbrille denn bei Nicole??”

“Habe ich da letzte Woche vergessen…”
“Na super! Und jetzt??”

“Hm… Dann muss ich wohl doch die andere nehmen, was?”
“Und warum machst du dann jetzt hier so einen Affentanz??”

“Ich habe nur laut gedacht, das wird man ja wohl dürfen!”
“Aber… Egal. Schatz, fehlt jetzt sonst noch irgendetwas?”

“Ich glaube nicht…”
“Dann können wir jetzt also los, ja?”

“Gleich.”
“Was ist denn noch??”

“Jetzt ist es halb eins; wann geht die Sonne unter?”
“Warum willst du das denn jetzt wissen??”

“Nun sag doch mal!”
“Was weiß ich, so gegen halb fünf oder so?”

“Dann haben wir ja noch ein bisschen Zeit, oder?”
“Zeit?? Wofür??”

“Dann kann ich mich ja noch ein Stündchen aufs Sofa kuscheln!”

Kopfschüttel…

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Das würde ich ja nicht machen

5. Januar 2009, aus der Schublade Schlafen und Dösen

Meine Liebste und ich machen klar Schiff in unserer Wohnung; nach den ganzen Feiertagen ist das wohl auch dringend mal wieder notwendig.
Während die Liebste sich mit dem Badezimmer beschäftigt, habe ich die ehrenvolle (und nicht gerade von mir geliebte) Aufgabe bekommen, die Betten neu zu beziehen.

“Schatz, was machst du denn da??”
“Ähm… Ich beziehe die Betten, Süße?”

“Mit DER Bettwäsche da??”
“Wieso? Was ist damit?”

“Wo hast du die denn ausgegraben?”
“Na die war im Schrank, wo denn sonst?”

“Die haben wir ja schon ewig nicht mehr benutzt!”
“Na und? Stimmt damit was nicht?”

“Lass mal riechen…”
“Riechen??”

“Bäh, die müffelt ja!”
“Quatsch!”

“Weil die schon so lange im Schrank lag!”
“Na schön, also soll ich eine andere nehmen, ja?”

“Ja.”
“Welche denn.”

“Egal. Du machst das schon.”
“Nee, das ist nicht egal, hinterher ist es wieder verkehrt!”

“Was soll das denn heißen??”
“Wenn ich zum Beispiel sage: wir nehmen jetzt die rote Bettwäsche.”

“Ja, und dann??”
“Dann passt dir daran wieder irgendwas nicht!”

“Pff! Dann nimm doch die rote!”
“Nee, ich nehme jetzt die weiße mit den blauen Streifen.”

“Das würde ich ja nicht machen.”
“Himmel! Habe ich ja gleich gesagt!”

“Ich weise doch nur darauf hin?”
“Worauf weist du hin!”

“Dass die gestreifte Bettwäsche nicht so gut ist.”
“Und warum?? Die haben wir doch schon 1000-mal benutzt!”

“Weil da die ganzen Knöpfe ab sind.”
“Was??”

“Ich weiß auch nicht, aber die Knöpfe sind alle weg.”
“Na toll.”

“Und ich mag das nicht, wenn die Bettdecke unten raushängt.”
“Also schön… Dann nehme ich jetzt doch die rote Bettwäsche…”

“Die rote??”
“Du hast EBEN gesagt, ich soll die rote nehmen!”

“Nein, ich meinte nur, du KÖNNTEST die rote nehmen.”
“Eben, und die nehme ich jetzt.”

“Nimm lieber die grüne.”
“Ich bin schon wieder kurz vor einem Nervenzusammenbruch…”

“Nur, weil du EINMAL die Betten beziehen sollst??”
“Also ich nehme jetzt die GRÜNE Bettwäsche, ja??”

“Kannst du machen, ja.”
“Und mit der grünen ist alles in Ordnung und OK und so?”

“Jaja, natürlich!”
“Und da sind auch alle Knöpfe dran und nichts hängt am Ende raus?”

“Ich denke schon.”
“Gott sei dank…”

“Obwohl wir die grüne Bettwäsche ja ziemlich oft benutzen…”
“SCHATZ!!”

“Schon gut, nimm die grüne, ich habe ja nur laut gedacht…”
“Mann, was für ein Stress, nicht zu fassen…”

“Ja, das ist schon sehr merkwürdig…”
“Was! Dass man mit dir selbst bei der Bettwäsche Stress kriegt??”

“Nee.”
“Sondern?”

“Dass Männer nicht mal die Betten selbst neu beziehen können!”

Kopfschüttel…

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